Geheimnisse vor dem Freund

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Lügen Feigheit Liebe Köln

Ich (w, 28) bin seit knapp einem Jahr mit meinem Freund zusammen. Eigentlich läuft unsere Beziehung sehr gut. Wir wohnen zusammen, unternehmen viel gemeinsam, reden, lachen und wollen demnächst zusammenziehen.

Nur gibt es da einen Haken: Ich bin nicht ganz ehrlich mit ihm, wenn es um meinen bisherigen Lebenslauf geht. Es ist so, dass ich schon vor dem Start unserer Beziehung gemerkt habe, dass er meiner Meinung nach unbegründete Komplexe hat. Mein Freund hat "nur" einen Gesamtschulabschluss, hat eine Ausbildung gemacht und arbeitet seit Jahren in einem mittelgroßen Unternehmen.

Er ist jedoch schon immer der Meinung, dass er mehr aus sich hätte machen können, wenn er in der Schulzeit nicht so faul gewesen wäre. Ich muss ihm in diesem Punkt zustimmen, da ich ihn für viel intelligenter halte, als sein Bildungsgrad es vermuten lässt. Dennoch stehe ich natürlich voll zu ihm und finde es nicht schlimm, dass er zum Beispiel nicht studiert hat.

Er hat trotzdem einen guten Job und verdient ganz ordentlich. Es gibt ja auch wichtigeres im Leben. Jedenfalls merke ich, dass er sich minderwertig gegenüber Menschen fühlt, die gebildeter sind und mehr verdienen als er. Mein Freund weiß, dass ich studiert habe und lässt ab und zu ein paar Kommentare dazu ab - jedoch eher scherzhaft als abfällig.

Trotzdem weiß ich, dass dieser Unterschied zwischen uns ihn ein bisschen stört. Deswegen habe ich auch einige Details aus meinem Lebenslauf verschwiegen, beziehungsweise in meinen Erzählungen verändert. So weiß er nicht, dass ich mein Abitur schon mit 16 gemacht habe. Den Bachelor hatte ich mit 18 und den Master mit 20 in der Tasche. Finanziert habe ich mein Studium mit einem Stipendium für Begabte. Nach meinem Abschluss habe ich recht schnell einen guten Job gefunden, in dem ich im Laufe der Jahre die Karriereleiter hochgeklettert bin.

Er weiß nicht, wie viel ich verdiene und dass ich gerade kurz davor bin meine Doktorarbeit abzugeben, ich promoviere nebenberuflich. Einerseits denke ich mir: Er muss ja nichts davon wissen, wenn wir zusammenziehen bin ich mit der Doktorarbeit fertig und er bekommt es nicht mit. Andererseits schäme ich mich auch dafür, dass ich mich für meine gute Ausbildung schäme, für die ich hart gearbeitet habe.

Ich habe nur die Angst, dass seine Komplexe schlimmer werden, wenn er das alles erfährt. Und mir ist klar, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass das Thema irgendwann einmal aufkommt, zum Beispiel bei Treffen mit meiner Familie oder meinen Freunden. Ich fühle mich derzeit, als würde ich ein Doppelleben führen: Einerseits die gebildete Karrierefrau, die sich in ihrer Freizeit Fremdsprachen selbst beibringt. Andererseits die bodenständige Freundin, die immer für alles zu haben ist.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass ich mich ihm gegenüber absichtlich dümmer darstelle, als ich bin, aber ich verschweige einige meiner Interessen, die er wahrscheinlich als zu abgehoben ansieht. Und selbst wenn ich auf einmal anfangen würde die Wahrheit zu erzählen, glaube ich nicht, dass es dann besser laufen würde. Er wäre dann doch erst recht enttäuscht, dass ich ihn angelogen und Dinge verheimlicht habe.

Immer häufiger denke ich, dass ich die Beziehung beenden sollte, obwohl ich ansonsten echt glücklich mit ihm bin. Aber diese Geheimniskrämerei belastet mich schon sehr.

Beichthaus.com Beichte #00041980 vom 28.12.2019 um 03:19:37 Uhr in Köln (1 Kommentare).

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Um den Bruder zu schützen passierte etwas Schreckliches

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Boshaftigkeit Dummheit Familie Feigheit Cuxhaven

Ich beichte das ich schuld bin das ein Mädchen missbraucht wurde. Um das zu erklären, muss ich weit ausholen. Als ich 9 war, mussten wir umziehen in eine kleinere Wohnung. Ich musste mir mein Bett mit meinem Bruder der damals 13 Jahre alt war teilen.

Zunächst spürte ich das Bett wackeln. Mittlerweile weiß ich das er onaniert hat. Das tat er eigentlich jeden Abend. Bis ich 10 war und er 14. Da spürte ich in einer Nacht seinen hart gewordenen Penis zwischen meinen Pobacken. Dann eine warme Flüssigkeit. Klar, das war Sperma. Das tat er bis ich 11 war und er fast 16. Das weiß ich genau, weil meine Eltern schon den Geburtstag planten.

Dann rollte er sich auf mich. Ich tat weiter so als würde ich schlafen. Er rieb seinen Penis auf meinem Venushügel, wenn man das in diesem Alter überhaupt so nennen kann, bis er ejakulierte. Ich wollte keinen Ärger für meinen Bruder, also sagte ich nichts.

Kurz bevor ich 12 wurde, rollte er sich wieder auf mich. Doch diesmal drang er in mich ein. Das tat sehr weh, doch ich wollte nicht das er sich schlecht fühlt. Also tat ich weiter so als würde ich schlafen. Er ejakulierte immer in meiner Vagina. Ich war 19 als das endete, weil er dann schließlich auszog. Als ich meinen ersten Freund hatte, wurde sein Stoßen aggressiver, und auch Anal. Ich tat immer weiter so als würde ich schlafen.

Ich hätte ihn verraten müssen, anzeigen, irgendwas. Jahre später missbrauchte er ein Mädchen aus seiner Nachbarschaft. Ich hätte das sicher verhindern können. Mittlerweile ist er tot. Ich trauere leider nicht, auch wenn er mein Bruder war

Beichthaus.com Beichte #00041977 vom 25.12.2019 um 02:14:56 Uhr in Cuxhaven (1 Kommentare).

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“Beichte

Aus Freundschaft geklaut un sich zu beweisen

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Diebstahl Dummheit Freunde Hamburg Mundsburg

Wahrscheinlich lachen jetzt viele über diese "Nichtigkeit" ich weiß gar nicht mehr, wie alt ich war. Hatte aber als Kind eine Freundin, mit der ich unzertrennlich war. Sie war etwas jünger als ich und hat geklaut, wie ein Rabe. Bsp: Beim türkischen Gastarbeiter um die Ecke kam dann mit allerhand Obst und Gemüse nach Hause um ihrer Mutter zu sagen, dass der Türke so nett sei und ihr schon wieder etwas geschenkt hat. Mich wollte sie auch dazu anhalten mal etwas zu klauen. Allerdings wurde mir schon bei dem Gedanken schlecht daran...

Eines Tages hat sie mich dann dazu angehalten jetzt auch mal was zu klauen. Irgendwann fiel mir auf, wie viele Leute eigentlich klauen. Nun ja ich habe mich überreden lassen. Ich übernehme die volle Verantwortung dafür so bescheuert gewesen zu sein, nein, ich wurde nicht erwischt. Es handelt sich um ein Kaugummi. Ich bereue vor allem mir selbst nicht treu gewesen zu sein. Meine Freundin hat mich gefeiert, wie eine Heldin aber ich habe mich schäbig gefühlt.

Beichthaus.com Beichte #00041974 vom 23.12.2019 um 10:43:09 Uhr in Hamburg Mundsburg (0 Kommentare).

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Habgier des alten Chefs kostete ihn ein Jahr Lohnzahlung

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Diebstahl Falschheit Wirtschaft Frankfurt (Oder)

Vor vielen Jahren habe ich bei einem bekannten Unternehmen, dessen Angestellte hauptsächlich auf Probe beschäftigt sind, begonnen. Ich wollte mir nach meiner Ausbildung einfach etwas dazuverdienen, um die Zeit zu einer wirklich attraktiven Stelle zu überbrücken.

Nach kurzer Zeit ist mir klar geworden, dass der Chef mit System handelt: Er lässt unqualifizierte Leute, die nur kurzfristig beschäftigt sind, total verantwortungsvolle Arbeiten erledigen, die er anschließend etwas „beschönigt“ den Kunden präsentiert. Die Angestellten werden billig bezahlt und leisten haufenweise unbezahlte Überstunden, die Kunden merken nichts. Selbstverständlich sieht das Unternehmen „von außen“ total seriös aus. Besonders perfide ist, dass besagte Billigkräfte auf der Internetpräsenz der Firma als qualifizierte Fachkräfte dargestellt werden.

Jedenfalls habe ich nach kurzer Zeit gekündigt, weil ich mich nicht weiter ausnutzen lassen wollte, und habe irgendwann bemerkt, dass ich weiterhin bezahlt werde. Na ja, der Chef hat bei so vielen Billigkräften wohl den Überblick verloren. Ich hatte mir nichts anmerken lassen und ein gutes Jahr Geld für nichts erhalten.

Dann kam es aber wie es kommen musste und er hat per Anwaltsschreiben das Geld zurückverlangt. Ich bin ebenfalls zum Anwalt und es kam sogar zum Gerichtsverfahren.
Das Lustige: Er hatte im Arbeitsvertrag selbst eine Verfallsklausel eingefügt, sodass ich am Ende so gut wie alles behalten durfte!

Beichthaus.com Beichte #00041972 vom 13.12.2019 um 21:20:48 Uhr in Frankfurt (Oder) (0 Kommentare).

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“Beichte

Total verpeilt und vollgepinkelt

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Peinlichkeit Verzweiflung Arbeit Bei Köln

Ich, (w, 43) trage zurzeit eine lange Winterjacke, und das ist mein Glück. War letzte Woche nach der Arbeit zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Mein Mann, der krankgeschrieben ist, wollte mich zum Bahnhof bringen, da ich gerne trinke und das Auto daher stehen lassen wollte. Er versprach pünktlich aufzustehen, erhob sich aber erst, als der Zug seit 3 Minuten weg war.

Also wollte ich den nächsten nehmen, auch wenn ich nach einer Station umsteigen musste. 5 Minuten vor Abfahrt standen wir wie blöd an der geschlossenen Schranke vorm Bahnhof, weil auf freier Strecke der Gegenzug stand. Als er endlich im Schneckentempo heranrollte, kam auch meiner, aber wie gesagt, die Schranke war zu. Also schnell mit dem Auto in den Nachbarort gerast, wo ich auch den Anschlusszug erwischte. Der blieb aber wegen einer Störung erst mal 25 Minuten stehen, bevor es losging.

Am Zielbahnhof dann rein in die Straßenbahn, wo ich merkte, dass ich dringend Wasser lassen musste. Aber ok, dachte, das geht schon noch. Von der Bahn im Dunkeln zu Fuß die 15 Minuten zur Firma, da schnell auf Toilette, Tasche auf den Boden, abschließen, Deckel hoch, und während ich noch die Hose runterzog, war auch schon alles zu spät.

Also so gut es ging mit Klopapier den Boden abgewischt und mich eiligst davongemacht, zum Glück hatte mich noch keiner gesehen. Gleitzeit sei Dank. Mein Mann war beim Arzt und konnte mich nicht abholen, er hätte auch 45 Minuten gebraucht, also bei 2 Grad Plus mit nasser Hose zurück zur Straßenbahn.

Unterwegs einen Kollegen getroffen. "Falsche Richtung", sagte er. Ich ihn angegrinst, meinte, ja, da fährt man einmal mit der Bahn und muss gleich wieder nach Hause.
Bei der uralten Straßenbahn, die nach 8 Minuten kam, gingen die beiden hinteren Türen nicht auf, also dauerte es ewig, bis die anderen draußen und wir wartenden drin waren, ebenso lange dauerte es am Bahnhof. Den Zug also um 2 Minuten verpasst. Und Himmel, war das kalt untenrum, trotz der knielangen Jacke! Ich fürchtete schon eine Blasenentzündung und überlegte, ob ich meinen Mann, die deutsche Bahn oder die Stadtwerke verklagen sollte.

Nächsten Zug genommen, eine Viertelstunde auf meinen Mann gewartet, der noch beim Arzt war, und ich fror mir buchstäblich den nassen Hintern ab. Daheim im Affenzahn frisch gemacht, umgezogen und dann durfte mein Liebster mich ins Büro fahren... das war die Strafe, weil er zu spät aufgestanden war. Aber die Weihnachtsfeier war cool, und krank bin ich auch nicht geworden.

Beichthaus.com Beichte #00041971 vom 11.12.2019 um 21:02:45 Uhr in Bei Köln (1 Kommentare).

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