Ich kann nicht mehr

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Verzweiflung Trunksucht Familie Köln

Nachdem ich letztes Jahr in sehr jungen Jahren meine Mutter verloren habe, fühle ich mich nicht mehr wie ich selbst. Ich war vor ihrem Tod kein besonders aufgeweckter, immer gut gelaunter Mensch, aber seitdem sie fehlt, fehlt auch etwas in mir.

Ich bin unfassbar gereizt und kann mich nicht mehr kontrollieren. Ständig schreie ich um mich, greife Leute persönlich an, indem ich sie beleidige und wurde gegenüber meinem Bruder gewalttätig - Etwas, das ich vorher nie von mir gedacht hätte. Zudem habe ich angefangen, viel und so oft wie nie zuvor zu trinken. Und das, obwohl Alkoholkonsum meinen gesundheitlichen Zustand, der momentan an der Grenze steht, nur weiterhin belastet. Ich komme weder vom Alkohol, noch meinen Ausrasten, los.

Ich weiß nicht mehr, wie ich weiterleben soll und was das alles überhaupt noch für einen Sinn hat. Ich werde sie nie wieder sehen, anfassen oder mit ihr reden. Ich bleibe alleine. Ich vermisse niemanden mehr als dich, Mama. Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen.

Beichthaus.com Beichte #00041353 vom 19.06.2018 um 18:59:06 Uhr in Köln (22 Kommentare).

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Großvaters letzter Wunsch

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Morallosigkeit Waghalsigkeit Familie München

Im April 2014 segnete Opa mit 86 Jahren das Zeitliche, er schlief ohne Krankheit einfach ein. Er konnte auf ein erfülltes Leben mit vielen schönen Stunden zurückblicken. Der liebe Großvater hatte schon immer einen gewissen Sinn für ausgefallene Dinge, Anschauungen und besonderen Humor. So wie es in unserer Familie üblich ist, sind alle nicht ganz normal.Wir lachen gerne und haben immer einen kleinen Streich auf Lager. Langweilig wird es nie, weil jeder immer wieder neue ausgefallene Ideen hat.Das zu erläutern würde jetzt zu weit führen. Opa hat uns einen Umschlag hinterlassen, von dem jeder wusste, dass dieser geöffnet werden soll, wenn es den Opa mal nicht mehr gibt.

Es war kein Testament, es war eher eine Wunschliste. Er hat genau aufgeführt wie seine Beerdigung stattfinden soll und welche Lieder er sich zur Beerdigung wünscht. Es soll auch keiner traurig sein, weil er sein Leben gut erlebt hat. Außerdem weiß er aus Erfahrung, dass es nach einer Beerdigung beim Leichenschmaus sehr lustig werden kann. Wir sollen anständig feiern und ihn nochmal hoch leben lassen. Das haben wir auch getan, es hätte ihm sicher gefallen. Mein Opa wäre nicht mein Opa, wenn er als letzten Wusch nicht noch etwas auf der Pfanne gehabt hätte.

Ein Absatz seiner Zeilen war an mich gerichtet. Originaltext vom Großvater: Mein lieber R. Ich weiß, dass ich mich immer auf Dich verlasen konnte. Wir haben viel zusammen erlebt und viel gelacht. Ich hätte einen letzten Wunsch und wenn ihn wer erfüllen kann, dann bist es Du mein lieber R. Du weißt ja genau wo in München seit über 60 Jahren mein Lieblingsplatz war. Du warst ja selbst oft genug dabei, wenn es mal wieder auf das Oktoberfest ging. Es gibt keinen schöneren Ort, als das Augustiner Zelt. Dort habe ich die Oma kennengelernt, gefeiert und viele schönen Stunden von meinem Leben verbracht. Nach jedem Oktoberfest habe ich mich schon auf das nächste Oktoberfest gefreut und konnte es kaum erwarten. Kannst Du Dich erinnern, als ich Dir öfter mal gesagt habe, hier im Bierzelt möchte ich mal begraben werden? Das ist ja leider nicht möglich, aber auch nicht ganz unmöglich. Wenn alles nach meinen Wünschen gemacht wurde, werde ich in den nächsten Tagen verbrannt und ich mache es mir in einer Urne gemütlich. Jetzt kommt mein letzter größter Wunsch, den ich sehr bitte, auch zu erfüllen, wenn es sich irgendwie machen lässt.

Hole Dir die Urne vom Friedhof, natürlich heimlich und lasse Dich nicht erwischen, das ist nämlich nicht erlaubt. Mach das Ding auf und hole mich raus, viel wird das ja nicht mehr sein. Gehe dann, wenn es dann soweit ist, auf das Oktoberfest und verstreue meine Überreste dort wo es am schönsten ist. Verstreue mich im Augustiner Zelt. Ich bin jetzt schon über den Gedanken daran sehr glücklich und froh. Ich verlasse mich auf Dich und danke Dir schon jetzt. (Originalton Großvater)

So stand ich nun da, mit dem allerletzten Wunsch des Großvaters. Diese Aktion war ja echt der Hammer und auch für mich, der sonst bei jedem Blödsinn dabei ist nicht so einfach. Es war April und kein Oktoberfest in Sicht. Ich glaube diesen letzten Wunsch vom Opa kann man auch nur nachvollziehen, wenn man ein Münchner ist und viele Jahre auf dem Oktoberfest verbracht hat. Natürlich waren wir alle dabei, als die Urne im Familiengrab beigesetzt wurde. Mit einer Grabschaufel wird ein Loch gemacht und die Urne ca. 50cm im Erdreich abgelassen. Gleich vorne rechts neben dem Grabstein.

Nach dem April kam der Sommer und es verging kein Tag an dem ich nicht an Großvaters letzten Wusch gedacht habe. Ich muss dazu sagen, dass auf unserem Friedhof nicht sehr viel los ist und man oft sehr lange alleine ist, bis man wieder auf einen Menschen trifft. Das nächste Oktoberfest rückte immer näher. Ich konnte doch Großvater nicht hängen lassen, der immer sehr viel für mich getan hat und der mich auch aus unmöglichen Lebenslagen wieder befreit hat. Der mich auch mehr oder weniger mit aufgezogen hat und immer ein offenes Ohr für mich gehabt hat. Das war mir Großvater auf alle Fälle wert. Es war ein stürmischer Tag und es sah gleich nach viel Regen aus. Der Himmel war schwarz und es war eine gute Zeit den Großvater aus seinem Erdloch zu befreien.

Es war weit und breit kein Mensch zu sehen. Die Ausgrabungsarbeit hat nicht mal 10 Minuten gedauert und die relativ kleine Urne verschwand gleich in einer mitgebrachten Tasche. Es waren noch 10 Tage bis zum Oktoberfest. Die Urne stand inzwischen im Keller und mir war nicht wohl, wenn ich daran dacht das Ding zu öffnen. Aber Großvater werde ich niemals hängen lassen! Die Urne, die eigentlich eine Dose war ging relativ gut auf, mit einer Eisensäge war der Deckel auch gleich ab. Den Inhalt würde ich auf zwei Handvoll schätzen. Es sah aus wie die Überreste nach einem Grillabend im Gartengrill. Weiße, sandige Asche. Diese Überreste habe ich mehr oder weniger feierlich in eine Plastiktüte umgefüllt.

Jetzt war er da, der große Tag für den Großvater. Ein sehr sonniger Sonntag Vormittag, da ist es bekanntlich noch nicht so voll auf dem Oktoberfest. Den Opa mit dabei ging es Richtung Augustiner Festzelt. Viele Leute behaupten ja, dass es das Beste Zelt auf dem Oktoberfest ist. Ich glaube, da ist auch sicher etwas dran. Ich fand einen schönen Platz mitten im Zelt und nach 2 Stunden und zwei Maß später, war es dann soweit. Es wurde Zeit Großvaters letzten Wusch zu erfüllen. Komischer Zufall, aber die Kapelle hat genau zu diesem Zeitpunkt sein Lieblingslied "Siera madre" gespielt.

Still und heimlich verteilte ich den lieben Großvater auf dem Fussboden vom Augustiner Zelt. Eine habe Maß habe ich seinen Überresten auch noch spendiert und ihn würdig begossen. Sein letzter Wunsch war hiermit erfüllt und irgendwie war ich ein wenig stolz auf mich. Bekanntlich werden alle Festzelte nach dem Oktoberfest abgebaut und wieder eingelagert. Dieses Jahr ist es wieder so weit, die Reste vom Opa sind im Holzfussboden vom Augustinerzelt eingetreten. Die ganze Welt und ich werden ihn wieder besuchen. Und so wie ich den Opa kenne, wird es ihm sicher gefallen, wenn er ab und zu, einer hübschen Frau unter das Dirndl sehen kann. Wenn ihr zufällig in München auf dem Oktoberfest seid, geht ruhig mal in das Augustinerzelt und schüttet einen Schluck Bier auf den Boden, denkt an meinen mein Großvater und spendiert ihm ein Prost, es wird ihn sicher freuen. Prost!

Beichthaus.com Beichte #00041350 vom 18.06.2018 um 17:16:01 Uhr in München (Theresienwiese, Bavariaring) (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Frische Erdbeeren vom Bauernhof

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Dummheit Kinder

Ich (w/31) fahre zur Zeit sehr gern zu einem Bauern in der Nähe meines Wohnortes, wo man selber auf einem Feld Erdbeeren pflücken kann. Die Früchte sind dort nicht nur billiger, sie schmecken nach einem Tag unter der Sonne auch viel besser als der halbverfaulte Mist aus dem Supermarkt, und außerdem ist es dort ausdrücklich erlaubt, nebenbei gratis mitzunaschen, man wird sogar dazu aufgefordert. Vor ein paar Tagen war ich also wieder dort und habe fröhlich Erdbeeren gepflückt, als ich wenige Meter neben mir hören musste, wie eine hysterische Helikoptermutti ihren armen kleinen Sohn angebrüllt hat, was ihm denn einfiele, sich hier einfach Erdbeeren in den Mund zu stecken, die müsse man schließlich gründlich waschen, davon könne man sich weiß Gott was holen und so weiter. Ich musst daraufhin unkontrolliert losprusten und hatte beide Backen so voll mit Erdbeeren, dass ich mich vor Lachen beinahe verschluckt hätte. Meine Beichte ist, dass ich das arme Kind quasi mitausgelacht habe, denn eigentlich tat mir der Kleine zutiefst leid. Wahrscheinlich wurde er zu hause gleich mal in Sa*rotan gebadet, weil er eventuell ja ein Krümelchen Erde an den Fingern haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00041334 vom 11.06.2018 um 10:41:44 Uhr (24 Kommentare).

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Gespräche mit dem Major

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Feigheit Chef

Ich (w/23) arbeite in einem militärisch geordneten System, habe letztes Jahr die Ausbildung begonnen und vor wenigen Wochen abgeschlossen. Bereits während der Ausbildung schien ich einem Vorgesetzten, welcher in einigen Fächern auch Vortragender war, zu gefallen. Wie ich später hörte umgab er sich gerne mit den jungen Kolleginnen, aber an mir schien er sich einen besonderen Narren gefressen zu haben. Er holte mich oft ins Büro und einmal bestellte er mich während der Praxisphase extra für einige Tage in eine andere Anstalt. Dass das für mich ohne eigenes Auto ein extremer Aufwand war, war ihm egal. Da er natürlich ranghöher war, konnte ich nicht viel dagegen ausrichten. Nur einmal ging ich zu meinem Ausbildungsleiter und erklärte ihm, dass ich während der Praxisphase nichts lerne, wenn ich nur beim Major im Büro sitze. Mal abgesehen davon, dass das auch die zukünftigen Kollegen mitbekamen und tratschten.

Danach war für einige Zeit Ruhe und ich konnte mich wieder auf meine Ausbildung konzentrieren. Nicht falsch verstehen, wir konnten uns nett unterhalten, aber ich bin nun mal zum Arbeiten hier und nicht um mit dem Vorgesetzten Kaffee zu trinken. Diese Woche holte er mich wieder in sein Büro, obwohl auf der Abteilung wahnsinnig viel zu tun war. Ich hoffte noch, dass der Kommandant der Abteilung sich dagegen aussprechen würde aber der konnte gegen einen Major auch nichts sagen. Ober sticht Unter. Ich ging also mit ihm ins Büro und es ging die ganze Zeit ausschließlich um ein Thema: Sex. Gleich zur Begrüßung fragte er mich, wie lange denn mein "letzter Fick her sei, da ich so eine finstere Miene machte". Das war noch eine der harmlosen Aussagen. Meine abweisenden Antworten auf seine Fragen über mein Sexleben, wie "darüber rede ich nicht mit Ihnen" oder "das ist zu intim" ignorierte er komplett und gab weiterhin verbalen Dünnschiss von sich. So fragte er sehr direkt nach einem "momentanen Stecher", Sexspielzeug oder ob ich es mir lieber "mit dem Finger in der Muschi selber mache". Selbst durch meine Aussage, dass ihn mein Liebesleben wohl mehr beschäftigen würde als mich, hielt ihn nicht davon ab, weiterhin solche Fragen zu stellen. Er wusste zu diesem Zeitpunkt, dass ich Single bin und ich betone immer wieder, dass ich so ganz zufrieden bin und nichts daran ändern möchte. Aber für einen Mann ist es offenbar unverständlich, dass eine Frau auch ohne Schwanz "Druck abbauen" kann. Dass ich einfach kein so großes Verlangen danach hatte glaubte er auch nicht. Dass ich mit 13 Jahren von einer Vertrauensperson einer Jugendgruppe missbraucht wurde und ich beim Sex meistens Schmerzen hatte, sagte ich ihm nicht, denn das geht ihn ja wirklich nichts an.

Ich ertrug die 45 Minuten Geschwafel darüber, dass ich es mir mal ordentlich besorgen lassen müsse, wobei er immer wieder betonte, dass ich dabei nicht an ihn denken sollte, denn er als anständiger Familienvater stand dafür natürlich nicht zur Verfügung. Als ob. Was ich beichte? Eigentlich nur, dass ich nicht den Mumm hatte, einfach aufzustehen und zu gehen. Dieses Gespräch beschäftigt mich immer noch so sehr, dass ich seit diesem Tag keine Nacht mehr durch geschlafen habe. Ich bin Uniformträgerin und verkrafte nicht mal ein so dummes Gerede ohne wieder in ein Loch zu rutschen. Wie peinlich ist das denn bitte?

Beichthaus.com Beichte #00041331 vom 07.06.2018 um 18:12:45 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Der (Anti-) Gentlemen

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Zwietracht Dating München

Ich (m/26) beichte, dass ein Mädel ein Date mit mir mal so grausam und fürchterlich fand, dass sie vor zwei Jahren darüber auf Youtube ein Video über ihr ach so "Mein schlimmes Horror Date" hochgeladen hat. Erfahren habe ich das durch meinen besten Freund, der zufällig auf das Video gestoßen ist und dem ich von dem Date erzählt hatte. Leider entspricht ihre Beschreibung ganz und gar nicht meiner Wahrnehmung, worüber ich echt schockiert bin. Alles in allem stellt sie mich als ungehobelten Anti-Gentleman dar, dabei hat sie sich einfach nur wie eine zickige, herrische Diva verhalten.

Genau wie bei unserem Date quatscht sie in dem Video fast eine halbe Stunde ohne Punkt und Komma über sich selber, ohne zum Punkt zu kommen. Dabei beschwert sie sich darüber, dass ich ihr "als Mann" nicht die Tür aufgehalten habe, beim Eintreten ins Restaurant (in das SIE mich geschleift hat!) nicht das Kommando übernommen habe, ihre Rechnung nicht bezahlt habe und nicht die Gespräche eingeleitet habe. - Ich war ihrer Meinung nach allein dafür verantwortlich, dass wir uns teilweise angeschwiegen haben. Gleichzeitig war sie aber auch extrem herrisch und kontrollsüchtig, wollte unbedingt in dieses ganz bestimmte Restaurant, obwohl ich woanders einen romantischen Tisch für uns bestellt hatte.

Das Restaurant war arschteuer und sie bestellte einen extrem teuren Meeresfrüchte-Salat sowie den teuersten Wein. Ich nehme an, sie erwartete, dass ich bezahle, weshalb sie wahrscheinlich am Ende so angepisst von mir war. Dann macht sie sich in ihrem Video darüber lustig, dass ich die scharfe Pizza (die ich mir nur bestellt hatte, weil es das billigste Gericht auf der Karte war) nicht vertragen habe. Ich wollte sie nur zu Ende essen, weil sie trotzdem sehr teuer war und ich Riesenhunger hatte. Nachdem sie sich mir gegenüber die ganze Zeit sehr spöttisch, zickig und arrogant benommen hatte, wollte ich ihr arschteures Essen natürlich nicht mehr bezahlen. Im Video beschwert sie sich darüber, dass ich es hätte bezahlen müssen, denn immerhin habe sie ja schon ihr Make up und ihr Outfit bezahlt (ein giftgrüner Jumpsuit, ein zotteliger Fell-Bolero und UGG BOOTS!).

Am Ende machte ich einen ironischen Witz, dass wir doch nun zu mir nach Hause für ein Schäferstündchen fahren könnten. Das war wie gesagt ironisch gemeint, weil ich dachte, dass ja wohl für uns beide klar war, dass das Date grauenvoll gelaufen war und ich das Gefühl hatte, dass sie sich sowieso nicht für mich interessierte, sondern nur auf meinen Körper heiß war (worauf ich mit der Bemerkung anspielen wollte). Mir war da auch sowieso scheißegal, was sie über mich denkt, weil ich sie eh nie wieder sehen wollte. Im Video kommt heraus, dass sie die Bemerkung allen Ernstes ernst genommen hat (und sich natürlich total darüber aufregt). Dass sie nach diesem Date ernsthaft denkt, ich will noch mit ihr uns Bett, zeigt schon ihre Arroganz.

Aus mir völlig schleierhaften Gründen wollte sie danach aber noch unbedingt zu Starbucks und ihre herrische Art erlaubte kein "Nein". Im Video regt sie sich (warum auch immer) darüber auf, dass ich dort einen Espresso bestellt habe (das billigste Getränk). Sie behauptet im Video, ich sei 45 Minuten auf der Toilette gewesen, obwohl es höchstens 15 Minuten waren. Dann behauptet sie auch noch, sie hätte mir am Ende ins Gesicht gesagt, dass sie das Date Scheiße fand, was schlicht gelogen ist. Dass ich ihr nach dem Date aus Höflichkeit angeboten habe, sie noch zur U-Bahn zu bringen, fand sie aus irgendwelchen Gründen wieder unangebracht. Ich dachte, sie wollte einen "männlichen" Gentleman?

Am Ende behauptet sie noch dreister Weise, ich hätte mich nach dem Date noch mal bei ihr gemeldet, um mich mit ihr zu treffen, obwohl es genau andersrum war. Ich habe sie danach geblockt (sie behauptet, es sei andersrum gewesen). Ich glaube, mein Korb nach diesem Date und das Blockieren haben ihrem Ego den Rest gegeben und sie zu dem "Storytime Video" verleitet. Lustiger Weise kommt am Ende ihres Videos heraus, dass sie wohl öfter mit ihren Dates ganz und gar nicht zufrieden war. Woran das wohl liegen mag? Mich wurmt, dass die Zuschauer ihr alle glauben und ich in den Kommentaren als böser Schuft und Witzfigur verspottet werde, obwohl nichts davon stimmt. Ich beichte, dass ich angesichts eines herrischen Weibs nicht den Arsch in der Hose hatte, ein fürchterliches Date nicht schon viel früher fluchtartig zu verlassen und so zu verhindern, im Internet verspottet und verleumdet zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00041327 vom 05.06.2018 um 23:47:27 Uhr in München (58 Kommentare).

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