Kann ich meine Familie zerstören?

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Fremdgehen Verzweiflung Familie Groß-Gerau

Ich (m/35) weiß weder ein noch aus. Eigentlich (so dachte ich zumindest), hätte ich alles erreicht, was ich mir immer erträumt hatte: Freude und Erfolg im Job und dann auch noch meine Traumfrau kennengelernt und mit ihr eine wundervolle Tochter bekommen. Doch, ehrlich gesagt, fing alles schon in der Schwangerschaft an: Sie hatte einige Wochen schwere Depressionen, wollte das Kind erst doch nicht mehr, entschied sich letztendlich aber doch dafür. Ich stand ihr so gut es ging bei in dieser schwierigen Phase, aber hatte danach schon weniger das Gefühl, dass uns das gemeinsame Durchstehen dieser Schwangerschafts-Depression nicht mehr zusammen geschweißt hat, sondern eher in mir etwas kaputtgemacht hat. Das wird schon wieder, dachte ich damals. Bis zu dem Moment, als sie mich (ich hatte mal wieder mit unserer damals zweijährigen Tochter gebadet) ganz böse und andewidert ansah. Als ich später fragte, was los war, sagte sie mir, ich hätte bestimmt eine Erektion gehabt (was nicht stimmte) und heimlich unsere Tochter belästigt. Es war, als hätte mir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen.

In der Zeit darauf klärte es sich für mich auf: Meine Partnerin gestand mir, dass sie in jungen Jahren von einem Freund übergriffig behandelt und beinahe vergewaltigt wurde, daher hat sie ein Trauma, welches sie nun auch von einem Psychologen behandeln ließ. Und trotzdem: Auch hier sind viele Narben zurückgeblieben. Ebenso bei der Tatsache, dass sie sich kein zweites Kind wünscht, obwohl wir früher oft davon sprachen und uns auch schon vorstellten, wie dann das Kinderzimmer der zwei aussehen wird usw. Wie schon gesagt: Man sagt ja oft, dass durchstandene Krisen einen nur noch mehr stärken in der partnerschaftlichen Bindung. Aber dieses Gefühl verspüre ich nicht, so sehr ich mich auch bemühe. Und dann kam Folgendes: Mit zwei meiner Ex-Freundinnen habe ich noch guten, freundschaftlichen Kontakt, aber kürzlich bin ich mit beiden im Bett gelandet. Ich weiß, dass das moralisch total scheiße ist und ich hege auch nicht die Absicht, mit einer der beiden Damen wieder eine Beziehung zu beginnen. Doch ich bin echt verzweifelt und weiß nicht, was ich tun soll? Ich liebe mein Kind und möchte immer für sie da sein, aber wäre das bei einer Trennung überhaupt möglich? Und stellt sich dieses “Wir haben die schwersten Krisen überwunden und sind dadurch untrennbar“-Gefühl doch noch irgendwann ein?

Beichthaus.com Beichte #00040901 vom 21.01.2018 um 13:55:55 Uhr in 64521 Groß-Gerau (Frankfurter Straße) (21 Kommentare).

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Ist der Altersunterschied egal?

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Begehrlichkeit Misstrauen Verzweiflung Dating München

Ich (19) habe einen 37-jährigen Mann kennengelernt. Ich kann einfach nur so viel dazu sagen: Es passt bei uns wie die Faust aufs Auge. Dennoch habe ich extreme Zweifel und großes Misstrauen ihm gegenüber, die mich von einer Beziehung (egal welcher Art, sei es Freundschaft oder Liebe) abhalten. Mir ist auch bewusst, dass sich Männer in diesem Alter besonders ein junges Betthäschen suchen, da bin ich nicht auf den Kopf gefallen. Ich weiß trotzdem nicht, ob ich einfach "Scheiß drauf, mach was du willst, niemand hat diesen Altersunterschied zu interessieren, Liebe ist Liebe" denken, oder ob ich ihn lieber aus meinem Kopf verbannen und mich für das Vernünftige entscheiden soll.

Beichthaus.com Beichte #00040889 vom 16.01.2018 um 21:13:36 Uhr in München (21 Kommentare).

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Mein schlimmster Zoobesuch

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Unreinlichkeit Verzweiflung Schule

Man schrieb das Jahr 1988 in der ehemaligen DDR. Unsere zweite Klasse wartete eines Morgens auf den Bus zum Tagesausflug in die nächstgrößere Stadt. Ich hatte es zu Hause nicht mehr geschafft, meinen Stuhlgang zu verrichten und es kam, wie es kommen musste: Trotz aller Versuche, es mir zu verkneifen machte ich ein, noch bevor wir den Zielort erreichten. Durch das Sitzen im Bus verteilte sich der Kot noch richtig schön im Schlüpfer und trotz dessen, dass es Winter und ich dick eingepackt war, stank es, was nicht unbemerkt blieb. Allerdings fiel der Verdacht nicht auf mich und ich sonderte mich nach dem Aussteigen sofort von der Gruppe ab, um Gelegenheit zu finden, meine Unterhose unbemerkt auszuziehen und zu entsorgen. Leider wurde mir ein Mädchen zur Seite gestellt, welches mich begleiten sollte. Ihre Anwesenheit, die Kälte, meine Kleiderschichten und ein jahreszeitlich bedingt nur spärlich bestücktes Gebüsch machten es mir unmöglich, den Schlüpfer unentdeckt abzustreifen und in der Natur abzulegen. Also behielt ich das verschmutzte Teil an und ergab mich in mein Schicksal: Einen Zoobesuch mit inzwischen angetrocknetem Kot in der Kimme. Auf der Zoo-Toilette unternahm ich einen erneuten Versuch, mich des Schlüpfers zu entledigen, doch dieses Mal war es meine beste Freundin, die unbedingt mit aufs Klo wollte, und aus Scham zog ich mich abermals nicht um, sondern ertrug das Dilemma weiter.

Mittlerweile roch es zwar schon nicht mehr so stark wie frische Fäkalien, doch dafür fing es an zu brennen und zu stechen. Die Tiere, die mich sonst total begeisterten, nahm ich durch meine Qual gar nicht richtig wahr. Aber auch dieser anstrengende Tag neigte sich dem Ende zu. Nach schier endlosen Stunden traten wir die Heimfahrt an. Unterwegs meinte die mir gegenübersitzende Pionierleiterin noch, sie sei "wohl in etwas hineingetreten" und ich lächelte sie unschuldig an, um von mir abzulenken. Endlich ausgestiegen, kam die Überraschung: man führte uns als krönendem Abschluss des Tages noch ein paar Kurzfilme vom "kleinen Maulwurf" vor. Ich behauptete, müde zu sein und setzte mich ganz hinter in die letzte Reihe, um so unauffällig wie möglich den Rest des Nachmittags zu überstehen. Die Exkremente in meiner Unterhose waren zu steinharten Streifen verkrustet und es juckte und brannte wie verrückt. Mein eigener Geruch verfolgte mich auf Schritt und Tritt und ich hatte buchstäblich die Nase voll davon. Auf der Schultoilette hatte ich dann wiederum zu viel Angst, das Wäschestück hinunterzuspülen und vielleicht noch das Rohr zu verstopfen, auch traute ich mich nicht, es einfach in den Abfalleimer zu werfen.

Die Beschämung darüber, möglicherweise entdeckt zu werden, war größer als die Schmerzen, denen ich mich seit nunmehr neun Stunden aussetzte. Endlich zu Hause angekommen, vertraute ich mich weinend meiner Mutter an, die es kaum fassen konnte und mich mit warmen Sitzbädern und Cremes versorgte, da mein Unterleib bis auf die Oberschenkel feuerrot und völlig aufgescheuert war. Ich beichte also, dass ich als Kind viel zu ängstlich und zu beschämt war, um rechtzeitig zu meinem Malheur zu stehen und dadurch alles nur verschlimmerte.

Beichthaus.com Beichte #00040848 vom 05.01.2018 um 00:54:46 Uhr (8 Kommentare).

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Warum habe ich ihn abserviert?

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Begehrlichkeit Eifersucht Dating Verzweiflung Karlsruhe

Ich (w/18) hatte ein halbes Jahr lang mal mit einem Typen (22) was. Aber es ist dennoch nicht zum Sex gekommen, weil es für mich dann mein erstes Mal gewesen wäre und in diesem Punkt habe ich ihm noch nicht vertraut. Die Zeit, die wir miteinander hatten, war eigentlich sehr schön, wäre er nicht so unzuverlässig in Punkto "Sich melden und zurückschreiben". Irgendwann hat es mich angekotzt, dass er sich nicht wirklich um mich bemüht und mir nie mitteilt, was jetzt zwischen uns ist. Ich habe ihm oft genug Freiraum gelassen, war sehr rücksichtsvoll, aber irgendwann hatte ich die Schnauze voll und habe ihn abserviert, obwohl er sehr attraktiv ist und wir beide beim Thema Sex/Fantasien auf einer perfekten Wellenlänge sind. Jetzt, nach zwei Monaten hat er sich wieder bei mir gemeldet (nachdem ich ein echtes Bombenfoto von mir als Profilbild reingestellt habe, auch um ihm ein klein wenig eins auszuwischen, was er verloren hat und hätte haben können, wenn er nicht so eine dumme Art gehabt hätte) und ich muss gestehen, dass ich es nun ein bisschen bereue, ihn abserviert zu haben.

Er ist leider so extrem anziehend, dass ich schon die ganze Zeit immer Sexfantasien von uns hatte, wie er mich an verschiedenen Orten richtig gut durchvögelt. Ich muss die ganze Zeit nur an ihn denken und vermisse die Art wie er mich berührt hat, seine Worte an meinem Ohr, etc. Ich bin am verzweifeln, aber ich kann doch nicht zu ihm jetzt zurückkriechen, ich würde mich damit selbst verarschen. Jedenfalls werde ich fast wahnsinnig, aber ich weiß dennoch, dass er eben halt nur für eines gut ist - und zwar für Sex. Ich hatte gehofft, ich könnte ihn aus meinem Leben schneiden, aber leider bestimmt er immer noch Tag für Tag meine Gedanken und dass ich mittlerweile wieder mit ihm schreibe, macht es nicht besser. Wenn ich daran denke, dass er jetzt gerade eine Andere kennengelernt hat oder was weiß Gott mit anderen Mädels treibt, werde ich extrem eifersüchtig. Ich habe mich nicht in ihn verliebt, aber dennoch spüre ich ein angenehmes Ziehen im Bauch wenn ich an die Zeit mit ihm zurückdenke...

Beichthaus.com Beichte #00040839 vom 01.01.2018 um 18:01:24 Uhr in Karlsruhe (29 Kommentare).

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Medikamente gegen Einsamkeit

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Ich missbrauche Schlaftabletten und andere Substanzen, damit ich an unangenehmen Tagen und Festen wie Silvester meine Einsamkeit verdrängen kann. Es ist gar nicht so einfach geworden einen Apotheker im näheren Umkreis zu finden, der nicht verdächtig schaut, während […]
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Beichthaus.com Beichte #00040838 vom 01.01.2018 um 14:07:44 Uhr in Köln (14 Kommentare).

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