23971 Ihre Schwester hat mir besser gefallen

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Ex Begehrlichkeit Berlin

Zunächst möchte ich klarstellen: Alles, was ich hier schreibe, entspricht absolut der Wahrheit und hat sich genau so zugetragen. Ich habe mir nichts davon ausgedacht. Ich war zwischen meinem 20. und 24. Lebensjahr mit meiner „ersten großen Liebe“ zusammen. Wie das so ist, blieb nicht alles immer rosig. Meine Ex war vier Jahre jünger als ich (also 16, als ich 20 war), ihre Schwester zwei Jahre jünger als sie (14 bzw. 18). Im Verlauf der Beziehung merkte ich, dass ich mich immer stärker in ihre Schwester verliebte. Die hatte allerdings ständig einen Freund, sodass ohnehin nichts zu machen war. Trotzdem genoss ich großes Vertrauen in der Familie. Wir waren alle per Du, und die Schwester begrüßte mich immer mit einer herzlichen Umarmung. Sie mochte mich wirklich.

Die Familie hatte gerade ein neues Haus gebaut. Im Sommer kamen meine Ex und ihre Schwester oft im Bikini in den Garten, um Sonne zu tanken. Irgendwann lief es sogar darauf hinaus, dass beide nur noch im Tanga herauskamen. Ich hatte also plötzlich vier nackte Brüste vor mir – das sorgte später natürlich für reichlich Kopfkino. Mit der Zeit wurde der Sex mit meiner Ex immer langweiliger. Sie war im Bett extrem passiv. Wer die Folge von „Two and a Half Men“ kennt, in der Alan mit Charlies abgelegter Ex schläft – genau so war es. Sie lag fast teilnahmslos da. Ich war derjenige, der sie ständig in Position bringen musste: Löffelchenstellung, Beine auf die Schultern, oder ich musste ihr andeuten, dass sie in den Doggy gehen soll. Von allein machte sie gar nichts. Nicht einmal Blowjobs – und wenn sie es doch mal versuchte, war es miserabel. Irgendwann war es so öde, dass ich das Gefühl hatte, ich könnte sie von hinten nehmen und nebenbei Zeitung lesen. Es ging so weit, dass ich dachte, ich würde gar nicht mehr zum Höhepunkt kommen.

Die erste Beichte: Beim Sex mit meiner Ex habe ich mir sehr oft vorgestellt, es wäre ihre Schwester. Ich blendete ihren Kopf einfach aus meinem Blickfeld aus und stellte mir vor, der Arsch unter mir wäre der ihrer Schwester. Dann klappte es plötzlich wieder prima.
Fast vergessen: Einmal war ich allein im Haus, um mir etwas zu trinken zu holen. Die beiden Schwestern lagen wieder im Bikini im Garten. Plötzlich kam die Schwester herein, ging direkt auf mich zu, schob ihr Bikini-Oberteil zur Seite, zeigte mir ihre Brüste und sagte: „Guck mal, schön braun geworden, oder?“ Ich war viel zu perplex, um irgendetwas zu machen. Bis heute weiß ich nicht, ob das ein Versuch war, mich anzumachen, oder ob sie wirklich so naiv-vertrauensvoll war, dass sie dachte, das wäre völlig harmlos. Insgesamt waren wir in der Familie ziemlich offen miteinander. Einmal habe ich meine Ex sogar gevögelt, als ihre Schwester plötzlich ins Zimmer kam. Wir waren zwar unter der Decke, aber sie wusste sofort Bescheid und hat nur gegrinst.
Die zweite Beichte: In der Übergangszeit zwischen Abi und Studium hatte ich viel Freizeit (etwa von Juni/Juli bis Oktober). Die Schwestern gingen ab September wieder zur Schule. Ich war bei ihnen zu Besuch, die Eltern waren nicht da. Eines Morgens musste meine Ex schon zur ersten Stunde, ihre Schwester erst zur zweiten oder dritten. Ich saß unten im Keller (dort war das Zimmer meiner Ex) und schaute fern oder spielte Konsole. Im Keller gab es auch das Arbeitszimmer des Vaters, eine Speisekammer, die Waschmaschine und einen großen Wäschekorb.

Ich bekam mit, wie die Schwester runterkam und etwas in den Wäschekorb warf. Als sie das Haus verlassen hatte, ging ich sofort zum Korb. Ganz oben lag ihr schwarzer Slip. Ich wusste, dass ich nie mit ihr zusammen sein, sie nie küssen, nie lecken, nie mit ihr schlafen würde. Dieser Slip war das Nächste, was ich jemals von ihrer „Schatztruhe“ bekommen würde. Ob man das eine Beichte nennen kann, weiß ich nicht – mir ist eigentlich egal, was andere darüber denken. Ich weiß nur, dass ich zu dieser Zeit hoffnungslos in sie verliebt war.

Randnotiz: Wir sind oft zusammen babysitten gegangen. Ich habe gesehen, wie herzlos und genervt meine Ex mit Kindern umging. Einmal hatte sie keine Zeit und ihre Schwester sprang ein. Die setzte sich zu den Kindern, spielte mit ihnen und war total liebevoll und geduldig. Genau in diesem Moment wurde mir klar: Die Schwester wäre die perfekte Frau für mich gewesen – nicht meine Ex. Falls das jemand liest: Achtet darauf, wie euer Partner mit Kindern umgeht. Das ist ein verdammt guter Indikator.

Alles in allem bereue ich nichts. Weder, dass ich beim Sex mit meiner Ex an ihre Schwester gedacht habe, noch dass ich sie geliebt und mir ihren Slip genommen habe. Ich habe bis heute Fotos von ihr aus der Zeit, als sie knapp 18 war, professionelle Aufnahmen in Abendkleidung, Freizeitlook und Unterwäsche. Ich finde sie immer noch wunderschön und erinnere mich gern an sie. In all den Jahren habe ich sie nie bösartig, zickig oder gemein erlebt. Sie war einfach nur herzensgut und liebevoll.

Und falls es für die Moralapostel hier ein Trost ist: Meine Ex hat mich eiskalt abserviert. Mitten im Winter hat sie mich nachts um 3 Uhr vor ihrem Haus am Arsch der Welt rausgeschmissen. Ich musste zehn Kilometer bei Minusgraden nach Hause laufen. Das hat sie nicht interessiert. Stattdessen ist sie mit ihrem neuen Typen in den Urlaub geflogen, den wir eigentlich zusammen geplant hatten.

Sie war ein undankbares, herzloses Stück. Das sage ich nicht aus verletztem Stolz, sondern weil es einfach die Wahrheit ist. Sie war desinteressiert an Kindern, mies im Bett, hat hinter meinem Rücken mit ihrem Ex geflirtet, ist während wichtiger Gespräche im Bett eingeschlafen und hat mich oft genug zum Idioten gemacht. Dabei habe ich ihr geholfen, in der Schule Freunde zu finden, sie optisch auf Vordermann gebracht, ihr Jobs besorgt, durch die Fahrschule geholfen und ihr sogar den Studienplatz organisiert. Ich wollte mir das einfach mal von der Seele schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00042236 vom 18.05.2021 um 01:05:19 Uhr in Berlin (0 Kommentare).

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23972 Beichte #00041933

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Vorurteile Boshaftigkeit Studentenleben Bochum

Ich möchte beichten, dass ich über einen Zeitraum von mehreren Wochen Fatshaming betrieben habe. Normalerweise halte ich nicht viel davon, das Gewicht von anderen Menschen zu kommentieren und mich darüber lustig zu machen. Jedoch habe ich einmal in der Uni eine Kommilitonin kennengelernt, bei der ich mich nicht zurückhalten konnte. Sie hatte einen sehr altmodischen Namen, saß immer in der ersten Reihe und trug fast jede Woche die selbe Uniform: Einen pinken Pullover, eine unförmige Jeans, die aussah wie ein Sitzsack, und einen Sailor-Moon-Rucksack auf dem Rücken. Ein süßes Outfit für eine Grundschülerin, aber nicht unbedingt für eine geschätzt 120 Kilo schwere Frau. Die Klamotten waren also schon einmal eine glatte 10/10. Ihre Essgewohnheiten waren aber auch nicht ohne. Am Anfang jeder Stunde packte die Wuchtbrumme erstmal ihre Snacks aus: Gummibärchen, die sie dem Dozenten anbot, mehrere Wurstbrote und zwei Tetrapackungen Kakao, die sie während des Unterrichts teils lautstark wegschlürfte. Normalerweise war es nicht üblich während eines Seminars zu essen, aber scheinbar konnte sie nicht einmal 1,5 Stunden überstehen, ohne sich was in den Mund zu stopfen. Wurde sie einmal aufgefordert sich zur Tafel zu bewegen, tat sie das nur unter einem vorwurfsvollen Schnaufen. So also wollte sie sagen "Wie können Sie es nur wagen mich zum Aufstehen zu zwingen." Setzte sie sich hin knarzte der Stuhl unter ihrem Allerwertesten ganz fürchterlich. Ich muss wohl kaum sagen, dass der gesamte Auftritt der Pummelfee in fast jeder Stunde für leises Gelächter und verstörte Blicke sorgte. Auch ich konnte mich mit meinen Sprüchen nicht zurückhalten, wenn sie in einer Stunde mehr Nahrung wegatmete als ich den ganzen Tag gegessen hatte. Zwar haben wir ihr nie ins Gesicht gelacht und immer versucht mit unseren Scherzen möglichst leise zu sein. Ich nehme aber trotzdem an, dass sie uns gehört hat und dass ich daran beteiligt war eine dicke Kommilitonin zu mobben. Dafür schäme ich mich, denn Mobbing finde ich blöd.

Beichthaus.com Beichte #00041933 vom 10.10.2019 um 06:05:12 Uhr in Bochum (1 Kommentare).

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“Folge

23973 Die verzogene kleine Schwester

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Aggression Hass Familie Lübeck

Meine Mutter ist mit 42 ein zweites Mal Mutter geworden. Damals war ich(w) 17 Jahre alt.
Das ganze Unterfangen hat sie mit ihrem fürchterlichen Macho Proletarier von Kartoffelbauer. Er wohnte damals noch 600 km entfernt, 2 große Söhne, Scheidung angeblich am Laufen.
Meine […]
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Beichthaus.com Beichte #00042051 vom 26.02.2020 um 21:52:05 Uhr in Lübeck (0 Kommentare).

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23974 Der Klopapier-Streit

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Aggression Verzweiflung Studentenleben Goethestraße München

Ich(w)möchte erzählen, dass ich mich mit meiner Mitbewohnerin so sehr gestritten habe, dass jetzt jeder sein eigenes Klopapier zum Scheißen mit auf die Toilette nimmt.
Ich bin eine junge Studentin, die gemeinschaftlich mit einer weiteren Person in einer Wohnung lebte. Am Anfang verstanden wir uns gut. Aber dann haben wir begonnen wegen allem zu streiten. Das ging so weit, bis sie Türen knallten, wir nicht mehr miteinander sprachen und uns gegenseitig passiv-aggressive Post-its hinterließen wie "Kannst du mal den Herd saubermachen?"
Irgendwann war das aus dem gemeinsamen WG-Kapital beschaffte Klopapier zur Neige gegangen und es kam zum Toilettenpapiernotstand. Kurzum hatte jeder sein eigenes Klopapier und wanderte, sobald ihn ein Bedürfnis befiehl, damit auf Toilette. Wir bunkerten es in unseren Zimmern. Ich fand es lustig, dass es sie so aufgeregt hat, vor allem weil sie damit begonnen hatte. Sie hatte es verdient.
Es ist inzwischen zu einer netten Anekdote geworden, über die ich lachen kann. Aber bis vor einiger Zeit habe ich mir noch oft den Kopf darüber zerbrochen, ob mein Verhalten moralisch richtig war.

Beichthaus.com Beichte #00042054 vom 06.03.2020 um 01:17:13 Uhr in Goethestraße München (2 Kommentare).

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23975 Angst vorm Stillen

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Eitelkeit Schwangerschaft Karlsruhe

Ich (w/24) bin vor 5 Monaten Mutter geworden. Ich habe mich bereits in der Schwangerschaft entschieden nicht zu stillen habe allerdings oft überlegt ob ich es doch mache. Letztendlich haben mich die Horrorgeschichten über das Stillen dann dazu gebracht dass ich doch nicht stillen möchte. Zudem sei gesagt, dass ich einfach nur noch meinen Körper wieder für mich haben wollte. Doch als ich dieses kleine Wesen in meinen Armen hatte, bekam ich Muttergefühle und überlegte doch zu stillen. Und habe es auch einmal getan, allerdings bin ich sehr empfindlich an den Brustwarzen und es war kaum auszuhalten. Ich entschied mich somit gegen das Stillen und nahm die Abstilltabletten.

Ich beichte hiermit, dass ich es zutiefst bereue nicht zu stillen. Ich hatte damals noch nicht die Muttergefühle entwickelt, die ich jetzt habe. Ich habe schon oft deswegen geweint und es zerreißt mir jedes Mal das Herz wenn ich eine Flasche zubereite. Ich hasse mich selber dafür wie egoistisch ich damals war. Zudem werde ich permanent von anderen Leuten angefeindet und kritisiert und überall wird man damit zugespamt, dass Muttermilch das Beste für das Kind ist was mich alles noch mehr in ein Loch versinken lässt.

Ja ich war egoistisch und dumm! Aber Menschen machen Fehler in ihrem Leben und lernen daraus. Ich würde mein Baby sofort stillen wenn ich diese blöden Tabletten damals nicht so voreilig genommen hätte. Ich wollte auch noch warten aber im Krankenhaus die haben mich gedrängt dass ich sie sofort nehmen soll. Ich würde so gerne meinem Baby das Beste geben, den es hat es verdient wie alle anderen Babys auch. Ich hasse meinen Egoismus von damals. Es ist mit der schlimmste Fehler meines Lebens!

Beichthaus.com Beichte #00042208 vom 29.01.2021 um 23:18:24 Uhr in Karlsruhe (4 Kommentare).

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