Nie so gut wie die große Schwester

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Hass Falschheit Familie Frankfurt

Ich kann meine Schwester nicht leiden. Sie war immer schon ein manipulatives Miststück, das Mami, Papi und jeden anderen Menschen super um den Finger wickeln konnte. Das fing an damit, dass sie in der Kindheit immer gepetzt hat, wenn ich mir mal eine Rippe Schokolade […]
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Beichthaus.com Beichte #00041065 vom 10.03.2018 um 23:24:19 Uhr in Frankfurt (Nebeniusstraße) (4 Kommentare).

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Hilfe, ich trinke bei der Arbeit!

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Trunksucht Verzweiflung Arbeit

Ich trinke fast jeden Tag ca. 15 Bier und zwei Flaschen Schnaps. Da ich mein eigenes Bürozimmer habe, fällt es kaum auf und ich habe wenig Kontakt mit den Kollegen. Wenn ich Homeoffice habe, trinke ich nur Schnaps. Vor einigen Wochen habe ich vergessen mein Büro abzuschließen und die Schnapsflaschen wegzustellen. Sofort wurde ich zu meiner Chefin zitiert. Sie drohte mir, mich fristlos zu kündigen. Ich konnte sie überreden es nur bei einer Abmanhnung zu belassen. Seitdem bekomme ich 30 Prozent weniger Lohn und ich habe mich damit abgefunden. Eine Entziehungskur ist zwecklos, ich habe es schon mehrere Male versucht. Da ich 50 Jahre alt bin kann ich auch nicht kündigen, weil ich definitiv keinen neuen Job finden werde - wegen meines Alkoholproblems und des Alters. Wenn ich arbeitslos wäre, könnte ich mir meinen Konsum gar nicht leisten. Übernächste Woche habe ich mir drei Wochen Urlaub genommen und werde einen kalten Entzug starten.

Beichthaus.com Beichte #00041045 vom 06.03.2018 um 01:28:02 Uhr (19 Kommentare).

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Tägliche Arbeit ist reiner Broterwerb

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Faulheit Geiz Kollegen München

Ich möchte beichten, dass mir die tägliche Arbeit nichts wert und zuwider ist. Damit meine ich nicht die Arbeit an sich, sondern die Arbeitskultur. Alle fahren morgens in die Firma, wuseln den ganzen Tag umher und fahren Abends zurück. Ich habe das Gefühl wenn ich ankomme eine Parallelwelt zu betreten. Die Arbeit wird überaus wichtig genommen - letztendlich erfüllen die meisten Angestellten aber keine produktive Arbeit und üben so genannte Bullshitjobs aus. Sei es das Qualitätsmanagement, ein Auditverfahren oder das Sekretariat, welches unnötige Berge von Formalismus und Papierkrieg zu bearbeiten hat.

Bei mir auf der Arbeit scheint es einen Wettstreit im Geburtstagsbuffet zu geben - der ganze Tisch wird stundenlang vom Geburtstagskind gedeckt - ich mache nichts. Bestimmt wird jeder schräg angeschaut, wenn man da nicht mitspielt. Und wenn es mal keine sinnvolle Arbeit gibt, muss ja Arbeit generiert werden. Dass man mal nur rumsitzt, das geht ja gar nicht. Und überhaupt soll man sich auch mit seinem Job identifizieren und dafür leben. Ich aber arbeite um zu leben und nicht umgekehrt. Ich arbeite in Teilzeit und man sagte mir, dass es komisch aussieht, wenn jemand früher geht. Ich mache pünktlich Feierabend und sehe das alles nicht so eng. Bin also wohl nicht ehrgeizig genug.

Ich beichte, dass ich die tägliche Arbeit als das sehe, was sie ist: reiner Broterwerb, auch wenn mir der Kern meiner Arbeit Spaß macht. Ich stelle sie nicht auf ein Ross, bewerte sie nicht über. Diese sich täglichen widerholenden, eingefahrenen Strukturen kann ich nicht nachvollziehen. Die Leute sollten das alles mal etwas weniger ernst und spießbürgerlich betrachten.

Beichthaus.com Beichte #00041043 vom 05.03.2018 um 21:13:16 Uhr in München (6 Kommentare).

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Hilfe, mein Freund hört Rock und Rac!

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Dummheit Unglaube Partnerschaft Vorurteile

Ich (w/19) habe vor etwa einem Jahr einen echt netten Kerl (22) über das Internet kennengelernt. Er hat mich angeschrieben und wir sind dann doch recht schnell auf einer Wellenlänge gewesen. Ich kannte ihn vom gelegentlichen Sehen beim Einkaufen, dort ist er mir aber nie so recht aufgefallen. Wir haben so eine ganze Zeit hin und her geschrieben, bis wir schließlich das erste Date hatten. Er lud mich in ein kleines, gemütliches Cafe ein und er hat mich dann doch recht schnell um den Finger gewickelt, da er sehr charmant und witzig ist und dazu noch gut aussieht. Wir teilen dieselben Interessen (Kultur, Natur, Hunde, Geschichte, Museen etc. ). Das Einzige bei dem ich nicht gleicher Meinung mit ihm war, war die Musik. Ich höre für mein Leben gerne Rock n Roll und Beat, er sagte er bevorzuge Rock und Rac. Rac sagte mir bis da hin nichts und so war es mir auch erst einmal egal. Wie es dann so kommen sollte trafen wir uns öfters und sind mittlerweile fest zusammen. Wir haben viel unternommen und Spaß gehabt.

Doch nun zu meiner eigentlichen Beichte. Denn mittlerweile weiß ich, was Rac ist und was genau er mit Rock meint und was in seinem Kopf vorgeht. Denn wie sich langsam herausgestellt hat, ist mein Freund so richtig Rechts. Rac ist nur die Abkürzung für Rock against Communism und mit Rock meinte er nichts anderes als Rechtsrock. Mir stellen sich alle Haare zu Berge, wenn wir etwas unternehmen und im Auto aus den Boxen diese Musik dröhnt, in deren Lieder Juden und Ausländer auf das Übelste denunziert werden, der Führer angepriesen wird oder der Holocaust besungen. Über seinem Bett hängt die Südstaaten-Flagge, was ich als Rock n Roll-Fan erst mal in Ordnung finde, da der Rock n Roll in den Südstaaten seinen Ursprung hat. Er liebt aber diese Flagge, alleine aus dem geschichtlichen, rassistischen Hintergrund. Er trinkt seinen Kaffee aus Tassen, die mit Reichsadlern oder Anti-Kommunistischen Zitaten bedruckt sind und hat seine Wohnung voll mit Blechschildern, die eine bessere Werbung für die Wehrmacht sind. Das ist noch nicht genug. Er besucht regelmäßig szenebezogene Konzerte und verreist dafür sogar extra nach Schweden oder Italien, nur um in irgendeinem Kuhdorf Nazi-Bands zu sehen, die ihren Hass von der Bühne brüllen. Er sieht aber keineswegs aus wie ein Klischee-Nazi, sondern kleidet sich immer sportlich-modern. Dazu kommt, dass er Erzieher ist und ich mich immer frage, ob er nicht indirekt den Kindern diese kranke Ideologie eintrichtert. Ich bin hin- und hergerissen, da ich ihn einerseits über alles liebe, aber andererseits kann ich mit dieser Ideologie, die er vertritt, rein gar nichts anfangen und weiß nicht, wie lange ich es noch aushalten kann. Bitte verzeiht mir meine Blauäugigkeit.

Beichthaus.com Beichte #00041041 vom 05.03.2018 um 17:42:35 Uhr (83 Kommentare).

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Geburtstagskuchen für die Kollegen

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Ekel Kollegen Frankfurt

Ich beichte, dass ich dank Beichthaus eine Schweinerei veranstaltet habe. Ich lese hier ja schon eine Weile mit und einmal bin ich auf eine Geschichte gestoßen, wo jemand in den Kuchenteig gewichst hat. Ich konnte mir erst überhaupt nicht vorstellen, wie man sowas machen kann und war einfach nur angewidert. Die Tage zogen ins Land und ich musste immer wieder an die Geschichte denken. Nach und nach fand ich die Vorstellung witziger und dann nur noch geil. Wie es der Zufall wollte, hatte ich Geburtstag und da muss man natürlich einen Kuchen mit ins Büro bringen. Neben allen Zutaten schüttelte ich kurzum noch etwas eigene Frischmilch hinzu. Ich war erstaunt, wie einfach es ging. Mit breitem Grinsen kam ich am nächsten Tag mit meinem Werk ins Büro. Es war sehr befriedigend zuzusehen, wie einer nach dem anderen etwas davon nahm und genüsslich vertilgte. Jetzt kann ich die anderen Beichter endlich verstehen und hoffe, dass auch mir die Absolution gewährt wird.

Beichthaus.com Beichte #00041038 vom 04.03.2018 um 16:23:21 Uhr in Frankfurt (20 Kommentare).

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