Ein wohlgeformter Po im Bus

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Wollust Peinlichkeit Begehrlichkeit Bahn & Co. Zürich

Ich (m/19) hatte noch nie eine Freundin, geschweige denn Sex. Das ist wohl schon eine Beichte an sich, aber als ich heute Morgen in den Bus stieg um zur Schule zu fahren, konnte ich noch einen der letzten Sitze an der Seite des Busses ergattern. Ein paar Stationen später war der Bus hoffnungslos überfüllt, und die Leute, die einstiegen, standen im ganzen Bus herum. Es stiegen zusätzlich Leute ein, und die Leute drängten sich so nahe an mich heran, wies nur möglich war.
Eine gut aussehende, junge, schwarze Frau in meinem Alter stand direkt vor mir, sie trug trotz des kalten Wetters nur einen Pulli und eine synthetische Trainingshose, wo sich ein üppiger, wohl geformter Po abzeichnete. Trotz der frühen Stunde bekam ich eine mächtige Latte, und konnte den Blick von diesem Hintern nicht losreißen. Als ich bei der nächsten Station aussteigen wollte, früher als die Meisten, konnte ich nicht anders, ich musste diesen Hintern berühren. Beim Aufstehen drehte ich meine Hand und berührte das Objekt der Begierde mehrmals mit meinem Handrücken. Die junge Frau drehte sich um, und schaute mich mit einem teils gelangweilten, teils spöttischen Blick an und fragte mich, ob ein Problem sei. Entschuldigend stammelnd und mit hochrotem Kopf verließ ich den Bus, denn die Leute um mich hatten die Situation begriffen und fingen an zu grinsen. Mir war diese Situation so peinlich, und ich komme mir im Moment vor wie der letzte Versager auf diesem Planeten. Ich hoffe nur, dass ich diese Leute nie wieder sehe, was schwer sein wird, da immer dieselben Leute mit mir pendeln. Ich hatte noch gedacht ich hätte mich geschickt angestellt, aber weit gefehlt. Oh Mann!

Beichthaus.com Beichte #00028661 vom 22.02.2011 um 17:23:44 Uhr in Zürich (Langstrasse) (58 Kommentare).

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Als mein Vater im Sterben lag

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Lügen Verzweiflung Gesundheit Familie Jena

Darf man einen totkranken Menschen aus Mitleid anlügen, um ihn zu schonen? Diese Frage stelle ich mir persönlich bereits seit über zwei Jahren immer wieder. Mein Vater war schon seit Ende der 80er an Diabetes erkrankt. Diabetes ist eine schleichende und tückische Krankheit. Sie tut nicht weh und verursacht zu Anfang keine nennenswerten Beschwerden. Jedoch schädigt sie über Jahre hinweg, wenn sie unzureichend behandelt und auch vom Betroffenen selbst nicht wirklich ernst genommen wird, dauerhaft die Nierentätigkeit. So geschehen meinem Vater. Niere kaputt bedeutet Dialyse. Dialyse bedeutet Lebensverlängerung mit Hilfe einer Blutreinigung, und diese belastet früher oder später das Herz und schwächt es dauerhaft. Ein Teufelskreis! Nachdem mein Vater einen Hinterwandinfarkt überstand, ihm ein Defibrillator eingesetzt wurde und er sogar wieder aus einem einwöchigen Zuckerkoma erwachte, bekam ich einen Ärztebericht über den Gesundheitszustand meines Papas in die Hand, in welchem ihm, als einzige Möglichkeit noch ein paar schöne Jahre mit seinen Lieben zu verbringen, die Transplantation der Niere und des Herzens empfohlen wurden.


Kurz entschlossen erklärte ich mich sofort bereit, die erforderliche Niere für meinen Vater zu spenden, da wir ohnehin die gleiche Blutgruppe hatten. Nachdem ich ausführlich mit meinem Vater gesprochen hatte, nahmen wir Kontakt zur Uniklinik in Jena auf und verbrachten anschließend endlose Wartezeiten und Untersuchungen in der Transplantations-Klinik. Relativ schnell stand fest, dass die Transplantation des Herzens höchste Priorität hatte, denn ohne neues gesundes Herz würde mein Vater eine Nierentransplantation erst gar nicht überstehen. Im Herbst 2007 begann so eine Zeit voller Hoffnung. Die Jenaer Ärzte und selbstverständlich auch wir, als seine Familie, sprachen unserem Vater Mut zu.


Ende November kam meine kleine Nichte auf die Welt und mein Vater durfte erleben, wie er Opa wurde und hatte viel Freude an seinem kleinen Sonnenschein. Meiner Geburtstagsfeier Ende Februar 2008 konnte mein Vater nicht beiwohnen, da er für eine Woche die letzten, wichtigsten Transplantations-Voruntersuchungen in der Klinik stationär auf sich nehmen musste. Man versprach uns, meinen Vater so schnell als möglich über die Untersuchungsergebnisse zu informieren.
Doch es kam leider anders. Einen Monat später erlitt mein Vater einen schweren Herzanfall. Seine Herztätigkeit war nun auf ganze 15 Prozent gesunken. Kämpfertyp, der er war, rappelte er sich auch davon nochmals auf, so dass er sogar zu einem Aufenthalt in eine Kurklinik transportiert werden konnte. Zusammen mit meiner Mutter und meinem Bruder fuhr ich in dieser Zeit nach Jena, um uns die Untersuchungsergebnisse bekannt geben zu lassen. Das Gespräch dort war für uns ernüchternd und wie ein Schlag ins Gesicht. Das Venen- und Arteriensystem meines Vaters war laut Ärzten viel zu porös, als dass er für eine Herztransplantation überhaupt in Frage käme oder diese gar überleben würde.


Wer aber sollte meinem Vater diese schlimme Nachricht übermitteln und ihm sozusagen sein Todesurteil verkünden? Wir entschieden uns für eine Notlüge, und ich war die Person, die ihm diese überzeugend beibringen sollte. Irgendwie brachte ich es fertig, ihm glaubhaft zu erklären, dass ein abschließendes Ergebnis noch nicht feststünde, und die Ärzte aus Jena nach seiner Entlassung aus der Reha selbst mit ihm reden würden.
Seither plagten mich aber üble Gewissensbisse und ich besuchte meinen Vater nur noch ganze dreimal, bis er nach einem erneuten heftigen Herzanfall Ende Mai 2008 für immer von uns ging. Ich konnte ihm einfach nicht in die Augen sehen.
Durch eine entfernte Verwandte, der er sich in seinen letzten Wochen des öfteren telefonisch anvertraute, erfuhr ich, dass er sehr wohl über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand Bescheid wusste. Ich bin mir heute zwar sicher, dass mein Vater mir diese Lüge verziehen hat, weil er meine Beweggründe kannte. Aber kann ich sie mir jemals selbst verzeihen?

Beichthaus.com Beichte #00028656 vom 21.02.2011 um 11:48:23 Uhr in 07743 Jena (Universitätsklinikum Jena, Bachstraße 18) (24 Kommentare).

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Der misstrauische Alte

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Dummheit 50+ Polizei Auto & Co. Stuttgart

Ich (19) bin ein ziemlich sarkastischer Mensch, ebenso kann man sagen, dass ich keinen dummen Spruch unversucht lasse. Vor circa einem Jahr wollte ich zu einer Freundin fahren und lud daher einiges in mein Auto ein. Ich war ziemlich im Stress, da ich noch zur Apotheke musste, um etwas für meine Eltern zu besorgen. Ein älterer Herr kam zu mir, sah mir zu wie ich einlud und sagte dann in einem ziemlich herablassenden Tonfall und in breitestem Schwäbisch zu mir: "des is bestimmt net Ihr Auto junge Dame!". Meine Reaktion darauf war ein knochentrockenes "Nein, das ist nicht mein Auto. Den eigentlichen Besitzer habe ich erschlagen und die Papiere sowie den Schlüssel habe ich dann der Leiche abgenommen." Meine Antwort darauf war nicht böse gemeint, sie kam mir einfach ohne viel nachzudenken aus dem Mund geschossen. Zu meinem Bedauern kam (natürlich wie auch anders in so einem Augenblick) genau in diesem Moment ein Streifenwagen der Polizei um die Ecke gefahren. Der ältere Herr fing an nach dem Wagen zu schreien, ich sei eine Mörderin und sie sollten stehen bleiben. Das taten sie natürlich auch. Das Ende vom Lied war, dass die Polizistin versucht hat den alten Mann zu beruhigen und der Polizist mich ausfragte. Personalausweis und sonstiges hatte ich allerdings in der Wohnung gelassen, da ich ja noch zur Apotheke musste (circa 100 m von meinem Wohnhaus entfernt) und danach sowieso noch in die Wohnung gegangen wäre. Der Polizist musste erstmal herzhaft lachen und bat mich dann in den Wagen einzusteigen, er fuhr mich zur Apotheke und bat mich meine Einkäufe zu erledigen. Ich werde nie das dämliche Gesicht der Verkäuferin vergessen, als ich auf die Frage ob ich eine Bestellung abends abholen könne mit einem Blick auf den Streifenwagen meinte, dass dies wohl nicht möglich sei. Letztendlich habe ich bloß meinen Personalausweis und meine Papiere zeigen sowie klarstellen müssen, dass ich meinen Vater (mein Auto ist sein Zweitwagen) nicht umgebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00028653 vom 19.02.2011 um 21:43:25 Uhr in Stuttgart (19 Kommentare).

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Die Wellensittiche meiner Freundin

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Aggression Hass Zorn Tiere Bremen

Ich beichte, dass ich drauf und dran bin den beiden Wellensittichen meiner Freundin den Hals umzudrehen. Seit langen, langen Jahren gehen sie mir auf die Nerven. Inzwischen ist es soweit, dass diese Mistviecher schon ihr EIGENES zimmer bekommen haben damit das Gekreische ein Ende hat. Nicht, dass ich hier falsch verstanden werde: es handelt sich nicht um Gezwitscher, vielmehr ist es ein monotones, schrilles, sich ständig wiederholendes Kreischen. Man hört es sogar im Wohnzimmer, durch zwei geschlossene Türen, die von einem langen Flur getrennt werden. Dann zwar nur noch leise, aber mein Hass auf dieses fliegende Pack ist so groß, dass mich auch leises Gekreische absolut ausflippen lässt. Ich kann nicht sagen, ob diese Viecher noch lange leben werden. Ernsthaft.

Beichthaus.com Beichte #00028650 vom 18.02.2011 um 16:43:04 Uhr in Bremen (35 Kommentare).

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Das Omen

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Drogen Sucht Maßlosigkeit Musik Last Night Frankfurt

Anfang der 90er wurde Techno immer populärer. Ich erfuhr von Freunden, dass es in Frankfurt eine Diskothek mit dem Namen Omen gibt. Viele fuhren jedes Wochenende dort hin um zu Feiern und sich mit Amphetaminen vollzudröhnen. Es war Silvester und mein erster Besuch im Omen. Mein Freund lieh mir seine Designerjacke, damit ich an den Türstehern vorbei kam. Es war unglaublich. Hunderte von Menschen die halbnackt und total auf Drogen im Rausch tanzten. So wurde ich Stammgast und fing schnell an Kontakte zu knüpfen, die über ganz Deutschland und darüber hinaus reichten. Um den eigenen Konsum zu finanzieren, eine Ecstasy Tablette kostete damals 50 Mark (25 Euro), fing ich bald an selbst zu verkaufen. Bei mir gab es alles. Das ist heute kaum vorstellbar, die Mädels waren so drauf von dem ganzem Zeug, dass auf der Toilette nur geschnupft oder gefickt wurde. Die Musik führte das berauschte Gehirn in eine Dimension von nie gekanntem Ausmaß. Hunderte von Menschen schrien und küssten sich in verschwitzten Umarmungen. Überall wurde Zeug in die Gläser geschüttet. Und die Menschen freuten sich darüber. Viele kippten um, weil sie überdosiert waren oder einen Hitzschlag bekamen. Überall warf ich meinen Freunden Pillen und Trips in die Gläser. Am Morgen waren die Drogen verbraucht, das Geld wieder ausgegeben und das Gehirn eine Mischung aus Matsch und Pampe.

Beichthaus.com Beichte #00028640 vom 15.02.2011 um 01:24:00 Uhr in Frankfurt (Junghofstraße) (41 Kommentare).

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