26296 Ich verheimliche meiner Familie mein selbstverletzendes Verhalten

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Selbstverletzung Lügen Neurosen Verzweiflung Rostock-Gehlsdorf

Ich habe in der sechsten Klasse angefangen, mich selbst zu verletzen. Da hatte man noch kein Wort dafür, so wie heute (self-harm, ritzen, etc.). Anfangs habe ich mir Poren aufgedrückt, die Haut blutig gekratzt und generell an mir rumgepickt, bis das zu auffällig wurde. Dann habe ich mich mit Klingen, Schlüsseln oder anderen Sachen, die so rumlagen, die Oberschenkel und z. B. die Achseln verletzt, da man diese Stellen nicht so häufig sieht. Hauptsächlich, weil ich heftig gemobbt wurde. Andere Mitschüler sind auch handgreiflich geworden oder haben meine Sachen kaputtgemacht.

In der 11. Klasse habe ich dann das erste Mal konsequent aufgehört, da ich mir Sorgen um meine Zukunft gemacht habe. Ich war auch ab dann "clean", bis vor zwei Monaten. Mein fester Freund ist verstorben. Aufgrund des Schicksalsschlags und dem Stress, der damit verbunden ist, habe ich wieder angefangen. Wenn ich die Narben auf meiner Brust und meinen Armen sehe, schäme ich mich zutiefst. Ich denke, niemand wird mich jemals schön finden oder lieben können. Ich lüge meine Familie an. Sie glauben alle, dass ich immer noch clean bin. Könnten aber nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Manchmal habe ich auch Suizidgedanken - ich würde mir aber nie selbst das Leben nehmen (hat diverse Gründe.) Ich kann meiner Familie niemals die Wahrheit sagen.

Beichthaus.com Beichte #00040113 vom 27.07.2017 um 22:13:52 Uhr in Rostock-Gehlsdorf (6 Kommentare).

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26297 Ich stehle meinen Schnaps

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Diebstahl Trunksucht Shopping

Ich bin Hartz-IV-Empfänger. Da ich gerne Alkohol trinke, ergibt sich ein Finanzierungsproblem, denn eine Flasche mit gutem Schnaps kostet so um die 15 Teuronen. Jedes Mal, wenn die alte Flasche leer ist (hält ungefähr 3 Tage) gehe ich zum Einkaufen. Neben den normal benötigten Sachen lasse ich dann auch noch eine Flasche Schnaps im Rucksack verschwinden. Habe so einen schwarzen BW-Rucksack, der im Innenraum auch noch eine Tasche an der Rückseite des Innenraumes hat. Vorgestern kam ein Ladendetektiv, der in meinen Rucksack schauen wollte. Bitte sehr habe ich gesagt. Er sah hinein und entdeckte eine Schachtel Käse, die ich schon eingepackt hatte. Er wollte den Kassenzettel sehen und nachdem ich ihm den gegeben hatte, war alles ok. Anscheinend war er durch den Käse so abgelenkt, dass er gar nicht mehr auf die Idee kam, noch weiter zu suchen. Schön blöd. Am nächsten Tag ging ich wieder in den Laden und fragte, ob sie ein großes Problem mit Ladendiebstahl hätten.

Oh ja, sagte die Marktleiterin, heute war erst wieder die Polizei da und gestern haben sie auch eine Menge erwischt. Da war ich sehr froh, dass ich nicht der einzige bin, der klaut, dafür aber recht schlau. Damit es für den einzelnen Laden nicht so schlimm wird, habe ich drei Läden, in denen ich mir den Schnaps klaue. Ich bin so schlecht. Hoffentlich verzeiht mir der liebe Gott! Aber etwas muß ich noch sagen: Jedes Mal, wenn ich eine Flasche Schnaps geklaut habe und die Gesamtrechnung macht 6,67 Teuronen, dann gebe ich 7 und sage großzügig: "Den Rest schenke ich Ihnen". Und insgeheim sage ich mir: "Das ist das Geld für den Schnaps".

Beichthaus.com Beichte #00018884 vom 10.11.2006 um 14:40:08 Uhr (6 Kommentare).

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26298 Das Sommerkonzert

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Engherzigkeit Habgier Selbstsucht Wien

Ich (w/29) möchte wirklich meinen Freund verlassen, jedoch hat er Tickets für ein ausverkauftes Konzert im Sommer organisiert. So werde ich wohl noch etwas durchhalten müssen.

Beichthaus.com Beichte #00025779 vom 02.03.2009 um 20:11:34 Uhr in Wien (20 Kommentare).

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26299 Ich hasse alte Menschen

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Hass Neid Engherzigkeit 50+ Erligheim

Ich möchte beichten, dass ich alle alten Menschen hasse (45 ). Ich finde es schlimm alt und faltig zu sein. Das Leben macht doch kaum mehr Sinn, wenn man nur noch gesundheitliche Probleme hat und von einer Midlife-Crisis befallen wird. Noch schlimmer finde ich Rentner. Es werden nämlich immer mehr. Alles wird altengerecht, um die jungen kümmert sich keiner mehr. Die Rentenbeiträge werden immer teurer und die Rentner hauen unser hart verdientes Geld auf den Putz bei Kaffeefahrten für Heizdecken oder Diätpillen, die sie krank machen. Wenn sie krank werden suchen sie dann einen richtigen Arzt auf und verbraten somit unsere Krankenkassenbeiträge. Ist euch auch schonmal aufgefallen, dass im Wartezimmer nur alte Menschen sitzen? Ich wäre ja für Menschen mit Verfallsdatum. Das würde heißen: Ich würde sagen 60 ist das Pauschalsterbealter. Im Detail: Alle Rentner auf eine große einsame Insel und dann kann Ahmadinedschad mal einen Atombombentest machen. Somit wären alle glücklich und Deutschland um einige Sorgen ärmer. Mich kotzt es einfach an, ständig Meldungen zu lesen, dass Deutschland immer älter und alles dadurch teurer wird. Ich sehe so meine Zukunft in Deutschland gefährdet. Ich möchte ja auch nicht nur arbeiten, um am Ende keine Rente zu bekommen. Oder soll ich mich durch Deutschland schlafen, um wieder für ein junges Deutschland zu sorgen? Ich hoff ich bin nicht der einzige der solche Gedanken hat.

Beichthaus.com Beichte #00027597 vom 08.03.2010 um 17:27:46 Uhr in 74391 Erligheim (63 Kommentare).

Gebeichtet von Plätzchen
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26300 Ich liebe meinen Mann nicht mehr wie früher

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Ehebruch Fremdgehen Engherzigkeit Lübeck

Seit geraumer Zeit schleppe ich etwas mit mir herum und kann mit keinem darüber reden. Ich bin eine verheiratete Frau und habe seit einem Jahr ein Verhältnis mit einem verheirateten (aber getrennt lebenden) Mann. Meinerseits war es am Anfang ein Nervenkitzel und nun bekomme ich diesen Mann einfach nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich bei ihm bin, gibt es nur ihn für mich. Wenn ich nicht bei ihm bin, fühle ich mich schlecht.

Ich schäme mich dafür, dass ich meinen Mann betrüge, den ich lieb habe, aber bei Weitem nicht mehr so sehr liebe, wie früher. Ich habe zwischendurch versucht den Kontakt abzubrechen und viele gemeinsame Dinge mit meinem Mann zu unternehmen. Natürlich könnte ich jetzt erzählen, dass der nur seine Karriere im Kopf hat und mir kaum Aufmerksamkeit entgegenbringt, da wir beide verdammt hart und lange arbeiten. Dennoch wären das ja doch nur Ausflüchte, denn ich bin diejenige, die unsere Ehe gefährdet. Und doch kann ich nicht aufhören und verliebe mich immer mehr in den Anderen! Ich musste das mal loswerden. Danke!

Beichthaus.com Beichte #00024795 vom 21.09.2008 um 19:44:42 Uhr in Lübeck (15 Kommentare).

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