Mein Leben als Ordensschwester

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Missbrauch Arbeit Emmendingen

Ich beichte heute, dass ich die Institution Kirche hasse, und das obwohl ich ewig lang eine Ordensschwester war! Ich bin in jungen Jahren, nämlich kurz nach der Schule, aufgrund meines tiefsitzenden Glaubens in ein Kloster gegangen. Ich war von dieser Entscheidung absolut überzeugt und bereute es zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Oft sah man damals im Fernsehen (heute aber immer noch!) glückliche, ruhige, friedliebende und erfüllte Ordensschwestern, die trotz vieler Entbehrungen ein sehr schönes Dasein führten. Ich bestätige es heute: alles nur Schall und Rauch. Unser Kloster hatte anbei eine Klosterschule wo auch viele meiner Schwestern unterrichten durften. Die Erziehungsmethoden waren teilweise barbarisch und absolut veraltet, aber nicht nur bei den älteren Damen! Kinder wurden grob angepackt und geschubst und ab und an gab es auch Klatscher auf Hände oder den Hinterkopf, aber bei Kritik wurde man sofort durch die Äbtissin gedemütigt und ausgestoßen! Viele Schwestern wussten ebenfalls von sexuellem Missbrauch und sagten absolut nichts dazu! Unter Anderem sind viele Ordensschwestern lesbisch beziehungsweise führen innerhalb des Klosters Beziehungen zu den anderen Schwestern - an sich nicht schlimm aber dennoch pure Heuchelei!

Mein Austritt dauerte lange und war sehr beschwerlich denn wenn die Kirche beziehungsweise der Konvent dich einmal hat, dann will er auch nicht mehr loslassen - wahrscheinlich, weil es heute nur noch wenig Nonnen gibt. Kurz vor meinem offiziellen Austritt habe ich dann mit einem Gastpriester, der immer Gottesdienst für Touristen hielt, geschlafen und es genoßen! Das kam aber - gelobt sei der Herr - erst nach meinem Austritt heraus. Ich bin überglücklich, endlich frei von dieser Sekte zu sein, bereue aber, dass ich meine besten Jahren einer Institution geschenkt habe, die Kindesmissbrauch duldet(e) und mehr Heuchelei ist, als würdevoller, tiefgreifender Glaube.

Beichthaus.com Beichte #00041421 vom 15.07.2018 um 01:51:43 Uhr in Emmendingen (14 Kommentare).

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Schwarzfahrer Gruppen auf Facebook

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Boshaftigkeit Lügen Bahn & Co.

Ich (m/28) bin auf Facebook Schwarzfahrer-Gruppen beigetreten, in denen vor Kontrollen in den Öffis gewarnt wird. Die Mitglieder posten dort, wo und wann Kontrolleure gesichtet wurden. Das tue ich nicht, um sorgenfrei schwarzfahren zu können, sondern um die Schwarzfahrer dort durch falsche Warnungen irrezuleiten. Zum Beispiel poste ich: "Achtung, Insider-Tipp: Morgen sind Großkontrollen in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln geplant. Kauft euch lieber ein Ticket oder meidet die Öffis!" Die Leute posten dann darunter: "Danke, habe mir zur Sicherheit eine Fahrkarte gekauft!" oder "Danke Bruder, bin aufs Auto umgestiegen". Ich lache mir dann ins Fäustchen und freue mich, dass die meinetwegen Geld für Sprit oder Fahrkarte ausgegeben und sich umsonst gestresst haben.

Beichthaus.com Beichte #00041418 vom 13.07.2018 um 14:16:46 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wer spielt die Musik?

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Zwietracht Falschheit Musik Hunsrück

Ich (w/24) beichte das ich jedes Jahr mit einer Gruppe Freunde auf ein Festival fahre. Ein Kumpel und ich haben allerdings einfach nicht den selben Musikgeschmack. So ist es Tatsache das ich immer alles mitbringe, von Grill, über mehrere Zelte bis hin zum Pavillon. Und ich bringe meinen Musikplayer mit USB Funktion mit. So mein Kumpel der nichts außer sein eigenes Zelt dabei hat, bring immer einen Player mit der wesentlich lauter ist wie meiner. Jetzt könnte man meinen wir einigen uns darauf das jeder Mal seine Musik abspielen darf oder wie auch immer. Auf jeden Fall bekommen wir das einfach nicht geregelt. Denn selbst wenn ich den Mund halte und ihn eine Weile seine Musik hören lasse, heißt das noch lange nicht, dass ich dann auch darf.

Er übertönt meine einfach und für ihn ist die Sache damit geklärt. Das sehe ich aber garnicht ein. Und nun habe ich vor einigen Jahren angefangen sobald er das erste mal betrunken wegpennt seinen Player lahm zu legen, der spielt dann keinen Ton mehr bis wir Sonntags abreisen. Dann entferne ich das kleine Detail wieder das dafür sorgt das es keine Stromverbindung im Apparat gibt und zeige ihm das der Player es doch noch tut. Ich mache das nun seit 3 Jahren, es ist ihm noch nicht aufgefallen, dass ich dahinter stecke und auch nicht dass das Teil es Sonntags auf einmal immer wieder tut. Er hat sich für diesen Sommer einen größeren noch lauteren Player gekauft. Auch den werde ich stumm schalten. Ich lass mir doch nicht auf der Nase rumtanzen von Leuten für die ich alles mitbringen. Ich erwarte nicht dass das Jemand versteht aber ich wollte es mir mal von der Seele schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00041407 vom 08.07.2018 um 14:00:18 Uhr in Hunsrück (14 Kommentare).

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Nicht nur die innere Werte zählen

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Vorurteile Dating Sindelfingen

Ich (m/37) beichte, dass ich mich wenn, dann nur noch mit hübschen Frauen einlasse. Es mag sich gemein anhören, aber ich tue es, weil ich in meiner Jugend eine traumatische Erfahrung hatte, die mir viele Jahre meines Lebens versaut hat. Ich hatte mal die Einstellung, dass innere Werte zählen. So hatte ich auch eine Freundin, die nicht gut aussah. Und heute denke ich, dass genau das der Umstand ist, der dazu geführt hat. Ich glaube, dass sie sich währenddessen genau deshalb von einem anderen Typen von der Schule bumsen lassen hat, weil sie Bestätigung gesucht hat und meinte, diese davon zu bekommen. Erst drei Wochen war ich mit ihr zusammen als ich das erste Mal überhaupt mit einem Mädchen intim wurde und sie aber keinen Verkehr haben wollte. Ich habe das damals leider (oder zum Glück) nur erfahren, weil ich versehentlich lauschen konnte, wie ihre Freundin von ihr angerufen wurde und diese Story mit Lautsprecher erzählt bekam. Und da traute ich meinen Ohren nicht! Da sagte sie ihr dass der Grund, warum sie mit mir nicht geschlafen hätte der ist, dass sie genau an diesem Abend schon mit diesem Typ im Bett war. Da fragte sie die Freundin dann, ob sie da kein schlechtes Gewissen hätte oder warum sie das tut. Und dann ist die auch noch so dreist, sich damit zu rechtfertigen, dass meiner ihr nicht groß genug wäre (dabei hatte sie ihn zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gesehen).

Das mag der eine oder andere lustig finden, aber für mich war das eine Art sozialer Tod! Ich dachte von nun an, so will mich keine. Ich hatte wegen dieser Sache fast 10 Jahre lang Probleme, eine Freundin zu finde bis ich komplett aufgab und aus Zorn ins Bordell ging. Da sagte mir immer wieder mal die eine oder andere Hure "oh großer ...". Okay, dachte mir, das wird man eben so sagen um der Kundschaft zu schmeicheln. Macht ja nix - ich wäre nicht erst jetzt enttäuscht. Nun musste ich aber mit zunehmender Praxiserfahrung feststellen, dass da doch was dran ist. Nun sah die Sache ganz anders aus. Musste erstmal lernen, es zu deuten, wie die Frauen teilweise ihr Gesicht verzogen und sich verrenkten oder gleich um Vorsicht baten. Okay, aber was heißt das im Bezug auf meine Freundin damals? Naja, sie hat gelogen und das haben andere Mädchen gehört. Schönen Dank auch! Mir wurde das rückblickend irgendwann klar, weil mir andere Männer ähnliche Geschichten erzählt haben und ich auch selbst feststellen musste, dass Aussehen und Charakter irgendwie korrelieren. Ich weiß, es ist krank und vielleicht auch gemein. Aber ihr könnt mir in den Kommentaren gerne eure Boshaftigkeiten schreiben, wenn ihr euch betroffen fühlt. Ich jedenfalls sehe nach gewissen Erfahrungen meine These bestätigt und werde nicht mehr downgraden.

Beichthaus.com Beichte #00041390 vom 02.07.2018 um 20:24:41 Uhr in Sindelfingen (18 Kommentare).

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“Beichte

Mein Mann ist Dauerstudent

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Faulheit Partnerschaft Habgier Studentenleben

Mein Mann ist der größte Vollidioten-Arsch, den man sich vorstellen kann. Lässt sich seit bald 10 Jahren von mir aushalten unter dem Vorwand, er würde seine Doktorarbeit schreiben. Vollzeit! Das heißt, seit fast 10 Jahren tut er offiziell nichts anderes als (angeblich) seine Doktorarbeit zu schreiben und ist trotzdem immer noch nicht fertig. Und das in einem geisteswissenschaftlichen Fach. Dazu ist er extrem cholerisch und täglich am Rumschreien wegen nichts, schlechte Laune verbreiten, teilweise gewalttätig, egoistisch und fordernd. Es ist ihm anscheinend nicht peinlich, dass er noch keinen Cent für seine Familie verdient hat und er seine Kinder nicht versorgen kann. Trotzdem wagt er es, sich auch noch über mich zu beschweren, weil unsere Wohnung so unordentlich ist und ich nicht oft genug putze. Alles, was er kann, ist unser Geld, das ich verdient habe, aus dem Fenster zu schmeißen für überflüssige Anschaffungen für sich selber, während ich jeden Cent, den ich für die Kinder und mich ausgebe, drei mal umdrehe. Warum wir noch zusammen sind? Nach langem Abwägen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Kinder unter einer Trennung mehr leiden würden als darunter, einen nutzlosen Schmarotzer als Vater zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00041386 vom 30.06.2018 um 22:41:27 Uhr (26 Kommentare).

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