Wer spielt die Musik?

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Zwietracht Falschheit Musik Hunsrück

Ich (w/24) beichte das ich jedes Jahr mit einer Gruppe Freunde auf ein Festival fahre. Ein Kumpel und ich haben allerdings einfach nicht den selben Musikgeschmack. So ist es Tatsache das ich immer alles mitbringe, von Grill, über mehrere Zelte bis hin zum Pavillon. Und ich bringe meinen Musikplayer mit USB Funktion mit. So mein Kumpel der nichts außer sein eigenes Zelt dabei hat, bring immer einen Player mit der wesentlich lauter ist wie meiner. Jetzt könnte man meinen wir einigen uns darauf das jeder Mal seine Musik abspielen darf oder wie auch immer. Auf jeden Fall bekommen wir das einfach nicht geregelt. Denn selbst wenn ich den Mund halte und ihn eine Weile seine Musik hören lasse, heißt das noch lange nicht, dass ich dann auch darf.

Er übertönt meine einfach und für ihn ist die Sache damit geklärt. Das sehe ich aber garnicht ein. Und nun habe ich vor einigen Jahren angefangen sobald er das erste mal betrunken wegpennt seinen Player lahm zu legen, der spielt dann keinen Ton mehr bis wir Sonntags abreisen. Dann entferne ich das kleine Detail wieder das dafür sorgt das es keine Stromverbindung im Apparat gibt und zeige ihm das der Player es doch noch tut. Ich mache das nun seit 3 Jahren, es ist ihm noch nicht aufgefallen, dass ich dahinter stecke und auch nicht dass das Teil es Sonntags auf einmal immer wieder tut. Er hat sich für diesen Sommer einen größeren noch lauteren Player gekauft. Auch den werde ich stumm schalten. Ich lass mir doch nicht auf der Nase rumtanzen von Leuten für die ich alles mitbringen. Ich erwarte nicht dass das Jemand versteht aber ich wollte es mir mal von der Seele schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00041407 vom 08.07.2018 um 14:00:18 Uhr in Hunsrück (14 Kommentare).

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Die Violine

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Zwietracht Rache Nachbarn Hamburg

Ich (m/33) wohne seit 8 Jahren in einem Mehrfamilienhaus. Da die Mieten günstig sind, hat man selten neue Nachbarn. Es ist eine ruhige Gegend, und die Nachbarn sind es auch. Seit dem Auszug einer sehr anstrengenden Dame (neugierig, empfindlich, selbst Atmen war ihr schon zu laut) ist nun das krasse Gegenstück eingezogen. Ein Mitt-Vierziger alternativer Halbhippie, der gerne mal laute Musik hört, aber maximal bis 22 Uhr hörbar ist. Soweit kein Problem, auch wenn man manchmal am Wochenende länger als bis 10 schlafen würde.

Nun ist aber unter mir ein Assi-Pärchen eingezogen. Das heisst, eigentlich sind die nicht klassisch asozial. Sie ist sehr gepflegt, er ist eher so ein Möchtegern-Kleinganove. Eine Woche nach dem Einzug hatten die Beiden einen Streit von 14 Uhr mittags bis 3 Uhr nachts, inklusive Schreien, Brüllen, Heulen und Türen knallen. Gut, kann man mal machen. Seit kurzem aber spielt einer von beiden Violine. Grundsätzlich wäre das nicht schlimm, aber offenbar beherrschen die nur drei Töne die sich grausam anhören und extrem langgezogen werden. Jetzt kann man samstags und sonntags nur noch bis 8 schlafen, weil dann wieder stundenlang diese Misstöne zu hören sind. Als dann diese Woche Montag gegen Mitternacht und Mittwoch Nacht um 01:30 angefangen wurde, ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin kurz draussen laufen gegangen (um nicht direkt loszubrüllen) und habe dann geklingelt. Es hat niemand aufgemacht, aber der Lärm war immerhin schlagartig weg. Gestern gegen 22 Uhr ging das dann wieder los. Ich hab diesmal meine Anlage (mit dicken Subwoofer) auf Maximum gestellt (vor allem den Bass), auf den Boden gekippt und volle Lautstärke Deathmetal laufen lassen, 30 Sekunden. Es war 5 Minuten still, dann ging das wieder los. Diesmal hab ich LKW-Hupen abgespielt und siehe da, es war Ruhe. Ich hatte allerdings heute morgen einen Brief im Kasten, ich solle doch Rücksicht auf andere nehmen.

Ich habe das nicht nur dem Vermieter gemeldet (unter Androhung von Mietminderung), sondern inspiriert von anderen Beichten hier kleine Heuschrecken für den Briefkastenschlitz an der Tür besorgt, dazu Kressesamen für die Fußmatte (die ich nun täglich gießen werde) und Furzspray aus dem Scherzartikelladen für den Hauptbriefkasten. Zusätzlich werde ich später über ein ungesichertes WLAN in der Nachbarschaft lustige Bestellungen aufgeben und die Wachturm-Spinner einladen. Ich beichte also, dass ich mich auf ein ganz niedriges Niveau begeben werde, weil ich meine neuen Nachbarn nicht mag. Reden bringt nichts, das haben andere Nachbarn bereits versucht.

Beichthaus.com Beichte #00041402 vom 06.07.2018 um 12:40:12 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nach der Trennung fängt das Leben an

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Ignoranz Wollust Berlin

Ich (m/Ende zwanzig) habe mich vor einigen Wochen von meiner Freundin getrennt. Das Problem: Ich komme quasi überhaupt nicht über sie hinweg. Die Trennung war allerdings notwendig und unvermeidbar. Ihr geht es besser damit, als mir. Nun zu meiner Sünde: Seit der Trennung hatte ich ein paar One-Night-Stands und es werden wohl weitere folgen. Man muss dazu sagen, dass das davor nie mein Ding war. Allerdings nicht, weil ich so scharf auf unkomplizierten Sex bin. Sondern weil mir schon seit Monaten die körperliche Nähe und Zärtlichkeit fehlt und ich sie wohl nur so bekomme. Denn a) bin ich überhaupt noch nicht bereit für eine neue Bindung und b) habe ich nicht das Gefühl, dass wirklich beziehungswillige Frauen in meinem Umfeld sind.

Ich nutze die Frauen also quasi aus. Allerdings sei zu meiner Verteidigung gesagt, dass ich ein recht guter Liebhaber bin und die Frauen daher auch auf ihre Kosten kommen. Trotzdem war ich nach dem Akt nie sonderlich charmant. Leider kommt immer wieder ein unglaublich schlechtes Gewissen und Trauer hoch, auch wenn ich ersteres nicht haben müsste. Viel schlimmer ist jedoch, dass ich damit weiter machen werde, anstatt aus meinen Fehlern zu lernen. Zuletzt wurde ich so kalt behandelt von meiner Ex-Freundin, dass sich bei mir eine Art Sucht nach körperlicher Wärme gebildet hat. Liebe Frauen, bitte verzeiht mir. Eigentlich bin ich nur eine ganz arme Wurst, die seine Ex-Freundin unglaublich liebt. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00041382 vom 28.06.2018 um 13:43:46 Uhr in Berlin (6 Kommentare).

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Netztrafo zu verkaufen

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Diebstahl

Ich arbeite als Monteur bei einem Energieversorger. Neulich habe ich mit einem zweiten Kollegen eine Trafostation rückgebaut, die abgerissen werden sollte. Unsere Schaltanlagen und den eigenen Netztrafo haben wir aufgeladen. Es stand aber noch ein ziemlich neuer Kundentrafo der uns nicht gehörte in der Anlage. Die Firma, der der Trafo gehört hat gab es allerdings nicht mehr weil die zugesperrt hatten. Normalerweise entsorgt die Baufirma, welche die Station abreisst den Trafo. Ich habe den Polier gefragt und er hat gesagt wir sollen den Trafo mitnehmen denn der macht nur Probleme mit dem Öl und so meinte er. Mein Kollege und ich haben den Kundentrafo mit aufgeladen. Allerdings haben wir ihn nicht mit in die Firma genommen da ja dort von dessen Existenz ohnehin keiner wusste sondern haben ihn mit dem Lkw zu mir heim geführt und in die Auffahrt gestellt. Die Schaltanlagen und den Trafo meines Arbeitgebers haben wir anschließend ordnungsgemäß in der Firma abgeladen. Später habe ich den Kundentrafo bei einem Auktionsportal eingestellt und für 4.000 Euro verkauft. Mein Kollege und ich konnten sich also jeder über 2.000 Euro freuen. Ich beichte hiermit, dass ich einen Trafo verkauft habe der mir im Grunde genommen gar nicht gehört hat. Da ihn keiner wollte und ich niemandem damit Schaden zugefügt habe bitte ich um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00041367 vom 23.06.2018 um 07:05:33 Uhr (6 Kommentare).

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Frühsport auf dem Trimmdichpfad

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Masturbation Peinlichkeit Schwarzwald

Die Aktion die ich beichten möchte ist sicher schon 10 Jahre her. Ich war ungefähr 15 - 16 Jahre alt und lebte mit meinen sehr konservativen Eltern in einem kleinen Dorf im Schwarzwald. Im Nachbarort lebte eine Freundin meiner Mutter mit ihrer echt hübschen Tochter in meinem Alter. Wir gingen regelmäßig zusammen zur Jugendfeuerwehr und so kamen wir uns irgendwann näher. Unsere Eltern sollten davon nichts mitbekommen und so trafen wir uns jeden Sonntag morgens um 7 oder 8 an einem Waldspielplatz in unserer Nähe. Dort gab es ein winziges Holzhäuschen für die Kinder zum spielen in dem wir regelmäßig rum machten, fummelten und später habe ich sie auch immer darin gepoppt. Meinen Eltern habe ich immer erzählt ich gehe zum Frühsport auf den Trimmdichpfad. Im Wald waren zwar oft Jogger, Radfahrer und Leute mit Hunden unterwegs aber darum brauchten wir uns keine Sorgen zu machen da der Spielplatz etwas abgelegen vom Weg war.

Eines Tages war ich allerdings eine halbe Stunde zu früh da und habe gedacht ich könnte mir ja noch ein runter holen, bis sie da ist, damit ich länger Vögeln kann. Als ich schon eine ganze Weile fleißig am masturbieren war hörte ich vor dem Häuschen ein lautes: Da drin sitzt das pädophile Schwein. Ich schaute heraus und sah eine Mutter mit ihren Kindern und der Polizei im Schlepptau. Ich ging also raus stammelte irgend eine Entschuldigung und rannte mit dem Glied aus meiner Hose hängend weg. Die Polizei rannte hinter mir her den Weg hinunter und die Jogger und Radfahrer müssen wohl gedacht haben ich wäre ein Triebtäter und haben mich aufgehalten. Schlussendlich hat die Polizei mich nach Hause gefahren und meinen Eltern erklärt was ich getan habe. Das Geschrei war natürlich riesig und ich durfte Sonntags nicht mehr zum "Frühsport". So zerbrach auch die Beziehung.

Beichthaus.com Beichte #00041366 vom 22.06.2018 um 22:33:17 Uhr in Schwarzwald (10 Kommentare).

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