Warum ein Stehpinkler ein Handtuch braucht

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Unreinlichkeit Stolz

Ich (m/30) bin überzeugter Stehpinkler seit ich ungefähr 13 bin. Manchmal habe ich jedoch das Problem, dass einige Spritzer auf die Brille oder gegen den Klodeckel landen. Als ich noch zu Hause gewohnt habe, habe ich es einfach mit einem Handtuch weg gewischt und hängte es wieder zurück. Die Hände habe ich mir danach auch nie gewaschen. Selbst wenn ich heute noch irgendwo zu Gast bin, nehme ich ein beliebiges Handtuch, wische es weg und hänge es auch wieder zurück. In meinen eigenen vier Wänden habe ich zum Glück ein Pissoir und muss nie meine eigenen Handtücher nehmen. Im Stehen pinkelt es sich halt viel schneller und ich spare erheblich Zeit, als wenn ich mir erst die Hose runterziehen muss.

Beichthaus.com Beichte #00040589 vom 03.11.2017 um 23:32:05 Uhr (9 Kommentare).

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Pinkelspiele im Büro des Chefs

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Dummheit Ekel Waghalsigkeit Kollegen Arbeit

Meine Arbeitskollegen und ich waren noch nie wirklich motiviert. Was erwartet man von einer Gruppe Dreißigjähriger, die von acht bis sechs Uhr im Büro sitzen müssen, sich stündlich einen Kaffee reinhauen und anschließend ihren Koffeinrausch in einer zweistündigen Zugfahrt ins traute Heim ausklingen lassen, nur um dann nach einem Mitternachtssnack am nächsten Tag das gleiche Leben wieder zu beginnen? Es wäre keine Übertreibung, würde ich sagen, dass wir manchmal Wache schoben, damit der eine oder andere noch seinen Rausch vom Sonntagabend ausschlafen konnte. Im Großen und Ganzen sind also alle ganz lieb, doch trotzdem gab es nie einen Kontakt außerhalb der Arbeit. Trotzdem sind sie mir ab Februar sehr ans Herz gewachsen und ich möchte nun beichten, wie es dazu kam. Alles begann beim Flaschendrehen. Wie wir darauf kamen, weiß ich nicht mehr genau, aber irgendwann saßen wir alle zusammen und haben ein paar Mutproben aufgestellt und peinliche Fragen gestellt, statt zu arbeiten. Es kam dadurch natürlich niemand zu schaden - außer vielleicht unser Unternehmen, und weil es so viel Spaß machte, spielten wir das Spielchen öfters. Beim letzten Mal haben wir es aber ein bisschen übertrieben, ich erinnere mich noch genau daran, denn es war ein Montag und es war sehr amüsant, dass eine Gruppe erwachsener Männer im Anzug und mit pinken Krawatten zusammen auf dem Boden saßen und sich fiese Mutproben überlegten.


Schon ziemlich am Anfang traf die Flasche mich und ich entschied mich für "Pflicht", was keine gute Idee war, denn es folgte wohl die härteste Aufgabe überhaupt: Ich sollte auf die Unterlagen meines Chefs pinkeln. Wir malten uns aus, wie lustig es doch wäre, wenn sie Wache halten, ich auf seinen edlen Echtholztisch steige, den Reißverschluss aufzippe und es dann auf seine Unterlagen laufen lasse. Rückblickend kann ich mir nicht mehr erklären, was mich dazu bewegt hat, aber wir machten uns kurz vor Feierabend auf dem Weg zum Büro des Chefs - dieser ist im Übrigen nur recht selten im Büro - und während die Kollegen zur Sicherheit Schmiere standen, schiffte ich einfach darauf los. Das Lachen zu unterdrücken war eine ziemliche Qual, aber im Endeffekt war ich doch erschrocken, da ich nicht davon ausging, dass der ganze Tisch so nass werden würde. Irgendwie hatte ich nur an ein bisschen Feuchtigkeit gedacht, aber dann war quasi jedes einzelne Blatt Papier vollkommen durchnässt. Das ist meine Beichte. Ich habe auf den Bürotisch meines Chefs gepinkelt. Das Ganze war vor einem Monat und ich bin jetzt arbeitslos. Meine Kollegen versuchten noch, das Ganze irgendwie abzumildern, indem sie alle mit dem Boss reden wollten, aber ich wäre sowieso bestraft worden, weshalb ich das dankend ablehnte. Warum alle bestrafen, wenn nur ein Einzelner leiden kann? Mein Leben ist inzwischen im Eimer - ich bin arbeitslos, meine Verlobte ist kurz davor, die Hochzeit abzublasen und die ganze Nachbarschaft verachtet mich. Ich habe niemanden mehr - außer meine vier Kollegen. Trotzdem werde ich wohl demnächst in eine andere Stadt ziehen müssen.

Beichthaus.com Beichte #00033552 vom 03.07.2014 um 19:34:45 Uhr (18 Kommentare).

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Mein Chef nervt

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Hass Boshaftigkeit Chef Leutkirch

Mein Chef nervt mich, seine Kritik kommt immer sehr harsch herüber. Und Recht hat er selten. Zum Beispiel will er genormte und gesetzlich vorgeschriebene Dokumente abändern. Das Firmenlogo drauf haben oder weiß der Fuchs was sonst noch. Das geht zwar eigentlich nicht, aber ich muss es fast immer machen. Deswegen habe ich mir etwas angewöhnt: Ich verstecke immer Sachen die ihm wichtig sind, wenn ein großes Projekt zur Abnahme ansteht. Zum Beispiel vertausche ich die Schlüssel zum Geräteschuppen und hoffe das es schneit, wenn es denn Winter ist. Im Sommer dreht es sich immer um Dinge die sein Hobby, die Jagd betreffen. Der gute Mann ist dann so beschäftigt mit der Suche und flucht und ärgert sich, dass er sich nicht zu viel Zeit für die Projekte nehmen will. Und mit zu viel Zeit meine ich eben auch zu viel Zeit. Außerdem werfe ich seine Visitenkarten im Schauraum immer zerknüllt in eine bunt bemalte Milchkanne, die genau unter dem Ständer mit den Visitenkarten steht. Er hat sich sogar schon in Gesprächen mit mir über diese "unmöglichen Besucher" geärgert. So lasse ich indirekt Frust ab. Aber ich wünschte ich könnte das anders regeln.

Beichthaus.com Beichte #00027066 vom 03.10.2009 um 15:45:32 Uhr in Leutkirch (14 Kommentare).

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Orgasmus im Pool

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Wollust Begehrlichkeit

Ich (w) hatte meinen ersten Orgasmus mit 12 Jahren, bei einer Schulfreundin im Pool. Ich habe bei ihr übernachtet und dann sind wir nachts baden gegangen. Der Pool hatte nämlich so tolle Düsen am Rand, wo das Wasser rauskommt.

Beichthaus.com Beichte #00023936 vom 03.06.2008 um 18:45:55 Uhr (14 Kommentare).

Gebeichtet von Chicksen
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Vom Stalker zur Freundin

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Falschheit Lügen Selbstsucht Internet Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mit meinem Freund unter Vorgabe falscher Tatsachen zusammengekommen bin. Er ist ein mehr oder weniger bekannter Youtuber und ich war seit fast zwei Jahren ein Riesenfan von ihm, als ich ihn persönlich kennenlernte. Da ich mir jedoch als Fangirl wenig Chancen bei ihm ausmalte und auch interessanter und weniger leicht zu haben wirken wollte, tat ich bei unserer ersten Begegnung so, als hätte ich noch nie was von ihm gehört. Ich muss sagen, dass ich wirklich ein total verrückter Fan war, ich hatte alle online von ihm erhältlichen Fotos auf meinem PC gespeichert, habe alle seine wirklich vielen Videos zigmal geguckt, wusste alles über ihn aufgrund von Internetforen, Online-Fangruppen etc. Ein richtiger Stalker eben. Jeden Abend bin ich mit seiner Stimme im Ohr eingeschlafen, indem ich mir zum Einschlafen die Playlist seiner Videos anmachte. Ich war auch auf allen seinen Fantreffen, egal ob es bei mir in der Gegend war. Zum Glück hat er mich da nicht gesehen bzw. wahrgenommen. Unsere erste Begegnung war von mir geplant. Ich wusste, dass er dort sein würde, und wartete dort auf ihn. Dass ich aus seinen Videos wusste, worauf er bei Mädchen steht, war mir von großem Vorteil. Ich tat ganz unnahbar und nicht allzu interessiert, obwohl ich mich ihm am Liebsten um den Hals geworfen hätte. Bei unserem ersten Date fragte ich ihn ganz unschuldig, was er denn so mache und als er mir sagte, er mache Youtube-Videos, stellte ich ihm viele Fragen zu dieser Tätigkeit, als wüsste ich nichts darüber.


Ich habe mittlerweile natürlich alle Hinweise darauf, dass ich sein Fan war, vernichtet bzw. gelöscht. Was mir ein bisschen Sorgen macht, ich habe ihm früher ziemlich viele Fanmails geschrieben. Natürlich habe ich diese E-Mail-Adresse und meinen Youtube-Account gelöscht, aber theoretisch könnte er irgendwann auf seine alten Fanmails stoßen und dort auf eine E-Mail-Adresse, die meinen Spitznamen und mein Geburtsdatum beinhaltet, stoßen. Ich fürchte auch, dass sich in den Nachrichten weitere Hinweise befinden. Ich habe ihn damals wirklich auf allen Plattformen regelrecht bombardiert. Ich hoffe, er findet das nie.

Beichthaus.com Beichte #00035253 vom 13.03.2015 um 14:46:03 Uhr (9 Kommentare).

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