Geschwisterstreit

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Mord Aggression Zorn Tiere Kinder Birstein

Ich (m) habe mich im Alter von 9 oder 10 Jahren häufiger mit meiner großen Schwester (drei Jahre älter) gestritten, denke das ist normal, man wollte zum Beispiel gleichzeitig fernsehen oder so. Eines Tages haben wir uns wieder gezofft, weswegen weiß ich nicht mehr, und ich war ziemlich wütend auf sie. Auf einmal sah ich ihren Meerschweinchenkäfig vor mir, habe ihr Meerschweinchen genommen und aus gut einem Meter Höhe auf den Boden geworfen. Das Meerschweinchen hat zwar überlebt, war allerdings querschnittsgelähmt und wurde eingeschläfert. Hiermit beichte ich, dass ich ein Meerschweinchen aufgrund eines wahrscheinlich banalen Streits mit meiner Schwester getötet habe, obwohl ich es eigentlich sehr gern hatte.

Beichthaus.com Beichte #00028921 vom 10.05.2011 um 22:51:00 Uhr in Birstein (23 Kommentare).

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Die Katze hat es nötig!

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Maßlosigkeit Tiere Neugier

Meine Katze hat es so nötig... Sie muss zwei Mal die Woche gebürstet werden und danach leckt sie sich immer nochmal selber! Jetzt grade im Moment auch schon wieder, das nimmersatte Mistvieh. Ich gestehe, dass ich ihr gerne dabei zuschaue. Bin ich jetzt ein schlechter Mensch?

Beichthaus.com Beichte #00005185 vom 14.02.2006 um 04:18:01 Uhr (2 Kommentare).

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Das Schlimmste am Krankenhaus sind die Patienten!

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Aggression Zorn Ekel Engherzigkeit Gesundheit

Ich (w/21) beichte, dass ich eine alte Frau niedergemacht habe, die vermutlich nicht einmal etwas dafür konnte. Aber nun von Anfang an: Vor Kurzem musste ich einen einwöchigen Krankenhausaufenthalt auf mich nehmen, davon drei Tage auf der Intensivüberwachungs- (kurz IMC) und vier Tage auf der Normalstation. Während dieser Zeit hatte ich insgesamt acht verschiedene Zimmernachbarn - die Leute kommen und gehen, man kennt es ja. Mit den meisten davon hatte ich kein Problem und auch Recht wenig zu tun, vor allem nicht auf der IMC-Station, da wir dort durch Vorhänge getrennt waren und ich selbst genug mit meiner eigenen Krankheit zu kämpfen hatte. Das Durchschnittsalter meiner Zimmergenossen lag ungefähr zwischen 50 und 70 Jahren. Kurzzeitig war auch eine 35-Jährige neben mir, mit der ich mich sehr gut verstand - es war fast so, als kannten wir uns schon jahrelang.

Aber das ist eigentlich nebensächlich. In dieser Beichte geht es um eine 87-jährige "Hexe" - wie ich sie nenne - die mir die letzten drei Tage dieses Aufenthalts zur Hölle machte. Gerade hatte ich mich noch gefreut, endlich nicht mehr an sämtlichen Gerätschaften angeschlossen zu sein, da musste ich auch schon dieses Grauen erblicken. Die Frau war wirklich so ziemlich das Gegenteil einer Augenweide. Klar, als ältere Person muss man nicht besonders hübsch sein oder übermäßig auf sein Aussehen achten, aber der Anblick, der sich mir dort bot - man möchte es sich nicht vorstellen. Ich sage mal so: Die vielen Jahre des starken Rauchens waren definitiv nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Klapprige Statur, eingefallenes Gesicht mit sehr auffälligen und großen braunen Flecken. Von den Zähnen ganz zu schweigen - jedenfalls die paar, die noch vorhanden waren. Jedes Mal, wenn sie ihren Mund aufmachte, hat sich mir der Magen umgedreht - und das ist nicht übertrieben. Mir wird schon wieder schlecht, wenn ich nur daran denke.

Nun ist es so, dass es nicht ihr Äußeres war, das mich so sehr gestört hat. Nein, es war vor allem ihr Verhalten. Am ersten Tag fing es damit an, dass sie meinen Besuch (sowie ungefähr alle Personen, die dieses Zimmer betraten) permanent um Zigaretten anbettelte. Man muss dazu sagen, dass sie wegen Wasser in der Lunge ins Krankenhaus gekommen war und auch sonst ohne Sauerstoffgerät kaum noch Luft bekam. Doch die Sucht war scheinbar wichtiger als die eigene Gesundheit. Es ging sogar so weit, dass sie einer Freundin von mir in die Tasche greifen wollte, als sie dort eine Packung Zigaretten sah. Wir waren natürlich beide empört darüber, jedoch sollte das nur die Spitze des Eisbergs sein.

Später an diesem Tag, als aller Besuch weg war und nur noch die Alte und ich alleine im Zimmer waren, musste ich irgendwann meine Notdurft verrichten. Ich stand also auf und ging ins Bad. Als ich wiederkam, stand sie an meinem Bett, mit meinem kleinen (jeder hatte ein großes und ein kleines) Kissen in der Hand. Ich habe sie darauf hingewiesen, dass das nicht ihr Bett ist und ihres eins weiter sei. Sie tat nur so, als hätte sie es nicht gewusst. Später stellte sich heraus, dass sie mir eiskalt das Kissen stehlen wollte! Na ja, ist ja alles noch nicht so tragisch. Sie schaffte es mehrmals, das Fenster auszuhängen, weil sie nicht gerafft hat, wie man es schließt, zwei Mal halb aus dem Bett zu fallen sowie mehrmals fast zu ersticken, weil sie sich vermutlich zu stolz war, eine Krankenschwester oder einen Pfleger zur Hilfe zu holen. Stattdessen hat sie lieber mich und (falls vorhanden) die andere Zimmernachbarin belästigt, wenn sie irgendetwas brauchte, obwohl wir ihr des Öfteren erklärt haben, dass dafür die Pflegekräfte zuständig sind und nicht wir.

Soweit zum Geschehen tagsüber. Die Nächte waren schlaflos. Fenster auf - Fenster zu, Licht an - Licht aus. Das Schlimmste waren ihre nächtlichen Atemgeräusche. Damit meinte ich nicht ihr leises, friedliches Schnarchen, wenn sie denn einmal schlief. Auch das Blubbern ihres Sauerstoffgeräts hat mich nicht großartig gestört. Allerdings war sie eben - trotz Schlaftablette - den Großteil der Nacht wach. Die Laute, die sie dabei von sich gab, waren für mich unbeschreiblich. Man könnte fast sagen, dass es ein permanentes Erstick-Geräusch war, über Stunden hinweg und das auch nicht zu leise. Nicht einmal Kopfhörer haben geholfen, das extrem laute Röcheln war noch immer zu hören. Einfach grauenhaft, man kann es sich kaum vorstellen.

Das Ganze wurde nur noch davon getoppt, dass sie ungefragt an meine Sachen (die ich im Bad stehen hatte) ging. Als erstes war es das Deo, bei dessen Benutzung sie von einer der Krankenschwestern erwischt wurde. Ihre Ausrede: "Ich habe es mir nur mal angesehen." Ja, ist klar. Danach war meine Haarbürste an der Reihe, noch am selben Tag. Die Haarbürste hatte ich auf einer kleinen Metallbox deponiert und abends, als die Dame im Bad war, hatte ich das Gefühl, ein metallisch klingendes Geräusch wahrgenommen zu haben. Allerdings hoffte ich, mich getäuscht zu haben. Der Verdacht wurde am nächsten Morgen leider bestätigt: ein Haufen kurzer weißer Haare in meiner Bürste. Lecker - vor allem da ich mir über die hygienischen Zustände dieser Frau nicht ganz sicher war und auch einen kleinen Sauberkeits-/Hygienefimmel habe. Über den Vorfall sprach ich später mit der Krankenschwester, die meinte aber, ich solle mich nicht aufregen, die Alte checke das eh nicht mehr.

Der Oberhammer kam allerdings am nächsten Morgen: Nichts ahnend ging ich ins Bad, nachdem die alte Frau vor mir drin war. Ich wollte also wie immer meine Zahnbürste nehmen und mir die Zähne putzen. Was ich vorfand, löste in mir allerdings einen Würgereiz aus. Überall auf meiner Zahnbürste und Zahnpasta waren blaue Zahnpastareste verteilt - meine Zahnpasta ist weiß. Diese alte Schabracke hatte doch tatsächlich meine Zahnbürste benutzt! Da platzte mir aber der Kragen. Ich stürmte hinaus und schrie sie erst einmal gehörig an, was das denn soll, dass sie ständig meine Sachen benutzt! Mein Puls, der sich in den letzten Tagen wieder normalisiert hatte, war nun auf 180! Als Antwort bekam ich nur zu hören, dass sie so etwas doch niemals machen würde, vor allem da sie ja ihre eigenen Sachen dabei hatte. Ich musste mich echt beherrschen, ihr nicht den Hals umzudrehen! Es klingt vielleicht hart, aber diese Frau hat mich einfach fix- und fertiggemacht. Die Zahnbürste habe ich natürlich sofort weggeworfen und mir von meiner Mutter eine neue bringen lassen. Nach einem Gespräch mit dem Pfleger wurde dann beschlossen, dass ich zumindest für die kommende Nacht in ein anderes Zimmer durfte und am nächsten Tag ging es sowieso nach Hause. Viele Worte habe ich mit diesem furchtbaren Weib nicht mehr gewechselt. Sie hat sich zwar mehrmals bei mir entschuldigt, aber ich wollte dann einfach nichts mehr von ihr hören, mir hat es gereicht.

Im Nachhinein tut es mir schon leid, dass ich so überreagiert und die alte Frau dermaßen angepflaumt habe, denn vermutlich war sie schon etwas dement und es hat sich wirklich nur um eine Verwechslung gehandelt. Ich bitte um Absolution. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass ich sehr großen Respekt habe vor all denjenigen, die in einem Pflegeberuf arbeiten und täglich mit solchen Menschen zu tun haben. Das ist bestimmt nicht leicht und ich für meinen Teil könnte das niemals. Also herzlichen Dank für das, was ihr da leistet!

Beichthaus.com Beichte #00038387 vom 19.06.2016 um 01:58:09 Uhr (31 Kommentare).

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Mein unbefriedigender Freund

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Wollust Engherzigkeit Lügen Fremdgehen Berlin

Ich war seit einigen Jahren mit meinem Freund zusammen und ich hatte immer das Gefühl, dass unsere Beziehung wirklich gut funktionierte. Jedoch habe ich mehr und mehr gemerkt, dass mein heutiger Exfreund immer uninteressanter wurde. Leider war ich zu dem Zeitpunkt zu feige ihm die Wahrheit zu beichten, so dass ich versuchte mir erst mal nichts anmerken zu lassen. Wenn ich heute darüber schreibe, tut es mir natürlich Leid, aber ich muss es so hart sagen. Er war nicht Manns genug. Beispielsweise war der Sex mit ihm unbefriedigend. Das lag zu einem daran, dass er nicht wusste was er tat. Er bildete sich nur ein, dass er gut im Bett sei, so schien es mir. Meine älteren Beziehungen waren bei weitem besser, so dass ich immer gekommen bin. Bei ihm nie. Ich suchte die Schuld natürlich auch bei mir, aber wusste nicht weiter. Ich war aber wieder zu feige mit ihm die Probleme zu diskutieren. Als mein Freund dann Anfang dieses Jahres in die USA für drei Monate flog, wuchs in mir das Bedürfnis nach Nähe und einem "richtigen" Mann. Ich tat so als ob alles in Ordnung sei, aber was ich wirklich tat, dafür schäme ich mich sehr.


Er half mir bei allen Dingen. So auch bei Umzügen und Problemen. Als ich mein Studium anfing, war alles Neu und ich war auf mich allein gestellt. Ich möchte nun nicht alles in allen Einzelheiten erläutern, aber nur so viel. Ich hatte Sex mit vier Männern, die wirklich wussten wie sie es mir besorgen konnten. Das war egoistisch gesprochen, das beste was ich in der Hinsicht erlebt hatte.
Ich treffe mich noch heute mit ihm und nie habe ich den Mut gefunden ihm zu sagen, dass ich ihn mehrmals betrogen und es genossen habe. Ich habe keine Sekunde an ihn gedacht, während es mir richtig besorgt wurde und auch nicht danach. Das einzige was ich bereue ist, dass ich es bis heute nicht schaffe ihm gesagt zu haben, dass es nicht der eigentliche Trennungsgrund war. Ich sagte ihm, dass es nicht an ihm liege und weitere schwammige Dinge. Ich hoffe, dass ich es irgendwann kann.

Beichthaus.com Beichte #00028147 vom 14.09.2010 um 21:55:38 Uhr in Berlin (45 Kommentare).

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Auf dem Klo betrogen

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Fremdgehen Verzweiflung Ex

Es tut mir leid, aber ich habe meine Freundin an der letzten Party mit fünf anderen Mädels auf dem Klo betrogen! Das hätte sie eigentlich nie erfahren, aber bei der fünften war sie auch auf dem Klo. Sie hat Schluss gemacht und ich will sie zurück.

Beichthaus.com Beichte #00002344 vom 28.11.2005 um 19:33:37 Uhr (9 Kommentare).

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