Beule im Auto

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Zorn Vandalismus Auto & Co.

Meine Freundin und ich leben seit fünf Jahren zusammen. Da wir etwas sparsam leben und keine unnötigen Sachen kaufen, konnten wir in der Zeit ein kleines Sümmchen ansparen. Als dann im Mai diesen Jahres unser Auto den Geist aufgegeben hat, haben wir uns von unserem Ersparten einen neuen Kleinwagen gekauft. Da meine Freundin das Auto auf der Arbeit in ein Parkhaus stellt, war es leider nicht lange neu - zumindest sah es nach kurzer Zeit bereits nicht mehr so aus. So ziemlich jede Woche waren neue Kratzer in der Türe von Leuten, die beim Aussteigen anscheinend nicht aufpassen können, wenn sie ihre Tür aufmachen. Das Auto war im Originalzustand schwarz. Inzwischen ist rot, silber, weiß und fast alles andere an den vier Türen vertreten. Als ich letzte Woche beim Einkaufen war, sah ich, wie ein Halbstarker aus seinem Wagen ausstieg und seine Fahrertüre an Nachbars Auto knallte. Das interessierte ihn nicht mal. Er schmiss dann seine Autotüre zu und ging weg, ohne auch nur zu schauen, ob was beschädigt war. In diesem Moment sah ich rot. Da sparen Leute Jahre lang auf ein schönes Auto und dann wird es so demoliert.


Ich ging zu dem Halbstarken hin, packte ihn am seinem Genick und drückte seinen Kopf gegen sein Auto. Von ihm kann dann das typische Gejammer: "Was willst du", "Ich hole meinen Bruder" und so weiter. Als sich dann so langsam eine Zuschauermenge gebildet hatte, kam der Besitzer des beschädigten Autos zurück. Ich habe dann den Halbstarken losgelassen. Sein Kopf hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine dunkelrote Farbe angenommen. Dem Besitzer erzählte ich, was passiert war. Dieser rief dann die Polizei. Ich habe dann dem Besitzer meinen Name und Adresse hinterlassen, falls er einen Zeugen braucht. Der hat sich sehr nett bedankt. Ich weiß leider nicht, was aus diesem Fall geworden ist. Beichten möchte ich, dass ich dem Kerl eventuell starke Schmerzen zugefügt habe und ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich unter Kontrolle hatte. Wenn ich nochmal in so eine Lage kommen sollte, werde ich es hoffentlich ohne Gewalt lösen.

Beichthaus.com Beichte #00030630 vom 29.12.2012 um 11:32:25 Uhr (22 Kommentare).

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Diebstahl aus dem Kölner Stadtarchiv

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Diebstahl Habgier Morallosigkeit Arbeit Köln

Ich beichte, dass ich, während einem meiner ehrenamtlichen Einsätze als freiwilliger Helfer für das eingestürzte Kölner Stadtarchiv, kleine Bruchstücke der Betonfassade, sowie einige kleine Fragmente von historischen Dokumenten mitgenommen habe, um sie später versteigern zu lassen. Es handelte sich dabei vermutlich um städtische Amtsschreiben aus den 50er- oder 60er-Jahren. Während wir alle damit beschäftigt waren, die Akten und Dokumente mit Bürsten vom Schmutz zu befreien, nahm ich einige kleine Fragmente an mich und versteckte diese in meiner Atemschutzmaske. Da es keine detaillierten Taschenkontrollen und viel Vertrauen gab, war es einfach, die Dinge hinauszubringen. Ich habe die Stücke zudem nicht abgetrennt, sondern diese waren vorher schon perforiert. Alle Kölner mögen mir diesen Frevel verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00030629 vom 29.12.2012 um 00:45:27 Uhr in Köln (Portastraße) (8 Kommentare).

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England vs. Deutschland in Thailand

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Gewalt Zwietracht Vorurteile Rache Urlaub Thailand

England vs. Deutschland in Thailand
Ich (m/25) bin Anfang Dezember von meiner 6-monatigen Asien-Reise zurück gekommen und habe wirklich unglaublich viele tolle Sachen erlebt. Ich habe viele Orte in Laos, Malaysia, Thailand, Myanmar, Indonesien und auf den Philippinen gesehen und so viele nette und offene Menschen kennengelernt. Wegen einer Aktion habe ich aber ein sehr schlechtes Gewissen und es trübt meine schöne Erinnerung an diese Zeit. Das Ganze ist in Phuket, Thailand passiert. Ich war in einer Bar, in der es auch einen Ring gab, wo Boxkämpfe ausgetragen wurden. Das waren meist einheimische Thai-Boxer, aber auch ab und zu mal ein Tourist, der sich da in den Kampf gewagt hat. Ich habe mir das ganze Spektakel in Ruhe angeguckt und gemütlich meine alkoholfreien Cocktails getrunken. Mir ist aufgefallen dass mich ein Typ die ganze Zeit beobachtet hat. Das war diese Art von Typen, die wenn man Blickkontakt hat, einem einfach weiter in die Augen starren. Das hat mich irgendwann so genervt, dass ich mich umgesetzt habe, damit er mich nicht mehr sehen konnte. Für ein paar Minuten konnte ich dann ohne nervende Blicke weiter relaxen und hier und da mit dem Personal und anderen Gästen quatschen.


Diese Ruhe hielt allerdings nicht lange denn auf einmal setzte er sich genau neben mich und provozierte mich indem er absichtlich seinen Ellenbogen in meine Rippen haute und solche Späße. Ich habe ihn höflich gebeten aufzupassen, woraufhin er sofort das pöbeln anfing. Ich konnte seine echt starke Fahne riechen, er war anscheinend schon gut voll. Ich bin dann einfach zu einer anderen Bar, aber er ist natürlich wie ein Dackel hinter mir her und hat begonnen mich übel zu beleidigen. Dass ich ein scheiß Nazi bin und eine Schwuchtel waren noch die harmlosesten Sachen. Er war denke ich mal aus Irland oder England. Naja, auf jeden Fall hat er immer wieder behauptet alle Deutschen wären Waschlappen und er würde mich fertig machen, wenn ich mich gegen ihn in den Ring traue. Ich habe ohne zu zögern eingewilligt. Man konnte schon erkennen, dass er leicht überrascht war, denn offensichtlich hat er nicht damit gerechnet. Wir sind dann nach oben gestiegen und er hat noch darauf bestanden alles ohne Handschuhe auszutragen. Meinetwegen. Der DJ hat das Startzeichen gegeben und ich habe ihn innerhalb von 15 Sekunden K.O. gehauen. Ich habe nämlich nicht mit einem einzigen Wort erwähnt, dass ich mittlerweile seit 7 Jahren Kickboxen mache. Der Jubel unter den Gästen war riesig. Ende vom Lied war: als der feine Herr wieder zu sich gekommen ist und von alleine stehen konnte, kam er wieder zu mir rüber. Ich habe echt das Schlimmste erwartet, aber er sagte nur, dass er damit absolut nicht gerechnet hat und er für den Rest des Abends alle meine Drinks bezahlt. Ich habe gar nicht richtig hingehört, denn ich musste die ganze Zeit auf seine Nase gucken, denn ich bin mir absolut sicher, dass ich ihm die gebrochen habe. Die war deutlich schiefer als vorher.

Beichthaus.com Beichte #00030628 vom 28.12.2012 um 23:24:49 Uhr in Thailand (Patong, Phuket) (20 Kommentare).

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Flucht aus der Zwangsprostitution

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Prostitution Verzweiflung

Es begann alles mit dieser neuen Wohnung, diesem unglaublichen Druck, dem ich ausgesetzt war und unglaublich falschen Freunden. Ich bin 18 Jahre alt und lebe seit 5 Jahren nicht mehr mit meinen Eltern zusammen. Bis vor einem Jahr habe ich im Kinderheim gewohnt und war heilfroh als meine "beste Freundin" mit mir zusammen ziehen wollte. Also haben wir nach Wohnungen gesucht und schließlich eine wunderschöne 3-Zimmer-Wohnung gefunden, wobei ich mir damals schon die Frage gestellt habe, wie ich das ohne Job bezahlen soll? Aber anfangs klappte das eigentlich ganz gut. Mein Opa erklärte sich bereit, anfangs für meine Miete aufzukommen. Nach einiger Zeit und vielen Jobabsagen wusste ich nicht mehr weiter. Das Amt stellte sich auch quer. Und nun? Ich lernte zwei, anfangs echt nette, Brüder kennen, die mir sagten, sie wüssten die Lösung aller meiner Probleme. Ich müsste ihnen nur Vertrauen. Gelockt von ihren Versprechungen ließ ich mich auf sie ein. Anfangs war alles noch in Ordnung, ich sollte in einer Bar bedienen. Doch mit der Zeit wurden sie immer böser und gemeiner. Bevor ich überhaupt verstand, was da alles geschah, arbeitete ich als Prostituierte in eben genau dieser Bar. Ich fühlte mich so dreckig und leblos. Wusste nicht wie ich da raus kommen soll. Ich hatte so unglaubliche Angst. Angst kein Zuhause mehr zu haben, Angst vor all diesen bösen Menschen und Angst, dass mir niemand glauben würde, was die beiden auch jeden Tag wiederholten. Schlussendlich ging die ganze Tortur drei Monate. In diesen drei Monaten plante ich meine Flucht. Dies gelang mir dann auch, ich vertraute mich meinem Stiefvater an und wohne bis jetzt versteckt bei ihm. Aber dieses Gefühl vergisst man nicht. Ich will, aber kann es nicht, ich fühle mich so widerlich!

Beichthaus.com Beichte #00030627 vom 28.12.2012 um 21:57:09 Uhr (11 Kommentare).

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Im Schwimmbad nach Kassenschluss

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit Vandalismus Stuttgart

Im Schwimmbad nach Kassenschluss
Ich war neulich bei uns im Hallenbad. Es war schon kurz vor Kassenschluss und ich befand mich gerade auf dem Weg zur Umkleidekabine, als ich am Rutschenturm des Bades vorbeikam. Es war kurz vor Kassenschluss und fast kein Mensch mehr im Wasser. Daher machte ich etwas, was ich mich nie getraut hätte, wenn noch mehr Menschen in der Nähe von mir gewesen wären. So lief ich schnell die Treppen zum Rutschenaufgang hinauf. Oben angekommen, betrat ich die Rutsche. Ich hielt mich an dem Rutschenrand fest und ging einige Schritte in der Rutsche, bis ich zu dem Teil der Rutsche kam, wo es steil bergab ging. Dort hielt ich an, zog meine Badehose ganz runter und setzte mich in die Hocke. Endlich konnte ich mich von dem Druck erleichtern, den ich schon den ganzen Tag im Bauch verspürte. Als ich fertig war, stand ich wieder auf, hielt mich am Rand der Rutsche fest und hangelte mich so wieder zum Rutscheneingang zurück. Dort beugte ich mich über das Treppengeländer und riss einige Blätter von dem dort wachsenden Baum ab. Mit diesen bewaffnet schritt ich wieder zurück zu meinem Erzeugnis und wischte dann dort angekommen, mit den Blättern über mein Gesäß. Erst als ich damit komplett fertig war, zog ich meine Badehose wieder hoch. Mit den Blättern stieß ich mein eigenes, kleines Erzeugnis das Rutschengefälle mitsamt der Blätter hinab. Ich eilte dann schnell die Treppe zur Rutsche hinunter zum Schwimmbecken. Dort angekommen, sah ich direkt unter dem Austritt der Rutsche eine lange braune Wurst liegen. Ich verkniff mir ein Lachen und schritt sichtlich erleichtert ohne Bauchdruck zu den Umkleidekabinen des Schwimmbades.

Beichthaus.com Beichte #00030626 vom 28.12.2012 um 16:35:15 Uhr in 70597 Stuttgart (Kremmlerstraße 1) (33 Kommentare).

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