Aufklärungsgespräch
Beichthaus.com Beichte #00027002 vom 17.09.2009 um 01:12:15 Uhr in Karlsruhe (57 Kommentare).
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Meine Eltern waren arbeiten und ich weiterhin dabei, so allmählich meinen Körper zu erforschen. Als ich morgens im Badezimmer stand und mein Blick auf die Dose fiel, in der meine Mutter ihre Tampons aufbewahrte, kam mir eine total beknackte Idee. Ich nahm mir einen Tampon aus der Dose und verzog mich in mein Zimmer. Obwohl ich wusste, dass ich allein im Haus war, schloss ich die Tür ab. Dann packte ich den Tampon aus der Folie, zog mich aus und führte ihn mir ein. Wozu man Tampons eigentlich benutzt, war mir schon damals durchaus bekannt. Ich wollte einfach nur mal wissen, was das für ein Gefühl ist. Doch außer ein unangenehmes Gefühl, dass ich damals dabei empfunden hatte, ist nicht mehr in Erinnerung geblieben. Auf jeden Fall hörte ich, während ich mich gerade entschieden hatte, dem Schnürchen an dem Tampon zu vertrauen, wie die Haustür zuknallt und gleich danach Schritte auf der Treppe. Meine Mutter, aber viel zu früh! Sofort sprang ich auf, zog mich flugs an und drehte leise den Schlüssel. Somit war die Tür wieder offen und diente einzig dem Zweck, meine Mutter nicht misstrauisch zu machen, hätte sie mich suchen oder sprechen wollen. Gleich darauf klopfte meine Mutter auch schon an der Tür und öffnete sie fast zeitgleich. Erst als sie schon in meinem Zimmer stand, stellte ich fest, dass ich gerade doppelt blöd war. Zum einen vergaß ich vor lauter Schreck, den Tampon wieder zu entfernen, sodass mich, beim nun folgenden Gespräch mit meiner Mutter, ständig ein sehr unangenehmes Gefühl in meinem Hinterteil begleitete. Zum anderen hatte ich vergessen, die Folie zu entsorgen. Sie lag mitten im Raum auf dem Boden und es dauerte auch nicht lange, bis der Blick meiner Mutter darauf fiel. Sie bückte sich, hob sie auf und fragte mich, wo der Tampon sei und was ich damit gewollt bzw. gemacht hätte. Mit hochrotem Gesicht stammelte ich irgendwas Unverständliches. Dann kam das mehrstündige Gespräch mit ihr, bei dem es hauptsächlich um Sex, Tampons, Menstruation, meinem Körper und den Körper der Frau (inklusive Funktionen der einzelnen Körper- und Geschlechtsteile) ging. Zwischendurch kam immer wieder die Frage, was ich mit dem Tampon gewollt hätte und wo er sei. Meine Bitte, während dieses Gesprächs stehen bleiben zu dürfen, verweigerte sie mir. Also saß ich die ganze Zeit auf dem harten Küchenstuhl mit dem Tampon in meinem Hintern.
Ich kann mich an kein Ereignis während meines mittlerweile 28 Jahre andauernden Lebens erinnern, das noch peinlicher war, als dieses Aufklärungsgespräch.