Smartphones auf Konzerten

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Zorn Gesellschaft Basel

Am Freitag besuchte ich nach langjähriger Pause mal wieder ein Konzert und muss sagen, Konzerte sind nicht mehr das was sie mal waren. Die ganze Zeit störende Smartphones vorm Gesicht. Alle schauten nur auf die Telefone, Whatsapp-Nachricht hier und da. Sofort musste alles auf den sozialen Netzwerken geteilt werden. Ist es denn so schwierig den Augenblick einfach zu geniessen und sich diese Erinnerungen ins Gedächtnis zu brennen.

Beichthaus.com Beichte #00041136 vom 03.04.2018 um 07:20:55 Uhr in Basel (17 Kommentare).

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Der Unterschied zwischen Naturalismus und Realismus

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Dummheit Hochmut Arbeit Basel

Ich beichte, dass ich heute einen Bewerber hart und gnadenlos ausgelacht habe. Er tanzt hier an, bewirbt sich auf eine Stelle im gehobenen Management einer großen Schweizer Bank, und kann mir trotz einer 1,8 im Abiturzeugnis nicht den Unterschied zwischen Realismus und Naturalismus in der Literatur erklären. Kauft man sich das Abi heutzutage?

Beichthaus.com Beichte #00040586 vom 03.11.2017 um 19:21:19 Uhr in Basel (15 Kommentare).

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Ich lebe schon seit Jahren im gleichen Trott

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Aggression Zwang Neurosen Basel

Als ich (m/22) zehn Jahre alt war, bekam ich extreme Gedankenzwänge und litt darunter sehr. Ich musste alles richtig machen und wurde zu einer Art Muttersöhnchen. Meine Eltern waren auf eine Art konservativ; strenge Regeln, keine Musik die man außerhalb des Zimmers hören konnte, kein Smartphone bis ich 18 wurde, etc. In den Ausgang ging ich praktisch nie. Als ich 16 wurde, schickte man mich ins Heim, da ich nicht genug für die Schule lernte und zu mühsam war. Sehr paradox, da ich im Umfeld als liebenswürdig galt und nie große Probleme machte. Alles was rebellisch und jugendlich war, verabscheute ich zutiefst. Ich kam mit meinen Mitmenschen in meiner Altersgruppe nicht zurecht. Unter anderem verstand ich meine Eltern und ihre Ansichten, aber wollte zugleich auch jung sein und mich so fühlen.

Ich bekam Wutzustände und schlug, wenn ich in meinem Bett war, mit dem Rücken auf und ab, später wurde de Aggression so stark, dass ich mit mit meinem Oberkörper auf und ab bewegte und teils dem Tisch zu nahe kam, sodass ich bis jetzt, schon ungefähr acht Mal am Kopf Wunden nähen musste, ausgeschlossen andere Wunden im Kopfhaarbereich, die ich nicht behandeln ließ. Gedanklich gingen bei mir Situationen durch den Kopf, wie ich mich bei Ungerechtigkeit oder Benachteiligungen wehre, u. a. mit Gewalt. In der Schule und in der Ausblidung war ich oft unkonzentriert und gedanklich abwesend. Ich war schon oft beim Psychologen, aber das war eher ein nettes Gespräch als eine wirkliche Hilfe. Natürlich kommen noch etliche Faktoren dazu, aber das würde den Rahmen sprengen.

Ich beichte, dass ich trotz guter Eigenreflexion nicht in der Lage bin, mich mit der Situation abzufinden und mich nicht verändern kann und seit Jahren im gleichen Trott lebe. Obwohl ich oberflächlich mit den meisten Menschen klarkomme, innerlich verabscheue ich diese. Ich lasse meine Pflichten schleifen und schäme mich zugleich, da ich es verglichen mit anderen Menschen sehr gut habe und trotzdem psychisch einbreche.

Beichthaus.com Beichte #00040235 vom 28.08.2017 um 01:57:02 Uhr in 4001 Basel (3 Kommentare).

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Jede Woche eine neue Klobürste

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Ekel Peinlichkeit Studentenleben Basel

Mir (w/25/klein und zierlich) ist in den letzen Wochen zwei Mal und auch heute wieder das Klo verstopft. Wenn ich unterwegs bin, kann ich nicht richtig auf Toilette, sodass ich, wenn ich endlich alleine zu Hause bin, sehr große Würste in die Schüssel lege. Ich weiß auch nie, wie ich dann reagieren soll, und ob ich das der Hausverwaltung melden soll. Das Gebäude ist sehr alt, daher liegt es vielleicht gar nicht an mir. Im Moment weiß ich mir nicht anders zu helfen, als auf meine Würste mit der Klobürste einzuprügeln, bis sie nach mehreren Spülgängen endlich weg sind. Ich kaufe deswegen auch ständig neue Bürsten. Ich hoffe, das fällt niemandem auf.

Beichthaus.com Beichte #00040147 vom 02.08.2017 um 22:05:44 Uhr in Basel (15 Kommentare).

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Die sieben Sünden meines Lebens

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Fremdgehen Ehebruch Basel

Ich habe in meinem Leben ziemlich viel Scheiße gebaut, was mich innerlich auffrisst und mir unendlich leidtut. Ich beichte, dass ich:
- meine Frau betrogen habe,
- regelmäßig und über Jahre hinweg zu Prostituierten gegangen bin,
- die Kollegin meiner Frau verführt habe, obwohl sie auch verheiratet ist,
- viel Geld für Frauen real und online ausgegeben habe,
- porno-, sex-, masturbationssüchtig war,
- mit meiner Ex immer wieder etwas anfangen wollte,
- mit meiner Arbeitskollegin etwas hatte.
Das alles ist in einer Ehe unverzeihlich und ich würde alles anders machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte. Ich kann es meiner Frau nicht sagen, sie würde es nicht verstehen (verständlicherweise).

Beichthaus.com Beichte #00039784 vom 24.05.2017 um 20:15:30 Uhr in Basel (8 Kommentare).

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