Zugfahren als Entspannungsmethode

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Boshaftigkeit Manie Bahn & Co.

Wenn ich mich entspannen möchte, kaufe ich mir ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel und steige zu einem ruhigen Zeitpunkt ein, um dann mehrere Stunden auf einer Strecke hin- und herzufahren. Am meisten Spaß macht es zur Rush Hour, wenn ich die ganzen gestressten Arbeiter, die nach Hause wollen, beim Stehen beobachten kann. Ich sitze dann ja schon mehrere Stunden auf meinem gesicherten Platz. Das ist meine Insel inmitten vom Trubel, und ich finde es wahnsinnig angenehm und entspannend. Denn ich mag Zugfahren.

Beichthaus.com Beichte #00030829 vom 26.02.2013 um 14:19:53 Uhr (19 Kommentare).

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Sightseeing in München LMU

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Schamlosigkeit Neugier Sex Urlaub München

Sightseeing in München LMU
Es war der erste gemeinsame Sommer mit meiner Freundin. Ich Mitte 20, Sie Anfang 20. Wir machten einen 4-tägigen Kurztrip nach München, um uns die Stadt und die Leute anzuschauen. Natürlich haben wir bei dem Sightseeing auch die Ludwig-Maximilians-Universität angeschaut. Leider wurde sie in diesem Sommer umgebaut und konnte eigentlich nicht von Innen angeschaut werden. Da es schon ein bisschen später war, so 19 Uhr, die Türen offen und die Security nicht gerade streng war und man ohne weiteres reingehen konnte, haben wir dies auch getan. Anfangs interessierten wir uns natürlich für das historisch wertvolle Gebäude, der Treppenaufgang wo die Geschwister Scholl ihre Flugblätter verteilt haben. Wir wollten uns mal einen Hörsaal anschauen, aber leider waren alle verschlossen. Als wir so durch die halb dunklen Flure gingen überkam uns ein wenig die Lust und das Verlangen, mal was Außergewöhnliches zu tun. Wir suchten nun alle Räume ab, in der Hoffnung einen zu finden, der offen war. Wir fanden dann auch einen, er war beleuchtet, niemand drinnen. Von da aus ging es wiederum in eine kleine Bibliothek. Altes Holz, massive Tische und Stühle, Büchergeruch in der Luft und vor allem, es war dunkel und wir hatten einen guten Blick zum Innenhof. Wir schlossen die Türen ganz normal zu, immer mit dem Gedanken, es könnte ja einer vorbei kommen oder uns einschließen. Gingen in den hinteren Teil des Raumes und fingen an.


Meine Freundin hatte nur einen kurzen Rock an, ich nur eine kurze Hose. Es war zwar mehr als unbequem, warm und stickig, aber es war echt geil. Da wir es ohne Kondom gemacht hatten, war nun die Frage, wohin mit dem Zeug? In sie rein wollte ich auch nicht. Ich zog ihn kurz vorher raus und spritzte eine ordentliche Ladung auf den alten Parkettboden. Um die Spuren noch ein wenig zu verwischen, habe ich es breit getreten und versucht ein bisschen mit dem Taschentuch aufzuwischen. Allerdings sah man nichts, man merkte nur, dass es an der Stelle eben feucht war. Wir zogen uns an, küssten uns noch mal und gingen entspannt, als wenn nix gewesen wäre, durch die Flure und dann zum Ausgang.

Beichthaus.com Beichte #00030828 vom 26.02.2013 um 17:46:18 Uhr in 80539 München (Geschwister-Scholl-Platz 1) (13 Kommentare).

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Drogen Therapie

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Drogen Betrug Stolz Auto & Co.

Drogen Therapie
Ein Bekannter musste vor ein paar Jahren wegen seiner Kifferei zu einer Therapie bei einer Psychologin. Nur nach Absolvierung der Therapie dürfte er seinen Führerschein behalten. Dazu gehörte auch, so einen Hefter durchzulesen und auf das Gelesene bezogen einen Aufsatz zu schreiben, warum man Drogen genommen hat und wie man sich das in Zukunft vorstellt.
Natürlich hat er den Hefter nicht durchgelesen und mich dann einen Tag vor Abgabetermin gebeten, ihm zu helfen. Nett, wie ich bin, habe ich zugesagt und ihm einen Aufsatz geschrieben, der alle Klischees bediente. Kaum zu glauben, aber er hat sie tatsächlich alle erfüllt.
Seine Therapeutin hat ihn sehr dafür gelobt. Es sei der beste Aufsatz, den sie je gelesen hätte. Leider hat er während der Zeit weiter gekifft und ist dann bei einer Urinprobe unangenehm aufgefallen. Den Führerschein ist er seitdem los.
Meine Beichte ist, dass ich versucht habe einem Kiffer den Führerschein zu erhalten, obwohl ich wusste, dass er bekifft fährt und von Beruf auch noch Taxifahrer ist. Und dass ich bis heute stolz darauf bin, die Psychologin so schön ausgetrickst zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00030825 vom 26.02.2013 um 12:23:30 Uhr (15 Kommentare).

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Der gehasste Gast

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Ekel Hass Restaurant

Der gehasste Gast
Ich (w/34) möchte nun etwas beichten, das zwar schon 14 Jahre her ist aber mich noch bis heute fertig macht. Damals habe ich in einem edlen Restaurant gekellnert in einer teuren Gegend. Dementsprechend gut lief das Geschäft. Wir hatten viele Stammkunden, die hohe Tiere in Firmen waren, darunter auch ein Anwalt aus einer bekannten Kanzlei. Geldprobleme hatte er keine, er kam fast jeden Tag zu uns zum Essen. Als er das erste Mal da war, bediente ich ihn und es schien so, als hätte er sich in mich verliebt. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es genau so war. Er war ein hübscher Mann, aber mit seinen 1,65 Meter nicht besonders groß und obwohl ich selber fast so groß bin wie er, konnte ich mir nichts mit ihm vorstellen. Ich sollte noch dazu erwähnen, dass ich auch überhaupt kein Freund von so reichen Leuten bin. Nach jedem Besuch von ihm bekam ich 50 Mark Trinkgeld, vor Feiertagen waren es sogar 100. Doch trotz all dem habe ich totalen Hass auf ihn entwickelt.

Es kam mir vor, als würde er mich kaufen wollen. Wegen mir wusste die ganze Belegschaft von ihm Bescheid und wir nannten ihn nur den "Bonzen erster Klasse". Niemand mochte ihn. Wir beschlossen, unserem Unmut über ihn durch ein paar fiese Aktionen Luft zu machen. Am Anfang fing es harmlos damit an, dass wir in sein Essen spuckten, dann ging es sogar soweit, dass wir Urin in sein Essen und in die Getränke taten und auch Sperma. Er hat nie etwas davon bemerkt. Eines Tages hatte sich ein Gast total verschluckt und es sah aus, als ob er gleich ersticken würde. Niemand hat etwas dagegen unternommen, außer der Anwalt, der ihn ganz filmreif rettete. In diesem Moment verliebte ich mich in ihn und fing an, zu verstehen, was ich tat. Ich bereue bis heute noch. So kam es dazu, dass wir anfingen, uns auch privat zu treffen. Wir wurden ein Paar, ich zog bei ihm ein, kündigte meine Arbeit und wir heirateten. Heute haben wir zwei Kinder und er ist der liebste Mensch, den ich kenne. Es tut mir alles so leid, was ich getan habe. Er weiß es bis heute nicht und ich denke, ich werde ihm das auch nie sagen. Also, ein Appell an euch Beichthaus-Leser: Urteilt nie über Leute, die ihr nicht kennt, und tut ihnen vor allem nie etwas Böses! Man weiß nämlich nicht, welche Rolle dieser Mensch in eurer Zukunft spielen wird.

Beichthaus.com Beichte #00030821 vom 25.02.2013 um 00:29:10 Uhr (41 Kommentare).

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21 Jahre Drogensumpf

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Drogen Maßlosigkeit Sucht Verzweiflung Arbeit

21 Jahre Drogensumpf
Ich möchte hiermit beichten, dass ich nicht in der Lage bin, mein Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich habe schon recht früh angefangen, mir Selbiges zu versauen. Im frühesten Jugendalter habe ich angefangen zu kiffen und es hat auch nicht lange gedauert, bis ich diverse härtere Substanzen zu mir genommen habe. Dadurch habe ich mir meine erste Lehrstelle als Dachdecker versaut, weil ich nicht in der Lage war, zu erkennen, dass man mich fördern will. Stattdessen habe ich alles an Rügen und Maßnahmen sehr persönlich genommen und nach satten zweieinhalb Jahren meine Ausbildung selber beendet. Nach einigem Leerlauf habe ich mich dann entschlossen, meinen Wehrdienst freiwillig aufzunehmen. Ich habe die Musterung auch gut hinter mich gebracht, weil ich es geschafft habe, mich von Drogen zu distanzieren. Ich wollte wirklich was erreichen. Die Grundausbildung lief recht gut und ohne weiteren Zwischenfall. Nach meiner Versetzung zu der Stammeinheit hatte ich dann aber wieder Kontakt zu Personen, die diverse Drogen konsumiert haben und bin so dumm gewesen, mich wieder hinreißen zu lassen, selber zu konsumieren. Mein Konsum wurde schlimmer als zuvor. Nachdem ich dann irgendwann einfach nur noch fertig war und im Drogenrausch zwei Wochen eigenmächtig dem Dienst fernblieb, habe ich mich dann selber gestellt und mich geoutet. Mit den Konsequenzen konnte ich recht gut leben, zwei Wochen Bau, im Anschluss neun Wochen Ausgangssperre und kein Aufstieg im Dienstrang. Ich habe meinen Wehrdienst auch ehrenhaft beenden können, wenn auch nur im Rang eines Gefreiten. Den Konsum habe ich nicht eingestellt.

Weitere Arbeitslosigkeit folgte, bis ich irgendwann im Elternhaus Druck bekam. Also kümmerte ich mich um eine weitere Ausbildungsstelle. Über mehrere Umwege und eine weitere abgebrochene Ausbildung zum Koch, bekam ich dann meine Chance, in einem renommierten Gasthaus in unserer Umgebung zu arbeiten. Ich begann meine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Ich war mit Eifer bei der Sache, hätte mir jedoch beinahe den Job auch wieder versaut, weil ich total verstrahlt zur Arbeit ging, nachdem ich eine Nacht lang feiern war und dementsprechend nichts auf die Reihe bekam. Das war dann einer der Knackpunkte in meinem Leben, der mich bewegte, mich vom Drogenkonsum zu befreien. Ich wandte mich von meinem gesamten Freundeskreis ab und lebte von da an erst einmal nur noch für die Arbeit. Ich wurde, was die chemischen Sachen anging, clean, kiffte nur noch abends zu Hause. Ich beendete meine Ausbildung erfolgreich, hatte auch eine Freundin, die zwischenzeitlich, aufgrund einiger Probleme, die sie hatte, bei mir eingezogen war.

Sie war jedoch nicht die Richtige für mich. Wir kifften wie die Blöden, ich versemmelte einen Job nach dem anderen und letztendlich, nachdem unsere Wohnung verlebt und versifft war und ich wieder arbeitslos wurde, zogen wir um. Sie wurde schwanger, wir bekamen eine Tochter und es machte abermals klick bei mir. Ich wurde aus eigenem Antrieb absolut drogenfrei, trainierte abends und musste ansehen, wie meine damalige Gefährtin sich weiter der Kifferei ergab. Auf mein Drängen hin, aufzuhören, sagte sie immer nur: "Ich bin ja noch jung und will was erleben!" Es endete in einer sehr heftigen Trennung und beinahe mit einer Psychose bei mir. Ich musste mit meinen 26 Jahren wieder bei meinen Eltern unterkriechen; eines der erniedrigsten Erlebnisse meines Lebens. Immerhin bekamen meine Ex und ich uns soweit in den Griff, dass ich meine Tochter sehen durfte, wann immer ich wollte. Ich konnte einen guten Job in der Branche ergattern, in dem ich über sehr weite Strecken erfolgreich und vor allem gerne tätig war. Trotzdem hatte ich leider immer wieder Rückschläge, was die Kifferei betraf. Irgendwann fand mich eine andere Ex von mir wieder und wir gingen eine Beziehung miteinander ein, die bis heute andauert. Nachdem wir beide zweimal miteinander gekifft hatten, erkannten wir, dass wir uns in diesem Zustand nicht ausstehen können und ließen es einfach bleiben, weil wir zusammen sein wollten. Leider war damit auch eine Verdrängungstaktik nicht mehr verfügbar, ich kündigte in einem Anfall von Depression meinen Job, beziehungsweise ich blieb einfach im Bett liegen und konnte mich nicht mehr motivieren, aufzustehen. So versemmelte ich ihn wissentlich.

Dennoch zogen meine Partnerin und ich zusammen. Ich habe inzwischen einen Sohn von ihr und wir erwarten jede Sekunde ein weiteres Kind, eine Tochter. Unsere Beziehung ist echt glücklich und dennoch schaffe ich es nicht, mich zu sortieren, geschweige denn einen Job zu suchen, der mich erfüllt. Ich schaffe es zwar, eine Maßnahme der ARGE zum Abschluss zu bringen, habe aber Angst, mich auf einen Job zu bewerben. Die Ungewissheit, was mich erwartet, und die Angst zu versagen sind einfach zu groß. Inzwischen trinke ich beinahe jeden Abend, zumindest im Augenblick, jedoch immer erst, wenn mein Sohn im Bett ist. Auf ihn nehme ich Rücksicht. Inzwischen haben wir auch einen Familientherapeuten, der uns auf häuslicher Ebene hilft, uns zu sortieren, weil wir Schwierigkeiten haben, den Haushalt vernünftig zu organisieren. Vielleicht hilft er mir ja auch, einen Psychologen zu finden, dem ich vertraue, damit ich meinen eigenen Seelenmüll mal loswerden kann. Ich bin mit meinen bald 35 Jahren mehr als 21 Jahre süchtig und gewillt etwas zu ändern, und doch habe ich Angst.

Beichthaus.com Beichte #00030817 vom 24.02.2013 um 11:51:33 Uhr (41 Kommentare).

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