Die Probe für die Vorführung meines Sohnes

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Zwietracht Mutter Kinder Schule

Ich (w/27) beichte, dass ich jedes Mal, wenn mich dominante, herrische Besserwisser von oben herab wie ein kleines Kind behandeln, total eingeschüchtert bin und zu feige, mich zu wehren. Sogar vor meinen Kindern, dabei sollte ich ein Vorbild an Stärke sein. Heute zum Beispiel war wieder so eine Situation. Mein Sohn macht bei einer Vorführung mit, für die an mehreren Wochenenden geprobt wird. Heute sollte es um 9 Uhr für alle losgehen, einige Kinder mit einer bestimmten Rolle sollten aber erst um 11 Uhr dazukommen. Mein Sohn gehörte laut Probenplan zu denen, die schon um 9 Uhr da sein sollten. Weil heute Sonntag ist und wir da immer um 9:30 Uhr in die Kirche gehen, sind wir heute wegen der Probe extra schon um 8:00 in eine andere Kirche gegangen, obwohl wir eigentlich heute ursprünglich in unserer Kirche mit unserer Familiengruppe den Gottesdienst gestalten sollten (was wir nun wegen der Probe nicht gemacht haben). Wir haben uns wegen der Probe total abgehetzt und gestresst, sind schon nach der Kommunion direkt aus der Kirche raus und zum Bus gerannt. Mein Sohn hat sich an der Bushaltestelle umgezogen, weil wir knapp dran waren. Ich konnte ihn dann zum Glück noch rechtzeitig dort absetzen.

Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.

Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.

Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.

Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.

Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).

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Maden in der Aktentasche

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Unreinlichkeit Ekel Berlin

Ich (m/31) benutze beruflich eine größere Aktentasche. Da ich nicht immer Zeit habe, um Mittag zu essen, packe ich häufig etwas vom Bäcker in die Tasche. Trotz der Tüte ist es unvermeidlich, dass einzelne Krümel in der Tasche landen. Nicht viele, aber nach ein paar Wochen muss man sie eben entfernen. Es wäre zu aufwändig, alle paar Tage die komplette Tasche auszuräumen, zumal die Krümel trocken sind und nicht an meinen Unterlagen kleben bleiben. Heute war wieder mal Zeit, die Tasche komplett zu reinigen. Als alle Unterlagen entfernt waren, traute ich meinen Augen nicht. In der Tasche lagen wie üblich einige trockene Krümel herum, zwischen diesen bewegten sich drei kleine Maden. Sehr klein, aber mit bloßem Augen gut erkennbar. Diese fielen zwar dem Staubsauger zum Opfer, es beunruhigt mich jedoch, dass sich in meiner Aktentasche die Maden ansiedelten. Vielleicht sollte ich die Tasche nun doch öfters reinigen.

Beichthaus.com Beichte #00041539 vom 09.09.2018 um 17:36:24 Uhr in Berlin (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Warum mein Bruder ein verwöhntes A-Loch ist

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Hochmut Falschheit Familie Heidelberg

Mein Bruder wollte sich mit 16 das Leben nehmen. Pulsadern aufgeschnitten. Er hat knapp überlebt, es ging um Sekunden. Wir alle sind so dankbar, dass uns das Schlimmste damals erspart geblieben ist. Das Problem ist nun aber, dass die ständige unterbewusste Angst, ihn noch mal verlieren zu können, also dass er sich wieder abkapselt, die ganze Familie daran hindert mit ihm normal umzugehen. Sprich auch mal alltägliche Kritik entgegen zu bringen.

Er ist leider ein verwöhntes Arschloch geworden, undankbar, nimmt alles für selbstverständlich, nimmt keinerlei Verpflichtungen ernst (mehrere Arbeitgeber haben ihn rausgeschmissen). Kurzum es geht um ihn. Seit ein paar Jahren kommt jetzt die Esoterik Schiene bei ihm dazu. Nun ist ihm Kommunikation ganz wichtig und jeder sollte seine Worte 10 mal überdenken, sie können ja so viel anrichten. Kommunikation hilft ihm aber nicht weiter solange er nicht versteht, dass er sich oft asozial verhält. Fremden, Freunden & Familie gegenüber.

Fakt ist, dass durch das ganze Arsch pudern (vor allem von unserer wahnsinnig liebevollen Mutter) er ein hypersensibles Arschloch geworden ist, dem alles schnell zu viel ist und der ständig auf der Suche ist. Nach sich Selbst. Nach immer währendem Glück. Doch als geselliger offener Mensch braucht er dazu andere, und verscherzt er sich oft mit ihnen, sobald ihm jemand nicht nach dem Mund redet.

Und wenn man sich nicht für seinen Scheiss interessiert ist man "nicht offen genug für Neues". Ich halte diese Belehrungen nicht mehr aus, und es geht alles in eine komplett falsche Richtung.

Ich liebe meinen Bruder, er hat wenn er gut drauf ist eine wahnsinnige Lebensenergie die ansteckend ist, aber er will eben auch für alles Applaus.Hält sich für wahnsinnig kreativ, und kann einfach einen Scheiß. Er will niemanden auf Augenhöhe, er möchte Fans. Und ich merke, dass mich das langsam nur noch anpisst, anstrengt und ich mich dem entziehen möchte. Und das merkt er glaube ich schon auch, er sagt auch er möchte, dass wir alle wir selbst sind und ehrlich zueinander. Was noch mehr schmerzt, weil ich weiß, dass ich das auch gern so hätte, aber ER derjenige ist, der damit nicht umgehen könnte. Denn bei dem ganzen Getue merkt man dennoch immer große Unsicherheit durchblitzen, bei allem was er tut.

Es gab auch schon Streits, wenn ich denn mal ehrlich zu ihm war - und es war die Hölle. Es ist furchtbar mit jemanden zu argumentieren, der sich aber für den Klügsten von allen hält. Er hat uns auch versprochen sowas wie damals würde sich nie mehr wiederholen. Dennoch bleibt immer ein unangenehmes Gefühl im Hinterkopf, und ich bin wahnsinnig traurig, dass dieses Gefühl mich & auch den Rest der Familie daran hindert je wieder eine normale Beziehung zu ihm haben zu können. Ohne Angst etwas falsch zu machen. Ohne ihn zu verhätscheln.

Beichthaus.com Beichte #00041527 vom 31.08.2018 um 01:05:58 Uhr in Heidelberg (8 Kommentare).

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Wenn die volle Urinflasche auf den Boden fällt

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Zorn Ungerechtigkeit Arbeit München

Seit sieben, fast acht Jahren bin ich Fachkraft in der Krankenpflege. Meine Berufung, ein Beruf, der mir wirklich Spaß macht, nach meinem Studium und erster Ausbildung. Und dennoch ist es bisher der einzige Beruf, in dem ich laufend dermaßen erniedrigt wäre und man dies als ganz selbstverständlich von außen hinnimmt. Wir Pflegekräfte werden angegriffen, geschlagen, gekratzt, gebissen, bespuckt, sexuell belästigt und genötigt - ohne jegliche Konsequenz für den Patienten, von dem das ausgeht. Kommentare der Ärzte oder Pflegedienstleitungen, drei Beispiele:

1. Eine Kollegin wurde von einem Patienten geschlagen, so dass im Magen ein Gefäß platzte und sie zum Clipping musste - "Da hätten Sie halt netter zum Patienten sein müssen!"
2. Eine Kollegin wurde durch einen Patienten mit einer vollen Flasche Wasser die Nase gebrochen - "Ach, haben Sie ihn etwa gereizt?"
3. Ein Patient packte mich und steckte mir die Zunge ins Ohr - "Der hat was am Frontallappen!"

Und so weiter. Jedes Mal wird die Pflegekraft für das Verhalten des Patienten oder als eine scheinbare atrophische Entwicklung des Gehirns verantwortlich gemacht. In 98% der Fälle sind die Patienten klar, orientiert und definitiv NICHT dement (in einigen Fällen lässt es sich eben auch per CT/MRT-Bild belegen, dass keine Hirnatrophie vorliegt - aber trotzdem bleiben die Ärzte bei der Aussage). Die Ärzte haben so große Angst "Kunden" zu verlieren, dass die Patienten allesamt einen Freibrief haben, mit Pflegekräften zu tun, was ihnen gerade beliebt. Und wehe, man wehrt sich. Mit Worten wird man noch zum Gespräch mit den Vorgesetzten eingeladen; streicht man dem Patienten eine auf, der einem unter den Kasack gefasst hat: Anzeige und mindestens Abmahnung.

Ein Patient sagte uns kürzlich: "Krankenpfleger? Vor euch muss man keinen Respekt haben, ihr seid unterste Schublade!" - damit kippte er die volle Urinflasche auf den Boden. Eine Überzeugung bei Patienten, die sich immer mehr durchsetzt. Es ist nicht verwunderlich, dass immer mehr Pfleger zurückgeben, was sie bekommen. Wir sind zu jedem nett, der zu uns nett ist. Aber wer uns erniedrigt und demütigt, hier mutieren wir zu Drachen. Ich bin, nach sieben Jahren, sicherlich NICHT mehr die Krankenpflegerin, die ich am Anfang meiner Ausbildung war. Ich lasse mir heute NICHT mehr alles bieten oder gar gefallen. Aber wenn man keinen Rückhalt der Vorgesetzten hat, fragt man sich schon, warum man sich nahezu jeden Tag aufopfert, um das Leben der Patienten angenehmer zu machen, diese aufzuheitern, die Hand zu halten, sie zu waschen, ihnen Essen auf den Tisch zu stellen, sie wieder aufzurichten, wenn sie hinfallen oder depressiv zusammensacken, Verbände bei stinkenden-infizierten Wunden zu wechseln etc.. Langsam beginne ich den Beruf, den ich eigentlich liebe, wirklich zu hassen!

Beichthaus.com Beichte #00041524 vom 30.08.2018 um 20:03:38 Uhr in München (Nymphenburger Straße) (17 Kommentare).

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Als meine Freundin plötzlich die Pille absetzte

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Ungerechtigkeit Schwangerschaft Ex Fremdgehen Bonn

Ich (m/30) hasse mein Leben. Meine Ex hat damals als wir noch zusammen waren die Pille abgesetzt und mich vermeidlich darüber informiert. Kann mich aber daran nicht erinnern. Es gab kein Gespräch darüber. Sie sagt, sie hätte es mir damals beim einkaufen gesagt. Weiß ich ehrlich nichts von. Vorher hatten wir mal ein Gespräch über das Kinder kriegen und Familie gründen. Allerdings waren wir zu dem Zeitpunkt gerade mal 2 Jahre zusammen und ich war 24 und habe gerade eine Ausbildung angefangen bei der ich nur Bafög bekam. Sie war 27 zu der Zeit und hatte einen festen Job.

Jedenfalls beschlossen wir damals eigentlich erst zusammen zu ziehen, ich durfte meine Ausbildung beenden und in dem Beruf Fuß fassen und dann wollten wir eventuell heiraten und nach ein paar Jahren würde dann die Familienplanung in Angriff genommen. So weit so gut. Dann erhielt meine Ex die Nachrichten, dass ihre beiden jüngeren Brüder im kommenden Jahr Väter werden würden. Kurzerhand entschied sie anscheinend die Pille ab zu setzen. Um die Zeit herum hat sie mir angeblich beim einkaufen genau dies erzählt. Wir flogen in den Urlaub und zwei Monate später eröffnete sie Mir, dass sie schwanger sei. Ich wollte das Kind nicht. Ich war gerade mal 24 und wollte meine Familie ernähren können, mit Bafög ist das aber schwierig. Ich brach die Ausbildung ab und ging in eine Zeitarbeitsfirma. Babysachen mussten her da sie nicht vor hatte ab zu treiben und ich wollte kein Arsch sein und sie damit alleine lassen. Unsere Tochter kam auf die Welt und dann wurde sie ein anderer Mensch. Der Ehrgeiz den sie vorher immer hatte war weg. Sie lag nur noch auf der Couch. Wenn ich bin der Arbeit kam, wurde mir das Baby in die Hand gedrückt und ich musste noch einkaufen fahren obwohl der nächste Supermarkt gerade mal eine Straße weiter war. Ich packte das Baby in den Kinderwagen und lief los. Kaufte ein, machte das essen und sie lag währenddessen vor der Glotze und sah Hartz IV-TV.

Sie wurde immer fetter, wollte keine Spaziergänge als Familie machen, verprasselte das Kindergeld für Klamotten für sich. Ja, sie war eine gute Mutter. Ging ab und zu zu Mutter-Kind treffen und hatte immer mehr neue Freunde. Während ich arbeiten ging. Nach einem halben Jahr kam unser Sexleben zum Erliegen. Es kam nichts mehr. Sie war immer müde vom tv Sehen, hatte Kopfschmerzen oder schob unser Baby vor, dass es ja weinen könnte und dann müsste sie ja sofort los in das Kinderzimmer.

Ich konnte das alles nicht mehr mitmachen. Sie erzählte außerdem überall herum dass sie eigentlich ja nicht vor hatte ein Kind zu bekommen. Nicht jetzt, da sie eigentlich dabei war in ihrer Firma befördert zu werden. Das ist alles Schwachsinn. Alle sagen es war Zufall dass sie und ihre Brüder alle in dem selben Jahr Eltern geworden sind. Aber das war alles geplant. Wenn man die Pille ohne jeden Grund absetzt, und kein Kind will, dann verhütet man doch trotzdem! Man kauf Kondome oder lässt sich was anderes einfallen. Man vögelt doch nicht, mit dem Wissen keine Kinder haben zu wollen ungeschützt. Ich entfernte mich von ihr so wie sie es bei mir getan hat. Ich wurde zu einer Geburtstagsfeier eingeladen und lernte da ein Süßes, liebes Mädchen kennen. Sie war schüchtern, saß da auf dem Sofa und beobachtete alles und jeden. Wir wurden uns vorgestellt und irgendwie mochte ich sie auf Anhieb. Ich erzählte ihr nichts von meiner Beziehung, sagte nur dass ich ein Kind habe. Als ich nach ein paar Monaten des simsen und des treffen mit dem Mädchen erkannt habe, dass ich mich verliebt habe und die Beziehung zu der Mutter meines Kindes überdachte, kam ich zu dem Schluss, dass ich auch verdient habe glücklich zu sein. Dass ich als Mann nicht direkt das Arschloch war. Ich habe meine damalige Freundin gebeten eine Paartherapie zu machen um zu sehen ob da vielleicht noch was gerettet werden kann. Sie wollte aber nicht. Und fuhr mit der kleinen zu ihren Eltern. Ich fuhr zwei Tage später nach und machte mit ihr Schluss. Sagte die Wahrheit, dass ich eine andere kennen gelernt habe. Sie weinte, beschuldigte mich nichts für die Beziehung getan zu haben und ich erwiderte darauf hin nichts. Mit jemandem zu streiten der so blöd wie drei Meter Feldweg ist, bringt nichts. Ich Ging, fing eine Beziehung zu dem Mädchen an und sie entpuppte sich als wahrer Glücksfall.

Wir sind jetzt vier Jahre zusammen und haben diesen Sommer geheiratet. Sie akzeptiert meine Tochter, steht mir bei und baut mit mir zusammen eine Zukunft auf. Nur leider kann ich das oft nicht würdigen ich habe heute immer noch das Gefühl betrogen zu werden. Dass meine Frau auch irgendwann damit ankommt, dass sie sich die Spirale hat rausnehmen lassen um schwanger zu werden ohne mit mir zu reden. Ich liebe mein kind, keine Frage, ich will dass sie bei mir ist obwohl meine ex mit ihr 140 km weit weggezogen ist. Aber ich bin der Gearschte. Ich zahle den Unterhalt und werde angemotzt dass ich die kleine nur in meinem Urlaub oder an den langen Wochenenden hole. Aber anders geht es auch nicht. 2 Stunden fahrt nach einem langen Arbeitstag um meine Tochter zu holen um dann wieder 2 Stunden zurück zu fahren nur um dann mit ihr den Samstag verbringen zu können und sie am Sonntag wieder früh nach Hause zu bringen, das reicht nicht aus. Ich will mein kind alle zwei Wochen bei mir haben wie es mir zusteht. Meine Frau holt sie auch schon mal, aber das kann sie auch nicht immer. Die Mutter kümmert es nicht. Hauptsache die kleine ist aus dem Haus damit sie Party machen gehen kann. Ich hoffe, dass meine Tochter irgendwann mal sagt, dass sie zu uns ziehen will. Sie hat ein eigenes Zimmer in unserem Haus, wir verwöhnen sie. Wir lieben sie. Und ich möchte meine Tochter bei mir haben und da die Mutter nicht hier in die Nähe ziehen will, geht das nicht anders als darauf zu hoffen, dass mein kind mit 14 zu uns kommt. Als Mann hat man bei sowas immer den kürzeren gezogen. So ist das manchmal.

Beichthaus.com Beichte #00041520 vom 28.08.2018 um 11:13:08 Uhr in Bonn (29 Kommentare).

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