Ablenkung in Kroatien

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Dummheit Verzweiflung Ex Silvester Kroatien

Ich bin schon seit über sechs Jahren in einen bestimmten Mann verliebt. Es war immer nur eine On-Off Beziehung zwischen uns, bis vor einem Jahr, genau an Silvester 2011. Wir waren gemeinsam in Zagreb und haben das neue Jahr gefeiert, doch kurze Zeit später war schon wieder Schluss. Dieses Jahr war ich wieder zu Silvester in Zagreb, mit meinen beiden besten Freunden. Wie immer auf der Suche nach Ablenkung und Bestätigung, welche ich letztendlich unzählig auch bekam. Ich beichte, dass ich mich an jenem Tag, wie so oft, mit viel zu vielen Männern herumgetrieben habe und dafür von einem Club in den nächsten gezogen bin. Auf dem Nachhauseweg am nächsten Tag habe ich den Taxifahrer so aufgegeilt, dass er im Stau dem Vorderauto den Kofferraum eingedrückt hat. Meine Freunde und ich sind dann, nachdem ich ihm pflichtbewusst den zu bezahlenden Betrag, inklusive Trinkgeld, auf den Beifahrersitz geworfen habe, einfach aus dem Auto ausgestiegen und lachend weggerannt. Eigentlich tut mir das alles gar nicht leid, besser fühlen tue ich mich, trotz der vielfachen Bestätigung, aber auch nicht. Ich wünschte, ich hätte nur diesen einen Mann zu Silvester an meiner Seite gehabt, genauso wie auch jetzt. Oder besser noch, ich wünschte, ich könnte die Zeit sechs Jahre zurückdrehen, um zu sehen was ich damals falsch gemacht habe und es richtig machen, damit es zu dem allem niemals gekommen wäre. Es gibt niemanden, der Dir das Wasser reichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030641 vom 03.01.2013 um 04:33:10 Uhr in Kroatien (Zagreb) (15 Kommentare).

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Nur ein paar Klapse

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Aggression Kinder Bonn

Ich (w) habe als Kind und Jugendliche viel Dresche daheim gekriegt und bekomme deshalb die Krise, wenn ich sehe, dass jemand sein Kind schlägt - obwohl ich vermutlich einer der größten Kinderfeinde im Land bin und selbst keine habe und auch keine möchte. Vor einiger Zeit bekam ich beim Einkaufen mit, wie ein Typ seiner ungefähr vierjährigen, total quengeligen Tochter vor einem Baumarkt bestimmt fünf Schläge auf den Hintern gab, die richtig knallten. Das Mädchen weinte natürlich jämmerlich. Ich bin freundlich lächelnd auf den Herrn zugegangen und habe ihm ganz höflich geraten, sein Kind doch am besten gleich tot zu schlagen, dann bräuchte es nicht mehr zu weinen, weil er es geprügelt habe. Der Kerl flippte gleich aus von wegen das Kind kriege doch keine Prügel, wenn er sie prügeln würde, sähe das ganz anders aus, das wären nur ein paar Klapse gewesen und so weiter. Inzwischen kam auch mein Mann herbei und meinte:"Ja ja, nur ein paar Klapse, das hat man gehört. Und Sie wissen, dass das verboten ist?" Die beiden Männer bekamen sich richtig in die Haare und schließlich sagte meiner: "Sieh zu, dass du nicht auch ein paar aufs Maul kriegst." Woraufhin der Typ sein Kind auf den Arm nahm und doch recht eilig das Weite suchte. Ich beichte, dass ich die Situation irgendwie total genossen habe.

Beichthaus.com Beichte #00030636 vom 31.12.2012 um 21:00:44 Uhr in Bonn (Bornheimer Straße) (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Flucht aus der Zwangsprostitution

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Prostitution Verzweiflung

Es begann alles mit dieser neuen Wohnung, diesem unglaublichen Druck, dem ich ausgesetzt war und unglaublich falschen Freunden. Ich bin 18 Jahre alt und lebe seit 5 Jahren nicht mehr mit meinen Eltern zusammen. Bis vor einem Jahr habe ich im Kinderheim gewohnt und war heilfroh als meine "beste Freundin" mit mir zusammen ziehen wollte. Also haben wir nach Wohnungen gesucht und schließlich eine wunderschöne 3-Zimmer-Wohnung gefunden, wobei ich mir damals schon die Frage gestellt habe, wie ich das ohne Job bezahlen soll? Aber anfangs klappte das eigentlich ganz gut. Mein Opa erklärte sich bereit, anfangs für meine Miete aufzukommen. Nach einiger Zeit und vielen Jobabsagen wusste ich nicht mehr weiter. Das Amt stellte sich auch quer. Und nun? Ich lernte zwei, anfangs echt nette, Brüder kennen, die mir sagten, sie wüssten die Lösung aller meiner Probleme. Ich müsste ihnen nur Vertrauen. Gelockt von ihren Versprechungen ließ ich mich auf sie ein. Anfangs war alles noch in Ordnung, ich sollte in einer Bar bedienen. Doch mit der Zeit wurden sie immer böser und gemeiner. Bevor ich überhaupt verstand, was da alles geschah, arbeitete ich als Prostituierte in eben genau dieser Bar. Ich fühlte mich so dreckig und leblos. Wusste nicht wie ich da raus kommen soll. Ich hatte so unglaubliche Angst. Angst kein Zuhause mehr zu haben, Angst vor all diesen bösen Menschen und Angst, dass mir niemand glauben würde, was die beiden auch jeden Tag wiederholten. Schlussendlich ging die ganze Tortur drei Monate. In diesen drei Monaten plante ich meine Flucht. Dies gelang mir dann auch, ich vertraute mich meinem Stiefvater an und wohne bis jetzt versteckt bei ihm. Aber dieses Gefühl vergisst man nicht. Ich will, aber kann es nicht, ich fühle mich so widerlich!

Beichthaus.com Beichte #00030627 vom 28.12.2012 um 21:57:09 Uhr (11 Kommentare).

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Fremdgehen per Webcam

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Fremdgehen Schamlosigkeit Last Night Internet Intim München

Ich (m/29) bin wohl etwas exhibitionistisch veranlagt. Schon, seit ich mit 15 Jahren Chats im Internet kennengelernt habe, hat es mich gereizt, mich, etwa gleichaltrigen Mädels, nackt vor der Webcam zu zeigen. Ich habe das in Singlezeiten regelmäßig getan, mehrmals die Woche, manchmal mehrmals am Tag, je nach Lust und Zeit. Das gab mir nicht nur einen ziemlichen Schub für mein Selbstbewusstsein, da die überwiegende Mehrheit der Reaktionen positiv waren. Ich habe auch viel über die Vorlieben von Frauen gelernt. Ich versuche das Ganze nämlich interaktiv zu gestalten. Ich lasse mir von meiner Zuschauerin sagen, was ich vor der Cam tun soll. So weiß ich, dass ich genau das mache, was sie anmacht und der Gedanke, dass sie gerade wegen mir geil vor dem PC sitzt, macht mich wiederum an. Über die Jahre habe ich diverse Übereinstimmungen in Vorlieben gefunden, die viele Frauen im realen Leben, etwa aus Scham, eher selten kommunizieren. So habe ich auch im realen Sexleben davon profitiert.


Natürlich achte ich darauf, seit ich volljährig bin, nur Chats mit Altersbeschränkung aufzusuchen, um keine Minderjährigen als Zuschauer zu haben. Auch sortiere ich möglichst die als Frauen getarnten Männer aus. Mein reales Sexleben hat sich übrigens immer mit realen Freundinnen, Affären oder One Night Stands abgespielt, die ich auch "normal", also durch den Freundeskreis, in der Schule, im Studium oder der Disco kennengelernt habe. Allerdings, und hier kommt meine Beichte, kam ich auch in Beziehungen nicht von der Lust auf Camchats los. Ich habe das also auch gemacht, während ich feste Freundinnen hatte. Und das, obwohl ich weiß, dass manche Menschen das vermutlich als Fremdgehen betrachtet hätten, wenn sie es gewusst hätten. Glücklicherweise hat es bisher noch keine meiner Freundinnen herausgefunden. Ich mache meine Sessions, die manchmal auch den ganzen Abend gehen können, immer dann, wenn ich weiß, dass ich sicher allein bin - manchmal sage ich sogar Verabredungen ab, um die Chance auf einen ungestörten Abend zu haben. Es tut mir leid, dass ich meine Freundinnen da regelmäßig hintergehe, beziehungsweise sie es halt vermutlich so sehen würden. Aber ich persönlich fände es auch nicht schlimm, wenn sie Ähnliches tun würden. Ich fände es sogar ziemlich heiß. Mein Traum wäre sogar, wenn meine Freundin diese Leidenschaft teilen würde und wir auch mal gemeinsam vor der Cam Sex haben könnten. Da habe ich meine aktuelle sogar schon mal nach gefragt, aber sie will leider nicht. Also werde ich meine Tradition wohl allein fortsetzen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00030617 vom 25.12.2012 um 16:42:49 Uhr in München (Bayerstraße) (16 Kommentare).

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Hass auf Vegetarierin

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Aggression Hass Gewalt Ernährung

Hass auf Vegetarierin
Ich (m/22) bin Student in einer Großstadt und wohne mit drei Freunden in einer WG. Wie das so als Student ist, lernt man ja auch viele andere Studenten kennen, macht Partys und so einen Kram eben. Leider gibt es in unserem Freundeskreis auch eine Studentin, die ich über alles hasse. Nicht, weil sie mir mal etwas Schlechtes getan hat, sondern weil sie Vegetarierin ist. Und zwar eine dieser Sorte, die anderen Leuten ständig ihren ach so gesunden Lebensstil aufschwatzen will. Und das geht mir übel auf den Sack. Die ganze, nun zu beichtende, Geschichte begann vor etwa zwei Wochen in unserer WG bei einer wochenendlichen Party, bei der, zu meinem Leidwesen, auch sie eingeladen wurde. Irgendwie kann sie durch ihr Veggie-Gelabber keiner aus dem Freundeskreis mehr leiden, aber eingeladen wurde sie aus Höflichkeit dennoch. Einer meiner Freunde, mit dem ich in der WG wohne, war an diesem Abend wieder für das Essen zuständig. Da er mittags noch in einem Kurs mit ihr saß, hat er sich doch tatsächlich nach langer Diskussion breitschlagen lassen, für diesen Abend ausschließlich fleischloses Essen einzukaufen. Sie war scheinbar extra nach der Uni noch mitgekommen und hat alles fein kontrolliert. Ich bin als eingefleischter Fleischfresser natürlich abgegangen wie ein Silvesterkracher, als er mir das wie ein kleiner, ängstlicher Schuljunge erzählt hat. Doch viel ändern konnte ich nicht mehr, da die Party bereits eine Stunde später beginnen sollte. Da ich natürlich keine Lust hatte, an diesem Abend ausschließlich Grünzeug zu futtern, bin ich kurz vorher noch einmal raus zu einem bekannten Burgerladen und habe mir ein dickes Menü gekauft. Da die Schlange dort mal wieder besonders lange war, kam ich etwas zu spät zur eigenen Party. Alle unsere Freunde, sowie die besagte Vegetarierin, waren schon anwesend und um den Esstisch versammelt.


Als sie jedoch mich und meine Burgertüte an der Tür erblickte, fing sie an, mich anzuschreien und mich in den Flur zurückzudrängen. Sie wollte mir und meinem Essen tatsächlich den Zutritt zu meiner eigenen Wohnung verweigern. In dem Moment habe ich total rot gesehen, sie gegen die Wand im Flur gedrückt und ihr einen meiner triefenden Burger in ihren Mund gedrückt. Sie fing an zu husten, da sie sich scheinbar an meinem Essen verschluckte, schlug kurz auf mich ein und rannte danach heulend aus dem Haus. Die anderen Gäste waren natürlich alle geschockt und der Abend war so gut wie gelaufen. Einen Tag danach kündigte sie an, mich verklagen zu wollen. Auf welcher Grundlage, weiß ich bis heute noch nicht, aber ich bin gespannt. Inzwischen hält sie sich von unserem Freundeskreis fern, was aber irgendwie keinen der Beteiligten stört. Und ich bereue, dass ich ihr an besagtem Abend nicht zwei Burger auf einmal in ihr Mundwerk gepresst habe.

Beichthaus.com Beichte #00030614 vom 24.12.2012 um 18:59:24 Uhr (61 Kommentare).

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