Spurlos verschwunden

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Feigheit Selbstsucht

Ich erwarte für meine Beichte kein Verständnis, denn das wird niemand aufbringen. Ich will es mir einfach von der Seele schreiben in der Hoffnung auf - ja auf was eigentlich? Auf die Tatsache, dass ich alleine ein glücklicher Mensch und nun wieder mit mir selbst im Reinen bin. Ich fühle mich nun wieder frei und klar im Kopf und kann die Dinge wieder genießen. Ich lebe nun in einem anderen Land ohne meine Familie und meine alten Freunde. Ich lebe nun selbst bestimmt, obwohl ich das immer war, nur habe ich eher nur funktioniert und das getan was mein Umfeld von mir erwartet. Ich bin 35 Jahre alt und habe meine Frau und mein Kind heimlich verlassen.

Ich habe mich in einem kurzen Abschiedsbrief versucht zu erklären. Dass ich nicht den Mut hatte und wohl auch nicht habe zu sagen wieso ich gegangen bin. Ich war gefühlt kurz vor einer inneren Depression. Ich war aufgewühlt konnte nicht mehr klar denken und hab nur mein Programm abgespielt, um den Alltag für alle normal zu gestalten. Sie wissen nur ungefähr was in mir vorging. Sie wissen das ich nicht verschwunden bin, sondern selbstbestimmt dieses Kapitel beende. Und dann habe ich mich in Deutschland abgemeldet meine Sachen gepackt und bin zum Flughafen, um alles hinter mir zu lassen. Das schlimme ist wohl das es mir nun gut geht und ich gerne alleine bin. Nur verstehen kann mich niemand, denn ich habe meine Familie dafür zurückgelassen. Es geht mir gut. Aber darf ich nun wieder glücklich sein? Es tut mir alles so leid – Aber ich musste an mich denken um Leben zu können!

Beichthaus.com Beichte #00041403 vom 06.07.2018 um 13:39:16 Uhr (25 Kommentare).

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Ich traue mich nicht mich zu trennen

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Ehebruch Habgier

Ich habe meinen Mann dabei ertappt, wie er wieder mit anderen Frauen schreibt und auch gern verschweigt, dass er verheiratet ist und bald Vater wird. Vor einem Jahr war das Ganze schon einmal wir hatten dann alles geklärt dachte ich. Jetzt hat er es wieder angefangen. Innerlich warte ich nur noch auf das Geständnis, dass er mir auch fremd gegangen ist.

Ich möchte aber auch nicht, dass unser Kind ohne Vater aufwächst. Ausserdem würde es mir finanziell sehr schlecht gehen, wenn ich mich von ihm trenne und könnte so mit meinem Kind keinen Wunsch erfüllen, das möchte ich auch nicht. Ich hoffe, dass ein weiteres Gespräch Klarheit bringt, wie es weiter geht. Ich traue mich also nicht wirklich mich von ihm zu trennen, obwohl er mir vielleicht fremdgehen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041400 vom 05.07.2018 um 14:06:30 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wann kommt die Zombie-Apokalypse?

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Neugier Manie

Ich ertappe mich selbst immer wieder, wie ich der Vorstellung nachhänge, dass die Serie "The Walking Dead" Wirklichkeit wird. Für unseren Planeten, den wir so gnadenlos ausbeuten, wäre das auch bestimmt gut. Natürlich weiß ich, dass sowas in der Realität für Menschen, die eine moderne Zivilisation gewohnt sind, nicht so toll und angenehm wäre, und dass man bestimmt nicht nach Jahren der Zombieapokalypse noch immer Zahnpasta, Konserven und Benzin finden würde.

Trotzdem kann ich nicht aufhören, mir vorzustellen, wie es wäre, wie gut ich mich durchschlagen könnte und wie lange ich letztendlich am Leben bleiben würde. Ich wohne in ländlicher Gegend, und es gibt hier viele Bauernhöfe mit Nutzvieh, das wäre schon mal gut. Die Bevölkerungsdichte ist auch geringer als in Städten, das bedeutet weniger Konkurrenz. Auch Anbauflächen gäbe es hier wohl genug. Weiters sind mein Mann und ich Sportschützen und haben sowohl Feuerwaffen als auch Pfeil und Bogen zuhause... aber die Munition wäre wohl schnell alle. Sportlich und durchtrainiert sind wir auch beide, das wäre ein weiterer Vorteil. Es gibt aber auch viele Kleinigkeiten, die niemand bedenkt. Man würde an einer simplen Blinddarmentzündung draufgehen und Klopapier weiß man auch erst dann zu schätzen, wenn man keins mehr hat. Kürzlich habe ich - obwohl wir uns normalerweise gesund ernähren - zum Spaß eine 5-Liter Konservendose Gulasch gekauft, um im Notfall die ersten paar Tage versorgt zu sein. Mein Mann hat sich darüber kaputtgelacht.

Beichthaus.com Beichte #00041396 vom 04.07.2018 um 10:56:25 Uhr (43 Kommentare).

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Ich mache ihm falsche Hoffnungen

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Fremdgehen Partnerschaft

Ich habe einem Mann Hoffnung gemacht, der mich aufrichtig liebt und dann bei einem anderen Mann übernachtet und mit ihm rumgemacht. Schuldig habe ich mich erst gefühlt, als ich es ihm gebeichtet habe.

Beichthaus.com Beichte #00041393 vom 03.07.2018 um 13:23:52 Uhr (17 Kommentare).

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“Folge

Die Angst nach draußen zu gehen

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Neurosen Peinlichkeit

Vor einigen Tagen ist mir etwas sehr peinliches passiert. Seit einigen Monaten habe ich Angst- und Panikattacken. Leider stehe ich noch auf der Warteliste einiger Psychotherapeuten. Tagsüber schaffe ich es kaum vor die Tür zu treten und wenn es mal so weit ist, kämpfe ich innerlich mit meinen Ängsten. Mir wird dann ziemlich übel und teils schwarz vor den Augen weil mein Herz am rasen ist. Zum Beispiel ist Einkaufen eine reine Tortour. Deswegen bestelle ich meistens über Online-Supermärkte eine ganze Monatsration, wenn Freunde für mich nicht einkaufen können. Vor einigen Tagen habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin trotz Ängsten doch gegangen. Es war bereits einige Stunden vor Ladenschluss. Der ganze Prozess von der Überlegung bis aus dem Haus zu gehen hat geschlagene zwei Stunden gedauert.

Als ich es endlich aus der Tür geschafft habe war ich sichtlich erleichtert. Ich genoss den Sonnenuntergang und die warme Brise. Als die sich Straßenlaternen anschalteten fühlte ich mich immer sicherer. Plötzlich merkte ich vor dem Laden wie ich dringend auf Toilette musste. Ein Kunden-WC gab es leider nicht und ich verkniff es so gut ich konnte. Ich bekam wieder Panikattacken, einerseits weil es im Supermarkt so hell war, und den vielen Menschen die noch anwesend waren, andererseits weil ich Angst hatte, es nicht mehr nach Hause zu schaffen. Im Marathonlauf und sichtbar verschwitzt legte ich die Waren auf das Kassenband und hoffte innerlich das sich die Kassiererin beeilt. Mein 10 Minuten Nachhauseweg kam mir wie eine Stunde vor. Doch dann passierte es und ich konnte meinen Stuhlgang nicht mehr verkneifen. Noch nie im Leben habe ich mich so geschämt und bin unter Tränen in meine Wohnung geflüchtet. Mir ist das ganze sehr peinlich. Ich bin eine erwachsene Frau und konnte meinen Stuhlgang nicht halten. Ich werde es sicher nicht mal meinen zukünftigen Therapeuten erzählen können. So groß ist die Scham. Seitdem habe ich die Wohnung nicht mehr verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00041383 vom 28.06.2018 um 23:21:50 Uhr (7 Kommentare).

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