1901 Das kleine Würstchen auf der Salafisten-Demo

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Engherzigkeit Morallosigkeit Unglaube Ernährung Polizei

Das kleine Würstchen auf der Salafisten-Demo
Ich (m/24) bin Polizist. Vor Kurzem waren wir bei einer Demo im Einsatz, es ging dabei - wie so oft - um Salafisten, Kurden und Rechtsradikale. Ich war bei einer kleineren Gegendemo eingeteilt, die von mutmaßlichen Salafisten stammte. Ich kann weder die Rechten noch die Salafisten leiden und finde, man sollte einfach beide Gruppen aufeinander losgehen lassen, damit sie sich die Schädel einschlagen - aber das ist ein anderes Thema. Mir völlig unverständlich haben viele dieser Araber auch ihre kleinen Söhne mitgebracht und wollten sie damit anscheinend richtig erziehen.

Ein kleiner Araber-Junge kam irgendwann zu mir und hat ein paar Fragen gestellt, damit hat er mich in dem Moment ziemlich genervt. Ich gab ihm dann aus meiner Ration einen Schokoriegel, damit er endlich abhaut. Er war dann aber so frech und wollte noch mehr haben. Dieses Mal war in der Rationspackung auch ein ekliges Mettwürstchen, was ich ihm dann gab und er verspeiste es direkt genüsslich. Man sollte erwähnen, dass es sich dabei um Schweinefleisch handelte. Ich habe also einem kleinen Araber mit Absicht Schweinefleisch gegeben und mich dabei total gefreut. Ich hoffe, er hat die Wurst nicht komplett gegessen und seine Eltern haben es mitbekommen und ihn darüber aufgeklärt, dass er jetzt ein Sünder ist, den man eigentlich steinigen müsste.

Beichthaus.com Beichte #00034340 vom 17.11.2014 um 13:47:17 Uhr (24 Kommentare).

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1902 Der Koffer

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Habgier Manie Geld Kassel

Der Koffer
Es ist schon rund 25 Jahre her. Ich (m/38) war so circa 14, als ich mit zwei Freunden wieder durch benachbarte Wälder zog. Wir haben dort immer Krieg gespielt und uns versteckt, mit Erbsenpistolen beschossen und einfach eine gute Zeit gehabt.
Einer von uns kam dann mal auf die Idee, einen richtig tiefen Graben auszuheben, in den man sich dann reinknien kann und nur noch der Kopf rausguckte - die perfekte Tarnung. Dabei wollten wir uns Gestrüpp auf dem Kopf befestigen und uns so perfekt tarnen. Was wir dann beim Graben gefunden haben, beschäftigt mich noch heute. In circa 20 cm Tiefe haben wir einen Koffer entdeckt, der durch den feuchten Waldboden schon ziemlich angegammelt war. Wir haben ihn kurz wieder versteckt und sind mit Werkzeug angerückt um zu sehen, was in dem Koffer ist. Als wir ihn dann relativ leicht aufgebrochen haben, konnten wir unseren Augen nicht trauen. Der Koffer war bis auf den letzten Platz mit DM-Noten (Hunderter, Fünfziger und Zwanziger) gefüllt. Natürlich freuten wir uns, aber schon nach wenigen Sekunden hatten wir Angst, dass uns jemand Umbringen oder zumindest verletzen könnte, wenn er sieht, dass wir seinen Koffer gefunden hatten. Wir nahmen uns jeder 50 DM raus - das war für uns damals sehr viel Geld - und vergruben den Koffer wieder. Nach ein paar Tagen haben wir nochmal darüber gesprochen und wir wollten vielleicht nochmal Geld dort rausholen, haben uns dann aber nicht mehr getraut.

Wir sprachen dann nicht mehr darüber, weil wir immer noch Angst hatten, dass das Geld aus einer bösen Sache stammt. Noch heute beschäftigt mich dieser Koffer noch fast jeden Tag. Mittlerweile ist einer der Freunde bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, mit dem anderen habe ich seit fast 20 Jahren keinen Kontakt mehr. Manchmal denke ich, ich sollte versuchen, diesen Ort nochmal zu finden um nach dem Koffer zu sehen.

Beichthaus.com Beichte #00031002 vom 10.04.2013 um 08:30:39 Uhr in Kassel (24 Kommentare).

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1903 Sonntagszeitung

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Neugier Wollust Schamlosigkeit Arbeit Karlsruhe

Ich bin Austräger einer relativ bekannten Sonntagszeitung. Wenn ich zwischen 8 und 10 Uhr jeden Sonntag meine Tour mache schlafen viele Leute noch. Ich schaue dann immer, wenn die Fenster auf Erdgeschosshöhe keine geschlossenen Rollläden oder Jalousien haben durchs […]
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Beichthaus.com Beichte #00028143 vom 14.09.2010 um 12:41:44 Uhr in Karlsruhe (18 Kommentare).

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1904 Geburtstagsfeier bei einer konservativen Familie

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Schamlosigkeit Wollust Familie Partnerschaft

Meine aus einem recht konservativen Elternhaus stammende Freundin (25) und ich (m/29) waren vor einiger Zeit auf der großen Geburtstagsfeier ihrer kleinen Schwester (18). Diese Feier fand in einer Grillhütte in dem Heimatort meiner Freundin statt, und wir haben im […]
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Beichthaus.com Beichte #00030227 vom 30.08.2012 um 01:41:48 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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1905 Die Zettel in der Uni-Bibliothek

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Waghalsigkeit Engherzigkeit Studentenleben

Die Zettel in der Uni-Bibliothek
In meiner Unibibliothek herrscht chronischer Platzmangel, weswegen viele Studenten ihre Plätze mit Büchern und ihren Sachen belegen und einen Zettel drauflegen, dass sie bald wieder kommen. Ich beichte, dass ich bei bestimmten Menschen die Zettel austausche. Statt einem "Bin in fünf Minuten wieder da"- Zettel, liegt dann ein "Bin kacken, weiß nicht, wie lange die Scheiße dauert"-Zettel oder "Brauche ungefähr zehn Minuten. Habe Durchfall, hoffe es läuft."-Zettel. Solche Zettel - mit Edding geschrieben, damit auch jeder Vorbeilaufende aufmerksam wird - lege ich mit Vorlieben auf Plätze von sehr aufgehübschten und extrem zurechtgemachten Frauen. Ich konnte bisweilen drei Reaktionen ausmachen.

Typ eins lässt den Zettel mit hochrotem Kopf verschwinden, packt zusammen und ist vom Winde verweht. Typ zwei regt sich wahnsinnig drüber auf und muss der ganzen Bibliothek mitteilen, dass dieser Zettel nicht von ihr stammt. Typ drei, der sympathischste Typ, fängt an zu lachen und zeigt den Zettel ihren Freundinnen. Der Grund, warum es bis jetzt Frauen trifft, ist, dass ich eine sehr weibliche Handschrift habe, bei Männern würde es sofort auffallen, dass der Zettel nicht von ihnen stammt. Ich hoffe, ich finde demnächst einen männlichen Komplizen, mit dem ich die Universitätsbibliothek in einen Ort des Gelächters oder der Scham verwandeln kann, je nachdem wie viel (fäkalen) Humor das "Opfer" hat. Irgendwie tut es mir leid, wenn ich Studenten von ihrem Platz verjage, durch meinen kindischen Scherz. Aber wenn sie keine Scherze über ihre Ausscheidungen vertragen.

Beichthaus.com Beichte #00036451 vom 24.08.2015 um 18:12:00 Uhr (16 Kommentare).

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