Blackout

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Dummheit Lügen Verzweiflung Studentenleben Chemnitz

Ich beichte, dass ich mich nicht getraue, zu meiner eigenen Unfähigkeit zu stehen. Ich habe dieses Semester mit meinem Studium angefangen. Mit den meisten Fächern komme ich ganz gut klar, allerdings gibt es ein Fach, dass mir schon seit Oktober Kopfzerbrechen bereitet. Ich habe seit Mitte Oktober für die Prüfungen im Februar gelernt und hatte gestern die erste Prüfung. Natürlich in besagtem Fach. Ich fühlte mich sicher und zuversichtlich, weil ich war ja gut vorbereitet. Für die volle Punktzahl hätte mein Wissen sicher nicht gereicht, aber locker fürs Bestehen und darum ging es auch nur. Doch dann saß ich in der Prüfung und hatte Zitteranfälle, Schweißausbrüche und den massivsten Blackout meines Lebens. Alles war weg. Ich wusste rein gar nichts mehr. Ausgefüllt habe ich nichts. Absolut nada. Meine Eltern wissen von der verpatzten Prüfung und bemitleiden mich. Das kann ich auf den Tod nicht ausstehen, aber egal. Jetzt zu meiner eigentlichen Beichte. Ich werde meinen Großeltern erzählen, dass ich einfach nichts gemacht habe, ich wäre einfach zu faul gewesen.
Mein Opa ist ein ehemaliger Firmenmogul und Versagen in jeder Form ist ihm zuwider. Da ich keine Lust darauf habe, als der Loser des Jahrhunderts behandelt zu werden, werde ich ihn und seine Frau im Glauben lassen, dass die Prüfung an sich ein Kinderspiel gewesen sei, ich aber einfach zu faul war. Gegen Faulheit kann man schließlich was machen, gegen Dummheit nicht.

Beichthaus.com Beichte #00029775 vom 05.02.2012 um 10:26:22 Uhr in Chemnitz (Stollberger Straße) (21 Kommentare).

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Die Folgen des Vatertags

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Ekel Schamlosigkeit Trunksucht Last Night Hamburg

Ich war am Vatertag so besoffen, dass ich mein Handy (Black Berry 8100) selber in die Alster geworfen habe, meine Kollegen beleidigt und beim Döner essen in meinem Bett mit kompletter Kleidung eingeschlafen und am nächsten Tag zwischen Fleisch, Zwiebeln, Salat und Tzaziki aufgewacht bin. Das Ende vom Lied war, dass ich von meinem eigenen Geschmack im Mund kotzen musste.

Beichthaus.com Beichte #00023805 vom 12.05.2008 um 03:09:26 Uhr in Hamburg (Alsterufer) (16 Kommentare).

Gebeichtet von Rainking777 aus Ingolstadt
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“Folge

Fahrradschloss-Test mit den Nachbarn

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Dummheit Boshaftigkeit Kinder Nachbarn Oldenburg

Fahrradschloss-Test mit den Nachbarn
Als Kind bin ich nachmittags oft rausgegangen, um mit dem Fahrrad ein bisschen durch die Straßen zu fahren. Jedes Mal, wenn ich mein Rad aus dem Fahrradkeller geholt habe, sind mir an den älteren Fahrrädern diese Rahmenschlösser am Hinterrad aufgefallen. Das sind solche, wo man den Schlüssel nur abziehen kann, wenn das Schloss zu ist. Die Schlösser standen meistens offen. Weil ich es lustig fand und im Keller immer alleine war, beschloss ich einfach, die Schlösser abzuschließen und die Schlüssel mitzunehmen. Mit der Zeit wurde es mein Hobby, überall Fahrräder mit solchen Schlössern zu suchen und diese abzuschließen. Dabei war ich immer sehr vorsichtig, um nicht erwischt zu werden. Um den Verdacht nicht auf mich zu lenken, habe ich die Schlüssel immer in eine Hecke hinter dem Haus geworfen. Besonders amüsiert hat es mich, als ich einmal in den Keller ging und den Hausmeister zusammen mit einer Nachbarin dabei beobachten konnte, wie er ihr half, ihr Schloss aufzubrechen. Sie musste mit dem Fahrrad zur Arbeit. Fluchend, mit rotem Kopf stand sie daneben und ich weiß heute noch, wie angestrengt ich mein Lachen unterdrückte, als ich an ihr vorbei nach draußen eilte. Irgendwann fand ich dann aber keine solchen Fahrräder mehr, was mich immer geärgert hat.

Beichthaus.com Beichte #00034062 vom 06.10.2014 um 15:52:57 Uhr in 23758 Oldenburg (Gittendorfer Weg) (7 Kommentare).

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Aufgewacht im Dschungel

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Trunksucht Last Night Wuppertal

Aufgewacht im Dschungel
Ich (m/26) habe vor einigen Jahren aus einer Mischung von Alkohol und sexueller Frustration heraus, ein Kunstwerk vollbracht auf das ich bis heute, mit Abscheu und Freude zugleich, zurückblicke. Der Vorfall ereignete sich vor einigen Jahren an Halloween. Da ich den ganzen Tag arbeiten und deshalb ziemlich ausgelaugt war, entschied ich mich zwar Abends mit einigen Freunden wegzugehen, jedoch auf Alkohol zu verzichten und mit dem Auto zum Club zu fahren. Aus diesem Grund entschied ich mich auch, in dieser relativ kalten und sehr regnerischen Nacht, auf eine wasserfeste Jacke zu verzichten und in keiner weise regentaugliches Schuhwerk zu tragen, da ich ja später nicht mehr umständlich nach Hause laufen musste, wie ich in meiner Naivität glaubte.

Kaum eine halbe Stunde im Club sprach mich ein, zu diesem Zeitpunkt schon recht betrunkenes, aber durchaus hübsches Mädel, an. Spontan entschied ich mich meine Grundsätze von "keinen Alkohol heute Abend" über Bord zu werfen und mich einige Zeit mit dem Mädel zu vergnügen. Wir tranken, knutschten, tranken, knutschten und tranken noch mehr. Bis sie mich auf einmal fragte, ob ich nicht noch mit zu ihr kommen wolle. Ich, der zwar schon gut voll war, jedoch schon seit einigen Drinks an der sexuellen Brauchbarkeit meiner Bekannschaft zweifelte, und deshalb eher abgeneigt war, warf wieder einmal meine Bedenken über Bord und stieg mit ihr in ein Taxi. Mit einem starken Lallen und fast schon allerletzter Energie gab sie dem grinsenden Taxifahrer ihre Adresse durch. Bei besagter Adresse stellte sich jedoch heraus, dass es die falsche war, denn meine Bekanntschaft war, wie sich dann herausstellte, einige Tage zuvor umgezogen. Im Suffkopf hatte sie nicht daran gedacht. Wir sind dann durch die halbe Stadt zu ihrer neuen Wohnung gefahren. Ich möchte noch festhalten, dass mich der Abend bzw. die Getränke schon knapp 40 Euro gekostet haben und die Taxifahrt noch einmal 30 Euro. Sie war schon lange pleite!

Angekommen in ihrer neuen Wohnung, die in der 3. Etage war, und ich erinnere daran, dass das Mädel nicht mehr richtig laufen konnte und mehr oder weniger im Koma lag, bot sich mir ein trostloser Anblick. Es war noch kaum was ausgepackt, jedoch war die Wohnung gerade frisch renoviert. Rauhfaser weiß, so wie ihr circa 20 qm großes Schlafzimmer, in dem nur ein Bett stand und ein unaufgebauter Schrank. Schon als wir unten aus dem Taxi ausstiegen wusste ich, dass dieser Abend kein Happy End im Bett nehmen würde. Im Bett liegend und sie aus dem letzten Loch pfeifend, küssten wir uns noch circa eine Minute, bis sie einschlief. Zu diesem Zeitpunkt war es 3 Uhr und ich war hellwach, da ich nur Wodka-Red Bulls zuvor konsumiert hatte. Da saß ich nun und wollte eigentlich gehen, als ich bemerkte, dass es draußen aus allen Kübeln goss und ich in meinem Outfit keinen Schritt nach draußen wagen konnte, ohne mir eine Lungenentzündung einzufangen. Außerdem war ich mir sicher, dass in dieser Ecke der Stadt zu dieser Zeit kein Bus mehr fuhr. In meinem Portemonnaie war absolute Ebbe, so dass ich auch kein Taxi nehmen konnte. Zumal ich schon sehr angefressen war, überhaupt 70 Euro insgesamt ausgegeben zu haben für einen One Night Stand, der keiner werden sollte. Ziemlich frustriert machte ich mich dann in der Wohnung auf Spurensuche, mit dem Ziel, Zeit totzuschlagen, um dann gegen 6 Uhr, wenn die Busse wieder fuhren, aufzubrechen. So öffnete ich so ziemlich jede Umzugskiste und es stellte sich heraus, dass das betrunkene Mädel anscheinend Kunststudentin war und nebenbei noch einen Faible für Afrika Deko hatte. Jedenfalls hatte sie hunderte verschiedener Farbtöpfe, sowie noch Abtönfarbe in allen Variationen. Anscheinend sollte die Wohnung nach der Renovierung noch "akzentuiert" werden, wie es ein Raumausstatter sagen würde. Die Akzentuierung übernahm ich dann kurzerhand!

Zu meiner Beichte: Ich möchte beichten, dass ich aus sexueller Frustration und Rachegelüsten, das Mädel splitterfasernackt ausgezogen habe und sie mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln wie einen Tiger, also orange, weiß, schwarz von oben bis unten angemalt habe. Ich habe sie sogar trocken lassen und sie dann gewendet. Das Ganze hat circa eine Stunde gedauert. Da sie von alledem nichts mitbekam, entschloss ich mich, noch einen Schritt weiter zu gehen, da mir noch Zeit blieb und auch ihr frisch renoviertes und weiß gestrichenes Schlafzimmer gemäß ihres Afrika-Faibles zu verschönern. Ich zog mich bis auf die Boxershorts aus, da ich meine Klamotten nicht versauen wollte, suchte mir an Farben alles zusammen, was sie so als Kunststudentin und im Zuge der Renovierung da hatte und zauberte im gesamten Zimmer, bis auf eine Wand, einen wunderschönen Jungle hin. Ich muss dazu sagen, dass ich mich künstlerisch eher für behindert halte. Der Anblick, der sich mir bot war jedoch atemberaubend. Ich war so in Fahrt, dass fast kein Flecken mehr weiß blieb und der nackte Tiger im Bett vor dem Dschungel-Panorama war einfach nur unglaublich. Die Aktion dauerte 4 Stunden und gegen 8.30 Uhr fuhr ich dann nach Hause. Es tut mir auf der einen Seite unglaublich Leid, denn ich glaube ich habe nicht nur die teuren Öl- und Acrylfarben restlos leer gemacht und ein absolutes Massaker angerichtet, sondern ich habe mir dann auch noch für ein Frühstück 20 Euro geklaut, die ich beim gehen in der Küche in einer Dose fand, weil ich etwas essbares gesucht habe. Auf der anderen Seite, denke ich immer noch daran zurück und muss jedes mal lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030202 vom 24.08.2012 um 17:10:27 Uhr in Wuppertal (71 Kommentare).

Gebeichtet von Colazz
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Einladung zum Hardcore-Porno

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Diebstahl Frankfurt

Es ist schon einige Jahre her, ich ging durch mein Viertel mit dem Hund spazieren. Da kam ich an einem Posteinwurfkasten vorbei und ich sah, dass unten ein Brief heraushing. ich zog ihn hinaus und ging nach Hause. Dort öffnete ich den Brief, las ihn kurz durch. Es war eine Ankündigung zu einem Seminartreffen für junge Menschen, die behinderten Menschen helfen wollen.

Nun ja, was habe ich getan? Ich nahm das Hardcorecover eines Schwulenpornos. Dort war natürlich alles zu sehen. Dies tat ich dem Brief bei, klebte ihn zu und brachte ihn zurück zum Postkasten. Der Empfänger wird wohl aus allen Wolken gefallen sein. Eventuell auch tierisch sauer. Kann ja sein, dass er denkt man bezweifle seine sexuelle Ausrichtung. Der Absender wird in furchtbare Erklärungsnot gekommen sein. Darauf kommt man ja nicht, dass wer den Brief entwendet und etwas beilegt. Das wird sicher hohe Wellen geschlagen haben.

Beichthaus.com Beichte #00026677 vom 16.07.2009 um 14:32:35 Uhr in Frankfurt (26 Kommentare).

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