Schockbesuch bei meiner Mutter

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Vorurteile Engherzigkeit Mutter

Meine Eltern haben sich vor drei Jahren getrennt. Da in der Nachbarschaft ein Haus zum Verkauf stand, haben sie das Haus gekauft, in dem nun meine Mutter wohnt. Nun war ich kürzlich auf Heimatbesuch. Dabei schlafe ich (m/30) immer in meinem alten Zimmer (Haus vom Vater). Am nächsten Morgen wollte ich meine Mutter in ihrem Haus besuchen. Vorher bin ich zu einem Nachbarn gegangen, um dort eine abgegebene Paketlieferung abzuholen. Bei der Paketübergabe faselte der Nachbar etwas von einem Freund. Ich dachte der Alte ist wirr im Kopf und ging dann weiter. Am Haus meiner Mutter sah ich, dass ihr Auto nicht da war. Also dachte ich, dass Mutti auch nicht da wäre. Da ich aber Geräusche hörte, ging ich aufs Grundstück um nachzusehen. In dieser Region kommt es häufig zu Einbrüchen aufgrund der Nähe zur Staatsgrenze. Plötzlich sah ich dort einen fremden Mann, der so wirkte, als würde er dort wohnen. Ich bat ihn freundlich mir zu erklären, was er auf dem Grundstück meiner Mutter zu suchen hat. Er sagte: "Du bist bestimmt der Sohn. Ich bin der neue Freund von deiner Mutti". Ich gab ihm zu verstehen, dass ich davon nichts weiß. Er meinte, ich könne meine Mutter anrufen um mir die Richtigkeit seiner Angaben bestätigen zu lassen. Da war ich erst mal baff! Ich hätte nie gedacht, dass mich meine eigene Mutter mal so auflaufen lässt.

Ich kontaktierte meine jüngere Schwester und sie bestätigte mir das Ganze leider. Auch sie wurde bei einem Besuch einige Wochen vorher so schockkonfrontiert. Aber ihr wurde gesagt, dass die nun die letzte sei, die davon erfährt. Vermutlich, damit diese Nachricht nicht so schnell die Runde macht. Meinen Großeltern erzählte meiner Mutter, dass der neue Freund ein Bauhelfer sei und beim herrichten des Hauses und des Grundstückes helfe. Während des Heimatbesuches bin ich nicht wieder hingegangen und war froh als ich einige Tage später abreiste.

Bei meinen Eltern hatte ich zu meiner Mutter immer das etwas bessere Verhältnis. Das aber empfinde ich als neues und unbekanntes Verhalten. Meine Mutter verheimlicht und lügt neuerdings. Darüber hinaus erschreckt mich die Erscheinung des neuen Freundes. Von der Optik her ein alter Punker oder so was, von oben bis unten tätowiert. Zudem ist er arbeitslos, fängt morgens schon mit Bier trinken an, raucht Kette, wirkt wie ein Schlägertyp und wohnt sogar schon im Haus. Ich bin einfach nur sprachlos. Aus meiner Sicht alles was nicht zu meiner Mutter passt.

Ich beichte, dass ich vermutlich den Kontakt zu meiner Mutter vorerst einstellen werde, um sie auf diese Weise zum Nachdenken zu bringen. So wie ich sie kenne, wäre das die beste Option, die Sache einem Ende zu setzen. Bei der Konfrontation reagiert sie eher mit Trotzigkeit und Gegenwehr. Wie meine Schwester berichtete, befindet sich meine Mutter grade in einer Phase voller Verliebtheit, sodass ich davon ausgehen muss, dass sie die nächsten Monate ohnehin nicht klar denken können wird. Ich hoffe nur, dass durch meine Kontaktpause der Verstand bei ihr früher einsetzt und sie danach realisiert auf welchem Holzweg sie da eigentlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00041263 vom 11.05.2018 um 00:19:24 Uhr (17 Kommentare).

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Der wahre Grund für die Depressionen meines Freundes

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Fremdgehen Partnerschaft

Ich (w/30) habe jetzt schon einen großen Fehler begangen. Ich bin nun seit fast sieben Jahren in einer eigentlich tollen Beziehung. Vor knapp drei Jahren, ging es meinen Freund schlecht, zur gleichen Zeit, hat ihn eine Frau ziemlich angegraben. Ich war in dem Zeitraum das erste Mal, viel mit mir selbst beschäftigt, nach der letzten Schwangerschaft, in der es mir schlecht ging, habe ich alles dafür getan um wieder fit zu werden und hab somit nicht wirklich realisiert, das es meinem Freund nicht gut ging. Er ist dann nach einem riesigen Streit abgehauen und keiner wusste, wo er war. Nach vier Tagen habe wir dann E-Mails geschrieben. Er stünde kurz vor einer schweren Depression. Wäre alles sehr frustrierend, ich meinte dann, wir schaffen es zusammen.

Am nächsten Tag kam er dann an, nachdem er angeblich tagelang in einer Obdachlosenunterkunft war. Wir verbrachten einen schönen Abend und die Nacht zusammen, waren uns sehr nahe. Morgens bekam ich dann eindeutige Nachrichten und Bilder von einer Frau, bei der er 5 Tage war. Angeblich wäre nix gelaufen, außer ein Kuss und direkt danach hätte er ein schlechtes Gewissen bekommen. Es folgten viele Tränen und Gespräche. Er ist auch zum Psychologen und ich habe ihm verziehen. Doch mein Herz, es tat so weh und tut es bis heute, ich kann die Nachrichten und Bilder nicht vergessen und kann mir auch nicht vorstellen, dass nichts bei denen gelaufen ist. Mein Selbstwertgefühl ist seitdem auch nicht mehr so toll.

Trotzdem habe ich an unsere Beziehung geglaubt, hätte ihn auch geheiratet. Dann kam die Hochzeit meines Bruders und dort lernte ich jemanden kennen, der mir auf Anhieb sympathisch war und ich merkte, das beruht auf Gegenseitigkeit. Ein Monat habe ich immer mal wieder an ihn gedacht und vor ein paar Tagen, hat er mich dann angeschrieben. Heute haben wir uns getroffen und ich habe mich küssen lassen. Ich beichte, dass ich jetzt schon einer Fehler begangen habe und ich leider momentan diese Bestätigung brauche. Es tut mir so leid, aber wahrscheinlich wird es das Ende meiner Beziehung sein. Ich empfinde nichts für den anderen und würde keine neue Beziehung eingehen. Das macht es wahrscheinlich noch schlimmer, weil keine Gefühle im Spiel sind.

Beichthaus.com Beichte #00041248 vom 07.05.2018 um 18:09:48 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Meine Mutter hat mich psychisch krank gemacht

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Feigheit Verzweiflung Mutter Stuttgart

Ich ertrage meine Mutter nicht mehr. Mittlerweile bin Ich 26 und realisiere immer mehr das ich mit meiner Vergangenheit und Familie nicht zurecht komme. Einen Therapieplatz habe ich zum Glück schon. Ich bin aber genauso feige es meiner Mutter zu sagen, zu meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr, nur noch zu meinen zwei Geschwistern ab und an. Jedoch traue Ich mich nicht den Kontakt zu meiner Mutter etwas auf Eis zu legen.

Sie hat schon in der Vergangenheit viel mit Selbstmord gedroht und andere Anfälle bekommen (z.B. sich angefangen die Haare auszureißen), nach einem ihrer Selbstmordversuche habe ich direkt die Polizei verständigt, sie wurde eingewiesen und kam nach 3 Tagen wieder raus (zu dem Zeitpunkt war ich 18). Ich hatte damals so gehofft das sie endlich Hilfe bekommt. Mich plagen bis heute noch die Erinnerungen an die Misshandlungen die meine Eltern als völlig normal ansahen und heute ist es genau das Gegenteil, sie erdrückt mich mit ihrer Liebe. Es vergeht kein Tag an dem es kein Terz gibt weil ich nicht schreibe. Wenn ich mal nicht antworte, schreibt sie mir hasserfüllte Nachrichten oder supertraurige, was sie den falsch gemacht hat und in der nächsten Sekunde wieder "ach nichts, ist doch nichts". Das ist psychisch so belastend.

Ich kann mit ihr über gar nichts reden, aus angst das wieder einer ihrer Anfälle bekommt oder sie wieder ein Jahr spurlos verschwindet oder wochenlang wieder ihr Internet und Telefon abschaltet und man dann da sitzt und nachdenkt ob man übertreibt oder doch lieber die Polizei rufen soll (so sind die letzten Weihnachtstage übrigens verlaufen). Bei jedem Besuch muss ich lange Kleidung tragen, aus Angst sie könnte meine alten Selbstverletzungsnarben sehen und wieder komplett in rage kommen.

In letzter Zeit sucht sie sich hier einen Job und möchte herziehen und bittet mich jeden Monat ob sie bei mir und meinem Lebenspartner übernachten dürfte, um zum Vorstellungsgespräch zu kommen. Mir schneidet es einfach die Luft ab wenn ich daran denke das sie wieder in meiner Nähe ist. Ich ertrage es nicht sie in meiner Nähe zu haben und ich ertrage es schon garnicht sie mehrere Tage in meiner Wohnung zuhaben. Nicht einmal all die Liebe kann die Vergangenheit erträglich oder vergessen machen. Genauso unerträglich ist meine Feigheit ihr gegenüber.

Beichthaus.com Beichte #00041241 vom 05.05.2018 um 07:06:21 Uhr in Stuttgart (12 Kommentare).

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Mit der Geduld am Ende

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Dating Berlin

Ich bin 20 und mein derzeitiges Date ist 37. Oder soll ich Affäre sagen? Wir hatten bis jetzt noch nichts körperliches ausgetauscht und ich bin auch sehr vorsichtig dabei. Ich möchte ihm noch nicht so schnell Sex geben, weil ich keine Lust habe, in einer wirklichen Affäre zu landen und nie wieder rauszukommen. Jetzt ist die Frage, ob ich mit ihm schlafen soll oder nicht. Ich bin kurz davor die ganze Sache abzublasen und ihn komplett zu vergessen, bevor ich in einem Dilemma lande und naher nur ausgenutzt werde. Obwohl ich schon zugeben muss, das absolut jede Frau gerne an meiner Stelle wäre. Er ist gutaussehend, beruflich erfolgreich, scheint sehr nett zu sein, gebildet, etc. Ich bin dennoch sehr skeptisch und lasse mich nicht leicht einlullen von irgendwelchen Männern die denken könnten, jede junge Frau würde ihnen zu Füßen liegen. Ich frage mich echt, ob ich diesen Schritt wagen soll, oder mich einfach um die vernünftigen Dinge im Leben kümmern soll - wie zum Beispiel meine Karriere und meine persönliche Selbstentwicklung zum Glücklichsein.

Beichthaus.com Beichte #00041214 vom 24.04.2018 um 22:33:14 Uhr in Berlin (29 Kommentare).

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“Beichte

Die angespannte Parkplatzsituation in Berlin-Mitte

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Rache Auto & Co. Berlin

Ich wohne seit 29 Jahren in Berlin-Mitte. Dort ist die Parkplatzsituation ziemlich angespannt. In einer Parklücke stand eine junge Frau mit einem Fahrrad. Sie bat mich darum, nicht dort zu parken, da sie die Lücke für einen Rollstuhlfahrer und sein Auto freihalten würde. Ich machte sie auf die sehr angespannte Parkplatzsituation in der Umgebung aufmerksam und sie wies nochmals darauf hin, dass sie für einen Rollstuhlfahrer den Platz frei halten würde, sie aber aus dem Weg gehen würde, wenn ich darauf bestehen würde. Ich fand einen anderen Parkplatz und war ein paar Minuten später wieder auf der Straße, dieses Mal mit Hund. Ich sah wie der angebliche Rollstuhlfahrer ankam, einparkte und flotten Schrittes mit der jungen Frau im nahegelegenen Park verschwand. Ihr Fahrrad hatte sie an der nächsten Ecke angeschlossen.

Ich war ziemlich sauer. Die Frau hatte mich angelogen und auf mein Mitgefühl für einen benachteiligten Menschen appelliert und dieses dann schamlos ausgenutzt, damit ihr Liebster mit schwäbischen Kennzeichen keinen Parkplatz suchen musste. In der Zwischenzeit hatte mein Hund einen stinkenden Haufen gesetzt, den ich in einer Tüte bei mir trug. Normalerweise steuere ich mit den gefüllten Tüten den nächsten Mülleimer an. Dieses Mal sah ich aber das Fahrrad der Frau. Sie hatte über ihrem Sattel einen hübschen Überzug. Unter diesen habe ich die offene Tüte platziert und platt gedrückt. Am nächsten Morgen war das Fahrrad verschwunden. Der Gedanke wie die Frau besoffen, bekifft oder beides abends auf das Rad gestiegen ist und sich vielleicht irgendwann über den Gestank gewundert hat, lässt mich schmunzeln.

Beichthaus.com Beichte #00041207 vom 22.04.2018 um 12:53:18 Uhr in Berlin (Torstraße) (14 Kommentare).

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