Keine Geschenke von den Eltern

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Ignoranz Zorn Familie Kinder Weihnachten

Keine Geschenke von den Eltern
Als ich ein Kind war, habe ich von meinen Eltern zu Weihnachten fast nie Geschenke bekommen. Wenn es etwas gab, dann nicht die, die ich mir gewünscht hatte. Um das gleich aus dem Weg zu räumen: Meine Familie war nicht arm. Ganz im Gegenteil. Ich war meinen Eltern bloß nie besonders wichtig. Meine Geschwister standen immer im Vordergrund. Eines Weihnachtsmorgens, wir beschenkten uns immer erst am Christtag, stand ich in der Früh auf, zog mich an und ging schon voller Vorfreude zum Christbaum. Als die Erwachsenen, also Onkel, Tanten, und so weiter, auch ins Wohnzimmer gekommen waren, hieß es für uns Kinder: Geschenke auspacken. Alle durften sich über Spielsachen, Bücher, DVDs und CDs, sowie Handys freuen. Von jedem Verwandten bekam ich ein Päckchen überreicht, nur von meinen Eltern nicht. Meine Eltern hatten mich anscheinend vergessen. Dabei hatte ich noch vor der Adventszeit meine Großmutter um Geld gebeten, um meiner Mutter eine schöne Kristallvase zu kaufen. Mein Vater hat mir dann später eine Unmenge an Geld in die Hand gedrückt und gemeint, ich solle mir, mit meinen damals sieben Jahren, etwas Schönes kaufen. Ich beichte, dass ich Weihnachten inzwischen hasse und nie jemandem etwas davon erzählt habe, aus Angst, die Menschen würden mich nicht verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00030615 vom 24.12.2012 um 23:10:22 Uhr (17 Kommentare).

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Hass auf Vegetarierin

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Aggression Hass Gewalt Ernährung

Hass auf Vegetarierin
Ich (m/22) bin Student in einer Großstadt und wohne mit drei Freunden in einer WG. Wie das so als Student ist, lernt man ja auch viele andere Studenten kennen, macht Partys und so einen Kram eben. Leider gibt es in unserem Freundeskreis auch eine Studentin, die ich über alles hasse. Nicht, weil sie mir mal etwas Schlechtes getan hat, sondern weil sie Vegetarierin ist. Und zwar eine dieser Sorte, die anderen Leuten ständig ihren ach so gesunden Lebensstil aufschwatzen will. Und das geht mir übel auf den Sack. Die ganze, nun zu beichtende, Geschichte begann vor etwa zwei Wochen in unserer WG bei einer wochenendlichen Party, bei der, zu meinem Leidwesen, auch sie eingeladen wurde. Irgendwie kann sie durch ihr Veggie-Gelabber keiner aus dem Freundeskreis mehr leiden, aber eingeladen wurde sie aus Höflichkeit dennoch. Einer meiner Freunde, mit dem ich in der WG wohne, war an diesem Abend wieder für das Essen zuständig. Da er mittags noch in einem Kurs mit ihr saß, hat er sich doch tatsächlich nach langer Diskussion breitschlagen lassen, für diesen Abend ausschließlich fleischloses Essen einzukaufen. Sie war scheinbar extra nach der Uni noch mitgekommen und hat alles fein kontrolliert. Ich bin als eingefleischter Fleischfresser natürlich abgegangen wie ein Silvesterkracher, als er mir das wie ein kleiner, ängstlicher Schuljunge erzählt hat. Doch viel ändern konnte ich nicht mehr, da die Party bereits eine Stunde später beginnen sollte. Da ich natürlich keine Lust hatte, an diesem Abend ausschließlich Grünzeug zu futtern, bin ich kurz vorher noch einmal raus zu einem bekannten Burgerladen und habe mir ein dickes Menü gekauft. Da die Schlange dort mal wieder besonders lange war, kam ich etwas zu spät zur eigenen Party. Alle unsere Freunde, sowie die besagte Vegetarierin, waren schon anwesend und um den Esstisch versammelt.


Als sie jedoch mich und meine Burgertüte an der Tür erblickte, fing sie an, mich anzuschreien und mich in den Flur zurückzudrängen. Sie wollte mir und meinem Essen tatsächlich den Zutritt zu meiner eigenen Wohnung verweigern. In dem Moment habe ich total rot gesehen, sie gegen die Wand im Flur gedrückt und ihr einen meiner triefenden Burger in ihren Mund gedrückt. Sie fing an zu husten, da sie sich scheinbar an meinem Essen verschluckte, schlug kurz auf mich ein und rannte danach heulend aus dem Haus. Die anderen Gäste waren natürlich alle geschockt und der Abend war so gut wie gelaufen. Einen Tag danach kündigte sie an, mich verklagen zu wollen. Auf welcher Grundlage, weiß ich bis heute noch nicht, aber ich bin gespannt. Inzwischen hält sie sich von unserem Freundeskreis fern, was aber irgendwie keinen der Beteiligten stört. Und ich bereue, dass ich ihr an besagtem Abend nicht zwei Burger auf einmal in ihr Mundwerk gepresst habe.

Beichthaus.com Beichte #00030614 vom 24.12.2012 um 18:59:24 Uhr (61 Kommentare).

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Glühwein mit zerstörerischen Folgen

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Dummheit Trunksucht Weihnachten

Mir (m/23) ist vor einigen Jahren zu Weihnachten etwas total Peinliches passiert, womit mich meine Eltern und mein Bruder heute noch jedes Jahr aufziehen. Damals war ich 16 und, wie Teenager so sind, wollte ich an Heiligabend lieber mit meinen Kumpels Party machen, als mit der Familie unter dem Baum zu hocken. Nach einigen Diskussionen einigten mein Vater und ich uns auf Folgendes: Ich durfte nach der Bescherung mit der Familie verschwinden, sollte aber um Mitternacht wieder zu Hause sein und nicht mehr als zwei Bier trinken, da wir am 25. früh aufstehen wollten, um zu meinen Großeltern zu fahren. Also ging ich nach der Bescherung mit der Familie mit meinen Kumpels in unsere Dorfdisco. Dort war leider nicht so viel los, deshalb schlug einer meiner Kumpels vor, wir sollten zu seinem älteren Bruder gehen. In dessen Garage würde eine Party steigen. Wir begaben uns also dorthin und setzten uns dazu. Da es in der Garage recht kalt war, hatte besagter Bruder ein Feuer vor der Garage gemacht und darüber einen Kessel mit Glühwein nach einem "Spezialrezept", wie er sagte, aufgestellt. Eigentlich wollte ich davon nichts trinken, aber nach einer Weile war es so kalt, dass ich doch eine Tasse nahm. Das Zeug war echt lecker, also trank ich noch eine Tasse und dann noch eine... Keine Ahnung, wie viel ich insgesamt davon getrunken habe, aber die Party wurde immer lustiger, so dass ich völlig die Zeit vergaß.


Als ich dann mal auf die Uhr blickte, stellte ich erschrocken fest, dass es schon fast zwei Uhr morgens war und ich schon längst hätte zu Hause sein sollen. Also verabschiedete ich mich schnell und ging nach Hause. Auf dem Weg merkte ich deutlich die Wirkung des Spezialglühweins. Ich konnte kaum noch geradeaus laufen und fiel auch mehrmals beinahe hin. Irgendwie schaffte ich es aber dennoch zu unserem Haus. Da war schon alles dunkel und ich dachte, ich könnte mich unbemerkt ins Bett schleichen. Falsch gedacht. Auf der Treppe vor der Haustür rutschte ich aus. Ich wollte mich noch irgendwo festhalten und griff nach dem Zweig des Tannenbaums, der in einem großen Topf neben der Haustür stand. Leider ein Fehlgriff, ich flog voll auf mein Gesicht, der Baum fiel um und auf mich drauf, dabei ging der Topf mit lautem Scheppern zu Bruch. Davon wurden meine Eltern und mein Bruder wach und standen plötzlich in der Tür. Mein Bruder lachte mich aus, meine Mutter fragte mich besorgt, ob ich mich verletzt hätte und mein Vater war sauer, da ich unsere Absprache nicht eingehalten hatte und hielt mir eine ordentliche Standpauke. Am nächsten Morgen war mir so übel, dass meine Eltern und mein Bruder alleine zu den Großeltern fuhren, denen sie erzählten, ich hätte mir einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Den kaputten Topf und die ebenfalls zerstörte Baumdeko musste ich von meinem Taschengeld bezahlen. Seitdem habe ich nie wieder Glühwein getrunken.

Beichthaus.com Beichte #00030613 vom 24.12.2012 um 17:14:34 Uhr (7 Kommentare).

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Missverstandenes Geschenk

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Ungerechtigkeit Auto & Co. Germany

Ich (m) war mit meiner Freundin in einem Sportverein, bei uns in der Gegend. Da wir hier sehr ländlich leben, ist man ohne Auto aufgeschmissen. Regelmäßig sind wir unserem Hobby in der Gruppe nachgegangen. Nach einigen Monaten merkten wir beide, das es einer Vereinskollegin seelisch nicht gut ging. Wir machten uns unauffällig kundig, wir kannten uns auch schon gut. So haben wir erfahren, dass diese junge Mutter finanzielle Probleme hatte und sich aus diesem Grund kein Auto leisten konnte. Der Kindesvater fährt übrigens einen Audi A6, zahlt aber nicht. Daher konnte die Bekannte auch nur recht selten zum Training kommen oder sich für private Aktivitäten treffen. Für jeden "Gang" musste sie sich das Auto ihrer Eltern leihen. Zu diesem Zeitpunkt ergab es sich zufällig, dass ich bei einem Gebrauchtwagenhändler ein paar IT-Dienstleistungen erledigen musste. Ich fragte irgendwann, fast schon reflexartig, ob er mir, statt des Geldes, nicht ein Auto geben könnte. Er hatte nichts dagegen, fragte aber verwundert, wofür ich das bräuchte. Er wusste, dass ich zu diesem Zeitpunkt nicht mal einen Führerschein hatte. Ich erklärte ihm die Situation mit der Bekannten und dass mir die beiden - sie und ihr Kind - so leid taten.


Der Plan war gefasst, der Gebrauchtwagenhändler begeistert. Wir suchten gemeinsam ein Auto aus und klärten den Papierkram. Gemeinsam mit meiner Freundin verabredete ich mich dann mit unserer Bekannten, um ihr die Überraschung zu erklären und die Anmeldung des Autos durchzuführen. Meine Freundin und ich haben ihr die Anmeldung des Wagens dann noch bezahlt, die Bekannte weinte quasi durchgehend vor Freude. Bis sie zu ihren Eltern nach Hause kam. Dort gab es leider direkt Streit. Die Eltern sind vom älteren Schlag und wollten nicht verstehen, dass jemand ihrer Tochter einfach so ein Auto schenkt. Ich musste mich einigen Beschimpfungen aussetzen. Die Freudentränen der Bekannten wurden zu traurigen Tränen. Tage später entschuldigten sich die Eltern der Bekannten dann immerhin telefonisch bei mir. Im Sportverein haben wir die Aktion nicht erwähnt. Dies hätte nur weitere Diskussionen verursacht, es hat alles unter uns bleiben sollen. Die Bekannte nutzte ihr Auto derweil fleißig. In der nächsten Zeit kristallisierte sich heraus, dass die Bekannte mit einem Vereinskollegen zusammenkommt. So kam es dann auch, wir freuten uns für sie. Leider beichtete sie ihrem neuen Freund, dass sie das Auto von mir und meiner Freundin geschenkt bekommen hat. Dies Gefiel ihm gar nicht und er regte sich über Wochen auf. Mit meiner Freundin und mir redete er auch nicht mehr. Nach einem halben Jahr erfuhren wir über Umwege, dass der Freund der Bekannten den Wagen aus Eifersucht oder Frust absichtlich kaputt gefahren hat. Wir waren zu dem Zeitpunkt schon in einem anderen Sportverein. Teils aus beruflichen Gründen, teils, weil uns die Tuscheleien auf den Geist gingen. Meine Freundin und ich sind uns noch immer sicher, das Richtige gemacht zu haben. Daher ist unsere Beichte nur, dass wir seitdem einen ziemlichen Hass auf den Freund haben. Die Bekannte hat den Kontakt zu uns übrigens abgebrochen.

Beichthaus.com Beichte #00030612 vom 24.12.2012 um 02:21:51 Uhr in Germany (Berghausen) (24 Kommentare).

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Bekifft Auto fahren

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Drogen Waghalsigkeit Faulheit Auto & Co.

Bekifft Auto fahren
Ich (20) beichte, dass ich mit meiner Ex-Freundin exzessiv Cannabis konsumiert habe und danach total bekifft mit dem Auto nach Hause gefahren bin. Das Ganze dann auch in der Regel mehr als 2 Mal die Woche über circa ein Jahr. Ich bin zum Glück nie in eine Fahrzeugkontrolle geraten, in der man vom Weiten gesehen hätte, dass ich total dicht bin. Obwohl ich es eigentlich verdient hätte ordentlich einen auf den Sack zu kriegen. Da ich doch fast jeden Tag mein und vor allem das Leben anderer aus Faulheit - ich hätte die 4 Kilometer ja auch zu Fuß gehen oder mit dem Bus fahren können - aufs Spiel gesetzt habe. Ich bin froh, dass nie etwas passiert ist. Ich habe zwar bisher nicht aufgehört zu kiffen, aber setze mich nach dem Konsum auch mindestens 12 Stunden nicht mehr hinters Steuer. Das macht die Planung allerdings etwas schwieriger.

Beichthaus.com Beichte #00030611 vom 23.12.2012 um 08:48:28 Uhr (17 Kommentare).

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