Sie wollte unbedingt den Hund.

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Hass Familie Faulheit Nachbarn Partnerschaft Tiere Rheinland-Pfalz

Ich beichte, dass ich den Hund meiner Frau hasse und mir manchmal wünsche, er wäre nicht mehr da. Das tut mir extrem leid, da ich Tiere sehr liebe. Ich hatte auch nichts gegen die Anschaffung, aber ich wollte nicht derjenige sein, der sich hauptsächlich kümmert. Das war von Anfang an klar. Am Anfang war er der tollste und wurde überall hin mitgenommen, gepflegt, ausgeführt, etc. und ich hatte mich damit abgefunden, dass die Wohnung ständig wie Sau aussieht und dass mein Auto innen (Kofferraum) und außen (durch Waldwege) ordentlich Macken davongetragen hat. Dann kamen die Kinder und der Hund kam aufs Abstellgleis. Keine Lust mehr herauszugehen, gekämmt wird er quasi nur noch von mir. Dadurch ist er weniger ausgelastet und macht mehr Blödsinn in der Wohnung, wofür er auch mal einen auf die Nase bekommt, was mir immer weh tut. Das Gassi gehen erledigen vor allem die Nachbarn. Ich liebe Tiere wirklich sehr, aber ich wusste von Anfang an, dass ich keine Lust habe, mich hauptsächlich zu kümmern. Gleichzeitig kann ich den Hund aber auch nicht verkommen oder verhungern lassen, weshalb ich ihn dann füttere und kämme. Gerne mache ich das aber nicht und deshalb beichte ich, dass ich in einem Dilemma bin, da ich einerseits kaum ein lieberes Wesen kenne, mir aber trotzdem wünsche, dass er weg wäre, obwohl das meine Frau trotz allem vermutlich tief treffen würde. Nur um Vorzubeugen: mit weg meine ich nicht unbedingt tot. Ich würde ihn am liebsten bei den Nachbarn abgeben. Ich bitte um Absolution, dass ich ein unschuldiges Tier hasse und es am liebsten über die Gefühle meiner Frau hinweg in liebevolle Hände abgeben würde.

Beichthaus.com Beichte #00042165 vom 07.10.2020 um 12:06:13 Uhr in Rheinland-Pfalz (0 Kommentare).

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Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland

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Ungerechtigkeit Zorn Arbeit Gesundheit Rheinland-Pfalz

Ich (34) bin Krankenpfleger in einem katholischen Krankenhaus. Seit vielen Jahren ärgert mich die Zwei-Klassen-Medizin in Deutschland! Es ist für mich ein Hohn, wenn ich Politiker im TV sehe, wenn diese behaupten, dass ein gesetzlicher Kassenpatient genauso gut versorgt werden würde! Jeder in der medizinischen Branche weiß, dass dies nicht der Fall ist.

Bestes Beispiel heute: Samstag - Kassenpatient hat unklare Diagnose und muss bis Montag warten bis er ein CT und MRT bekommt. Bei einem Privatpatienten kommt natürlich der Oberarzt selbst ins Patientenzimmer und lässt seine Beziehungen spielen, dass jegliche notwendige Untersuchung veranlasst wird. Leider wurde bei dem Kassenpatienten festgestellt, dass er einen akuten Gefäßverschluss eines Blutgefäßes des Darms (Mesenterialischämie) hatte. Er ist einen Tag später verstorben. Wäre ein CT gelaufen, würde der Patient eventuell noch leben. Es ist schlimm.

Ich will beichten, dass ich schon seit Jahren keinen Unterschied zu Privat- und Kassenpatienten mache! Wenn Zugänge auf meiner Station kommen, welche nicht privat sind: Bestelle ich denen auch Obst- und Salatteller und das Beste von unserer Küche, was sonst nur Privatpatienten vorbehalten wäre. Daneben verplane ich manchmal auch die gesetzlichen Patienten in ein Zweibettzimmer (statt normalerweise Dreibettzimmer) ohne dass sie dafür zahlen müssen. Ein Krankenhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen. Es geht nur ums Geld. Bei mir ist jeder Mensch gleich viel wert und sollte gleiche Behandlung verdienen. Natürlich könnte ohne die Leistung der Privaten das ganze System nicht aufrechterhalten werden - trotzdem stinkt mir das zum Himmel. Tja und bei der Versorgungszeit, welche ich für die Patienten zur Verfügung habe, ist das natürlich genauso.

Beichthaus.com Beichte #00041183 vom 15.04.2018 um 23:28:41 Uhr in Rheinland-Pfalz (22 Kommentare).

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Dank Lotto wieder schuldenfrei

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Ignoranz Geld

Ich bin 30 und habe 7.500 Euro Schulden. Ich habe lange Zeit über meine Verhältnisse gelebt und Geld verliehen, was ich bis heute nicht zurück bekommen habe. Eigentlich verdiene ich gut Geld, 2.000 Euro monatlich netto, aber ich schiebe den Abtrag ewig vor mir her. Mich belastet und nervt dieser Schuldenberg schon einige Zeit, am Freitag habe ich dann aus Spaß einfach ein Feld Lotto gespielt - ohne den anderen Krimskrams, wie Glücksspirale, Spiel 77 und so weiter. Noch nie mit Gott geredet und ein Stoßgebet nach oben gerichtet. Ich glaube nicht an Schicksal, Bestimmung, Gott und dergleichen.


Was soll ich sagen, ich bin einer von den 108 Gewinnern, die am Wochenende 8397 Euro mit 5 Richtigen und Superzahl gewonnen hat. Habe eben bei meiner Bank angerufen, der Dispo soll nach Zahlungseingang der Lottogesellschaft Rheinland-Pfalz sofort gesperrt werden. Ich bin schuldenfrei und lache mir den Arsch ab. Andere spielen ein Leben lang und verplempern zig Euro, Woche für Woche, und freuen sich mal über 5 Euro Gewinn. Und ich, der im Leben fünf Mal für ein paar Euro gespielt hat, räumt fast 10.000 Euro ab. Nicht auszudenken, wenn es keine 108 Gewinner gewesen wären.

Beichthaus.com Beichte #00036514 vom 31.08.2015 um 10:43:57 Uhr (17 Kommentare).

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Bedienen ist doch nicht schwer!

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Hass Zorn Ernährung

Ich hasse es, wenn mich eine Bedienung im Restaurant fragt, ob die Schorle sauer oder süß sein soll. Ich wohne in Rheinland-Pfalz, einem der größten Weinanbaugebiete in Europa und eine Weinschorle ist sauer. Wenn man eine süße Weinschorle möchte, muss dies explizit erwähnt werden! Benzin ist auch Benzin und kein Super. Eine Schorle ist immer sauer! Deswegen ist es eine Schorle. Oder habt ihr schon mal eine süße Apfelsaftschorle getrunken?

Seit einigen Jahren werden alle, die mir diese Frage stellen gnadenlos angeschnauzt und ich werde damit auch nicht aufhören. Bedienen ist nicht wirklich anspruchsvoll und ich gebe auch brav mein Extratrinkgeld, wenn die Bedienung hübsch ausschaut und große Tüten hat, aber ein solches Unwissen darf nicht toleriert werden. Mir hat einmal eine Bedienung ein Weizenbier in einer Pilstulpe serviert. Was ich mit der angestellt habe, könnt ihr euch vorstellen.

Beichthaus.com Beichte #00023514 vom 22.03.2008 um 10:28:29 Uhr (33 Kommentare).

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