Beichte #00006638

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Oberneukirchen

Lieber Gott. Ich muss gestehen, heute ins Waschbecken gepinkelt zu haben. Du denkst dir jetzt: "BlaBlaBla, jede Woche erzählt der mir das Selbe." Du hast Recht, aber es war das erste mal, dass meine Mutter sich dabei die Haare gewaschen hat!!!!

Beichthaus.com Beichte #00006638 vom 20.03.2006 um 02:01:18 Uhr in Oberneukirchen (1 Kommentare)

Kuss auf den Kopf

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Begehrlichkeit Partnerschaft Schöppenstedt

Ich (m/52) bin fast zwei Meter groß, während meine Frau um anderthalb Köpfe kleiner ist. Ich finde es so schön, sie auf den Kopf zu küssen, wofür der Größenunterschied natürlich auch ideal ist. Meine Beichte ist, dass ich es wirklich ständig mache. An Orten, an denen es nicht ungewöhnlich ist (zum Beispiel beim Stehen in der Bahn, vor der Kinokasse), aber auch in der Kirche oder bei der Arbeit. Oder wenn sie mir etwas erzählt und ich eigentlich zuhören will, aber mich dann diese große Liebe und dieser Beschützerinstinkt überkommt und ich ihr gedankenverloren einen Kuss auf den Kopf gebe. Oft lasse ich meine Lippen so lange in ihren Haaren vergraben, bis sie mich liebevoll darauf aufmerksam macht, wie lange wir schon so herumstehen. Ich beichte, dass ich süchtig nach dieser Art von Kuss bin - für mich tausendmal schöner als jeder Sex.

Beichthaus.com Beichte #00034949 vom 25.01.2015 um 21:33:44 Uhr in Schöppenstedt (14 Kommentare)

Verachtung für meinen Vater

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Hass Ungerechtigkeit Familie Dortmund

Ehrlichkeit und Wahrheit waren mir schon immer unglaublich wichtig. Also möchte ich eines beichten, dass ich weder Bekannten, noch meinen engsten Freunden erzählen will. Folgendes:
Ich hasse meinen Vater. Von Herzen. Er ist mein leiblicher Vater und ich bin mit ihm aufgewachsen. Er und meine Mutter sind nach wie vor verheiratet und lieben sich. Das gönnen ich ihnen auch, keine Frage! Die Sache ist bloß, dass es einen gewissen Generationskonflikt zwischen uns gibt. Er war schon verhältnismäßig alt, als ich geboren wurde. Er hat sich immer gekümmert. Die Sache ist nur, nachdem ich in die Pubertät kam und auch, als ich daraus hinaus gewachsen bin, gehe ich ihm scheinbar immer mehr gegen den Strich. Er lässt einfach nicht mit sich reden. Egal, ob man mit einer persönlichen Sicht der Dinge ankommt oder mit wissenschaftlich fundierten Ergebnissen: Er lässt sich nicht von seiner Meinung abbringen. Und genau das bringt mich immer wieder zur Weißglut. Und, statt mich jedes Mal wieder auf eine Diskussion einzulassen, bei der ich weiß, dass er sich meine Sicht nicht einmal anhört, sondern sofort dagegen protestiert, verlasse ich grundsätzlich den Raum, um ruhig zu bleiben.


Konfrontationen bringen nichts. Diskussionen machen mich nur wütend, weil meine Seite überhaupt nicht interessiert. Vollkommen egal, worum es geht: Dritte Welt, seinen Kindern einen Klaps zu verpassen oder sonst etwas.
Darauf habe ich keine Lust mehr. Und ich hasse ihn für all die Wut und den Zorn, den ich wegen ihm verspüre. Ich bin nicht die Vorzeige-Tochter, die er vielleicht gerne hätte. Ich hasse ihn nicht einfach, ich verachte ihn, spreche ihn beispielsweise nur noch mit Vornamen an. Meine Beichte ist eigentlich, dass mir meine Mutter unglaublich leidtut. Sie kann meinen Vater nehmen, wie er ist. Ich nicht. Sie leidet mehr unter der Situation, als ich. Sie tut mir leid und ich weiß, dass ich sie mit meinem Verhalten verletze. Das tut mir wirklich leid! Ich werde mich nun nur deshalb intensiv um einen Job bemühen, um ausziehen zu können. Jemanden, der zu mir, als ich circa zehn Jahre alt war, sagte "Ich bin euch doch nur wichtig, weil ich Geld nach Hause bringe", kann einfach nur meine Verachtung ernten. Außerdem möchte ich beichten, dass mein erster Gedanke bei diesem Satz war "Halt die Fresse! So viel verdienst du nicht, dass uns nur das Geld interessieren kann. Da muss mehr bei sein!" Ich weiß, dass Familie wichtig ist, man hat schließlich nur eine. Aber ich ertrage das nicht länger.

Beichthaus.com Beichte #00031062 vom 21.04.2013 um 01:22:18 Uhr in Dortmund (Weiherstraße) (18 Kommentare)


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