1911 Wahlplakat angezündet

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Vandalismus Trunksucht Last Night

Vor ein paar Tagen war bei uns ein Fest und ein Kumpel und ich hatten einiges getrunken. Als wir uns nun auf den Rückweg machten (so gegen 3 Uhr nachts), sind wir logischerweise an den überall hängenden Wahlplakaten vorbei gelaufen. Da die Straße in der wir uns befanden schon ein Stück außerhalb der Innenstadt lag, waren wir einigermaßen unbeobachtet und uns kam die Idee, ein paar dieser Plakate anzuzünden.
Das Plastik jener gelben Plakate, die wir erwischt haben, brennt aber auch einfach zu gut! Da einige Autos vorbeigefahren sind und wir nicht wollten, dass es ernsthaft Stress gibt, haben wir die Reste ausgetreten und liegen lassen. Beichten möchte ich nun, dass es mir Leid tut, dieses Plakat verbrannt zu haben und nicht das der rechtsextremen, aber das hing nun mal viel zu hoch (wahrscheinlich Vorsichtsmaßnahme) oder der linken, aber das brannte einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00026879 vom 19.08.2009 um 15:28:34 Uhr (21 Kommentare).

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1912 Mein Wasserkocher

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Geiz Habgier Stolz Shopping Brugg

Vor 3 Jahren habe ich in einem großen Warenhaus einen billigen Wasserkocher gekauft. 4 Monate später war er defekt. Ich bin zum Kundendienst und da bekam ich das Geld ausgezahlt. Ich kaufte mir mit dem Geld das gleiche Modell. Das hielt sechs Monate. Wieder ging ich zum Kundendienst. Ich kaufte diesmal den teuersten Wasserkocher. Der hielt knapp 1 Jahr - so ging ich nochmals zum Kundendienst. Heute dasselbe. Der Schalter spinnt irgendwann. Entweder schaltet er nicht aus oder schaltet sich selber irgendwann ein. Ich bin auch nicht sauer auf das Geschäft. Wir benutzen den Wasserkocher sehr intensiv. Mindestens 10 Mal am Tag wird Wasser gekocht (4000 Mal im Jahr). Einmal bezahlt und ich bekomme immer wieder einen neuen. Das ist ein Deal. Es ist nicht meine Schuld, wenn die 2 Jahre Garantie geben und der Schalter so schlecht gemacht wurde, dass er nur 3000 - 4000 Schaltzyklen aushält. Ich beichte, dass ich immer wieder das Gerät beanstanden werde. Leider kennt mich der Kundendienst dort deswegen schon gut. Das nächste Mal schicke ich meine Partnerin.

Beichthaus.com Beichte #00029848 vom 07.03.2012 um 20:16:52 Uhr in Brugg (24 Kommentare).

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“35.000

“Folge

1913 Willkommen auf der USS-Enterprise

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Neugier Begehrlichkeit Arbeit

Willkommen auf der USS-Enterprise
Ich bin seit einem Jahr bei einer Firma angestellt, deren Aufgabe es ist, Heizungs- und Wasserverbräuche in Wohnungen abzulesen. Wir betreuen unter anderem mehrere luxuriöse Stadtvillen. In den Wohnungen sieht man schon so Einiges. Angefangen vom SM-Zimmer, über halbe buddhistische Tempelanlagen, bis hin zu absoluten Messiehöhlen. Gestern Abend sollte ich eine dieser Villen ablesen und bin unvermittelt in meinem persönlichen Paradies gelandet. Eine ältere Dame im Erdgeschoss gab mir den Schlüssel zu einer der Dach-Maisonette-Wohnungen, da der Besitzer verreist war. Die ältere Dame kam nicht mit, weil ihr der Weg zu beschwerlich war. Im Flur schien die Wohnung noch ganz normal, aber Schlaf- und Arbeitszimmer waren jeweils zur Brücke der USS-Enterprise 1701-E und der Brücke der Voyager umgebaut. Aber wirklich haargenau. Das Wohnzimmer mit den zwei Etagen war übrigens der untere und mittlere Teil des Maschinenraumes. Ich bewunderte das Ganze zunächst nur und machte einige Handyfotos, dann juckte es mich jedoch in den Fingern, und ich begann ein wenig an den LCARS Paneelen herumzuspielen. Plötzlich fuhren die kompletten Avionics hoch, und ich machte mir vor Ehrfurcht fast in die Hosen. Es gab mehrere Erkundungs- und Kampfszenarien, und ich spielte probeweise etwas damit herum. Der Hauptmonitor war voll funktional, ebenso wie die meisten der Konsolen. Bei einem direkten Treffer wackelte sogar der komplette Bildschirm, und es gab Displayausfälle samt Funkenschlag und Explosionsgeräuschen. Bevor ich mich versah, war eine Stunde herum und ich hatte zwei Raumschlachten verloren. Die Erste sogar mit Warpkernbruch und Totalverlust. Es war wirklich hammergeil.

Ich riss mich schließlich widerwillig los, nicht ohne den Warpkern im "Maschinenraum" noch einmal zum Laufen gebracht zu haben. Der alten Dame sagte ich, als ich den Schlüssel nach eineinhalb Stunden wieder ablieferte, dass es ein Problem mit der Heizungsanlage gegeben hätte, und ich das Prüfen musste, was sie ohne Nachfragen akzeptierte. Dem Besitzer der Wohnung hinterließ ich eine Notiz, dass ich ein sehr großer Trekkie sei, und es mir nicht verkneifen konnte, die Brücke hochzufahren, er solle mir nicht böse sein. Außerdem drückte ich ihm meine Bewunderung für den gelungenen Nachbau und die Simulationen aus. Ich hoffe, ich bekomme keinen Ärger deswegen, und normalerweise würde ich mich nie an den Sachen eines Anderen vergreifen. Ich bin jedoch seit meinem zehnten Lebensjahr Hardcore-Trekkie und werde mir nie im Leben so einen ausgeklügelten Simulator leisten können. Also, Unbekannter, falls du das liest: Es tut mir leid, und ich verneige mich vor deinem Genie. Des Weiteren hoffe ich, dass ich nächstes Jahr wieder deine Heizung ablesen darf. Live long and prosper!

Beichthaus.com Beichte #00032682 vom 06.02.2014 um 11:42:57 Uhr (31 Kommentare).

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1914 Shoppen mit der Freundin

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Verzweiflung Falschheit Shopping Partnerschaft Düsseldorf

Ich (m) hasse es, mit meiner Freundin shoppen zu gehen. Ich tue natürlich immer auf gut gelaunt und lasse mir nicht anmerken, dass ich überhaupt keine Lust auf ihre Shoppinggelüste habe. Schlimm wird es bei ihr immer, wenn sie Sachen anprobiert. Dann muss ich ihr 5 Minuten lang sagen, dass ihr etwas steht, damit sie es mir glaubt. Ganz schlimm ist es jedoch wenn es etwas nicht in ihrer Größe gibt, dann wird jeder H&* Laden abgeklappert, um das Kleidungsstück in der richtigen Größe zu finden, nur um dann am Ende doch das mitzunehmen was vor einer halben Stunde zu klein war. Am schlimmsten jedoch ist, wenn ich mal mit ihr in einen Elektromarkt gehe, da ist sie schon nach einer Minute genervt, weil ich doch so lange brauche. Ihr sagen, dass ich keine Lust auf shoppen gehen habe bringt auch nichts, da ich mir sonst einen Vortrag anhören kann, dass ich ihr nie einen Gefallen tue. Naja, was tut man nicht alles für seine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00027309 vom 12.12.2009 um 13:20:07 Uhr in Düsseldorf (34 Kommentare).

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“Beichte

1915 Der ungebetene Gast

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Boshaftigkeit Nachbarn Telefon

Seit einem Jahr lebe ich in meiner neuen Wohnung und dort habe ich eine katastrophale Nachbarin. Anfangs machte sie einen hilfsbereiten und kumpelhaften Eindruck, aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass sie eine 40-jährige Frühpensionistin ist, die ständig Geldmangel hat, dafür aber fünf Tage die Woche komplett besoffen herumläuft. Da sie nichts zu tun hat, ist sie auch den ganzen Tag präsent, weiß alles und ist sehr neugierig. Sie ist auch regelmäßig sehr boshaft, schreit uns grundlos an und terrorisiert die ganze Nachbarschaft. Wenn man mal mit ihr spricht, dreht sie einem das Wort im Mund um und präsentiert es dann so bei anderen. Es nimmt sie mittlerweile eh keiner mehr ernst, aber trotzdem nervt ihre bloße Anwesenheit einfach. Ich versuche, sie auch so gut es geht zu ignorieren. Vor einiger Zeit bemerkte ich, dass Geld aus meiner Wohnung verschwunden ist. Zuerst wollte ich niemanden verdächtigen, aber nachdem das mehrfach geschehen ist, habe ich eine Überwachungskamera im Vorraum installiert. Und siehe da, die Nachbarin von nebenan war deutlich zu sehen, wie sie sich in meiner Wohnung aufhält, während ich bei der Arbeit war. Ich habe Anzeige erstattet und das Video-Material der Polizei übergeben. Von diesen Herrschaften bin ich übrigens maßlos enttäuscht. Es dauerte zwei Wochen, bis die Polizei meine Nachbarin dazu befragt hat und das verlief auch noch ergebnislos. Sie war nicht vernehmungsfähig, sprich zu besoffen. Obwohl sie danach einen Diebstahl zugegeben hat - in Summe waren es aber sicher an die zehn Diebstähle, mir fehlen insgesamt über 700 Euro -, kam nichts dabei heraus. Die Polizei wollte von mir sogar eine Liste mit Namen und Adressen meiner Freunde haben, obwohl keiner von denen einen Schlüssel für meine Wohnung hat. Ein paar Wochen später erstatteten zwei weitere Nachbarn ebenso Anzeige, weil auch aus ihren Wohnungen Geld entwendet wurde. Einer hatte auch eine Kamera installiert, wo diese Nachbarin deutlich zu sehen war. Er hat sie damit konfrontiert, wobei sie nur meinte, er solle sich nicht so anstellen wegen ein paar Euro. Das Geld ist ja eh nicht ganz so tragisch, aber die Tatsache, dass ständig eine fremde Person in unseren Wohnungen herumwühlt, ist das wirklich Schlimme an der Sache. Beim Vermieter haben wir uns beschwert und verlangt, dass er dieser Frau kündigen soll. Aber ihn interessiert das überhaupt nicht. Das einzige, was er getan hat, war, dass er unsere Schlösser hat austauschen lassen. Enttäuscht von Polizei und Vermieter, die beide nichts unternehmen, habe ich mich nun entschlossen, diese Frau selbst zu terrorisieren. Wertkarten-Handy und Prepaid-Internet zum Dank beschäftige ich diese Frau nun systematisch mit diversen Lieferungen, Eintragungen auf Partnervermittlungsseiten und so weiter. Zum Glück gibt es so viele unseriöse Webseiten im Internet, wo man Adresse und Handynummern hinterlegen kann, um kontaktiert zu werden.
Unter ihrem Namen habe ich massenhaft Produkte für sie erworben, Vertreter angefordert, mich auf Webseiten mit Bitte um Kontaktaufnahme eingetragen, und Ähnliches.


Essenszustellungen bekommt sie zu Hauf, nächsten Donnerstag um 8 Uhr in der Früh kommt die Spedition mit 4000 Litern Heizöl zu ihr und für ihr Auto, das sie angeblich weit unter Listenpreis verkaufen will, habe ich alleine für diese Woche noch knapp zehn Interessenten organisiert, die demnächst vor ihrer Wohnungstür stehen. Man glaubt es auch kaum, wie viele religiöse Vereinigungen es darüber hinaus gibt, die eine Freude daran haben, wenn man sie zum persönlichen Gespräch nach Hause bittet. Ich weiß, dass das alles sehr kindisch ist, aber nachdem diese eine Frau uns Nachbarn das Leben zur Hölle macht, sehe ich eine Lösung darin, sie dermaßen zu beschäftigen, dass sie selbst keine Zeit mehr haben wird, um uns zu belästigen, weil alle paar Minuten ein ungebetener Gast zu ihr kommt.

Beichthaus.com Beichte #00030541 vom 05.12.2012 um 02:05:46 Uhr (16 Kommentare).

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