Hausmann und Dauerstudent

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Partnerschaft Mutter

Mein Mann (Ende 30) steuert als Dauerstudent nichts zum Familieneinkommen bei und ich arbeite mir seit mehreren Jahren für den Lebensunterhalt unserer fünfköpfigen Familie ganz alleine den Allerwertesten ab. Mein Mann hat die Regelstudienzeit schon lange überschritten und man sieht seit 8 Jahren eigentlich keine Ergebnisse, was sein Studium betrifft. Da ich alleine für das Familieneinkommen arbeite und er augenscheinlich nichts tut, ist mir nach der Geburt unseres dritten Kindes die Geduld geplatzt und ich habe entschieden, dass es aus gegebenem Anlass sinnvoll wäre, sein Studium nur mehr als Hobby zu betrachten und ihm die Rolle als Hausmann zuzuschreiben. Das ist ja in umgekehrter Geschlechterkonstellation völlig normal, also warum nicht andersrum. Bisher haben wir uns Haushalt und Kinderbetreuung immer geteilt, jetzt sollte also er der Hauptverantwortliche werden.

Klar gebe ich unseren Kindern genauso viel Liebe und Aufmerksamkeit wie andere Mütter, nur ist mein Mann halt der Hauptverantwortliche für die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, so wie es in anderen Familien eben die Mutter ist. Komischerweise will keiner diese Konstellation so richtig akzeptieren. Von meiner Mutter z.B. bekomme ich bei jeder Begegnung zu spüren (bzw. gesagt), wie unangemessen sie es findet, dass mein Mann z.B. die Kleinste meistens wickelt und nicht ich und er sich mehr um das Essen der Kinder kümmert. Und nicht nur von außen werde ich als Rabenmutter missbilligt, auch mein Mann beschwert sich laufend darüber, dass er im Haushalt mehr macht und sich mehr um die Grundbedürfnisse der Kinder kümmert. Ich sei ja so faul, weil ich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf der Couch liege, während er nach einem entspannten, ertraglosen Tag alleine den Kindern die Zähne putzt. Man muss hinzufügen, dass ich auch bis spät in die Nacht noch am Schreibtisch sitze und arbeite, weshalb meine Verschnaufpause auf der Couch wirklich notwendig ist.

Ich beichte, dass ich bisher die modernen Feministinnen immer belächelt habe, weil ich der Meinung war, dass es heutzutage in unserer Gesellschaft längst eine Gleichbehandlung der Geschlechter gebe und dieses Feminismus-Getue völlig unnötig geworden sei. Jetzt musste ich an eigenem Leibe erfahren, dass dem definitiv nicht so ist und Männer und Frauen mal nicht eben ungestraft die Rollen tauschen dürfen. Von berufstätigen Frauen wird immer noch deutlich mehr erwartet als von berufstätigen Männern. Man muss als Vollzeit berufstätige Frau immer noch zusätzlich Vollzeit-Hausfrau und Vollzeit-Mutter sein, während von einem männlichem Alleinversorger kaum ein Beitrag zum Haushalt und nur ein bisschen Gespiele mit den Kindern erwartet wird. Ich kenne so viele Männer, die im Haushalt kaum einen Finger krumm machen und selten mal die Windeln wechseln und das finden alle völlig normal. Aber andersrum ist es für die meisten Menschen undenkbar.

Beichthaus.com Beichte #00041734 vom 27.01.2019 um 22:38:52 Uhr (22 Kommentare).

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Einen Hund wie einen Fußball treten

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Gewalt Tiere Berlin

Ich habe mal mit ganzer Kraft einen Hund wie einen Fußball getreten, weil er ziemlich schnell auf meinen Sohn zugerannt kam. Habe die Situation vielleicht falsch eingeschätzt. Das war aber auch kein Hundepark. Von daher trägt der Besitzer eine Mitschuld, wenn er […]
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Beichthaus.com Beichte #00041733 vom 26.01.2019 um 21:57:17 Uhr in Berlin (23 Kommentare).

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“Beichte

Leidensgenossen auf getrennten Wegen

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Ungerechtigkeit Engherzigkeit Gesellschaft Rosenheim

Seitdem ich im Jahr 2016 aufgrund mehrerer psychischer (inzwischen anerkannter) Störungen einige Monate in stationärer Behandlung war, dürfte ich die Bekanntschaft einiger Leidensgenossen machen. Wir haben die harten Therapien gemeinsam durchgestanden. Das war nicht einfach und verlangte viel vom Einzelnen ab. Gruppenarbeit war angesagt, die nicht immer geglückt ist. In den Therapiestunden wurde das Dank der therapeutischen Moderation stets gut gelöst. Danach war so gut wie jeder in ambulante Therapien vermittelt worden und wir gingen in Vertrautheit und Wehmut auseinander.

Wir Patienten haben über Wochen und Monate hin miteinander geweint, gelacht, gearbeitet und gehofft! Doch kaum waren nicht einmal drei Monate nach dem Klinikaufenthalt vorbei, kriegen wir kein gemeinsames Treffen mehr auf die Reihe, weil einige auf Nachrichten nicht mehr reagieren und andere einen dahingehend nur vertrösten. Mich verletzt das sehr. Ich beichte somit mein Misstrauen in vermeintliche Leidensgenossen und wünschte, ich hätte mich ihnen niemals geöffnet.

Beichthaus.com Beichte #00041729 vom 26.01.2019 um 01:06:42 Uhr in Rosenheim (16 Kommentare).

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Warum mein Freund mir ins Gesicht brüllt

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Aggression Partnerschaft Games Köln

Ich (w/24) werde meine Sachen packen und mich nie wieder bei meinem Freund melden. Wir waren 5 Jahre zusammen und er hat mir die letzten Jahre immer die Schuld an allem gegeben. Immer wenn wir aus Spaß etwas Unternehmen wollten, wie z.B. kochen, zocken usw. und ich dann bei dieser Sache ziemlich gut bzw. besser abgeschnitten habe, ist er, obwohl er schon über 30 ist, wie ein kleines Kind ausgerastet und hat angefangen zu Streiten und versucht Gründe zu suchen was ich denn alles bei dieser Sache falsch gemacht habe und wie schlecht ich sei und ich darf ja nie stolz auf mich sein, weil so wie ich es mache, würde es jeder verachten.

Heute hat er den Vogel abgeschossen. Wir haben wieder, weil es ihm nicht gut ging, einfach was zum runterkommen unternommen. Also schlug ich vor mit ihm gemeinsam ein Game zu zocken, weil das eben schon immer unser gemeinsames Hobby war. Ich habe leider eine bessere Figur als er in diesem Game gemacht. Und er ist vollkommen ausgerastet und als ich mich erklären wollte, dass es ja gar nicht so tragisch ist, wie er das sieht, wurde er noch lauter. Und hat mir ins Gesicht gebrüllt, dass mein Vater mich wohl nicht genug geschlagen hat. Er hätte mich noch viel mehr verprügeln müssen, nein besser er hätte noch einen Schritt weiter gehen sollen und mich am besten vergewaltigen sollen.

Nach dem Satz bin ich aus dem Haus, hab meine Sachen genommen und bin jetzt bei einer Freundin. Das Ganze war eine Nummer zu viel und sowas lass ich mir ganz sicher nicht sagen. Ich habe durch meinen Vater, Depressionen und Angststörungen. Und so einen Menschen will ich nicht mehr an meiner Seite haben. Klar sollte man darüber sprechen und nicht gleich überall löschen, blockieren, Sachen packen und gehen. So würden es wahrscheinlich viele tun, die so lange zusammen waren. Aber ich verschwinde jetzt, denn ich habe keinen Bock mehr.

Beichthaus.com Beichte #00041728 vom 25.01.2019 um 21:13:54 Uhr in Köln (21 Kommentare).

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“Folge

Studieren statt arbeiten: Papa zahlt

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Neid Hass Studentenleben Gummersbach

Ich (m/26) führe eigentlich ein glückliches Leben. Ich wohne mit meiner Freundin zusammen, habe eine Ausbildung abgeschlossen und befinde mich in den Entzügen meines Studiums und komme soweit auch eigentlich klar, auch wenn es finanziell öfters mal mehr als knapp […]
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Beichthaus.com Beichte #00041724 vom 22.01.2019 um 14:57:07 Uhr in Gummersbach (20 Kommentare).

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