Arbeitslos und keiner soll es wissen

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Feigheit Eitelkeit Verzweiflung Nachbarn Aalen

Ich (m/24 und arbeitslos) möchte heute beichten, dass ich immer so tue, als ob ich arbeiten würde, damit meine Mitmieter im Haus nicht merken, dass ich arbeitslos bin. Wenn ich morgens aufstehe, traue ich mich nicht, auf der Toilette zu spülen - aus Angst, dass meine Nachbarn hören, dass ich noch da bin. Wenn der Postbote klingelt, gehe ich nie an die Tür, damit es so aussieht, als ob ich nicht zu Hause bin. Nachmittags schleiche ich mich durch den Keller raus und komme mit einer Aktentasche zur Haustür wieder rein, damit meine Nachbarn sehen, dass ich gerade von der Arbeit komme. Wenn mich mal jemand zufällig im Hausflur trifft, sage ich, wie schön es doch ist, Urlaub zu haben. Dieses Scheiß-Leben muss endlich ein Ende haben.

Beichthaus.com Beichte #00026948 vom 03.09.2009 um 23:29:15 Uhr in Aalen (44 Kommentare).

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Im Schlafzimmer meiner Eltern

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Peinlichkeit Morallosigkeit Familie Intim

Im Schlafzimmer meiner Eltern
Als ich circa 7 Jahre alt war, schlief ich eine Nacht im Schlafzimmer meiner Eltern, da in meinem Zimmer gerade gestrichen wurde. Irgendwann nachts wurde ich geweckt, und was meine zarten Kinderaugen sahen und meine Ohren hörten könnt ihr euch sicher vorstellen. Sie waren jedoch zu sehr beschäftigt um zu merken, dass ich wach war. Irgendwann, als ich es nicht mehr aushielt, sprang ich auf, lief in mein Zimmer und legte mich einfach in mein Bett und tat so als würde ich schlafen. Circa 5 Minuten später kam mein Vater in mein Zimmer und rief meinen Namen, ich tat jedoch so, als würde ich schlafen, da ich keine Ahnung hatte, wie das Gespräch enden würde. Das Ende vom Lied ist, dass ich verstört war und mein Vater mich tagelang fragte, ob ich denken würde, dass er meiner Mutter wehgetan hätte.
Darauf antwortete ich natürlich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00026945 vom 02.09.2009 um 23:46:06 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Alfons

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Habgier Morallosigkeit Familie Raffeldorf

Ich (w/49) will etwas äußerst skurriles beichten. Mein Mann Alfons und ich erwarteten vor 13 Jahren unser zweites gemeinsames Kind, einen Jungen. Da der Vater meines Ehemannes darauf bestand die Tradition der Weitergebung des Namens zu wahren, wie es sein Vater und dessen Vorväter taten, versuchte er mir einzureden meinen herannahenden Sohn eben diesen Namen zu geben. Mir persönlich gefiel dieser Vorschlag eher weniger, da mir der Name doch etwas altertümlich erschien. Nach langem Hin und Her entschied ich mich ihm entgegenzusteuern, indem ich seinen Willen nachgab. Gerade als ich ihm sagen wollte, dass wir unseren Sohn Alfons nennen, schlug er mir ein Bestechungsgeld von 5000 DM vor. Ich nahm das Geld, obwohl meine Entscheidung schon feststand. Heute wird mein Sohn permanent gemobbt und mir tut meine Entscheidung noch heute Leid. Es wäre mir sehr wichtig das mir diese Sünde vergeben würde, weil es mir sehr, sehr Leid tut.

Beichthaus.com Beichte #00026943 vom 02.09.2009 um 20:20:49 Uhr in Raffeldorf (63 Kommentare).

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Gestörte Totenruhe

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Morallosigkeit Dummheit Schamlosigkeit Gesundheit Arbeit Tod

Vor einigen Jahren musste ich mit einer Auszubildenden einen gerade verstorbenen Patienten frisch machen und für die Angehörigen vorbereiten. Als wir dann im Zimmer waren, kam meine Kollegin, um mir zu sagen, dass sie sich kurz von der Station entfernen müsste. Ich nahm daraufhin die Hand des Verstorbenen und machte eine Art "Winke-Winke" zu ihr. In jenem kurzen Moment erschien es vielleicht als lustig, aber im Nachhinein hätte ich mir in den Arsch beißen können. Ich möchte beichten, dass ich die Totenruhe gestört habe und es mir sehr leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00026941 vom 02.09.2009 um 07:07:06 Uhr (58 Kommentare).

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“Beichte

Werbeanrufer belogen

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Lügen Schamlosigkeit

Werbeanrufer belogen
Gerade eben rief mich ein Call-Center Typ einer dieser nervigen Werbefirmen an. Als er nach meinem Vater gefragt hat, sagte ich ihm, dass dieser heute morgen verstorben sei und er doch bitte alle Daten von meinem Vater in seiner Datenbank löschen soll. Und von mir auch gleich, da ich jetzt ins Ausland gehen würde. Er bat natürlich vielmals um Entschuldigung und schwor, dass das nie wieder passieren wird. Mein Vater war übrigens direkt neben mir und hat sich das Lachen kaum verkneifen können.

Beichthaus.com Beichte #00026929 vom 31.08.2009 um 14:25:27 Uhr (24 Kommentare).

Gebeichtet von Psyco aus Berlin
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