Ich habe einem Mann das Herz gebrochen!

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Hass Verzweiflung Liebe Linz

Ich habe einem Mann das Herz gebrochen, ohne es je zu wollen. Er dachte, er hätte seine Traumfrau gefunden. Er dachte, ich wäre ehrlich und dass er mir vertrauen könnte. Er dachte, dass ich es ernst mit ihm meine. Er dachte, bei mir wäre seine Liebe sicher. Was […]
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Beichthaus.com Beichte #00040248 vom 30.08.2017 um 13:45:15 Uhr in Linz (11 Kommentare).

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Hilfe, mein Sohn war arbeitslos!

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Peinlichkeit Ungerechtigkeit Familie München

Ich habe meinen Sohn im Stich gelassen und ihn noch bestraft, als er arbeitslos wurde und man ihm sein Geld sanktioniert hatte. Er hat drei Monate weder Bargeld noch sonstiges Vermögen besessen. Ich habe damals geglaubt, dass die Leute, die über ihn schlecht geredet hatten, recht haben - dass er wirklich ein Schmarotzer sei. Erst hinterher, als er wieder eine Arbeit fand, habe ich ihn zu Hause bei uns reingelassen und er hat mir das alles erzählt. Ich fühle mich so erbärmlich. Hätte ich das früher gewusst, hätte er in unserer oberen Wohnung einziehen können. Zu dem Zeitpunkt haben wir die Wohnung vermietet.

Wir haben uns vor den Leuten geschämt, weil wir es nicht kennen, dass jemand in unseren Kreisen tatsächlich arbeitslos werden würde. Ich habe nur eine Freundin, die ist mal Teamleiterin in so einem Jobcenter gewesen, nun hat sie sich aber selbstständig gemacht und uns so einiges erzählt. Ich erschrecke mich, dass mein Sohn so leiden musste. Jetzt geht es ihm wieder besser - er fand eine sehr gute Anstellung und ist auch durch das Erbe abgesichert. Er soll nie wieder so eine erbärmliche Erfahrung machen. Mein Sohn hat Besseres verdient, als sich mit dem Jobcenter rumzuplagen.

Beichthaus.com Beichte #00040246 vom 29.08.2017 um 23:14:09 Uhr in München (14 Kommentare).

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Beziehungsende? Ab ins Bordell!

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Stolz Selbstsucht Begehrlichkeit Prostitution Landshut

Ich habe mich letzte Woche von meiner Freundin getrennt (vier Jahre Beziehung) und bin voll Kummer und Ärger in ein Bordell gegangen, um mich auf neue Gedanken zu bringen und endgültig mit ihr abzuschließen. Ich habe spontan entschieden, was ich sonst selten tue, […]
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Beichthaus.com Beichte #00040244 vom 29.08.2017 um 20:38:56 Uhr in Landshut (20 Kommentare).

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Ich fühle mich nur auf dem Schlachtfeld lebendig!

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Morallosigkeit Boshaftigkeit Tod Zivi & Bund

Ich bin männlich jung und kräftig. Ich habe bei mir eine absolute Gleichgültigkeit festgestellt (was den Tod angeht). Meine Mutter erkrankte psychisch und zog mich groß. Mein Vater ist Alkoholiker, ich wollte nie sein wie er. Ich wurde unter Gewalt aufgezogen (Was zu einer gesunden Ernährung und viel Sport führte) Ich wollte allen beweisen, dass ich der Beste bin. Ich beantragte einen IQ-Test, der feststellte, dass ich begabt sei. In der Schule wurde ich oft diskriminiert und ausgegrenzt, weil ich als verträumt und eigen galt. Einmal brach ein Schüler in einem Nebenraum bei einem Vertrauenslehrer in Tränen aus, weil seine Eltern Druck machten, weil er nicht der Beste sei. Diese Person hatte mich monatelang gemobbt, doch meine Rache bestand aus Erfolg. Ich war sogar zwei Mal Klassenbester. Um den Druck zu Hause auszuhalten, rauchte ich nach den Prüfungen Lemon Haze (Sehr starkes Gras direkt aus Holland). Elterntrennung mit Polizei etc.

Mein Wusch war es immer Soldat zu werden. Vor dem Eintellungstest las ich zwei Bücher über Psychologie. Im Eintellungstest konnte ich den Leuten vorgaukeln, dass alles okay sei. Gras hörte ich lange genug davor auf zu rauchen. Das fiel mir sehr schwer, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine psychische Abhängigkeit aufgebaut. (Obwohl beispielsweise eine gewalttätige Erziehung PTBS begünstigt. Worüber ich natürlich schwieg.) In meiner Einheit merkte niemand, dass mir sogar mein eigener Tod egal ist. Im Einsatz verschärfte sich die Lage drastisch. Mir war einfach alles egal - ich duckte mich gar nicht mehr hinter die Deckung, sondern streckte meinen Kopf einfach sekundenlang aus der Deckung. Während des Feindbeschusses. Ich beobachtete ein paar Aufständische. Auf einmal zog mich ein Kamerad runter und fragte mich, ob ich noch ganz dicht sei. Da realisierte ich erst, welche Gefahr ich eingegangen war. Letztendlich konnten wir durch die Aktion den Feind orten und forderten Luftunterstützung an. Das war noch eine der harmlosesten Aktionen, glaubt mir.

Hier einige Beispiele außerhalb des Einsatzes: Kaninchen meiner Schwester starb, sie weinte während ich nur Leere verspürte. Mein Opa starb. Ich wollte etwas empfinden, doch in mir gab es kein Empfinden mehr für etwas wie Trauer. Ich glaube dass ich sentimental extrem abgestumpft bin. Aufgrund einer Operation konnte ich einen längeren Zeitraum keinen Kontakt halten in die Heimat. Als ich nach acht Monaten die Wohnung aufschloss war sie ausgeräumt - bis auf meine Couch und meinen Fernseher. Meine Freundin - Fehlanzeige. Und schon wieder Gleichgültigkeit. Ich setzte mich vor den Fernseher und schaute Netflix, als wäre nie etwas passiert. Der Einsatz tat mir persönlich aber gut, ich war sehr stolz auf das, was wir in Afg. erreicht hatten. Die Gefechte füllten mich endlich mit Leben. Es ist schwer zu beschreiben, aber unter Feindbeschuss schießt das Adrenalin nur so durch die Wehnen. Das war das beste Gefühl, das ich je hatte. Für einen Zivilist klingt das gerade sehr surreal. Das Gefühl war so toll, dass ich mehr davon brauchte.

Als es zwei Wochen kein Angriff auf uns durch IEDs oder Taliban gab, starb ich fast vor Langeweile. Ich hoffte andauernd, dass es wieder heftig knallte. Wenn die Patronengurte durch das MG3 ratterten, fühlte ich mich unbesiegbar. Was den anderen Todesangst bereitete, führte bei uns zum Zeitvertreib. Endlich bekam ich Anerkennung, wurde geschätzt, gebraucht, die Leute vertrauten mir ihr Leben an und ich enttäuschte sie nicht. Es war ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Der Adrenalin-Kick konnte bei mir auch nicht durch Fallschirmspringer und Motorradfahren getoppt werden. Dabei will ich betonen, dass wir immer im Interesse des afghanischen und deutschem Volkes gehandelt haben und selbstverständlich nur gut erkennbare Ziele eliminiert haben.

Warum ich das hier erzähle? Weil es sonstwo nicht funktioniert. In der Gesellschaft muss man einfach funktionieren. Das ich aus dem Militär aussteige ist ausgeschlossen, der Zusammenhalt ist wie eine Familie für mich die ich nie hatte. Das erhällt noch ein kleines bisschen Wärme in mir. Was würdet ihr in meiner Situation tun?

Beichthaus.com Beichte #00040242 vom 29.08.2017 um 00:26:09 Uhr (16 Kommentare).

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Darf man nach drei Jahren warten fremdgehen?

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Fremdgehen Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft Nürnberg

Meine Partnerin hat seit der Geburt unserer Zwillinge (2014) keine Lust mehr auf Sex. Therapien schlägt sie aus und sobald das Thema zum Gespräch wird, weicht sie aus, steht auf und geht. Hiermit beichte ich (m/37), dass ich mich seit Anfang 2017 nach anderen "Röcken" umdrehe, keine Chance zum Flirten auslasse und, sollte sich die Situation ergeben, meiner Partnerin höchstwahrscheinlich fremdgehen werde! Ich schäme mich irgendwie für mein Verhalten, aber drei Jahre "warten" und reden sind m. E. mehr als genug. Wir sind übrigens seit acht Jahren zusammen und vor der Geburt unserer Kids hatten wir 4-5 Mal Sex pro Woche! ICH BIN ECHT AUSGEHUNGERT!

Beichthaus.com Beichte #00040239 vom 28.08.2017 um 14:19:50 Uhr in Nürnberg (31 Kommentare).

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