Aufklärungsgespräch

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Peinlichkeit Dummheit Neugier Intim Karlsruhe

Aufklärungsgespräch
Ich glaube, dass jedem Zwölfjährigen ein mehrstündiges Aufklärungsgespräch mit seiner Mutter peinlich ist. Heute kann ich darüber lachen, aber was mir an diesem Gespräch damals besonders peinlich war, war die Art und Weise, wie es dazu gekommen ist:
Meine Eltern waren arbeiten und ich weiterhin dabei, so allmählich meinen Körper zu erforschen. Als ich morgens im Badezimmer stand und mein Blick auf die Dose fiel, in der meine Mutter ihre Tampons aufbewahrte, kam mir eine total beknackte Idee. Ich nahm mir einen Tampon aus der Dose und verzog mich in mein Zimmer. Obwohl ich wusste, dass ich allein im Haus war, schloss ich die Tür ab. Dann packte ich den Tampon aus der Folie, zog mich aus und führte ihn mir ein. Wozu man Tampons eigentlich benutzt, war mir schon damals durchaus bekannt. Ich wollte einfach nur mal wissen, was das für ein Gefühl ist. Doch außer ein unangenehmes Gefühl, dass ich damals dabei empfunden hatte, ist nicht mehr in Erinnerung geblieben. Auf jeden Fall hörte ich, während ich mich gerade entschieden hatte, dem Schnürchen an dem Tampon zu vertrauen, wie die Haustür zuknallt und gleich danach Schritte auf der Treppe. Meine Mutter, aber viel zu früh! Sofort sprang ich auf, zog mich flugs an und drehte leise den Schlüssel. Somit war die Tür wieder offen und diente einzig dem Zweck, meine Mutter nicht misstrauisch zu machen, hätte sie mich suchen oder sprechen wollen. Gleich darauf klopfte meine Mutter auch schon an der Tür und öffnete sie fast zeitgleich. Erst als sie schon in meinem Zimmer stand, stellte ich fest, dass ich gerade doppelt blöd war. Zum einen vergaß ich vor lauter Schreck, den Tampon wieder zu entfernen, sodass mich, beim nun folgenden Gespräch mit meiner Mutter, ständig ein sehr unangenehmes Gefühl in meinem Hinterteil begleitete. Zum anderen hatte ich vergessen, die Folie zu entsorgen. Sie lag mitten im Raum auf dem Boden und es dauerte auch nicht lange, bis der Blick meiner Mutter darauf fiel. Sie bückte sich, hob sie auf und fragte mich, wo der Tampon sei und was ich damit gewollt bzw. gemacht hätte. Mit hochrotem Gesicht stammelte ich irgendwas Unverständliches. Dann kam das mehrstündige Gespräch mit ihr, bei dem es hauptsächlich um Sex, Tampons, Menstruation, meinem Körper und den Körper der Frau (inklusive Funktionen der einzelnen Körper- und Geschlechtsteile) ging. Zwischendurch kam immer wieder die Frage, was ich mit dem Tampon gewollt hätte und wo er sei. Meine Bitte, während dieses Gesprächs stehen bleiben zu dürfen, verweigerte sie mir. Also saß ich die ganze Zeit auf dem harten Küchenstuhl mit dem Tampon in meinem Hintern.
Ich kann mich an kein Ereignis während meines mittlerweile 28 Jahre andauernden Lebens erinnern, das noch peinlicher war, als dieses Aufklärungsgespräch.

Beichthaus.com Beichte #00027002 vom 17.09.2009 um 01:12:15 Uhr in Karlsruhe (57 Kommentare).

Gebeichtet von Annagreta
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50 Mark gefunden

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Diebstahl Habgier Kinder Shopping Velbert

Als ich (w) klein war, hab ich im Supermarkt immer in den dort weggeworfenen Cornflakespackungen nach Spielzeug geschaut (damals war das noch nicht mit in den Cornflakesbeutel eingeschweißt). Einmal war ich mit meinen Großeltern einkaufen und lief wie immer, während diese bezahlten, an den Papiermüll um nachzusehen. Ich wurde in zwei Packungen fündig, allerdings zog ich aus der einen noch einen Papierfetzen mit raus, den ich eigentlich direkt wegwerfen wollte. Als ich mir den jedoch anschaute, sah ich, dass es ein 50-Mark-Schein war, den ich in der Hand hielt. Ich muss so im Grundschulalter gewesen sein, jedenfalls wusste ich, dass das viel, viel Geld war. Anstatt mich aber bei der Kassiererin oder sonst wem zu melden bin ich schnurstracks zur Eisdiele gegenüber gelaufen, hab dem Eisverkäufer den Schein hingehalten, gefragt "Ist der echt?" und mir danach ein Rieseneis gekauft. Weder meine Großeltern noch der Eisverkäufer haben sich über mein außergewöhnlich großes Eis oder die Tatsache, dass ein kleines Kind Eis mit einem 50-Mark-Schein bezahlt, gewundert. Im Nachhinein tut mir das Leid, weil ich nicht weiß, wen ich da unbewusst bestohlen habe - zumal zu der Tageszeit auch hauptsächlich ältere, nicht gerade reiche, Menschen dort einkauften. Aber ich war glaub ich noch sehr dumm und gegenüber meine Lieblingseisdiele.

Beichthaus.com Beichte #00027001 vom 16.09.2009 um 21:35:14 Uhr in Velbert (31 Kommentare).

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“Beichte

Kuhringen

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Dummheit Gewalt Tiere

Als ich 14 Jahre alt war und mit einem Freund draußen spielte (wir waren Nachbarn und wohnten neben einem Bauernhof) kamen wir auf die Idee das wir am Wochenende in der Nacht in den Bauernhof gehen könnten und die Tiere anschauen. Natürlich war das mit dem "anschauen" schnell zu langweilig geworden. Die Tiere waren mehr oder weniger am schlafen, da haben wir draußen auf der großen Wiese noch Kühe gesehen. Erst dachten wir die seien so spät noch wach, jedoch schlafen Kühe ja im stehen. Wir haben uns also an eine Kuh herangeschlichen und wollten sie mit einem "Buh" erschrecken, doch sie bewegte sich nicht.
Was wir dann gemacht haben war ziemlich fies. Wir sind beide mit ein wenig Anlauf in die Kuh reingerannt und schubsten sie zu Boden, danach sind wir weggerannt. Wir waren sehr nervös, unsere Herzen schlugen schnell. Es war der reinste Nervenkitzel, da wir eigentlich ziemlichen Respekt vor den großen Tieren hatten. Schnell wurde es zu unser neuen Freizeitbeschäftigung, wir schubsten gelegentlich ein Paar Kühe um und rannten um unser Leben. Obwohl uns nie eine Kuh verfolgt hat. Eines Abends als wir wieder "Kuhringen" wollten (das war mittlerweile der Name der Tat), war der Bauer mit ein Paar Menschen bei einer Kuh die anscheinend gerade ihr Kalb bekam. In diesem Moment hatten wir ein schlechtes Gewissen, da wir diese Kuh sicherlich auch schon mehrere Male von den Beinen holten. 4 Wochen später war es so weit, das Kalb und die Mutter waren das erste Mal in der Nacht auf der Wiese zu sehen.
Wir wollten eigentlich damit aufhören, aber uns packte der Reiz und wir mussten, aus Drang, das Kalb "entjungfern". Also zogen wir auf die Wiese, schlichen uns langsam mit großen Augen und kichern in der Luftröhre von hinten an und schubsten das kleine Kalb zu Boden, welches so schon keinen guten Stand hatte, darauf ist die Mutter aufgewacht und blickte mit lautem gemuuhe auf uns. Wir nahmen die Beine in die Hand und rannten um unser Leben. Ob die Kuh nun wirklich hinter uns her war wussten wir nicht, aber seit da an waren wir nie wieder "Kuhringen"
Der Bauer ist immer noch mein Nachbar, dem ehemaligen Kalb geht es prächtig, es hat sogar einen Namen bekommen, es wurde vom Sohn des Bauern nach "Röbiger" getauft. Es tut mir Leid falls irgendwelche Kühe nachts nicht mehr schlafen konnten. Ich werde euch nie wieder stören.

Beichthaus.com Beichte #00026998 vom 16.09.2009 um 11:05:53 Uhr (37 Kommentare).

Gebeichtet von doktorhossa
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Darmwürste vor der Tür

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Schamlosigkeit Unreinlichkeit Ekel Nachbarn Dortmund

Darmwürste vor der Tür
Oh Mann! Heute ist es fast passiert! Da ich schon seit vielen Monaten meinen behämmerten Nachbarn heimlich meine Darmwürste vor die Tür presse, wird regelmäßig der fette Bernhardiner des Hartz-4-Rangers, der über mir wohnt, verdächtigt. Ich gieße dann auch noch immer Öl ins Feuer. Von wegen "Der kifft da oben nur rum und ist zu faul nachts mit seinem Mega-Oschi von Vierbeiner zum Kacken vor die Tür zu gehen." Ich habe ihn auch schon angeblich live beobachtet, wie er allein durch das Gebäude läuft. Natürlich betone ich immer wieder, dass auch ich sehr oft Haufen vor meiner Türe erspähe! Das mir da kein Lachflash ausbricht liegt nur daran, dass ich mir eine neue Bude suchen müsste.

Auf jeden Fall ist mein Verlangen mittlerweile so groß, dass ich schon zwei mal am helllichten Tag einen fetten "Uwe" auf die Matten gepresst habe. Was mir heute fast zum Verhängnis wurde. Gerade als mein brauner Kumpel halb aus der Poperze schaute, hörte ich herannahende Geräusche im Wohnungsflur hinter der Tür. Den Buddy schnell abgekniffen, und Treppe hochgejagt! Zum Glück eine Steintreppe, so dass mich die Fluchtgeräusche kaum verraten haben. Während ich an meiner Wohnung angekommen war, öffnete sich auch das Portal des mit meinem halben Jonny Beglückten! Auch wenn ich durch den abrupten Abbruch meines Businesses ein schmieriges Gefühl in den Backen hatte, konnte ich einfach nicht darauf verzichten die Treppe wieder runter zu gehen. Und es lohnte sich! Noch bevor ich die Bescherung bestaunen durfte, hörte ich den widerlichen Herrn S. schon brüllen! Und als ich mit einem verwunderten Gesichtsausdruck einen "Guten Tag!" wünschte, hob er mir schon gleich seinen Fuß entgegen, der soeben meine braune Halbschlange zermatscht hatte! Er war so dermaßen außer sich, dass er nach weiteren wilden Flüchen zum Besitzer des dicken Köters aufbrach. "Jetzt schon am helllichten Tag! Der kann was erleben, dieser *PIEP*".

Voller Vorfreude erwartete ich den Showdown! Doch leider (aber zu dessen Glück) war der Langzeitarbeitslose nicht im Haus. Oder wollte die Tür nicht aufmachen. Wünscht mir die Kraft, dass ich dem Gefloddere am helllichten Tag abschwören kann, und es besser wieder (relativ) gefahrlos nachts tue. Ich hoffe dies liest jetzt hier keiner meiner Mitmieter, aber es musste einfach mal raus! Zudem würde ich gerne wissen, ob es noch andere Menschen wie mich gibt!

Beichthaus.com Beichte #00026997 vom 16.09.2009 um 08:27:50 Uhr in Dortmund (83 Kommentare).

Gebeichtet von dicke_kloeten
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“35.000

“Beichte

In den Becher gespritzt

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Masturbation Morallosigkeit Stolz Schwangerschaft Berlin

Ich habe vor kurzem eine Anzeige auf einer Internet-Plattform gefunden, in der zwei lesbische Frauen sich ein Kind wünschen. Es stand extra drin "nicht auf natürlichen Weg", also in ein Becher ejakulieren. Als ich ankam und mich ins Wohnzimmer setzte, lag schon alles bereit. Ein Becher stand auf den Tisch, ein Pornomagazin lag daneben und sie meinten, wenn ich den TV einschalte, wäre direkt ein Pornofilm von DVD zu sehen. Dann verließen sie den Raum. 20 Minuten später war ich fertig, gab den beiden den Becher und verabschiedete mich. Ob es geklappt hat, keine Ahnung. Die Beiden wollen sich melden, wenn sie noch eine Ladung brauchen, weil dies ja selten beim ersten mal klappt.
Was jetzt daran schlimm ist und wert ist zu beichten? Ganz einfach, ich habe eine Freundin, die mir den Hals umdrehen würde, wenn sie das erfährt. Ich wollte mal zur Samenbank gehen, um ein bisschen Geld zu verdienen, da war sie stinksauer und meinte, wenn ich das mache trennt sie sich. Das erste Kind will sie von mir bekommen und nicht irgendeine Fremde. Naja vielleicht gerade weil sie so reagiert hat, habe ich das für die beiden Frauen gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00026985 vom 12.09.2009 um 12:41:40 Uhr in Berlin (Marzahn) (33 Kommentare).

Gebeichtet von Lacoste181
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