Geteilte Waschmaschinen im Mehrfamilienhaus

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Maßlosigkeit Schamlosigkeit Nachbarn Vandalismus Rache

Seit einigen Wochen wohne ich in einem Mehrfamilienhaus mit 12 Mietparteien. Der Vermieter stellt im Gemeinschaftskeller sechs Waschmaschinen zur Verfügung. Ich muss mir "meine" Maschine mit einer asozialen Familie teilen. Sie benutzen mein Waschmittel oder klauen meine Wäsche, während sie trocknet. Weil ich die Schnauze voll habe, habe ich mir eine eigene Waschmaschine gekauft, die ich in meinem Bad angeschlossen habe. Seit ich die Gemeinschaftsmaschine nicht mehr nutze, werde ich von der Familie terrorisiert. Ich bekomme Briefe mit der Aufforderung, Waschmittel zu Verfügung zu stellen, und es werden nasse Teebeutel gegen mein Fenster geworfen oder im Briefkästen gesteckt sowie meine Post aus dem Briefkasten geangelt, geöffnet und vor meiner Tür geworfen. Der Vermieter und auch die Polizei machen nichts dagegen. Da diese Familie einen festen Waschtag hat, pinkle ich immer einige Tage vorher in die Waschmaschine oder stecke verschimmeltes Essen zwischen Trommel und die Maschine. Seitdem sie selbst Waschmittel benutzen, spucke, onaniere und pisse rein dort rein. Seitdem ist Ruhe. Auch wenn es nicht mein Niveau ist, ist endlich Ruhe, ich gebe aber immer noch aus Groll meine Körperflüssigkeiten in ihre Waschmittel.

Beichthaus.com Beichte #00040994 vom 18.02.2018 um 01:29:53 Uhr (14 Kommentare).

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Schneebälle und offene Fenster

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Vandalismus Boshaftigkeit Nachbarn Gräfenhainichen

Manchmal wenn mir während der jetzigen kalten Jahreszeit langweilig ist, gehe ich nach draußen zu den Wohnblöcken in unserer Stadt und werde einfach nach Lust und Laune Mal einfach einen Schneeball durch das offene Fenster. Ich stelle mir vor, wie manche kurz im Wohnzimmer lüften wollen und später einfach ein Schneeball auf der Inneneinrichtung dahin vegetiert. Ich wurde allerdings bisher noch nicht erwischt...

Beichthaus.com Beichte #00040979 vom 11.02.2018 um 20:16:57 Uhr in Gräfenhainichen (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Albtraumjob Kindergärtnerin

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Verzweiflung Engherzigkeit Kindergarten

Ich (w/26) beichte, dass ich in einer Kindertagesstätte arbeite und total unglücklich in meinem Beruf bin, den viele für einen der schönsten der Welt halten. Anstatt dankbar dafür zu sein, überhaupt Arbeit zu haben und mich dann noch mit dem Wertvollsten unserer Gesellschaft, unserer Zukunft, den Kindern, zu beschäftigen, gehe ich jeden Morgen mit Bauchschmerzen hin und nachmittags völlig fertig zurück. Es macht mir keine Freude, die Kinder Fremder zu betreuen und die mehr oder minder engagierten Kolleginnen erdrücken mich. Diese Konkurrenz untereinander, Intrigen, Hackordnungen, jeder will der Chefin gefallen, welche ihre Macht ausspielt und nörgelt, wo immer sie kann, kaum jemals lobt...

Es ist jeden Tag der gleiche Ablauf, im Grunde immer dasselbe, was man macht und ein wirklich sichtbares Ergebnis am Ende des Tages zeigt sich mir nicht. Es ist die vierte Einrichtung, in der ich jetzt arbeite und überall kam ich an denselben Punkt: dass ich mich schon bald gefragt habe, was ich hier mache, wo mein Gefühl der inneren Erfüllung bleibt und wieder weg wollte. Dazu muss man immer schnelle Entscheidungungen treffen und die große Verantwortung tragen, all die Streitereien zwischen den Kindern schlichten, sehr oft steht man alleine mit der Gruppe da, der ganze Papierkram, selbst immer Vorbild sein, der ganze Pflegeaufwand, den man leistet... So viel, wie ihr vielleicht denkt, gibt einem die Tätigkeit nicht zurück. Ich habe meinen Beruf verfehlt, ja, damals war ich froh, eine Ausbildung zu haben, aber auszusteigen und etwas anderes zu lernen kann ich mir nicht finanzieren - wahrscheinlich ist es in jeder Branche so und woanders würde es mir nicht besser gehen.

Ich bin schon einige Jahre dabei und dachte, es wird schon besser werden mit der Zeit, doch es wird eher schlimmer. Da ist die Angst, dass ich irgendwann meine Stelle verliere, weil meine Arbeit immer schlechter wird und es sich auf die Kinder und die Kolleginnen überträgt. Keine Ahnung, wie lange ich das noch durchhalte, ohne daran kaputt zu gehen, in einem ungeliebten Beruf tätig zu sein. Bitte verzeiht mir mein Jammern auf hohem Niveau, denn es gibt viele Menschen, denen es weitaus schlechter geht als mir, das weiß ich...

Beichthaus.com Beichte #00040975 vom 10.02.2018 um 20:39:00 Uhr (12 Kommentare).

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Die Schokoladen-Fee

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Neugier Familie Kinder München

Ich beichte, dass ich jeden Morgen meiner kleinen Schwester heimlich Schokolade auf die Fensterbank stelle. Sie denkt, es wäre eine Fee. Das Seltsame daran ist, sie hasst mich. Sie redet nicht mit mir und denkt, ich sei der mieseste Bruder den es gibt. Dabei habe ich ihr nie etwas getan. Ich freue mich trotzdem, wenn sie jeden Morgen glücklich ist.

Beichthaus.com Beichte #00040966 vom 09.02.2018 um 18:50:21 Uhr in München (12 Kommentare).

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Ich habe fast eine Millionen Euro verdient!

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Morallosigkeit Selbstsucht Geld Engherzigkeit München

Vor 10 Jahren habe ich von der Oma ein kleines Haus mit Grund geerbt. Da es weiter weg war, habe ich sofort verkauft und rund unter dem Strich 400.000 Euro bekommen. Sie meinte immer, ich soll gut auf das Häuschen aufpassen. Das Haus war Schrott, aber der Grund groß. Von den 400.000 Euro habe ich 100.000 Euro sinnlos verprasst. Nettes Auto, Urlaube und sonstigen Luxus. Da ich recht gut verdiene, habe ich die restlichen 300.000 Euro in Aktien angelegt. Allerdings nur in moralisch verwerfliche Wertpapiere. Rüstungsaktien wie Rheinmetall (60 Prozent plus letztes Jahr), die den Leopard bauen. Dazu noch Drohnen-Hersteller und Raketenbauer. Alles, was Unheil bringt. Dank Trump läuft es prima und jetzt liegen 960.000 Euro auf dem Depot, es steigt weiter. Ich bin gierig und will nichts verkaufen. Wenn es 1,5 Mio sind, höre ich auf zu arbeiten und ziehe nach Thailand und lass es richtig krachen. Das reicht dann bis ans Lebensende. Ich verdiene an Kriegen und am Leid der Menschen. Oma würde sich im Grab umdrehen, sie war gütig und gläubig. Sorry, aber ich will noch was erleben, auch wenn es mir leidtut. Bis jetzt habe ich insgesamt 2.000 Euro in 10 Jahren gespendet. Und ja, ich weiß, das ist wenig.

Beichthaus.com Beichte #00040942 vom 01.02.2018 um 13:32:36 Uhr in München (22 Kommentare).

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