Hilfe, meine Tante frisst mein Kotelett!

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Falschheit Rache Ernährung Völlerei Ansbach

Die Geschichte spielte Anfang der Sechziger Jahre. Damals war ein Kotelett noch ein gewisser Luxus, zumindest in unserer Familie. Alle heiligen Zeiten gab es so etwas. Und wie es der Zufall wollte, kam immer dann meine superfromme Tante vorbei und fraß mir mein Kotelett weg. Aus Rache habe ich dann ihre Tabletten in der Handtasche ausgetauscht. Sie hat es überlebt.

Beichthaus.com Beichte #00040284 vom 06.09.2017 um 18:20:35 Uhr in Ansbach (7 Kommentare).

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Die versteckte DVD-Sammlung meines Patenonkels

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Neugier Masturbation

Vor zehn Wochen kam die Todesnachricht von meinem Patenonkel aus heiterem Himmel. Er war gerade einmal Ende 40 und ein Typ, der in Verhalten und Aussehen deutlich jünger wirkte. Beruflich war er immer sehr viel unterwegs und hat auch sehr viele Prominente gekannt, dies war seinem Beruf geschuldet. Aus Diskretionsgründen möchte ich auf seine berufliche Tätigkeit nicht näher eingehen. Dieser Unfalltod hat die Folge, dass ich, als sein Lieblingsneffe, der ihm auch ziemlich nahe gestanden ist, sein ganzes Haus leer räumen muss. Die Erbfolge war klar, bloß lebt keiner dieser Personen in der Nähe, sodass man mich fragte, ob ich das tun würde. Man sagte mir, dass ich mit den Wertsachen aus dem Haus machen kann, was ich will. Die wichtigsten und wertvollsten Teile hatten seine Ex-Frau und meine Cousine bereits nach der Beerdigung eilig und überstürzt mitgenommen.

Den Großteil der Möbel habe ich den Johanniter gegeben, manches wertvolle Stück habe ich im Internet vertickt und auch einige Dinge an Bekannte verschenkt. Wenn das Haus leer ist, wird es verkauft. Es sind jetzt schon über 4.000 Euro, die ich verbuchen kann, was mir als Schüler momentan sehr gut tut, denn ich spare auf ein Auto.

Mein Onkel hatte in einem Raum mehrere Computer und viele andere elektronische Geräte untergebracht. Hier haben meine Verwandten nur vier sehr teure Kameras mitgenommen, am Rest bestand kein Interesse. Ich habe hier fast meine gesamten Schulferien gebraucht, bis ich verstanden habe, was hier vor sich gegangen ist. Die vielen Feuerzeuge, Kugelschreiber und andere Utensilien hatten alle kleinste Kameras oder USB-Sticks als Innenleben. Auch Sporttaschen mit Innenkameras sowie Knöpfe, Brillen und vieles andere habe ich nach und nach als Aufzeichnungsgeräte ausgemacht. Alles, was dort aufgezeichnet wurde, war von den jeweiligen Geräten gelöscht worden. Mehrere Aktenordner hatten Register und waren von 1 bis 800 durchnummeriert. Am Anfang konnte ich mit den Nummern z. B. A/1 2014 nichts anfangen, im Register innerhalb standen Namen, Daten, Bilder-Nummer oder eine Zeit von wenigen Sekunden bis mehrere Stunden. Als ich dann aber versteckt hunderte Disks gefunden habe, mit denselben Nummerierungen wie auf den Ordnern, habe ich die Zusammenhänge schnell erkannt. Ich habe mir dann einige der Disks angeschaut und mir stockte der Atem. Teilweise waren dies aufgezeichnete Gespräche über Verträge, Vereinbarungen usw. Aber der Großteil bestand aus hochaufgelösten Bildern mit Nacktfotos verschiedenster Frauen und Pärchen, teilweise in Wohnungen, teilweise beim Sex, teilweise in Saunen oder Stränden.

Beim Bestaunen der Fotos ist mir aufgefallen, dass diese ganz offensichtlich ohne das Wissen der Fotografierten bzw. gefilmten Personen entstanden sind. Auf einigen der Filme ist mein Onkel selbst zu sehen, der natürlich wusste, wo die Kamera platziert war. Einige der gefilmten Frauen kenne ich aus dem Verwandten- bzw. Bekanntenkreis, nicht zu fassende Szenen bekam ich da zu Gesicht. Ich war fasziniert.

Ich habe jetzt mit ein paar meiner Freunde einige Filmchen und Bilder angeschaut, alle waren begeistert, einige der Frauen konnten sogar identifiziert werden. Jetzt habe ich mir überlegt, was ich mit diesen Aufzeichnungen machen soll. Einer meiner Kumpels meint, ich solle sie der Polizei geben. Ich werde sie jetzt aber erst mal zu Ende schauen, obwohl ich bereits Schwielen an der rechten Hand habe. Natürlich ist auch Geld damit zu verdienen, ich habe hier schon vage Vorstellungen über privat eingestellte Pornos und Pics mit Klickraten oder Ähnlichem. Ich muss aber jetzt mein Gewissen erleichtern, denn auf einem Film mit zusammengeschnittenen Nacktbildern war die Hauptperson meine Mutter, dies war mir extrem unangenehm, weswegen ich auch um Vergebung bitten möchte. Das wollte ich absolut nicht sehen.

Beichthaus.com Beichte #00040220 vom 23.08.2017 um 19:09:08 Uhr (29 Kommentare).

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Das Mädchen am Bahnhof

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Ignoranz Bahn & Co. Schule Bochum

Damals war ich 18 und habe mein Fachabitur in Wirtschaft und Verwaltung gemacht. Da ich (m/26) zuvor auf einer Realschule war, musste ich den Abschluss auf einem Berufskolleg machen. Dieses war in einem Randbezirk meiner Heimatstadt und man konnte die Schüler die dort waren grob in zwei Gruppen einteilen. Einmal die, die wirklich einen höheren Bildungsabschluss anstrebten, so wie ich und einmal die, ich sage mal Asozialen. Perspektivlose Menschen die einfach nur da waren, weil sie keine Ausbildung bekommen haben und nichts anderes machen konnten. Diese Schüler hatten im Prinzip keine wirkliche Lust auf Schule, haben ständig den Unterricht gestört und andere, motivierte Schüler, gemobbt. Jedenfalls habe ich auf Grund dieser Leute immer einen totalen Hass auf die Schule geschoben. Ich hatte zwar immer recht gute Noten aber trotzdem nie Bock auf diesen Laden, eben wegen der Leute. Dazu kam, dass ich zu dieser Zeit kein Auto hatte und mit den Öffentlichen fahren musste. Da diese, ich nenne es mal Bildungseinrichtung, sonst wo lag, reichte es nicht, dass ich mit Bus und Straßenbahn fahren musste, nein, ich durfte sogar noch eine Station mit dem Regionalexpress zu einem kleinen Bahnhof, der direkt an der Schule lag fahren.

Wir hatten nach der sechsten Stunde Schulschluss und da dies für die meisten Klassen galt, wollten sehr viele Schüler gleichzeitig nach Hause und alle sind in einem riesigen Menschenstrom von der Schule zu dem kleinen Bahnhof gelaufen, weil eben die meisten auch mit dem Zug fahren mussten. Ich war immer extrem gereizt und schob auf alle Schüler die da waren Hass. Es kam also dazu, dass an diesem Tag ca. 150 Schüler auf diesem kleinen Bahnhof standen und auf den Zug warteten. Die Gleise an diesem Bahnhof führten direkt weiter zu dem Hauptbahnhof unserer Stadt, weswegen auch Schnellzüge, wie z.B. der ICE dort entlangfuhren, aber nicht anhielten. Kurz bevor so ein Zug mit 100 km/h durch den Bahnhof fuhr kam immer eine Ansage: "Achtung Zug fährt durch". So auch an diesem Tag. Und ich sah dort dieses Mädel. Sie war vielleicht 16 oder 17. Und ich konnte genau sehen, was sie vor hatte, weil sie sich nach erwähnter Ansage extra durch die Menschen an den Rand des Bahnsteigs drängelte. Es dauerte bestimmt noch 1 - 2 Minuten bis nach der Ansage der ICE durchfuhr. Ich hätte als genug Zeit gehabt zu ihr hinzugehen und sie aufzuhalten, aber der Hass und die Unzufriedenheit in meinem kopf sagten mir: "Hey, guck doch einfach mal ob das jetzt wirklich passiert." Also habe ich nur da gestanden und dieses Mädel angeguckt. Der ICE kam und sie warf sich davor. Alle haben geschrien, außer mir. Ich stand nur da, dachte kurz nach, drehte mich um und ging zum Bus, da der Bahnhof ja jetzt gesperrt werden würde. Ich beichte also, dass ich wegen meiner Wut und meinem hass auf Andere ein junges Mädel nicht an ihrem Selbstmord gehindert habe, Heute denke ich oft darüber nach und würde heute auch definitiv dazwischen gehen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00040204 vom 20.08.2017 um 12:53:43 Uhr in Bochum (Wattenscheid) (24 Kommentare).

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Du Hund, du lässt dich von Ute verwöhnen!

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Zwietracht Zorn Internet Bremen

Wenn ich (m/23) im Internet unterwegs bin, stelle ich mir die Leute als Tiere vor, die am Computer sitzen. Dies wurde mir zum Verhängnis, als ich einen User mit den Worten: 'Hallo, du bist wie ein Hund' anschrieb. Es war keinesfalls böse gemeint, nur erinnerte er mich eben an einen Hund. Prompt kam auch schon eine bitterböse Antwort, was mir denn einfallen würde, ihn zu beleidigen und ob ich noch alle Tassen im Schrank hätte. Anfangs wollte ich ihm die Sache erklären, doch als ich seine wüsten Beschimpfungen gelesen hatte, überlegte ich es mir anders. Statt ihn zu ignorieren, fragte ich ihn, ob er gerne am Allerwertesten der anderen Hunde schnuppern würde. Dies hatte anscheinend einen wunden Punkt getroffen, denn unmittelbar danach hatte mein virtueller Widersacher einen Beitrag im Forum veröffentlicht, in welchem er mich als ein behaartes Rektum bezeichnete, dessen Vater als Transsexueller im horizontalen Gewerbe tätig war. Er erklärte, dass es ein Genuss war, sich von meinem versauten Vater 'Ute' verwöhnen zu lassen.

Wütend über seine Frechheit entschied ich, zum Gegenschlag anzusetzen. Ich verfasste einen Text, fernab von Niveau und Anstand, in dem ich detailliert beschrieb, wie meine Wenigkeit die obszönen Gelüste seines Großvaters in einer wilden Nacht befriedigt hätte, auch ich wäre auf meine Kosten gekommen. Den Beitrag lud ich natürlich auch im Forum hoch. Es folgten weitere vulgäre Beiträge und Empörung unter den unbeteiligten Mitgliedern, die uns aufforderten, entsprechende Internetseite unverzüglich zu verlassen. Nachdem wir nun anfingen, weitere User zu beschimpfen, wurden wir am darauffolgenden Tag aus dem Forum verbannt, auch unsere Accounts wurden gelöscht. Und das alles nur, weil ich mir Menschen als Tiere vorgestellt habe. Ich hatte meinen Charakter bisher mit einem Adler in Verbindung gebracht, doch nun sehe ich, dass ich ein sturer Ziegenbock bin. Oder ein Esel.

Beichthaus.com Beichte #00040149 vom 03.08.2017 um 18:14:26 Uhr in Bremen (21 Kommentare).

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Urlaub nach dem Seitensprung

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Fremdgehen Rache Zorn Ex Düsseldorf

Ich hatte schon länger die Vermutung, dass meine Freundin mich betrügt. Als sie neulich duschen ging, konnte ich nicht anders und habe mal in ihren Whatsapp-Verläufen gestöbert. Und tatsächlich war dort ein Chat mit eindeutigen sexuellen Inhalten und er wollte sogar mit ihr an diesem Wochenende in den Urlaub. Von wegen "ich will mit meiner besten Freudin" mal ausspannen. So eine verlogene Schlampe. Aber schön in meiner Wohnung duschen und meinen Strom verbrauchen.

Meine Beichte? Ich habe kurzerhand aus ihrem Geldbeutel sämtliche EC- und Kreditkarten genommen und mal kurz in die Mikrowelle gesteckt. Ich hoffe nur, sie hat für ihren Trip genug Bargeld dabei. Trennen werd ich mich natürlich auch, ist ja klar. Aber das war es wert.

Beichthaus.com Beichte #00040118 vom 28.07.2017 um 20:20:45 Uhr in Düsseldorf (10 Kommentare).

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