Sie wollte unbedingt den Hund.

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Hass Familie Faulheit Nachbarn Partnerschaft Tiere Rheinland-Pfalz

Ich beichte, dass ich den Hund meiner Frau hasse und mir manchmal wünsche, er wäre nicht mehr da. Das tut mir extrem leid, da ich Tiere sehr liebe. Ich hatte auch nichts gegen die Anschaffung, aber ich wollte nicht derjenige sein, der sich hauptsächlich kümmert. Das war von Anfang an klar. Am Anfang war er der tollste und wurde überall hin mitgenommen, gepflegt, ausgeführt, etc. und ich hatte mich damit abgefunden, dass die Wohnung ständig wie Sau aussieht und dass mein Auto innen (Kofferraum) und außen (durch Waldwege) ordentlich Macken davongetragen hat. Dann kamen die Kinder und der Hund kam aufs Abstellgleis. Keine Lust mehr herauszugehen, gekämmt wird er quasi nur noch von mir. Dadurch ist er weniger ausgelastet und macht mehr Blödsinn in der Wohnung, wofür er auch mal einen auf die Nase bekommt, was mir immer weh tut. Das Gassi gehen erledigen vor allem die Nachbarn. Ich liebe Tiere wirklich sehr, aber ich wusste von Anfang an, dass ich keine Lust habe, mich hauptsächlich zu kümmern. Gleichzeitig kann ich den Hund aber auch nicht verkommen oder verhungern lassen, weshalb ich ihn dann füttere und kämme. Gerne mache ich das aber nicht und deshalb beichte ich, dass ich in einem Dilemma bin, da ich einerseits kaum ein lieberes Wesen kenne, mir aber trotzdem wünsche, dass er weg wäre, obwohl das meine Frau trotz allem vermutlich tief treffen würde. Nur um Vorzubeugen: mit weg meine ich nicht unbedingt tot. Ich würde ihn am liebsten bei den Nachbarn abgeben. Ich bitte um Absolution, dass ich ein unschuldiges Tier hasse und es am liebsten über die Gefühle meiner Frau hinweg in liebevolle Hände abgeben würde.

Beichthaus.com Beichte #00042165 vom 07.10.2020 um 12:06:13 Uhr in Rheinland-Pfalz (0 Kommentare).

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