Der Gartenzwergstreit

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Diebstahl Falschheit Nachbarn Hannover

Als ich (w/20) noch etwas jünger war, sprich 8 oder 10, bin ich in einer Gartenanlage über einen Gartenzaun geklettert und hab die wirklich heiß geliebten Gartenzwerge eines garstigen, mürrischen Gärtners genommen (er hat uns spielende Kinder immer angeschrien, ist auf unsere Spielzeugautos getreten und hat uns verscheucht) und sie willkürlich zwei Gärten weiter abgestellt. Einen hab ich mit nach Hause genommen und zu meiner Mutter gesagt, ich hätte ihn gefunden - vermutlich hat sie mir die Geschichte nie abgenommen, trotzdem stand er eine Weile im Flur rum, weil sich wohl niemand erbarmt hat ihn wegzuschmeißen. Ich habe damit einen Streit in einer friedlichen Kleingartenkolonie ausgelöst und hätte mich schlecht fühlen müssen, stattdessen bin ich mit einem Grinsen dran vorbeispaziert, als sich die werten Herren angeschrien und beleidigt haben. Heute denk ich mir doch, dass das sehr gemein war. Zumindest dem willkürlich gewähltem Opfer gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00027434 vom 22.01.2010 um 00:47:39 Uhr in Hannover (17 Kommentare).

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Meine mich hassende Mutter

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Hass Zorn Verzweiflung Familie Frankfurt

Ich bin zerfressen von Hass! Nach dem Tod meine Mutter habe ich ihren Nachlass aufgeräumt und u.a. uralte Tagebücher von ihr gefunden. Ich hatte nie ein wirklich gutes Verhältnis zu ihr. Es war kühl und distanziert. Richtig wohl habe ich mich in ihrer Nähe nie gefühlt. Trotzdem war ich daran interessiert die Tagebücher zu lesen. Es war der größte Schock meines Lebens. Ich war das Ergebnis ihrer großen Liebe zu einem GI, der sie sofort verlassen hat als sie schwanger war. Sie hat zweimal versucht mich abzutreiben. Beide Male wäre sie dabei fast gestorben. Dafür und für die zukünftigen Leiden und eine Leben welches sie nicht wollte hat sie mich schon als Fötus gehasst. Die beiden Tagebücher der Schwangerschaft haben auf jeder einzelnen Seite Hasstiraden gegen mich, wie sie mich hasst und mit aller Gewalt ablehnt. Ihre größte Hoffnung war dann noch, dass ich bei der Geburt sterbe. Es kam anders. Es war wohl eine lebensbedrohliche und sehr gefährliche Geburt an der sie beinahe gestorben wäre. Meine Mutter war fast ein halbes Jahr deswegen im Spital. Ich kam in eine Säuglingsstation und später in ein Heim. Erst mit 3 Jahren kam ich wieder zu meiner Mutter. Meine wirklich schreckliche Kindheit und das Verhältnis zu meinem Stiefvater erspare ich Euch. Ich habe durch die Tagebücher herausgefunden warum sie so kalt und abweisend zu mir war. Dadurch habe ich das letzte bisschen Zuneigung und Liebe zu ihr auch noch verloren. Wie kann man sein Kind nur so hassen? Das ist unverzeihlich. Ich beichte, dass der Hass meiner Mutter auf mich übergegangen ist. Ich hasse kleine Kinder. Ich hasse Männer. Schlafe nur mit Frauen, hasse die aber eigentlich auch. Kann keine Beziehung führen. Jetzt weiß ich endlich warum.

Beichthaus.com Beichte #00027432 vom 21.01.2010 um 17:46:27 Uhr in Frankfurt (48 Kommentare).

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“Beichte

Ich bereue meine Vergangenheit

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Fremdgehen Drogen Verzweiflung Arbeit

Ich bereue, dass ich meiner wirklich schönen Ehefrau nicht häufiger gesagt habe, wie toll ich sie finde. Ich bereue, dass ich ihr nicht die Anerkennung für die Haushalts- und Kinderkümmerung gegeben habe, die sie verdient hätte. Ich bereue, dass ich alles weggevögelt habe, was bei 3 nicht auf den Bäumen war. Ich bereue, dass ich mich nicht ausreichend um meine Kinder gekümmert habe. Zeit wäre genug da gewesen. Stattdessen habe ich zuviel gearbeitet, Party gemacht und rumgehurt. Ich bereue, dass ich die Kohle nur so rausgefeuert habe. Ich bereue, den Kokainkonsum und die anderen Mittelchen. Ich bereue, dass ich meine Kunden wo es nur ging übervorteilt habe. Ich bereue, dass ich beruflich nur das mache, was ich als Zweitbestes kann und meiner eigentlichen Berufung nicht nachgehe aus Angst ich könnte scheitern. Ich bereue den ganzen Scheiß, den ich früher gemacht habe und ich bereue, dass ich immer wieder die gleichen Fehler mache und nicht daraus lerne. Ich bereue, dass ich so bin wie ich bin und es nicht ändere. Nicht ändern kann. Nicht ändern will. Ich bereue mein ganzes Scheiß-Leben. Ich würde gerne Reset drücken und nochmal neu starten.

Beichthaus.com Beichte #00027419 vom 19.01.2010 um 08:45:03 Uhr (44 Kommentare).

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Mit Fahrstunden Drogen finanziert

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Drogen Betrug Auto & Co. Oberhausen

Zur Zeit als ich meinen Führerschein gemacht habe, habe ich meine Eltern des öfteren ein wenig übers Ohr gehauen. Das Geld für jede Fahrstunde (es waren immer Doppelstunden) musste immer sofort nach der Stunde selbst bezahlt werden. Zu dem Zeitpunkt hatten meine Eltern noch die Macht über mein Sparbuch, von dem mein gesamter Führerschein finanziert wurde. Meine Mutter gab mir dann immer das Geld für alle Fahrstunden, die in der kommenden Woche anstanden. Oft habe ich das Geld jedoch nicht für die Fahrstunden ausgegeben, sondern eine Stunde abgesagt, nachdem ich das Geld eingesackt hatte und dann stattdessen was zu kiffen für das Geld geholt.
Einmal bin ich in einer Fahrstunde mit meinem Fahrlehrer sogar nach Moers gefahren, um einem dort ansässigen Pflanzenhändler das von mir unterschlagene Geld abzuliefern. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht, da es ohnehin mein eigenes Geld war, über das ich selbst nur nicht frei verfügen konnte. Meine Eltern haben auch nicht gemerkt, dass der Führerschein letztendlich noch ein ganzes Stück teurer war als er ohnehin gewesen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00027414 vom 17.01.2010 um 22:17:47 Uhr in Oberhausen (31 Kommentare).

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Gefühlskalter Workaholic

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Ignoranz Sucht Engherzigkeit Verzweiflung Regensburg

Gestern hat mich (m/31) meine Freundin nach fast 6 Jahren Beziehung verlassen. Ein Hauptgrund dafür ist meine Arbeitsbesessenheit. Ich bin Sohn eines Unternehmers und arbeite sehr viel. Es kommt regelmäßig vor, dass ich morgens bereits vor sieben Uhr in der Firma bin, meine Erledigungen tätige über den Tag und dann Abends bis in die Nacht (teilweise bis Mitternacht) Angebote für Kunden schreibe. Ich versuche unsere Geschäftskunden so vorteilhaft wie möglich zu behandeln. Den dabei anfallenden Stress durch immer mehr Arbeit entlud ich dann zu Hause. Kleinigkeiten eskalierten und ich entfernte mich zusehends von meiner Partnerin. Erst jetzt merke ich wie gefühlskalt ich geworden bin. Ich hätte mehr Zeit in unsere Beziehung investieren müssen und ihr öfters zuhören sollen. Die Liebe eines Menschen ist durch gute Umsatzzahlen nicht zu ersetzen. Ebenso habe ich alle meine echten Freunde durch dieses zwanghafte Verhalten verloren. Ich kenne hunderte Kunden und Geschäftskollegen im ganzen süddeutschen Raum, jedoch ist mir kein einziger wahrer Freund geblieben. Ich beichte, ich habe mein Leben und die Liebe eines wunderbaren Menschens durch meine Besessenheit ruiniert. Jedoch möchte ich nun beruflich kürzer treten und nicht jeden Auftrag, koste es was es wolle, erhalten. Vielleicht kann mir so auch meine ehemalige Lebenspartnerin verzeihen. Ich liebe sie über alles, auch wenn ich es Ihr nie gesagt habe.

Beichthaus.com Beichte #00027413 vom 17.01.2010 um 19:28:56 Uhr in Regensburg (29 Kommentare).

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