Die geldgierigen Eltern

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Zorn Geld Familie Wuppertal

Hiermit beichte ich (w/26), dass ich mich für meine Eltern schäme, und dafür, ihnen immer wieder zu helfen. Meine Eltern haben sechs Kinder und sich all die Jahre einen Scheiß für uns interessiert. Mein Vater war selbständig, bis er seine Firma vor die Wand gefahren hat und nun tausende von Euro Schulden hat. Ich schäme mich für meine Mutter, die das alles mit sich herumträgt und sich deswegen dauernd bei mir und meinen Geschwistern aufregt, dagegen aber nichts unternimmt. Ich schäme mich für meinen Vater, der uns Kindern ein Leben gegeben hat, in dem es nur um das Geld ging. Ich schäme mich, dass ich niemals Taschengeld hatte und mit 18 schon ausgezogen bin, weil es im Elternhaus so scheiße war. Meine Eltern haben sich bei mir, nachdem ich eine Ausbildung gemacht habe, einen Batzen Geld geliehen, schaffen es aber seit fünf Jahren nicht, auch nur den Versuch zu starten, mir das Geld zurück zu zahlen. Denkt ihr, ich bin das Sozialamt, was Geld ohne Zinsen vergibt?! Bei meinen Eltern geht es immer nur um Geld. Ich hasse es, dass ich mir wegen dem geliehenen Geld kein Auto kaufen kann und bestimmt noch zwei Jahre lang einen Kredit zurückzahle. So etwas sollten Eltern nicht tun. Aber immer, wenn ich mit dem Thema anfange, brechen meine Eltern einen Streit vom Zaun und werfen mir vor, ich hätte sie nicht lieb. Ich hasse es, dass sie mich damit erpressen. Am liebsten würde ich den Kontakt abbrechen.

Beichthaus.com Beichte #00030816 vom 24.02.2013 um 02:00:48 Uhr in Wuppertal (15 Kommentare).

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Aus Frust fremdgegangen

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Fremdgehen Rache Verzweiflung Ex Köln

Ich habe meinen Ex-Freund mehrmals betrogen aus Rache! Leider kann ich meine Vergehen nicht ungeschehen machen, bereue sie zum Teil, habe sie aber auch als Racheakt angesehen. Bis sozusagen nach ein bis zwei Jahren Beziehung Routine in unseren Alltag einkehrte, blieb ich ihm treu. Ich verliebte mich mit der Zeit auch immer stärker in ihn und ich liebte den Sex mit ihm über alles. Für mich war er der liebste Mensch auf Erden, dem ich vertrauen konnte und der mir bei fast allem zur Seite stand. Leider hatte er auch sehr viele Schwächen, die immer mehr zunahmen und er war leider in manchen Dingen das komplette Gegenteil von mir. Kleinigkeiten, die zu größeren Problemen wurden. Die ich aber aus lauter Liebe hinnahm. Das erste Mal misstrauisch wurde ich ihm gegenüber, als er mit Freunden im Urlaub war und mir nicht erzählte, dass er das Bett mit einer guten Freundin teilte. Ich erfuhr es durch Dritte. Das war für mich der erste Schlag ins Gesicht. Jedoch sei da angeblich nie etwas gelaufen.


Danach wurde er allerdings immer stiller und mutierte komplett zum Stubenhocker. Das schlimmste Problem entwickelte sich aber erst noch. Er wollte nach etwa einem Jahr Beziehung keinen oder besser gesagt kaum noch Sex. Selbst Zärtlichkeiten waren für ihn zu viel. Nette Worte von ihm waren eine Seltenheit. Ich habe alles versucht, um ihn auf den Geschmack zu bringen, wieder zärtlicher zu mir zu sein. Ich habe versucht, ihn zu verwöhnen, ihm öfters Oralsex angeboten, diverse Dessous gekauft, Sex an ungewöhnlichen Orten vorgeschlagen und in verschiedenen Stellungen, ihn gefragt ob er sich trennen will und sich erst einmal mit anderen austoben möchte, weil ich quasi seine erste Sexbeziehung war. Jedoch ging er kaum auf meine Angebote ein, verschloss sich aber gleichzeitig immer mehr. Er stritt auch ab, etwas mit anderen Frauen zu haben, nachdem ich ihn danach gefragt hatte. Das ganze Betteln ging über ein Jahr lang - ohne großen Erfolg. Mit der Zeit wurde er genervter und fing nach und nach an, mich zu beleidigen und immer abwertender zu werden, sowie sich von mir abzuwenden. Ich war zu naiv, zu ängstlich mich zu trennen, denn ich wusste ja, dass Sex mit ihm das Allerschönste war. Ich war süchtig nach ihm, seinen Küssen, seinem Penis. Ich war quasi abhängig von seinen wenigen Aufmerksamkeiten. Auch wenn wir nur ungefähr einmal im Vierteljahr Sex hatten, wollte ich nur ihn. Ich wollte den Anfang zurück, als er mich begehrte.


Als ich jedoch immer mehr merkte, dass er kein Interesse mehr an meinem Körper hatte, geschweige denn nie etwas anderes außerhalb seiner vier Wände unternehmen wollte, außer alle paar Monate ins Kino oder zu Geburtstagsfeiern zu gehen, habe ich angefangen, öfters alleine auszugehen. Das war ihm weitestgehend egal, was mich auch irgendwie störte; er entwickelte einfach keine Eifersucht. Ich weiß auch, dass ich eine attraktive Frau bin, die ihre Bedürfnisse ausleben und nicht immer zurückstecken will. Daher hatte ich während unserer Beziehung drei One Night Stands und küsste auch drei andere Männer. Auch einer seiner besten Freunde war an mir interessiert. Willig und frustriert, wie ich war, nahm ich seine Schmeicheleien natürlich an. Ich liebte trotz allem weiterhin nur meinen Freund und konnte für die anderen Abenteuer keine Gefühle entwickeln. Irgendwann nach drei Jahren Sex-Entzug beichtete ich ihm fast alles, als er mich wieder einmal durch seine Abweisungen verletzen wollte. Er war am Boden zerstört als er das von den fremden Männern erfuhr und deshalb habe ich das einmalige Techtelmechtel mit seinem angeblichen Freund nicht erwähnt. Dieser hatte wollte mich ohnehin zwingen, nichts auszuplaudern. Es war meiner Meinung nach noch relativ wenig, was ich verbrochen habe, da der ganze sexlose und lieblose Zustand, trotz ewigen Bettelns, über drei Jahre anhielt und ich trotz Leiden aus Liebe bei ihm bleiben wollte.


Ich wollte mit ihm mein Leben verbringen und hoffte, dass er mir verzeihen und sich nun ändern würde. Er forderte Bedenkzeit, weil ihn mein Fremdgehen nur noch mehr von mir weggedrängt hatte. Letztendlich denke ich, er hatte sich Ende letzten Jahres in seine immer noch sehr gute Freundin verliebt, mit der er damals im Urlaub gewesen ist. Er hatte sogar vor ein paar Monaten einmal vor meinen Augen mit ihr eng umschlungen getanzt, als wir mal wieder auf einer der seltenen Geburtstagsfeiern waren. Als ich mich den beiden geschockt näherte, stoß er mich nur von sich fort, ohne auf meine Verletztheit einzugehen. Ich war tottraurig, habe aber begriffen, dass es für ihn möglich war, für andere Gefühle zu zeigen, nur nicht mehr für mich. Er hat kurz darauf endgültig Schluss gemacht, weil er sich keine Zukunft mehr mit mir wünscht. Vielleicht werden sie und er jetzt ein Paar, ich weiß es nicht. Ich schäme mich für meine Untreue und meine Verschwiegenheit, was seinen Kumpel angeht. Jedoch ist dieser einer seiner wenigen "Freunde", die ich ihm jetzt nicht nehmen möchte nach der Trennung.

Beichthaus.com Beichte #00030815 vom 23.02.2013 um 20:44:15 Uhr in Köln (Am Marktplatz) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gewissensbisse in der Beziehung

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft München

Ich bin mit meiner Freundin nun dreieinhalb Jahre zusammen und ich muss sagen, es war eine, aber auch sehr tolle Zeit. Aber nun mal zum Geschehen. Sie zog aus unserer gemeinsamen Wohnung vor etwa anderthalb Jahren aus. Wir trennten uns, weil wir uns nur noch gezofft haben. Wir merkten aber beide bei dieser Trennung/Beziehungspause schnell, dass wir das eigentlich nicht wollten, aber anders ging es nicht. Wir hatten nur noch sporadischen Kontakt. Dann war hier ein großes Volksfest und da geschah es dann: Ich nahm eine Bekanntschaft mit nach Hause und hatte Sex mit ihr. Auch wenn ich nicht "fertig" wurde, denn ich merkte schnell, dass ich meine (Ex-)Freundin nicht betrügen kann, ist es für mich trotzdem Fremdgehen. Ich bat die Bekanntschaft von mir, zu gehen und wir versprachen, den Vorfall für uns zu behalten. Am nächsten Tag rief mich meine (Ex-)Freundin an und ich sagte ihr direkt, dass ich ein anderes Mädchen geküsst hatte. Mehr nicht, denn das hätte die Beziehung vollkommen zerstört beziehungsweise das wäre das endgültige Aus gewesen. Somit hielt ich es für besser, diesen Vorfall zu verschweigen.
Allerdings merkte ich durch diese Tat, dass meine (Ex-)Freundin die Frau für mich ist, die ich niemals mehr missen will. Wir sprachen uns aus und zogen wieder zusammen.


Ich hatte zwar ein schlechtes Gewissen wegen der besagten Nacht, aber das verging nach einiger Zeit, denn wir waren ja nicht wirklich zusammen. Sie vermutet zwar, dass in der Nacht mehr ging als nur ein Kuss, aber ich stritt es immer ab. Jetzt, vor gut fünf Monaten, hatten wir einen riesigen Streit und trennten uns auch wieder, sehr kindisch per SMS. Wir waren zu dem Zeitpunkt mit unseren jeweiligen Freunden unterwegs. Als ich abends nach Hause kam, war sie nicht da. Die ganze Nacht kam sie nicht Heim. Am nächsten Tag behauptete sie zwar, bei ihrer besten Freundin geschlafen zu haben, ein paar Tage später gestand sie mir aber, dass sie einen anderen Typen geküsst hätte. Wir sprachen sehr lange über die Geschehnisse und auch über uns. Letztendlich kamen wir zu dem Schluss, dass wir es noch einmal miteinander versuchen wollen und uns vergeben. Wir wollen die Vergangenheit ruhen lassen und ich muss sagen, bisher funktioniert das super. Ich liebe sie über alles und wir wollen heiraten. Aber mich plagen nach wie vor Gewissensbisse wegen dieser einen, dummen Nacht.

Beichthaus.com Beichte #00030812 vom 22.02.2013 um 08:13:39 Uhr in München (Gartenstraße) (29 Kommentare).

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Die Jecken geweiht

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Ekel Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Zum Thema Karneval habe ich auch noch eine Beichte abzulegen. Im vollen Trubel des allseits bekannten und beliebten Kölner Rosenmontagsumzuges habe ich mich in der Alkohollaune hinreißen lassen, meine Kostümierung für einen Scherz zum Anlass zu nehmen. Ich war als Pfarrer verkleidet und stellte mich an den Straßenrand, um Menschen zu "segnen". Mein Weihwasser hatte ich natürlich auch dabei. Die meisten Leute fanden das ziemlich lustig und ich konnte mich vor Freiwilligen kaum retten. Dumm nur, dass mich Bier dazu getrieben hat, statt normalem Wasser Heringswasser zu nehmen, also das Wasser, in dem Rollmöpse und Heringe in Gläsern eingelegt sind. Es tut mir leid für alle, die von mir mit stinkendem Fischwasser geweiht wurden.

Beichthaus.com Beichte #00030798 vom 17.02.2013 um 13:34:27 Uhr in Köln (Aachener Straße) (10 Kommentare).

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Streiche für die Stiefmutter

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Boshaftigkeit Hass Ungerechtigkeit Familie

Ich (18) beichte, dass ich meine Stiefeltern ohne ernsthaften Grund ziemlich hasse. Besonders mag ich die Partnerin meines Stiefvaters nicht. Eigentlich hatte ich immer ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Stiefvater und er war auch wie ein richtiger Vater für mich. Aber als dann vor einem Jahr meine Mutter an Krebs gestorben ist, hat sich alles verändert. Nicht mal zwei Monate waren vergangen und mein Stiefvater brachte von seinem Urlaub in Afrika eine Frau mit. Seitdem wohnt sie bei uns. Als meine Mutter noch lebte, ist mein Stiefvater zu uns gezogen. Jedenfalls, seit seine neue Partnerin bei uns lebt, fühle ich mich oft total ausgenutzt. Da die neue Partnerin nicht arbeiten geht, geistert sie auch 24 Stunden in der Wohnung herum. Da bleiben mein Zimmer und meine Sachen nicht verschont. Es gibt viele andere Kleinigkeiten, die mich an ihr stören. Aber nun zu meinen Schandtaten: Zufälligerweise ist oft Stromausfall, wenn ich die Wohnung verlasse. Ihre Hände sind oft mit Tinte beschmiert, wenn sie mein Zimmer besucht hat. Leider kann sie ihre Hände dann nicht waschen, weil der Haupthahn auch zugedreht ist. Aber natürlich nur so lange, bis ich wieder zu Hause bin. Bald werde ich ausziehen und es den beiden erst auf den letzten Drücker sagen. Mal sehen, wie sie dann zurecht kommen.

Beichthaus.com Beichte #00030789 vom 13.02.2013 um 14:28:53 Uhr (16 Kommentare).

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