Randale in Trittau

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Vandalismus Trunksucht Drogen Trittau

Ich habe vor einigen Jahren in einem kleinen beschaulichen Ort zwischen Hamburg und Lübeck gewohnt. Da dort nicht viel los ist, sind meine damaligen Freunde und ich immer zwei Orte weiter gefahren, wo zu dem Zeitpunkt eine Diskothek stand. Wir haben uns jedes Mal hinfahren lassen und sind irgendwie nach Hause gekommen. Meistens sind wir zu Fuß gegangen, das waren 10km. Das Wetter war uns egal, wir hatten Gras und Alkohol in Massen und haben immer irgendwo etwas deponiert, um nicht bei den Kontrollen an der Eingangstür aufzufliegen.


Eines Nachts, als wir mit 5-6 Leuten unterwegs waren, sind wir - natürlich wieder mal betrunken bzw. breit - in den ersten Nachbarort gewandert. Wir hatten Durst und haben neben sinnfreier Randale (Zäune & Fahrräder beschädigen, Gartendekorationen zerstören oder umstellen, Briefkästen abreißen) auch das örtliche Sportlerheim entdeckt. In unserem Rausch hielten wir das für eine tolle Idee, dort einzusteigen - was gar nicht nötig war. Jemand hatte die Tür aufgelassen. Zwei von uns haben ins Sportlerheim gekotzt, einer hat einen Pokal entwendet, und wir haben drei Kästen Getränke mitgenommen (einen Kasten Bier, zwei Kästen Cola etc.). Auch wenn wir wussten, wir brauchen das Zeug nicht, wollten wir am liebsten noch mehr mitnehmen. Also haben wir irgendwoher noch einen Karren organisiert, auf den wir die Kästen stellen konnten, und haben dann 6 Kästen mitgenommen. Da der Karren aber nicht gerade leise war und wir mitten im Ort waren, dauerte es nicht lange, bis wir Blaulichter sahen.


Jeder schnappte sich noch 1-2 Flaschen und wir verteilten uns in alle Richtungen. Ausgerechnet der, der am meisten gegen alle Aktionen war und auch nur eine Flasche Cola geklaut hatte, wurde gepackt. Er bekam Riesenärger, hat uns jedoch nicht verpfiffen. Wir haben circa 30 Minuten, nachdem die Polizei abgezogen war, noch ein Dixieklo einer Baustelle umgeworfen (als einer von uns dort drin war) und das Ortsschild umgedreht. Seit dieser Nacht habe ich nie wieder so sinnlose Zerstörung angerichtet oder jemals wieder Drogen konsumiert. Alkohol habe ich auch wenig später aufgegeben. Ich beichte hiermit, dass ich in nicht mehr ganz jugendlicher Naivität sinnlose Zerstörung angerichtet habe und noch dazu locker 10 Leuten einen ätzenden Montag verschafft habe.

Beichthaus.com Beichte #00030535 vom 04.12.2012 um 11:58:50 Uhr in Trittau (Am Technologiepark) (5 Kommentare).

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Erziehung für Perverse

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Aggression Lügen Dating Internet Groß-Zimmern

Ich (w/22) war früher öfter mal auf Flirtseiten unterwegs. Wer sich schon mal als Frau angemeldet hat, weiß, dass man teilweise Mails im Sekundentakt erhält. Die Männer achten nicht einmal darauf, ob ein Bild vorhanden ist oder was im Profil steht, manchmal sind sie sogar zu dumm, das Alter zu erkennen. Auf jeden Fall schrieben mich immer mehr Idioten an. Ich war damals 16, als das Ganze so richtig anfing und ich habe selbst von Männern, die mein Vater oder gar mein Großvater hätten sein können, immer wieder richtig abartige, perverse Nachrichten bekommen. Jedes Mal reagierte ich massiv aggressiv auf solche Mails und hatte das Bedürfnis, ihnen allen kräftig ihren Genitalbereich zu bearbeiten, dass sie ihn länger nicht nutzen könnten. Aggressionen hatte ich erstens, weil ich Fremdgeher über alles hasse und diesen Gedankengang kein Stück verstehen, akzeptieren oder tolerieren kann und zweitens, weil es widerlich ist, als über 15 oder 20 Jahre älterer Mann eine 16-Jährige sexuell anzumachen. Eines Tages hat es mir endgültig gereicht. Ich erstellte einen Fake-Account auf der Flirtseite. Binnen weniger Minuten hatte ich bereits um die 20 Nachrichten, innerhalb einer Woche um die 500 insgesamt, obwohl ich kein Bild hochgeladen hatte. Ich habe mich auf das Ganze eingelassen und ihnen vorgemacht, dass ich auch Lust auf ihre Sauereien hätte. Ich erzählte ihnen von meinen nicht-jugendfreien Fantasien und dass ich dieses Wochenende sturmfrei hätte. Manchen erzählte ich sogar, dass ich eigentlich erst 15 bin, was sie noch mehr angemacht hat. Manchmal habe ich auch ein Bild gesendet von einem x-beliebigen Mädel. Diese Art von Mail schickte ich an alle Männer in dieser Woche, die mir eine sexuelle Nachricht zukommen ließen. Bis Samstag waren es um die 30 bis 40, die mir zusagten und nicht einmal eine Handynummer haben wollten. Ich suchte mir einen nahegelegenen Park, an der eine Bushaltestelle lag, aus und ging an diesem Tag auch hin, setzte mich auf eine Bank, von der aus ich die Bushaltestelle sehr gut sehen konnte und tat so, als würde ich ein Buch lesen. Ein paar der Kerle kamen deutlich früher, standen herum und warteten.


Ich traute meinen Augen kaum, als zur verabredeten Zeit plötzlich wirklich um die 30 Kerle an der Haltestelle standen. Samstags fahren die Busse bei uns nur jede Stunde an dieser Haltestelle und es war wirklich amüsant, die verwunderten Gesichter dieser Typen zu sehen, als der Bus kam und keiner einstieg. Die meisten haben es gerafft, aber viele warteten auch weiterhin auf mich.
Innerlich habe ich mich kaum eingekriegt, bin irgendwann auch an ihnen vorbeigelaufen und habe mich auf den Heimweg gemacht. Als ich am Abend wieder online kam, schrieben mir ein paar dieser Typen, warum ich nicht da war. Ich antwortete daraufhin, dass mir etwas dazwischen kam, ich aber immer noch Lust hätte. Das Spiel trieb ich mit manchen bis zu vier mal, jedes mal ohne Handynummer. Einer kam wirklich vier mal innerhalb von zwei Tagen. Außerdem habe ich viele noch ein bis zwei mal mit anderen Fake-Accounts mit meinen Kumpels verarscht. Ich habe sie immer zu einem anderen Ort bestellt. Ich hoffe, dass sie es irgendwann aufgeben und es sein lassen. Mittlerweile bin ich nicht mehr auf solchen Seiten angemeldet, da ich in einer festen Beziehung bin, aber in der letzten Zeit bekam ich auf die Kleinanzeigen (Jobs) in E**y öfter mal komische Sex-Angebote. Ich denke, dass ich das immer wieder so machen würde wie früher, wenn mir nur reichlich langweilig ist und mir der Kragen platzt.

Beichthaus.com Beichte #00030530 vom 04.12.2012 um 01:06:59 Uhr in 64846 Groß-Zimmern (Reinheimer Straße) (18 Kommentare).

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Einmal um die Welt

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Dummheit Trunksucht Last Night

Vor einiger Zeit hatte ich (w/19) im Suff einen wirklich ungewöhnlichen Einfall. Ich habe mit einigen Freunden unser bestandenes Abitur gefeiert und dabei sehr viel mehr getrunken als gut für mich gewesen wäre. Um ungefähr 3 Uhr, wir haben gerade alte Zeiten rekapituliert und über unsere Kindheit geredet, fiel mir eine Geschichte aus einem Kinderbuch ein, das ich früher sehr mochte. Der Protagonist ist dabei von seinem Haus aus losgelaufen, immer geradeaus und über alle Hindernisse drübergeklettert, nur um dann, nach einer kompletten Erdumrundung, wieder Zuhause anzukommen. Mensch, habe ich mir in meinem wirklich sehr betrunkenen Zustand gedacht, das ist doch eine tolle Idee, könnte ich auch mal machen! Meine Freunde waren weniger begeistert, aber ihre Versuche, mich von der Sinnlosigkeit meines Unterfangens zu überzeugen, endeten damit, dass ich ihnen an den Kopf warf, jedes Kind wüsste doch, dass die Erde rund sei, also müsste das doch auch funktionieren, ob sie etwa noch aus dem Mittelalter sind und so weiter. Ich lief also los, aus dem Garten raus, immer geradeaus die Straße herunter. Ich war fest entschlossen, keinem Hindernis auszuweichen, denn sonst, so meine Logik, würde ich ja nie mehr nach Hause finden und am Ende irgendwo ganz anders ankommen als geplant. Das klappte auch soweit erst mal ganz gut, nur an ein paar Stellen musste ich kreativ werden. So bin ich doch tatsächlich auf einen niedrigen Baum geklettert, habe mich am Ast entlang gehangelt und mich dann über ein genau dort parkendes Auto geschwungen, obwohl ich natürlich auch einfach hätte drum herum laufen können. Auch einige fremde Gärten kreuzten meinen Weg, aber die waren kein ernstzunehmendes Hindernis für mich. Da bin ich über den Zaun gesprungen und eiskalt durchmarschiert. Lustig war es auch, als eine Hecke meinen Weg versperrte und ich die Zweige vor mir einfach mit Gewalt auseinandergebrochen habe. Ich glaube, man sieht bis heute das Loch, durch das ich mich dann durchgequetscht habe.


Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ging das natürlich nicht lange gut und schon bald stand ich vor einem (natürlich verschlossenen) kleinen Supermarkt. Ich stand bestimmt zwanzig Minuten davor und habe überlegt, wie ich da einbrechen kann, nur um dann auf der anderen Seite wieder herauszulaufen. Ich weiß nicht mehr, was ich genau vorhatte, aber jedenfalls machte ich mich an dem Schaufenster, vor dem ich stand, zu schaffen. Natürlich ging sofort die Alarmanlage los. Das hat mich so erschreckt, dass ich plötzlich wieder weitgehend nüchtern war und erst mal darüber lachen musste, wie bescheuert ich eigentlich bin. Dann bin ich weggelaufen, bevor die Polizei kam. Das war eindeutig besser so, denn die hätten mir doch nie geglaubt, dass ich nur durch den Supermarkt durchmarschieren wollte. Ich bin dann einfach zurück zur Party und habe weitergefeiert. Noch heute liegen meine Freunde und ich auf dem Boden vor Lachen, wenn jemand die Geschichte erwähnt. Ich beichte, dass ich, wenn ich betrunken bin, auf den geistigen Stand eines Kleinkindes zurückfalle, wenn auch eines ziemlich kreativen Kleinkindes.

Beichthaus.com Beichte #00030529 vom 04.12.2012 um 00:36:42 Uhr (10 Kommentare).

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Das Auto, das im Weg stand

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Ekel Peinlichkeit Last Night Birresborn

An einem Abend vor etwas längerer Zeit saß ich mit einigen Freunden und Bekannten in einer Kneipe herum. Zwei Jungs, die ich nicht so richtig kannte, hatten die Spendierhosen an und gaben mächtig Jägermeister aus. Ich fand das ganz prima und ließ mich darauf ein. Leider vertrage ich nicht viel, also wurde mir schon sehr bald sehr übel. Mir kam alles hoch und ich versuchte, trotzdem die Haltung wahrend, ganz cool und unauffällig reiern gehen. Da alle den Fernseher mit einer Sportübertragung anstarrten, rannte ich vorne zur Kneipe raus und wollte mich dort irgendwo heimlich erbrechen. Draußen war aber allerhand los und so irrte ich mit aufgeblasenen Backen umher. Ich erleichterte mich dann in einer ruhigeren Gasse neben der Kneipe auf einem Kotflügel, sowie der dazugehörigen Motorhaube und dem rechten Vorderreifen - eines Polizeiautos. Die beiden Polizisten waren in einem Fast Food Laden nebenan. Ich nahm die Beine in die Hand und lief.

Beichthaus.com Beichte #00030528 vom 04.12.2012 um 00:16:18 Uhr in Birresborn (11 Kommentare).

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Glücklich überbezahlt

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Falschheit Faulheit Ungerechtigkeit Geld Studentenleben Darmstadt

Ich muss beichten, dass ich seit diesem Semester (ich bin noch Student) fürs Nichtstun an der Uni Geld verdiene und das nicht zu knapp. Ich betreue Erstsemester beim physikalischen Grundpraktikum und kassiere dafür elf Euro die Stunde. Aber für das, was ich leiste, bin ich völlig überbezahlt. Ich habe das Grundpraktikum zwar schon hinter mir, aber wirklich alles verstanden habe ich selber nicht. Ich bin also nun jeden Montag von 14 bis 18 Uhr dabei, die meiste Zeit auf meinem Handy zu spielen, bei Facebook zu chatten oder, wie gerade eben, eine Beichte zu schreiben, während die armen Erstsemester herumexperimentieren und mir ab und zu eine Frage stellen, auf die ich in 50 Prozent der Fälle selber keine Antwort weiß. Am Ende tue ich dann so, als würde ich mir ihre Versuchsprotokolle wirklich durchlesen und vergebe nur nach Sympathie und Aussehen zwischen sieben und neun Punkten. Bitte vergebt mir, dass ich das eigentlich unverdiente Geld vom Staat annehme und danach in der Kneipe in Bier, Schnaps und Zigaretten investiere, obwohl ich mich eigentlich viel mehr vorbereiten müsste, um meinem Job wirklich nachzukommen. Aber dafür bin ich viel zu faul und ich bin schon daran gewöhnt, mich jeden Montagabend zu betrinken.
Und mal ehrlich, jeder Student will einfach nur bestehen und bei mir ist noch keiner durchgefallen.

Beichthaus.com Beichte #00030525 vom 03.12.2012 um 14:53:38 Uhr in Darmstadt (Uni) (18 Kommentare).

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