23961 Eine SMS mit Folgen.

0

Waghalsigkeit Dummheit Freunde Bad Wildbad

Habe eine SMS geschickt: Ich finde dich süß! Vor allem die Folgen tun mir leid, ich
kann es nicht wieder gut machen. Ich habe damit eine Freundschaft zerstört. Hätte gerne noch eine Chance bei dem Freund gehabt, aber er wollte nicht mehr. Ich habe alles versucht, weiß nicht mehr was ich noch tun soll, kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen. Es ist einfach viel zu spät und ich bereue es sehr. Ich habe nicht die Möglichkeit gehabt es wider gut zu machen und habe oft bei ihm geklingelt, aber er hat nicht mehr aufgemacht. Tut mir wirklich sehr leid, wenn ich gewusst hätte das ich für ihn etwas tun kann ganz egal was hätte ich es getan. Aber er hatte schon einen anderen und wollte nichts mehr mit mir zu tun haben. Tut mir leid, dass ich nicht mit ihm im Bett war, ich glaube er wollte es ein paar mal. Aber ich hatte eine Wut wegen dem anderen. Das hat ihn sehr beleidigt, er wollte einmal mit mir schlafen. Dann ein anderes Mal wollte er nichts mehr von mir. Ich wusste auch nicht genau, möchte er mich jetzt oder nicht? Es war alles nicht einfach, er hat es mir schwer gemacht. Konnte ihn nicht mehr per SMS erreichen, er hat mich nur zum Schluss ausgelacht, wenn ich im was geschrieben habe dann war es mir auch zu dumm. Ich hätte es gerne anders gehabt, aber es hat nicht so funktioniert wie ich wollte. Hätte gerne mal Sex gehabt mit ihm und das habe ich ihm auch zu erkennen gegeben, vielleicht hätte ich mich mehr aufdrängen sollen, war wirklich schwer, mit ihm in Kontakt zu kommen. Er hat mich ungewollt vor allen bloß gestellt. Ich hatte zwei schwere Jahre deswegen. Konnte es manchmal nicht mehr aushalten. Vielleicht habe ich einen schweren Fehler gemacht. Hoffe das ich jetzt hiermit abschließen kann.

Beichthaus.com Beichte #00042131 vom 30.07.2020 um 21:08:15 Uhr in Bad Wildbad (0 Kommentare).

In WhatsApp teilen

23962 Die Isolation tut mir gut.

0

Manie Selbstsucht Gesellschaft

Die Umstände, die durch Corona verursacht werden, gefallen mir. Ich fühle mich in der kollektiven Zwangsisolation wie ein Fisch im Wasser und hoffe, dass diese Zeit nie vorbeigeht. Natürlich hoffe ich nicht, dass eine potenziell tödliche Krankheit, gegen die wir keine Medikamente haben, weiter umgeht. Aber ich wünsche mir, die ganze Gesellschaft wäre gezwungen, weiterhin auf einer Ebene ihr Leben zu führen, auf der ich mich wohl fühle, weil ich an sie gewohnt bin. Allein zu sein macht mir nichts mehr aus und das alle anderen nun im selben Tempo leben, gibt mir das Gefühl dazuzugehören und mehr noch, an die Umstände besser angepasst zu sein als meine Mitmenschen.

Ich freue mich, den Spieß umgedreht zu sehen. Ich habe wenig Mitleid mit Leuten, denen "die Decke auf den Kopf fällt", die in der Gesellschaft von sich selbst keine Ruhe finden und verzweifelt nach allen Strohhalmen greifen, ihre sozialen Gewohnheiten zu erhalten. Denn es sind dieselben, die in den ihnen gefälligen Umständen rücksichtslos über jeden hinweggehen, der in ihrem Teich nicht schwimmen kann.

Jetzt bin ich das erste Mal in meinem Leben normal, weil ich mich in den Umständen wohl fühle und gut an sie angepasst bin. Weil es sich richtig anfühlt und ich mit Isolation und Depression umzugehen weiß. Ich bitte um Absolution für meine Selbstsucht und hoffe, dass es am Ende allen mindestens so gut geht wie zuvor: Ich werde auf diesen Vorteil ohne Neid verzichten, wenn er wieder fort ist.

Beichthaus.com Beichte #00042067 vom 04.04.2020 um 14:50:26 Uhr (0 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

23963 Der besondere Drang nach Erniedrigung.

0

Ekel Fetisch Intim Reinickendorf

Hallo, ich möchte beichten, dass ich total darauf stehe, mich von jungen Frauen anspucken zu lassen. Am besten an einem zurückgezogenen Ort wo keiner sehen kann wie ich richtig erniedrigt werde. Das Problem daran ist, das ich die Damen nicht kennen darf. Im Endeffekt […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00042104 vom 21.06.2020 um 18:42:15 Uhr in Reinickendorf (0 Kommentare).

In WhatsApp teilen

23964 Beichte #00041933

1

Vorurteile Boshaftigkeit Studentenleben Bochum

Ich möchte beichten, dass ich über einen Zeitraum von mehreren Wochen Fatshaming betrieben habe. Normalerweise halte ich nicht viel davon, das Gewicht von anderen Menschen zu kommentieren und mich darüber lustig zu machen. Jedoch habe ich einmal in der Uni eine Kommilitonin kennengelernt, bei der ich mich nicht zurückhalten konnte. Sie hatte einen sehr altmodischen Namen, saß immer in der ersten Reihe und trug fast jede Woche die selbe Uniform: Einen pinken Pullover, eine unförmige Jeans, die aussah wie ein Sitzsack, und einen Sailor-Moon-Rucksack auf dem Rücken. Ein süßes Outfit für eine Grundschülerin, aber nicht unbedingt für eine geschätzt 120 Kilo schwere Frau. Die Klamotten waren also schon einmal eine glatte 10/10. Ihre Essgewohnheiten waren aber auch nicht ohne. Am Anfang jeder Stunde packte die Wuchtbrumme erstmal ihre Snacks aus: Gummibärchen, die sie dem Dozenten anbot, mehrere Wurstbrote und zwei Tetrapackungen Kakao, die sie während des Unterrichts teils lautstark wegschlürfte. Normalerweise war es nicht üblich während eines Seminars zu essen, aber scheinbar konnte sie nicht einmal 1,5 Stunden überstehen, ohne sich was in den Mund zu stopfen. Wurde sie einmal aufgefordert sich zur Tafel zu bewegen, tat sie das nur unter einem vorwurfsvollen Schnaufen. So also wollte sie sagen "Wie können Sie es nur wagen mich zum Aufstehen zu zwingen." Setzte sie sich hin knarzte der Stuhl unter ihrem Allerwertesten ganz fürchterlich. Ich muss wohl kaum sagen, dass der gesamte Auftritt der Pummelfee in fast jeder Stunde für leises Gelächter und verstörte Blicke sorgte. Auch ich konnte mich mit meinen Sprüchen nicht zurückhalten, wenn sie in einer Stunde mehr Nahrung wegatmete als ich den ganzen Tag gegessen hatte. Zwar haben wir ihr nie ins Gesicht gelacht und immer versucht mit unseren Scherzen möglichst leise zu sein. Ich nehme aber trotzdem an, dass sie uns gehört hat und dass ich daran beteiligt war eine dicke Kommilitonin zu mobben. Dafür schäme ich mich, denn Mobbing finde ich blöd.

Beichthaus.com Beichte #00041933 vom 10.10.2019 um 06:05:12 Uhr in Bochum (1 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

23965 Kein Mitleid mit betrogenen Ehefrauen

2

Ehebruch Fremdgehen Liebe Frankfurt

Ich (21, w) Beichte, dass ich eine Affäre mit einem verheirateten Mann hatte, er sich mittlerweile getrennt hat und wir nun ein Paar sind. Er ist glücklicher denn je und ich bin es ebenfalls. Ich muss dazu sagen, dass es einen Rosenkrieg zwischen seiner Ex-Frau und ihm gab, bezüglich seines kleinen Sohnes. Anfangs hatte ich noch Gewissensbisse, mittlerweile war es jedoch die beste Entscheidung. Er lebte seit mehreren Jahren in einer absolut lieblosen Ehe mit einer Ehefrau, die sich null um ihn geschert hat. Die gegenseitige Aufmerksamkeit, die wir uns schenken, fühlt sich wunderschön an. Deshalb beichte ich, keine Gewissensbisse mehr gegenüber seiner tobenden Ex-Ehefrau zu haben und ich froh über die nun gemeinsame Zeit bin. Jeder meiner Freunde beglückwünscht mich und es fühlt sich gut an den perfekten Mann gefunden zu haben. Ich beichte, dass mir die betrogene Ehefrau nicht Leid tut, das sie nichts mehr aus sich gemach hat, sich gehen ließ, dauerhaft schlecht gelaunt war und niemals an seine geistigen und körperlichen Bedürfnisse gedacht hatte. Ich habe kein Mitleid mit den betrogenen Frauen, die aufhören mit ihrem Mann zu reden und sich auszutauschen. Dafür bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00042025 vom 06.02.2020 um 22:06:15 Uhr in Frankfurt (2 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht