Gender-korrekte Schreibweise

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Hass Zorn Vorurteile Studentenleben Gesellschaft Berlin

Gender-korrekte Schreibweise
Ich beichte, dass ich die genderkorrekte Schreibweise hasse! Zu meiner Person: Ich bin weiblich, Anfang zwanzig und hasse es, wenn Frauen sich von Männern ausnutzen lassen. Ich bin emanzipiert, jedoch keine Feministin. Doch es regt mich tierisch auf, wenn alle beharrlich auf der politisch korrekten Genderschreibweise pochen. Für die, die nicht wissen, was ich meine, das wären um Beispiel Studierende, Student/innen, StudentInnen, Student_innen oder die meiner Meinung nach schlimmste Form: Student*innen. Besonders bei letzterer Form muss ich immer an die bunten, hässlichen Aufkleber denken, die irgendwelche linken Backen in der Uni aufhängen und auf denen so etwas steht wie "Student*innen protestieren für eine faire und gerechte Hochschule", "Rettet die Wale" und so ein alternatives Gelaber. Dann stelle ich mir immer hässliche Frauen mit Topfhaarschnitt und Achselhaaren vor und Typen mit Rastalocken und Aladdin-Hosen. Meiner Meinung nach sind das verrückte Traumtänzer, die am liebsten keine Studiengebühren zahlen wollen, aber dafür hunderte Dozenten - Entschuldigung: DozentInnen! - haben wollen und Seminare mit nur fünf Leuten drin. Leute, wacht auf und geht mal duschen! Mir ist es sowas von piepegal, wenn auf dem Papier nur Studenten angesprochen werden. Durch diese Schreibweise bin ich im Alltag auch nicht gleichberechtigter, auch wenn sich das diese Öko-Bratzen gerne einreden.
Sogar meine Macho-Profs mokieren sich, wenn ich Studenten statt Studierende schreibe, solche Heuchler. Doch ich beichte, dass ich selbst eine Heuchlerin bin. In Hausarbeiten und Referaten benutze ich immer brav die genderkorrekte Schreibweise und lasse mich dankend korrigieren, wenn ich es mal vergessen habe. Aber eigentlich könnte es mir nicht egal sein.

Beichthaus.com Beichte #00030625 vom 28.12.2012 um 14:49:22 Uhr in Berlin (Koserstraße 20) (63 Kommentare).

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Panini Sticker

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Manie Diebstahl Verschwendung Stutensee

Panini Sticker
Als ich noch 8 Jahre alt war, waren bei uns in der Grundschule die Fußball-Sticker eines italienischen Unternehmens voll im Trend. Es gab auch zugehörige Hefte, die es galt voll zu machen, wer ein volles Heft hatte gehörte zu den Coolen. Man konnte sich natürlich so viele Sticker kaufen wie man wollte, doch so billig war es nicht und man zog (im Laden ein Päckchen 1 Euro, a 6 Sticker) oft die selben Spieler. Im Tauschen und spielen mit den Stickern war ich relativ gut, doch am Ende des Jahres fehlten mir immer noch ein paar. Da ich es Leid war Geld für die Päckchen auszugeben in denen mein gesuchter Spieler sowieso nicht drin war, beschloss ich meinen Klassenkameraden meine Fehlenden einfach abzukaufen. Meine Klassenkameraden kannten meine Notlage und verlangten so dann schon mal 2 Euro für einen einzelnen Sticker. Mein Taschengeld reichte da natürlich nicht aus und somit stahl ich meiner Mutter morgens immer 2-4 Euro aus dem Geldbeutel um mir meine Sticker zu kaufen. Nach einer Weile hatte ich mein Heft dann auch voll und meine Mutter hatte nichts von den inzwischen fehlenden 30 Euro bemerkt. Ich hatte lange ein schlechtes Gewissen, was ich noch heute versuche zu bereinigen. Ich schenke meiner Mutter immer etwas mehr zu ihrem Geburtstag oder Weihnachten. Trotzdem fühle ich mich immer noch schlecht. Etwas Positives hat es wenigstens, ich habe nie wieder mein Geld für so etwas Unsinniges ausgegeben.

Beichthaus.com Beichte #00030624 vom 28.12.2012 um 12:02:16 Uhr in 76297 Stutensee (Hauptstraße) (11 Kommentare).

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Ich will keine Schokolade

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Engherzigkeit Familie Weihnachten Kasendorf-Azendorf

Ich will keine Schokolade
Meine Mutter wollte diesmal zu Weihnachten keine Schokolade bekommen. Ich habe ihr daher eine Packung Raffaello in die Hand gedrückt.

Beichthaus.com Beichte #00030623 vom 28.12.2012 um 02:25:27 Uhr in Kasendorf-Azendorf (11 Kommentare).

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Was ist ein Bachelor?

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Dummheit Peinlichkeit

Ich beichte das ich erst mal bei Wikipedia nachlesen musste, was es heißt seinen Bachelor zu machen. Ich hatte echt keine Ahnung, peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00030622 vom 28.12.2012 um 01:35:15 Uhr (15 Kommentare).

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Aktiv zuhören

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Trägheit Ignoranz Peinlichkeit Basel

Mir ist aufgefallen, dass ich schon seit längerer Zeit ein Problem habe. Folgendes: ich kann nicht aktiv zuhören. Wieso, weiß ich selbst nicht. Ich arbeite in einem Büro und muss da regelmäßig Anrufe entgegen nehmen. Und aus irgendeinem Grund kann ich aber der Person am anderen Ende der Strippe nicht wirklich zuhören. In Sitzungen überlege mir, was ich zu Abend essen will oder ob im Kino wieder ein guter Film läuft. Aber das ist nicht nur bei der Arbeit so. Es ist egal, wer mit mir redet, nach zwei Sätzen kann ich nicht mehr zuhören! Dabei will ich das gar nicht! Auch wenn es mich interessiert, ich schweife automatisch ab. Ab und zu denke ich auch an gar nichts und nicke einfach die ganze Zeit. Ich strenge mich wirklich an, meinen Mitmenschen eine gute Zuhörerin zu sein, aber ich kriege es einfach nicht auf die Reihe. Ich schäme mich, so vieles quasi zu überhören. Ich weiß aber nicht, warum ich mich nicht einfach mal zusammenreißen kann und den Anderen wirklich mal zuhören. Aber anstatt mich zu konzentrieren verliere ich mich in meinen eigenen Gedanken. Es tut mir leid! Ich weiß nicht, wie ich es bis jetzt geschafft habe, damit durchs leben zu kommen.

Beichthaus.com Beichte #00030621 vom 27.12.2012 um 22:54:50 Uhr in 4057 Basel (Bärschwilerstrasse) (12 Kommentare).

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