Die Probe für die Vorführung meines Sohnes
Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00041541 vom 09.09.2018 um 22:42:10 Uhr (14 Kommentare).
Wie kann man, als Mutter dabei zusehen und nichts unternehmen? Versteh ich nicht!
Du solltest vielleicht einfach mal dein Mund aufmachen, man muss ja nicht gleich schreien oder ausrasten. Dein Kind lernt so weder wie man sich durchsetzt, noch wie es sich bei Unfairness verhalten soll, es lernt nur zu allem ja und Amen Zusagen und immer die Schuld bei sich zu suchen.
Du solltest dringend etwas ändern, sonst könnten andere denken mit dir und deinem Kind kann man alles machen!
15.09.2018, 08:29 Uhr melden
Scheinbar hast Du früh gelernt, Dich von „Autoritäten“ einschüchtern zu lassen, sei es durchs Elternhaus, durch strenge Lehrer etc. Fakt ist: niemand reißt Dir den Kopf ab, wenn Du Deine Meinung vertrittst bzw. Dich für die Rechte Deines Kindes einsetzt. Aber Dein Kind wird Dich dafür lieben und selbst viel dadurch lernen!
15.09.2018, 10:39 Uhr melden
Ich habe wieder nach dem ersten Abschnitt aufgehört zu lesen. Sorry!
15.09.2018, 12:07 Uhr melden
Schon alleine für den gang zu einer kranken Sekte halte ich dich für eine Raben Mutter.....für den Rest fehlen mir die Worte.
15.09.2018, 14:42 Uhr melden
Wenn sowas unvorbereitet passiert, fehlen schonmal die Worte, auch wenn man später beim durchdenken plötzlich genau weiß, wie man gerne reagiert hätte. Einfach merken, Konter aufschreiben oder vielleicht sogar Mal in einen extra Vortrag gehen, dann passiert dir die Situation in dem Ablauf bestimmt nicht mehr.
15.09.2018, 18:25 Uhr melden
Aus einer solchen Terrorgruppe würde ich mein Kind rausnehmen. Wenn etwas nur in Stress ausartet, jeder einen anmotzt und nur nervt, macht es keinen Spaß mehr.
16.09.2018, 00:22 Uhr melden
Wirklich absolut rückgratloses Verhalten.
Wenn sich eine Lehrerin meinem Sohn gegenüber so verhalten würde, dass ihn keiner gefragt hätte und ihm einfach den Mund verbieten würde, ich würde diese Lehrerin persönlich nach Timbuktu jagen, die hätte keinen Spaß mehr an ihrem Beruf, das kann ich versprechen.
Ich meine, das wäre mein Sohn, und wenn jemand entscheidet, was mein Sohn in seiner Freizeit SONNTAGS macht, dann bin ich das, da kann die froh sein, wenn die olle Punze von Lehrerin, wenn bei ihrem Verhalten überhaupt Kinder mitspielen.
Da würde ich direkt zur Autorität gehen und mich über das Verhalten beschweren, ich würde Eltern gegen diese Lehrerin versammeln und aufhetzen.
Wer sich meiner Familie gegenüber so verhält, der wird zum Ziel eines persönlichen Rachefeldzuges.
16.09.2018, 01:11 Uhr melden
Idioten gibt's halt überall. In der Schule, im Studium, im Verein - vom Internet will ich gar nicht reden.
16.09.2018, 11:02 Uhr melden
Vielleicht solltest du weniger Zeit mit Gottesdiensten verbringen, könnte mit ein Grund sein dass du so ein Lauch bist. Geh mal zum Kampfsport am besten auch mit deinem Junior, das ist für beide gut fürs Ego
16.09.2018, 13:31 Uhr melden
Immer schön artig in die Kirche gehen passt gut dazu, das Verhalten der Autorität ohne Hinterfragen hinzunehmen.
23.09.2018, 23:26 Uhr melden
Nicht bös gemeint... aber ich finde Du hättest für Dein Kind einstehen sollen und nicht dieser komischen Schrulle auch noch recht geben. Ich würde es niemals erlauben dass jemand mein Kind UNBERECHTIGTERWEISE anmotzt. Versuch doch nächstes Mal einfach Dich in die Situation deines Kindes hineinzuversetzen ich bin mir sicher es wäre Dir dankbar.
18.04.2019, 16:05 Uhr melden
Sorry, aber was wird bei deiner "Erziehung" für ein Minusmensch herauskommen? Diederich... Unfassbar.
01.08.2019, 20:06 Uhr melden
Sehr nett, Gollomosh, auf den "Untertan" von Heinrich Mann zu verweisen. Aber bei dieser Erziehung wirds kein Diederich, sondern ein Lauch ohne eigenen Willen. Diese Mutter sollte was aus ihrem Leben machen, Sport und Outdoor, aktiv sein, das Leben gestalten und raus aus der Kirche (omg)...! Das tut ja in der Seele weh, sowas zu lesen. Beta hoch 10!
29.02.2020, 09:47 Uhr melden
Ja, ja Kirche, einfach die andere Wange hinhalten, so wie es im neuen Testament steht. Aber in solchen Fällen solltest dich lieber nach dem alten Testament richten, nach dem schönen Spruch: Auge um Augen, Zahn um Zahn. Was soll dein Sohn da lernen? Das man sich von dominant auftretenden Menschen alles bieten lassen muss, wird er sich von deinem Verhalten abschauen. Ich wurde in der Schule schikaniert, deswegen war ich auch einige Zeit so. Immer habe ich gute Miene zum bösen Spiel gemacht und soviel Wut in mich reingefressen, dass ich depressiv wurde. Aber ich hab diese devote Art überwunden, solltest du auch.
29.02.2020, 19:23 Uhr melden
Als ich (w/28) in der 5. Klasse war, wollten wir unserem Lehrer einen Streich spielen. Warum weiß ich gar nicht mehr, denn eigentlich war er super nett. …
Heute stand ich mit einer Freundin und unseren Kindern in einer U-Bahn-Station, wir wollten einen Ausflug machen. Unsere Kinder waren sehr brav, meine …
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Als ich meinen Sohn dann um 14 Uhr abgeholt habe, erzählte er mir, dass er die ersten zwei Stunden der Probe noch gar nicht teilgenommen hat, weil er noch nicht dran war, und mit einem anderen Kind im Nebenraum gespielt hat. Ich habe dann die Leiterin vorsichtig gefragt, warum er laut Probenplan eine andere Rolle hat als er heute bei der Probe hatte, und da erzählte sie mir, sie hätte ihm nun eine andere Rolle gegeben, weil er die ursprüngliche nicht schaffe. Das ist total absurd, weil die ursprüngliche echt einfach für ihn ist und viel kleinere Kinder die gleiche haben.
Bei der Gelegenheit ermahnte die Leiterin mich sehr vorwurfsvoll, dass sie sich mehr Mitarbeit von den Eltern wünsche. Wir sollten den Kindern doch klar machen, dass sie EINE Gruppe sind und es NICHT in Ordnung sei, wenn sich Kinder, die noch nicht dran sind, während der Proben unerlaubt vom Probenort entfernen und ihm Nebenraum spielen. Da ich ja gar nicht dabei gewesen war, fragte ich direkt meinen Sohn, warum er rausgegangen sei und er sagte, weil der Vater des anderen Kindes gesagt hätte, sie dürften das, weil sie noch nicht dran seien. Daraufhin motzte die Leiterin meinen Sohn an, dass nicht der Vater von XY hier entscheidet, wer wohin gehen darf, sondern sie. Anstatt den Vater zu verteidigen, ermahnte ich nur meinen Sohn vor der Leiterin, warum es wichtig sei, dass alle bei der Probe dabei sind. Bei Gelegenheit beschwerte sich die Leiterin noch gleich über die Frechheit meines Sohnes, der sie angeblich immer dreist angrinse, wenn sie mit ihm schimpfe. (Als ich meinen Sohn später fragte, warum sie überhaupt mit ihm schimpfen muss, sagte er, dass sie einen Jungen mit dem falschen Namen angesprochen hatte und er sie korrigiert habe. Daraufhin hat sie ihn angemotzt, dass keiner ihn nach seiner Meinung gefragt habe und er den Mund halten solle.) Sie meckerte deswegen noch ein bisschen mit meinem Sohn, sodass er fast anfing zu weinen. Er ist ein ziemlich artiges Kind und sehr sensibel. Ich fragte noch, ob Eltern von kleineren Kindern denn eigentlich bei den Proben da bleiben sollten, und sie sagte nein, aber es sei erlaubt. Ich hob dann noch mal hervor, dass ich ja gar nicht bei der Probe dabei war, aber sie checkte nicht, dass sie mich somit völlig unberechtigter Weise angeschnauzt hatte.
Im Nachhinein fiel mir erst auf, wie unfair sie eigentlich mir gegenüber war. Ich war bei der Probe gar nicht dabei und habe nichts falsch gemacht. Und selbst dieser andere Vater nicht, denn unsere Kinder sollten ja eigentlich erst um 11 Uhr dort eintreffen (sein Kind war schon früher da, weil der große Bruder früher dran war). Und eigentlich hätte ich SIE anmeckern sollen, weil sie einfach die Rolle und somit die Probenzeit meines Sohnes ändert, ohne mir bescheid zu sagen. Mein Kind und ich haben uns völlig umsonst abgestresst und gehetzt, haben auf die Gottesdienstgestaltung verzichtet und das alles nur, damit er da 2 Stunden sinnlos rumhängt und wir dann auch noch deswegen angemotzt werden.
Diese Leiterin geht mir sowas von auf die Nerven, weil sie bestimmte Leute grundlos auf dem Kieker zu haben scheint, aber ich traue mich nicht, einen Ton gegen sie zu sagen und ihr überhaupt Widerworte zu geben. Zu ihren Lieblingen ist sie herzensgut und freundlich, deren Kinder bekommen die besten Rollen, aber andere werden grundlos angemotzt. Leider liebt mein Sohn es dort und will unbedingt dabei bleiben. Ich beichte, dass ich eine feige Lusche bin, die sich einschüchtern lässt.