Die Hörner abstoßen - zu dritt

38

Diebstahl Fremdgehen Trunksucht Wollust Last Night Wien

Nach sechs Jahren Beziehung habe ich meine Treue zu meinem bisher einzigen Freund gebrochen. Nicht nur, dass wir uns immer mehr auseinander gelebt haben, es reizte mich auch immer mehr, das zu tun, was andere Menschen mit Anfang 20 zu tun gedenken: Sich die Hörner […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030721 vom 26.01.2013 um 15:40:51 Uhr in Wien (Oberlaaer Straße) (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Perfider Diebstahl

14

anhören

Diebstahl Arbeit Misstrauen Wuppertal

Ich, der beim Ausscheiden aus der alten Firma meine Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bescheinigt bekommen hat, war in Wirklichkeit ein ganz gewöhnlicher Dieb. Ich arbeitete in einem kleinen Großhandel, nur der Chef und ich, dann und wann eine Aushilfe. Zu den Tätigkeiten gehörten auch immer wieder Auslieferungsfahrten. Abends, eine Stunde vor Feierabend, wurde der LKW von dem Chef und von mir mit der bestellten Ware beladen für den Folgetag. Dann und wann suchte ich mir Sachen aus, die ich gerne haben wollte. Immer Artikel, die oft bestellt wurden und das in etwas größeren Mengen und die auch in großer Menge auf Lager waren, damit der Chef selbst mit seinem Computerhirn nicht den genauen Lagerbestand wusste. Es gab kein Warenwirtschaftssystem und keine Revision außer der Inventur. Wenn ich also wusste, ich würde den nächsten Tag fahren, machte ich Folgendes: zum Beispiel wollte ich den Artikel XL. Da hatte dann der Kunde B sechs Stück von bestellt, Kunde D acht Stück, Kunde F vier Stück und Kunde G zehn Stück. Nun ging ich her und überlud den Wagen. Ich wartete den richtigen Moment ab und nahm beispielsweise für Kunde D nicht acht sondern zehn Stück und legte sie in den LKW. Passierte der seltene Fall, dass der Chef seine Kartons genau hinter meine stellte und es merkte, konnte ich den Dummen spielen. "He, Herr M.! hier stimmt was nicht. Der Kunde bekommt doch acht Stück. Wieso sind hier zehn?" Darauf konnte ich mich dann gespielt ärgern. "Mist! Was ist denn das?. Ich muss mich besser konzentrieren." der Chef ließ noch eine verständnislose Bemerkung fallen und es ging weiter. Das passierte fast nie und wenn doch, legte ich eine lange Pause mit der Masche ein.


Funktionierte aber alles, fuhr ich den nächsten Tag los. Irgendwann war ich bei Kunde D und übergab natürlich nicht die eingepackten zehn Stück, sondern nur acht. Die zwei Stück zuviel versteckte ich im LKW hinter einer Verkleidung - es sah aus, wie dahinter gefallen. Selbst bei einem Unfall mit Totalschaden oder einem Blitz-Kontroll-Überfall hätte mir jeder geglaubt, dass die zufällig dahinter gefallen sind. Und wer weiß schon, wann und wem? Auf dem Weg zurück zur Firma konnte ich von der Autobahn aus einen Mini-Umweg fahren, der mich durch einen Wald mit kaum Verkehr führte. War ich allein auf der Straße, hielt ich an, nahm die zwei Stück und flitze zehn Meter in den Wald, wo ich die Artikel unter Laub versteckte. Ich merkte mir die Stelle genau. Dann ging es zurück zur Firma. Hatte ich Feierabend, fuhr ich im Privatwagen zurück zu der Stelle und sammelte die Artikel wieder ein. Nun war der Diebstahl perfekt! Nie ist etwas aufgefallen. Ein einziges Mal habe ich die Geschichte jemandem erzählt. Es war eine Person meines Vertrauens, die mir auch schon von eigenen Eskapaden berichtet hatte – ein Fahrer einer Zulieferfirma. Er hörte sich die Geschichte an und sagte die Sätze, die ich nie vergessen werde: "Wenn Du das so machst, hat der Alte keine Chance. Da hat er keine Chance!" Er hat bis heute dichtgehalten, ist jetzt in Rente und ich habe ihn seit sieben Jahren nicht mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00030709 vom 23.01.2013 um 15:43:55 Uhr in Wuppertal (Uellendahler Strasse) (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Klischees in der Psychiatrie erfüllen

14

anhören

Vorurteile Kinder

Ich (w) musste aufgrund eines Burn-Outs in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Man hatte mich bereits wieder mit Dokumenten, die ich auszufüllen hatte, abgespeist und ins Wartezimmer geschickt, als ein junges Mädchen, ich schätze es auf zehn oder elf, mit ihrer Mutter hereinspaziert kam. Sie vermittelte sofort diese "ich bin hier nur Statist und beobachte, und die Tatsache, dass ich mich hier in der Psychiatrie befinde, sagt nichts darüber aus, dass ich nicht ein tadelloser Mensch ohne Fehler und Probleme bin"-Art. Sie redete in einem fort über mich, wobei ich vielleicht fünf Meter von ihr entfernt an einem mir zugeteilten Tischchen saß. Zuerst war es ein Gespräch zwischen Tochter und Mutter nach dem Motto "warum schreibt die denn mit der linken Hand, ist das überhaupt ein humanes Wesen?" Natürlich sah ich immer wieder verstohlen zu den beiden herüber und tat im nächsten Moment wieder sehr beschäftigt, da ich einfach nur in Ruhe gelassen werden wollte. Und als es dann in die belästigende Schiene ging, also lautstark darüber gesprochen wurde, wie merkwürdig und komisch ich doch war, man mich nicht mehr aus den Augen ließ, als würde ich sie im nächsten Moment anfallen wie ein schizophrenes Eichhörnchen, wurde es mir zu bunt. Das Kind maß mich mit missbilligenden Blicken und tat ganz so, als wäre ich ein psychisch gestörter Massenmörder. Hiermit beichte ich, dass ich dem Mädchen und seiner Mutter, als sie gerade richtig in Fahrt kommen wollten, lautstark ins Gesicht gelacht habe. Ich denke nicht, dass sich ihre Meinung über mich dadurch zum Positiven geändert haben sollte, aber das war mir egal. Ich für meinen Teil habe mich danach aber um einiges besser gefühlt als zuvor. Das nervige Geplapper hat damit auch aufgehört.

Beichthaus.com Beichte #00030697 vom 20.01.2013 um 22:10:40 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nebenjob als Affäre

22

Habgier Morallosigkeit Prostitution Gesellschaft Geld

Ich (w/32) beichte, dass ich früher gezielt Männer ausgenutzt habe. Das fing an, als ich 20 Jahre alt war. Ich habe damals eine Ausbildung gemacht und hatte als Azubi natürlich nicht so viel Geld, obwohl ich als Nebenjob noch gekellnert habe. Aber damals war ich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030693 vom 18.01.2013 um 02:16:09 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Der ekelhafte Mitbewohner

37

Ekel Hass Unreinlichkeit WG Berlin

Ich (w) hasse den Mitbewohner meines Freundes. Wir sind beide 20, der Typ ist 24. Ich würde ihn nicht mal als kindisch beschreiben, sondern einfach als unzivilisiert. Da ich mich in meiner WG nicht wirklich wohl fühle und ich auch anderweitig Probleme habe, bin ich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030689 vom 17.01.2013 um 13:44:07 Uhr in Berlin (Zelterstraße) (37 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000