Alkohol aus Angst vor Einbrechern

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Feigheit Trunksucht

Ich (w/31) beichte, dass ich mich wie ein Kleinkind mit Alkoholproblemen verhalte, so bald ich alleine bin. Da mein Mann beruflich häufiger unterwegs ist, bin ich mehrmals im Monat allein zu Hause. Wir bewohnen ein Einfamilienhaus mit relativ großem Garten in einer Kleinstadt, wir haben eine tolle Nachbarschaft, die immer mit auf alles ungewöhnliche achtet. Dennoch ist es heute mal wieder so weit. Mein Mann ist beruflich in München und ich schiebe Panik.

Auf Facebook und Instagram hab ich ein nettes Bild von Kerzen, Wein und einem Buch gepostet, tatsächlich sitze ich jedoch seit 21 Uhr vor dem PC, trinke Korn Cola und versuche zu verdrängen, dass ich alleine bin. Im EG sind sämtliche Lichter an, der Fernseher läuft und ich habe bereits zum dritten Mal überprüft, ob alle Türen nach draussen, verriegelt sind. Ich habe panische Angst vor Einbrechern, habe einen Google Alert für Polizeimeldungen aus der Umgebung eingerichtet und schlafe nur mit Messer auf dem Nachttisch. Mir ist bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs gegen Null geht, dennoch lege ich, mit zwanghafter Regelmäßigkeit, dieses Verhalten an den Tag. Ich beichte hiermit, dass ich mein inneres Kleinkind überhaupt nicht unter Kontrolle habe und ich mich wehrlos und ausgeliefert fühle. Ich betrinke mich, damit ich schlafen kann, während ich meinem Umfeld suggeriere, dass ich die Zeit allein genieße. Ich hasse es, mit 31 Jahren so unselbstständig zu sein und selbst meinen Mann zu belügen.

Beichthaus.com Beichte #00041303 vom 28.05.2018 um 00:12:06 Uhr (45 Kommentare).

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Ein Beruf, der an die Grenzen geht

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Faulheit Verzweiflung Arbeit

Ich (m/27) beichte hiermit, dass ich die meiste Zeit meiner Arbeit vor dem PC verbringe, im Beichthaus lese und sonst irgendwo herumsurfe. Ich arbeite mit schwerst geschädigten Menschen (Intelligenzminderung, geschädigt aus dem Elternhaus oder psychische Behinderung), deren Verstand nicht mal eine kleine Kaffeetasse füllen würde. Ich habe früher sehr gern in diesem Beruf gearbeitet, doch seit ich diese Stelle vor circa 2,5 Jahren angetreten habe, ist mir viel von meiner Freude und meinem Elan in diesem Beruf vergangen.

Die Bewohner streiten sich dauernd wegen nichts und dann müssen wir immer den Scheiß schlichten. Wohl wissend, dass es Morgen genauso weiter geht. Die meisten Bewohner möchten sich vor dem Zimmer aufräumen und ihren Diensten drücken, verstopfen regelmäßig die Toiletten und sind generell hinterfotzig und falsch. Wir bekommen sehr oft extreme Fälle. weswegen wir auch öfters die Polizei im Hause haben. Die Leute rasten aus und schmeißen Geschirr oder Besteck durch die Gegend, schreien herum, beleidigen aufs gröbste und verlangen immer was. Ich mache so gut wie gar nix mehr für diese bestimmten Bewohner, da das Gehalt zum kotzen ist, wir keine Überstunden bezahlt bekommen und weil ein normaler Dienst bei mir circa 17 Stunden lang ist, wobei die Nachtbereitschaft nicht bezahlt wird. Wochenenden, an Feiertagen oder Brückentagen geht mein Dienst sogar 24 Stunden lang. Außerdem beichte ich, dass ich auch seit langem keine Freude mehr in meinem Leben habe. Ich wohne allein in einer Wohnung ohne Internet, habe alle meine Freunde und Bekannten für diese Stelle zurück gelassen und kann so gut wie gar nichts unternehmen, weil ich im hinterletzten Kaff wohne.

Ich fühle mich langsam ausgebrannt und leer und habe die Fantasie bestimmten Leuten eine Denk-Schelle zu verpassen, wenn diese mal wieder anfangen sich dumm aufzuführen. Versteht mich bitte nicht falsch, nur weil man behindert ist, heißt das nicht, dass man dumm ist. Im Gegenteil, diese Menschen haben manchmal eine emotionale Intelligenz wie sie vielen Leuten heutzutage fehlt oder eine Wärme an sich, die man selten findet. Ich schätze solche Menschen und habe diesen Beruf nicht ohne Grund gewählt. Das alles fehlt allerdings den 95 % der Bewohner, die hier wohnen. Ich hoffe, auf Absolution und Verständnis und natürlich auf bessere Bewohner mit denen das zusammenarbeiten natürlich wieder Spaß macht.

Beichthaus.com Beichte #00041300 vom 27.05.2018 um 11:52:40 Uhr (9 Kommentare).

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Meiner neuer jüdischer Freund

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Betrug Falschheit Familie

Ich (w/18) lebe bei meiner Oma (82 Jahre alt). Mein Opa starb letztes Jahr. Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, da meine Mutter eine schwere psychische Krankheit hat und nicht für mich sorgen konnte. Über meinen Vater weiß ich nichts. Meine Oma ist die einzige, die ich aus der Familie noch habe. Leider scheint sie eine Antisemitin zu sein. Ich habe das lange verdrängt. Sie hat öfter Vorurteile rausgehauen, dass alle Juden die heute in Deutschland leben keine Steuern zahlen müssen und Wohnungen bezahlt bekämen, dass es damals durchaus Gründe für den Antisemitismus gab; da es viele jüdische Geschäftsleute gab, die die Leute übers Ohr gehauen hätten. Sie meinte, wir werden leider nie die ganze Wahrheit wissen. Nun sagte sie aber auch, sie wäre nicht antisemitisch; sie stelle nur fest. Nun habe ich seit acht Monaten einen Freund (wir gingen in die selbe Schule), der jüdischer Herkunft ist. Er ist nicht religiös. Die ganze Familie ist sehr modern.

Ich beichte, dass ich ihn und meine Oma belogen habe. Er hat einen sehr jüdisch klingenden Nachnamen. Ich habe ihr gesagt, er heiße Maier. Ihm habe ich gesagt, dass meine Oma meinte, er sei ihr sympathisch. Dass ich ihn vor ihr umtaufte erwähnte ich nicht. Mir ist das unangenehm. Er würde denken, sie ist ein schlechter Mensch. Nun habe ich aber Angst, dass es doch mal zur Sprache kommt und meine Oma mich rauswirft oder dass er Schluss macht. Schlimmstenfalls beides. Ich bin total überfordert.

Beichthaus.com Beichte #00041299 vom 27.05.2018 um 01:06:18 Uhr (25 Kommentare).

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Mit der Sektflasche in die Notaufnahme

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Peinlichkeit Unfall Intim

Eines Abends beim Sex ließ ich meinen Freund Sekt aus meinem Bauchnabel schlürfen. Nach und nach leerte sich die Flasche und wir machten noch eine auf. Mein Liebster holte den Vibrator aus dem Schrank und wollte mich hintenrum ein wenig verwöhnen, doch leider stellten […]
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Beichthaus.com Beichte #00041297 vom 25.05.2018 um 22:44:46 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich bin ein Opfer meiner Triebe

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Morallosigkeit Maßlosigkeit Familie

Vor Jahren habe ich mit der neuen Frau meines Vaters geschlafen. Er war im Entzug, sie war einsam und ich erinnerte sie so an ihn. Ich war 18 und fand sie stets attraktiv. Damals galt es in meinem Freundeskreis auch als cool, mit einer Milf geschlafen zu haben. Außerdem war ich sauer auf meinen Vater. Der Entzug, dass er nicht da war, dass auf ihn mal wieder kein Verlass war. Heute bereue ich es sehr und ihn trifft auch keine Schuld. Er hätte es sich ja sicher auch anders gewünscht. Aber damals habe ich mich verführen lassen. Es war übrigens überhaupt nicht schön!

Keine Ahnung, ob dieses Erlebnis mich sexuell in eine inzestuöse Richtung gepolt hat oder ob meine Familie einen Klatsch weg hat, was sowas angeht. Jedenfalls schlief ich in den folgenden Jahren zwei Mal mit meiner Cousine. Das war super und wir finden bis heute nix schlimmes dran. Wir haben natürlich verhütet. Zuletzt ergab es sich sogar, dass ich mit meiner Halbschwester (die Tochter meines Vaters und besagter Frau, die mich damals verführte) in der Kiste gelandet bin. Das war übrigens wieder furchtbar. Klar, auch verhütet. Mich törnen übrigens auch solche Videos an, allerdings kann ich mir zum Beispiel überhaupt nicht vorstellen, sexuell mit jemanden blutsverwandten aktiv zu sein, wie meiner Mutter. Da reizt mich gar nichts, es würde mich sogar unwahrscheinlich anwidern.

Hier spielt übrigens das Wissen um die direkte Verwandtschaft keine große Rolle. Ich denke, mich, die Frau meines Vaters, meine Cousine als auch meine Halbschwestern waren von dem Tabubruch, dem Verruchten an der Sache und dem Halb-Inzestuösen angetörnt. Wichtig ist es sicher auch, zu erwähnen, dass ich alle 3 Frauen nur sehr selten mal sah. Vielleicht 1-2x im Jahr, wegen verschiedener Wohnorte. Man war sich also quasi fremd, obwohl man durch die Familienbande verbunden war. Vielleicht hat das auch was mit dem Reiz zu tun.

Es belastet mich teilweise. Eigentlich nur, dass ich meinen Vater so hintergangen habe. Aber natürlich kann ich mich damit an niemanden wenden. Man würde mich für einen Freak halten. Übriges habe ich seit einem Jahr eine latente Kokainsucht, die ich grade bekämpfe und ich merke, dass das gar nicht so einfach ist. Also als guten Rat auf den Weg: Finger weg von dem Scheiß! Es macht nur in den ersten Stunden Spaß. Dauert circa vier Tage, in denen man dann auch schnell mal suizidale Gedanken hat und man die ganze Zeit glaubt, man hätte nichts erreicht im Leben und sei nichts wert. Die gesundheitlichen Folgen sind die Hölle!

Beichthaus.com Beichte #00041293 vom 25.05.2018 um 01:42:57 Uhr (14 Kommentare).

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