Meine Miyako-Figur

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Peinlichkeit Fetisch Krautheim

Heute ist mein 23. Geburtstag. Meine Mutter kam heute vorbei und das einzige Geschenk, das sie brachte, war eine Packung Kondome. Und sie fragte mich, warum ich ihr noch immer keine Mädchen vorgestellt habe. Ich seufzte leicht und sagte ihr, dass ich die Kondome nicht brauche. Sie meinte "Naja, nimm sie trotzdem, wenn du sie mal brauchst". Ich sagte ihr "Nein wirklich, ich brauche sie nicht. Gib sie meinem Bruder, der kann sie bestimmt brauchen. Er ist ja immerhin 17 Jahre alt.

Meine Mutter sah mich genervt an und fragte "Du verhütest aber schon?". Mir war klar, dass sie es nicht kapieren würde, wenn ich es ihr nicht direkt erkläre, also sagte ich "Schau, ich habe noch nicht mal jemanden geküsst, geschweige denn hatte ich eine Beziehung. Ich brauche sie wirklich nicht, bei mir würden die nur ablaufen." Sie sprach weiter "Aber die laufen erst 2011 ab...", ich meinte "Eben!", sie guckte nach unten auf die Tasche, in der sie sie gebracht hatte, und sagte "Na gut. Ich bin eh nur gekommen um dir das vorbei zu bringen und Alles Gute zu sagen. Ich gehe nur noch schnell ins Bad bevor ich gehe." Ich ging also in mein Zimmer, während sie ihre Geschäfte erledigte. Nach ca 5 Minuten kam sie in mein Zimmer und meinte, sie würde jetzt fahren. Seit ich hier eingezogen bin, hat sie mein Zimmer nicht betreten, aber dass ich auf Animezeug (oder "das koreanische Zeug", wie sie es nennt) stehe, wusste sie sowieso schon ewig.

Sie lachte ein bisschen und meinte "Du hast gesagt du hättest keine besondere Person, aber trotzdem schläfst du jeden Tag mit ihr." Ich sah in die Richtung in die sie zeigte, es war mein Miyako-Kissen auf meinem Bett. Ich sagte "Ahja, genau" und gab ein offensichtlich falsches Lachen von mir. Nach dieser Situation begleitete ich sie zur Haustür hinaus und zum Taxi und sperrte danach die Tür ab. Ich blickte auf meinen Tisch, sah die Tasche in der sie die Kondomschachtel brachte. Öffnete sie und fand eine Miyako-Figur zusammen mit den Kondomen darin. Woher zur Hölle wusste sie von Mai Waifu?

Beichthaus.com Beichte #00008690 vom 02.05.2006 um 02:40:39 Uhr in Krautheim (6 Kommentare).

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Mein Bitcoin Guthaben: 17.000 Bitcoins

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Diebstahl Verzweiflung Arbeit Internet Kastellaun

Mein Bitcoin Guthaben: 17.000 Bitcoins
Ich beichte, dass ich gerade vollkommen überfordert mit einer Situation bin, über die andere sich vermutlich freuen würden. Ich weiß nicht mehr ein oder aus, bzw. was ich jetzt tun soll. Darüber vernachlässige ich seit Tagen so ziemlich alles - allem voran aber meine Familie und meinen Job. Das Ganze kam so: Vor 3 oder 4 Jahren habe ich mal in einem Forum aus Zufall über Bitcoins gelesen. Das ist eine Internet-Währung an der man sich (legal) durch sogenanntes Mining beteiligen kann. Damit die Währung funktioniert wird sozusagen Rechenpower ohne Ende benötigt, für die - wenn man sie selbst bereitstellt - so eine Art Belohnung in eben dieser Währung stattfindet.

Jedenfalls hat mich das damals irgendwie interessiert und ich habe auf mehreren unserer dicksten Server (ich bin IT-Admin in einer größeren Firma und habe mehrere Server-Schränke voll Server zu betreuen) so einen Client installiert, der zeitgesteuert in den Leerlauf-Zeiten (also am Wochenende und nachts) CPU-Leistung bereit stellt, um eben diese Bitcoins zu verdienen. Da damals der Wert einer solchen Coin nur wenige Cent betrug, hab ich das einfach mal laufen lassen um nach ein paar Monaten zu schauen, was daraus geworden ist - und das ganze irgendwie mit der Zeit vergessen.

Vor ein paar Tagen jedoch habe ich eine Mitteilung in der Presse gelesen, dass der Währungskurs von Bitcoins auf einem Allzeit-Hoch liegt und da ist mir das ganze wieder eingefallen. Nachdem ich mich erstmal wieder komplett in das ganze Thema einarbeiten musste (die Dienste auf den Servern waren gut versteckt und natürlich von mir damals umbenannt worden, so dass jemand anders nicht darüber stolpern konnte) und ich auch mein Wallet (das ist quasi das Konto, wo die ganzen Bitcoins hingebucht werden) wiedergefunden habe, ist mir fast das Herz stehen geblieben. Über die Jahre hat sich ein Guthaben von etwas über 17.000 Coins angesammelt, was nach heutigem Wechselkurs ein Vermögen von gut einer Million Euro ist.

Ich wäre buchstäblich beinahe in Ohnmacht gefallen. Das schlimmste an der Sache ist jedoch, dass der Kurs selbst in den letzten Tagen kontinuierlich steigt. Ich habe auch keine Ahnung, wie ich das Geld überhaupt sauber (also versteuert - ohne dass es irgendwelche rechtlichen Probleme gibt) in Euros auf mein richtiges Bank-Konto kriege, noch wie ich das irgendwem verklickern kann, was da los ist. Gleichzeitig habe ich Angst, dass der Kurs morgen wieder komplett abrauscht und die Coins nichts mehr wert sind. Andererseits finde ich es unfassbar erregend, dass es morgen auch noch viel mehr Geld sein könnte. Dazu kommt auch noch der Gedanke, dass das Geld ja eigentlich meinem Arbeitgeber zusteht, weil es auf seinen Rechnern und von seinem Strom erzeugt wurde. Ich kann schlichtweg keinen einzigen klaren Gedanken mehr fassen. Was soll ich nur machen? HILFE!

Beichthaus.com Beichte #00030930 vom 25.03.2013 um 17:57:09 Uhr in Kastellaun (63 Kommentare).

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Angst vor Behinderten

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Vorurteile Feigheit Neurosen Stolberg-Gressenich

Ich habe echte und wirkliche Angst vor Behinderten. Auch wenn ich mir immer wieder einrede, dass sie nichts dafür können, gruseln sie mich zu Tode. Als ich einmal mit einem Behinderten im Fahrstuhl gefahren bin, musste ich fast heulen und schlecht war mir auch. Ich meide das Thema in allen Bereichen des Lebens und als wir auf der Arbeit ein Projekt zur Integration behinderter Menschen bearbeiten sollten, bin ich klammheimlich nach Hause gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00027866 vom 31.05.2010 um 14:14:08 Uhr in Stolberg-Gressenich (57 Kommentare).

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Spendensammler vorm Supermarkt

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Geiz Engherzigkeit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich nicht mehr in Edekamärkte gehe und deswegen immer einen mega Umweg machen muss zum Einkaufen. Neuerdings scheinen diese nämlich einen Vertrag mit einem bekannten Rettungsdienst zu haben, der gerne Spenden sammelt. Vor diversen Edekas in meiner Stadt steht so ein Stand mit je zwei oder drei Leuten, die einen sehr souverän ansprechen. Es geht letztendlich darum, einen Vertrag zu unterschreiben, in dem man einwilligt, dass jeden Monat eine bestimmte Summe vom Konto eingezogen wird. Einmal habe ich mir 10 Minuten alles angehört, bis das schließlich herauskam: Einmalige Spenden sind angeblich nicht möglich, aber man könne ja wieder kündigen, wenn man wollte. Natürlich habe ich nichts unterschrieben, denn es wird darauf gebaut, dass der Spender letztendlich zu faul oder bequem ist, das Ganze wieder zu beenden - oder es schlicht vergisst und einfach weiter abgebucht wird.

Neulich wurde es mir echt zu bunt, als ich wieder mal angesprochen wurde und direkt gesagt habe, dass ich kein Interesse habe. Die Hartnäckigkeit erinnert stark an die von Klinkenputzern oder Handyvertragsaufschwatzern, das wollten sie nämlich gar nicht akzeptieren und waren auch nicht mehr so freundlich. Das sagt eine Menge aus. Ich fühle mich schlecht, dass ich so gar nicht spenden kann bzw. will, weil Rettungsdienste eine sehr wichtige Sache sind, aber diese Masche ist echt schon frech. Auf der anderen Seite verstehe ich auch den Frust, zumal so wichtige Dinge komplett staatlich gestellt gehören, bei den abnormen Steuergeldern, die kassiert werden.

Beichthaus.com Beichte #00040030 vom 12.07.2017 um 18:58:17 Uhr (11 Kommentare).

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Rettung vor dem Pädophilen

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Gewalt Aggression Feigheit

Ich (m) habe vor knapp zwei Jahren, als ich 16 war, einen Pädophilen von einer Schandtat abgehalten. Um von der Schule nach Hause zu kommen, fahre ich jeden Tag mit dem Fahrrad ein kleines Stück durch den Wald. Ich sah vor mir, wie ein ungefähr 60 Jahre alter Mann ein Mädchen in meinem Alter an den privaten Stellen anfasste. Ich rannte zu ihm und prügelte mit aller Kraft auf ihn ein. Als er blutüberströmt und orientierungslos auf dem Boden lag, packte ich das Mädchen und sah zu, dass wir Land gewannen. Meine Beichte ist, dass ich die Polizei nicht gerufen habe, um einer Anzeige wegen Körperverletzung zu entgehen. Ich bin nämlich als Gruppenleiter in einer Jugendhilfsorganisation engagiert, und eine Anzeige wegen Körperverletzung würde für mich die Entlassung bedeuten. Das kann ich mir nicht leisten. Ich bitte um Absolution. Ich bin heute übrigens mit ihr zusammen, es läuft bestens.

Beichthaus.com Beichte #00033405 vom 05.06.2014 um 23:11:21 Uhr (44 Kommentare).

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