Frische Erdbeeren vom Bauernhof

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Dummheit Kinder

Ich (w/31) fahre zur Zeit sehr gern zu einem Bauern in der Nähe meines Wohnortes, wo man selber auf einem Feld Erdbeeren pflücken kann. Die Früchte sind dort nicht nur billiger, sie schmecken nach einem Tag unter der Sonne auch viel besser als der halbverfaulte Mist aus dem Supermarkt, und außerdem ist es dort ausdrücklich erlaubt, nebenbei gratis mitzunaschen, man wird sogar dazu aufgefordert. Vor ein paar Tagen war ich also wieder dort und habe fröhlich Erdbeeren gepflückt, als ich wenige Meter neben mir hören musste, wie eine hysterische Helikoptermutti ihren armen kleinen Sohn angebrüllt hat, was ihm denn einfiele, sich hier einfach Erdbeeren in den Mund zu stecken, die müsse man schließlich gründlich waschen, davon könne man sich weiß Gott was holen und so weiter. Ich musst daraufhin unkontrolliert losprusten und hatte beide Backen so voll mit Erdbeeren, dass ich mich vor Lachen beinahe verschluckt hätte. Meine Beichte ist, dass ich das arme Kind quasi mitausgelacht habe, denn eigentlich tat mir der Kleine zutiefst leid. Wahrscheinlich wurde er zu hause gleich mal in Sa*rotan gebadet, weil er eventuell ja ein Krümelchen Erde an den Fingern haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00041334 vom 11.06.2018 um 10:41:44 Uhr (24 Kommentare).

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An der Kasse ist es am Schönsten

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Betrug Diebstahl Arbeit Shopping Braunschweig

Jedem sei nahegelegt, sich nicht auf mein Niveau abzugeben. Ich (m) war einmal als Aushilfe in einer bekannten Einzelhandelskette tätig. Jeder macht das einmal durch und weiß, dass diese Arbeit, gerade hinsichtlich der Arbeitgeber, wirklich keine schöne Sache ist. Ist man zu langsam, fliegt man raus. Bei mir war es so, dass ich nach Feierabend teilweise unbezahlt weiterarbeiten musste, um die Regale noch fertig einzuräumen etc. pp. - Ergo, es war eine wahrliche Tortur. Manchmal wurde ich am einzigen freien Tag in der Woche um Eins aus dem Bett geklingelt (ihr kennt es: Einziger freier Tag, also säuft man sich am Tag zuvor erst einmal einen an), mit den liebreizenden Worten: „Du wirst in einer Stunde arbeiten.“
Dort zu widersprechen brachte nichts, ich wurde eingetragen und mir wurde mit Kündigung gedroht, wäre ich dort nicht angetanzt. Dann hieß es noch einmal sieben Stunden Schicht, um am darauffolgenden Tag pünktlich um Sechs vor dem Laden zu stehen. Nahezu all meine Kollegen waren unausstehlich.

An der Kasse war es am Schönsten - denn ich konnte, zusammen mit meinen Kunden, immer schön über den Laden ablästern. Den Kunden, allem voran den Durchreisenden, fiel es hingegen nicht immer auf, wie viel Geld man ihnen zurückgab. In hübschen Münzbeträgen gehen also gerne mal 50 Cent oder ein Euro unter. Sehr interessant wird es bei sehr gestressten Fernfahrern, die sich nur zwei Schachteln Kippen kaufen wollen und prompt mit hundert Euro zahlen. Im Scheingewusel bleibt dann schon gerne mal ein Zwanziger vermisst. Da die Kassen am Ende des Tages abgerechnet werden, wie es in jeder Kette so üblich ist, habe ich mir, kurz, bevor der Laden dicht machte und die restlichen Erledigungen durchgezogen wurden, ganz spontan das Sümmchen in die Tasche gesteckt. Binnen eines Monats kamen ein paar hundert Euro zusammen.
Mir tut diese ganze Sache leid, zumal ich Kunden betrogen hatte, in sehr großer Zahl. Bei Freunden, Familie und netten Bekannten habe ich das nicht gemacht, selbstverständlich auch nicht bei den älteren Herrschaften, die zitternd ihre Geldbörse geöffnet haben und mich darum baten, den ausstehenden Betrag hinauszuholen. Da bleibt noch halbwegs das Moralverständnis vorhanden.

Nach drei Monaten habe ich bei diesem Drecksladen aufgehört und mir von meinem schwarzen Trinkgeld ein paar schöne Wochenenden geleistet. Da ich mich selbst gut genug kenne und genau weiß, dass ich diese Aktionen wieder starten würde, würde ich im Einzelhandel arbeiten, werde ich mir andere Jobs suchen, wo ich diese Gelegenheit gar nicht erst ergreifen kann. Probiert das am besten gar nicht erst aus: Der Adrenalinkick, den man beim ersten Erfolg bekommt, ist suchterregend.

Immer, wenn ich heute in den Laden gehe, um dort Kleinigkeiten für Feiern einzukaufen, lasse ich unbemerkt ein, zwei Flaschen Bier oder auch eine Pizza in der hintersten Tasche meines Rucksacks verschwinden. Wenn die Kassierer/innen in den Rucksack schauen, werfen sie nur einen halbherzigen Blick hinein. Ich bin also zusätzlich noch Kleptomane, allerdings auch nur bei dieser einen Filiale. Was dies betrifft, bitte ich nicht um Absolution - diese Ansammlung an Hauptschulabbrechern hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00041321 vom 05.06.2018 um 14:59:14 Uhr in Braunschweig (10 Kommentare).

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“Beichte

Was bei AirPlay schief gehen kann

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Morallosigkeit Dummheit Zürich

Ich (m/23) beichte, dass meine niederen Triebe durch meine Unbedarftheit in technischen Angelegenheiten auf peinlichste Weise entlarvt wurden. Meine Freundin hat eine Stereoanlage, mit der man sein Smartphone koppeln kann, um Lieder abzuspielen. Vor ein paar Wochen hat meine Freundin mir gezeigt, wie ich Smartpohone und Anlage verbinde. Ein paar Stunden darauf habe ich einen Annäherungsversuch bei ihr gemacht, sie hatte aber geraded keine Lust auf Sex. Da bin ich auf das Klo mit meinem Smartphone und habe mir einen heißen Clip aus dem Internet angesehen. Leider konnte ich keinen Ton hören, kam aber trotzdem heftig. Wieder bei meiner Freundin im Zimmer, hat sie mir eine ziemliche Szene gemacht und war stock sauer! - Der Ton meines heißen Clips ist aus ihrer Stereoanlage gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00041316 vom 02.06.2018 um 01:28:22 Uhr in Zürich (15 Kommentare).

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Der Wolf

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Stolz Tiere Regensburg

Meine Familie lebt sehr idyllisch in Alleinlage am Waldrand. Dieser Tage war ich schon sehr früh auf und habe am Waldrand einen Wolf gesehen. Er hat sich, als er mich bemerkte, sofort in den Wald zurück gezogen. Ich werde diesen Vorfall nicht den Behörden melden, obwohl ich weiß, dass es bei uns in der Gegend die erste Sichtung gewesen ist. Ich bin der Meinung, dass diese Tiere ein Recht darauf haben, in den Wäldern zu leben. Auch habe ich meiner Familie nichts von meiner Beobachtung erzählt, weil ich nicht möchte, dass Panik verbreitet wird. Da wir zwei große Hunde haben, glaube ich auch nicht, dass er unserem Haus zu Nahe kommen wird.

Beichthaus.com Beichte #00041308 vom 29.05.2018 um 09:04:13 Uhr in Regensburg (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Mit der Sektflasche in die Notaufnahme

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Peinlichkeit Unfall Intim

Eines Abends beim Sex ließ ich meinen Freund Sekt aus meinem Bauchnabel schlürfen. Nach und nach leerte sich die Flasche und wir machten noch eine auf. Mein Liebster holte den Vibrator aus dem Schrank und wollte mich hintenrum ein wenig verwöhnen, doch leider stellten […]
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Beichthaus.com Beichte #00041297 vom 25.05.2018 um 22:44:46 Uhr (18 Kommentare).

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