1911 Mein Wasserkocher

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Geiz Habgier Stolz Shopping Brugg

Vor 3 Jahren habe ich in einem großen Warenhaus einen billigen Wasserkocher gekauft. 4 Monate später war er defekt. Ich bin zum Kundendienst und da bekam ich das Geld ausgezahlt. Ich kaufte mir mit dem Geld das gleiche Modell. Das hielt sechs Monate. Wieder ging ich zum Kundendienst. Ich kaufte diesmal den teuersten Wasserkocher. Der hielt knapp 1 Jahr - so ging ich nochmals zum Kundendienst. Heute dasselbe. Der Schalter spinnt irgendwann. Entweder schaltet er nicht aus oder schaltet sich selber irgendwann ein. Ich bin auch nicht sauer auf das Geschäft. Wir benutzen den Wasserkocher sehr intensiv. Mindestens 10 Mal am Tag wird Wasser gekocht (4000 Mal im Jahr). Einmal bezahlt und ich bekomme immer wieder einen neuen. Das ist ein Deal. Es ist nicht meine Schuld, wenn die 2 Jahre Garantie geben und der Schalter so schlecht gemacht wurde, dass er nur 3000 - 4000 Schaltzyklen aushält. Ich beichte, dass ich immer wieder das Gerät beanstanden werde. Leider kennt mich der Kundendienst dort deswegen schon gut. Das nächste Mal schicke ich meine Partnerin.

Beichthaus.com Beichte #00029848 vom 07.03.2012 um 20:16:52 Uhr in Brugg (24 Kommentare).

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1912 Shoppen mit der Freundin

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Verzweiflung Falschheit Shopping Partnerschaft Düsseldorf

Ich (m) hasse es, mit meiner Freundin shoppen zu gehen. Ich tue natürlich immer auf gut gelaunt und lasse mir nicht anmerken, dass ich überhaupt keine Lust auf ihre Shoppinggelüste habe. Schlimm wird es bei ihr immer, wenn sie Sachen anprobiert. Dann muss ich ihr 5 Minuten lang sagen, dass ihr etwas steht, damit sie es mir glaubt. Ganz schlimm ist es jedoch wenn es etwas nicht in ihrer Größe gibt, dann wird jeder H&* Laden abgeklappert, um das Kleidungsstück in der richtigen Größe zu finden, nur um dann am Ende doch das mitzunehmen was vor einer halben Stunde zu klein war. Am schlimmsten jedoch ist, wenn ich mal mit ihr in einen Elektromarkt gehe, da ist sie schon nach einer Minute genervt, weil ich doch so lange brauche. Ihr sagen, dass ich keine Lust auf shoppen gehen habe bringt auch nichts, da ich mir sonst einen Vortrag anhören kann, dass ich ihr nie einen Gefallen tue. Naja, was tut man nicht alles für seine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00027309 vom 12.12.2009 um 13:20:07 Uhr in Düsseldorf (34 Kommentare).

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1913 Der ungebetene Gast

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Boshaftigkeit Nachbarn Telefon

Seit einem Jahr lebe ich in meiner neuen Wohnung und dort habe ich eine katastrophale Nachbarin. Anfangs machte sie einen hilfsbereiten und kumpelhaften Eindruck, aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass sie eine 40-jährige Frühpensionistin ist, die ständig Geldmangel hat, dafür aber fünf Tage die Woche komplett besoffen herumläuft. Da sie nichts zu tun hat, ist sie auch den ganzen Tag präsent, weiß alles und ist sehr neugierig. Sie ist auch regelmäßig sehr boshaft, schreit uns grundlos an und terrorisiert die ganze Nachbarschaft. Wenn man mal mit ihr spricht, dreht sie einem das Wort im Mund um und präsentiert es dann so bei anderen. Es nimmt sie mittlerweile eh keiner mehr ernst, aber trotzdem nervt ihre bloße Anwesenheit einfach. Ich versuche, sie auch so gut es geht zu ignorieren. Vor einiger Zeit bemerkte ich, dass Geld aus meiner Wohnung verschwunden ist. Zuerst wollte ich niemanden verdächtigen, aber nachdem das mehrfach geschehen ist, habe ich eine Überwachungskamera im Vorraum installiert. Und siehe da, die Nachbarin von nebenan war deutlich zu sehen, wie sie sich in meiner Wohnung aufhält, während ich bei der Arbeit war. Ich habe Anzeige erstattet und das Video-Material der Polizei übergeben. Von diesen Herrschaften bin ich übrigens maßlos enttäuscht. Es dauerte zwei Wochen, bis die Polizei meine Nachbarin dazu befragt hat und das verlief auch noch ergebnislos. Sie war nicht vernehmungsfähig, sprich zu besoffen. Obwohl sie danach einen Diebstahl zugegeben hat - in Summe waren es aber sicher an die zehn Diebstähle, mir fehlen insgesamt über 700 Euro -, kam nichts dabei heraus. Die Polizei wollte von mir sogar eine Liste mit Namen und Adressen meiner Freunde haben, obwohl keiner von denen einen Schlüssel für meine Wohnung hat. Ein paar Wochen später erstatteten zwei weitere Nachbarn ebenso Anzeige, weil auch aus ihren Wohnungen Geld entwendet wurde. Einer hatte auch eine Kamera installiert, wo diese Nachbarin deutlich zu sehen war. Er hat sie damit konfrontiert, wobei sie nur meinte, er solle sich nicht so anstellen wegen ein paar Euro. Das Geld ist ja eh nicht ganz so tragisch, aber die Tatsache, dass ständig eine fremde Person in unseren Wohnungen herumwühlt, ist das wirklich Schlimme an der Sache. Beim Vermieter haben wir uns beschwert und verlangt, dass er dieser Frau kündigen soll. Aber ihn interessiert das überhaupt nicht. Das einzige, was er getan hat, war, dass er unsere Schlösser hat austauschen lassen. Enttäuscht von Polizei und Vermieter, die beide nichts unternehmen, habe ich mich nun entschlossen, diese Frau selbst zu terrorisieren. Wertkarten-Handy und Prepaid-Internet zum Dank beschäftige ich diese Frau nun systematisch mit diversen Lieferungen, Eintragungen auf Partnervermittlungsseiten und so weiter. Zum Glück gibt es so viele unseriöse Webseiten im Internet, wo man Adresse und Handynummern hinterlegen kann, um kontaktiert zu werden.
Unter ihrem Namen habe ich massenhaft Produkte für sie erworben, Vertreter angefordert, mich auf Webseiten mit Bitte um Kontaktaufnahme eingetragen, und Ähnliches.


Essenszustellungen bekommt sie zu Hauf, nächsten Donnerstag um 8 Uhr in der Früh kommt die Spedition mit 4000 Litern Heizöl zu ihr und für ihr Auto, das sie angeblich weit unter Listenpreis verkaufen will, habe ich alleine für diese Woche noch knapp zehn Interessenten organisiert, die demnächst vor ihrer Wohnungstür stehen. Man glaubt es auch kaum, wie viele religiöse Vereinigungen es darüber hinaus gibt, die eine Freude daran haben, wenn man sie zum persönlichen Gespräch nach Hause bittet. Ich weiß, dass das alles sehr kindisch ist, aber nachdem diese eine Frau uns Nachbarn das Leben zur Hölle macht, sehe ich eine Lösung darin, sie dermaßen zu beschäftigen, dass sie selbst keine Zeit mehr haben wird, um uns zu belästigen, weil alle paar Minuten ein ungebetener Gast zu ihr kommt.

Beichthaus.com Beichte #00030541 vom 05.12.2012 um 02:05:46 Uhr (16 Kommentare).

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1914 Studentische Putzfrau

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Rache Unreinlichkeit Arbeit

Weil ich Geld brauchte, habe ich neben meinem Studium einen Putzjob angenommen. Die Leute deren Büros ich geputzt habe, haben sich nicht wirklich für mich interessiert und wussten nicht, dass ich Studentin und keinesfalls blöd bin. Einige haben mich aber genauso behandelt und mir noch zusätzliche Aufgaben gegeben, die ich eigentlich nicht machen müsste.
An meinem letzten Tag war ausgerechnet die eine Frau, bei der es immer sehr dreckig war und für deren Zimmer ich lange brauchte fies zu mir. Sie hat mir vorgehalten, ich hätte was nicht richtig gemacht und nur gemeckert. Ich war ziemlich sauer. Ausgerechnet die, mit dem verdrecktesten Zimmer macht mir Vorhaltungen über Sauberkeit. Und ich habe mir wirklich immer Mühe gegeben, dass sich nur ja niemand über mich beschwert.
Als kleine Rache habe ich ihren Tisch, die Maus und den Hörer mit dem Lappen abgewaschen, den ich ausschließlich für die Toiletten benutzt habe. Ich wünsche ihr viel Spaß beim Arbeiten.

Beichthaus.com Beichte #00026890 vom 22.08.2009 um 00:05:19 Uhr (26 Kommentare).

Gebeichtet von büßerin
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1915 Enttäuscht von der eigenen Mutter

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Familie Augsburg

Enttäuscht von der eigenen Mutter
Meine Mutter ist mir über die Jahre egal geworden. Mein Vater ist ein Vorzeigetyrann, der sich nicht scheut, die Hand gegen die eigene Familie zu erheben. Er rastet wegen jeder Kleinigkeit aus und sei es, weil ich mich mit dem Staubsauger vor den Fernseher bewege, dann geht es schon ab. Aber kommen wir zu meiner Mutter. Früher, wenn die beiden extremen Streit hatten und oft die Hände hin und her flogen, habe ich versucht, sie zu schützen, so gut ein Kind und später Jugendliche es machen konnte. Doch ich habe festgestellt, dass sie es nie zu schätzen wusste. Wenn ich mit ihm gestritten habe, er mich ausgelacht und verspottet und auch getreten hat, war es ihr egal. Sie ging lieber raus shoppen oder, was für mich schlimmer war, sie kippte Öl ins Feuer, sodass er noch jähzorniger wurde. Sie holte alte Geschichten heraus, erzählte ihm, wo meine Fehler sind, was ich gemacht habe und so weiter. Und das hat ihn richtig zum qualmen gebracht. Sie hat sich jedoch nie für mich eingesetzt. Und irgendwann mit 17 hatte ich es satt. Schon allein, weil sie auch oft genug gegen mich die Hand erhoben hat und es war definitiv kein streicheln. Ich lief tagelang mit blauen Flecken herum. Jedenfalls fing ich dann irgendwann an, wenn sie wieder Stress mit ihm hatte, ruhig in meinem Zimmer zu bleiben und mich anderweitig zu beschäftigen. Es tut mir oft genug leid, aber ich kann mich selber nicht überwinden. Ich habe schon oft genug versucht, mit ihr zu sprechen, immer hat sie nur gelacht und gefragt, was ich denn noch wolle, schließlich würde sie mich schon versorgen. Ich beichte hiermit, dass ich zusehe, wie mein Vater meine Mutter tyrannisiert, ohne etwas dagegen zu unternehmen und sogar sie mehr hasse als ihn, weil sie für mich die größte Enttäuschung meines Lebens ist.

Beichthaus.com Beichte #00030679 vom 14.01.2013 um 22:45:08 Uhr in Augsburg (23 Kommentare).

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