Ich bin süchtig nach dem Internet

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Sucht Maßlosigkeit Internet

Ich glaube, ich bin internetsüchtig und dabei habe ich Leute früher dafür verachtet, wenn sie oft am Gerät gesessen haben. PC und Tablet sind bei mir so gut wie immer an, Ladekabel sind stets griffbereit. Ständig hänge ich am Handy, in Foren, schreibe Nachrichten und Kommentare. Früher habe ich Antworten in Lexika oder Ratgeberbüchern nachgeschlagen, habe meine Wetterstation angeschaut - heute suche ich nur noch im Netz nach Informationen, nutze keine Kamera mehr, sondern das Phone, obwohl die Qualität schlechter ist. Es ist diese verdammte Bequemlichkeit, diese schnelle, unkomplizierte Verfügbarkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit ohne sich anstrengen zu müssen. CDs, DVDs usw. liegen alle rum, denn schließlich gibt es Youtube & Co.! Wozu in Läden oder Geschäfte gehen, wenn man sich nahezu alles nach Hause liefern lassen kann. Ich bin mit der Zeit träge geworden; vieles im Haushalt bleibt liegen, damit ich zwei, drei Stunden am Stück im Internet surfen kann. Meine Hobbys verfolge ich kaum noch, weil der Bildschirm so verlockend ist. Reale Kontakte finden seltener statt als zu chatten, mailen, posten- ich unterhalte mich mit jemandem und tippe nebenbei aufs Display. Jetzt auch gerade. Ich bin so geworden, wie ich nie sein wollte.

Beichthaus.com Beichte #00041181 vom 15.04.2018 um 12:12:27 Uhr (10 Kommentare).

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Beziehung mit meinem Professor: Die perfekte Hilfe fürs Studium

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Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Studentenleben Hamburg

Ich (w/32) möchte beichten, dass ich heute wahrscheinlich nicht da wäre, wo ich bin, wenn es meinen Mann nicht geben würde. Als ich in meinem dritten Studiensemester war (Geschichte), besuchte ich ein Seminar bei einem Professor, der gerade neu an die Uni gekommen war. Ich war ehrlich erstaunt, denn der Typ war nicht nur locker, sondern auch ziemlich charmant. Groß, dunkle Haare, welche an den Seiten schon leicht grau wurden, einen Dreitagebart und schöne blaue Augen. Ich fand ihn sehr anziehend, obwohl er über 20 Jahre älter war als ich.

Angesichts der Tatsache, dass meine restlichen Dozenten alt und manchmal langweilig waren, entschloss ich mich auch noch seine Vorlesung zu besuchen. Ich platzierte mich immer schön in der Mitte der untersten Reihen, so dass er mich öfters ansehen musste. Ich gebe zu, dass ich dann immer besonders süß lächelte oder klischéehaft am Bleistift knabberte. Mein ordentlicher Ausschnitt tat in seinen Sprechstunden wahrscheinlich den Rest. Ich hatte also erreicht, dass ich nicht unbemerkt blieb.

Bis dato war alles nur ein Spiel für mich. Dann kam der Tag an dem ich meine Hausarbeit abholen musste. Er wollte mir nur eine 3.0 geben! Ich bat ihn darum, dass ich die Arbeit vielleicht nochmal korrigieren dürfte, aber er lehnte das ab. Ich habe bis heute keine Ahnung, was damals in mich gefahren war, aber ich setzte mich lasziv auf seinen Schoss und küsste ihn heiß und innig. Keine zehn Minuten später wurde ich von ihm durchgenommen und es war mit Abstand der beste Mann, der es mir je besorgt hatte. Seit diesem Zeitpunkt hatten wir eine geheime Beziehung. Nur meine engsten Freunde wussten darüber Bescheid und es war teilweise wirklich sehr schwierig geheim zu halten. Er war unglaublich großzügig und bezahlte mir eine wirklich schöne Wohnung, welche in seiner Nähe lag. Ich hatte meinen Kommilitonen einen riesigen Vorteil voraus, weil ich einen Profi an meiner Seite hatte, der mir alles erklären und viel helfen konnte. Meine Noten waren seitdem exzellent, mein Abschluss mit "summa cum laude". Er hat mir keine Arbeit geschrieben, aber natürlich Tipps und Tricks verraten. Ich war seine wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni, dann wurde ich als seine wissenschaftliche Mitarbeiterin eingestellt. Ich promovierte und bin jetzt als Dozentin tätig. Demnächst werde ich habilitieren.

Unsere Beziehung haben wir erst nach meiner Anstellung als seine Mitarbeiterin bekannt gegeben. Klar, ein paar Kollegen wussten Bescheid, seine Sekretärin auch. Jedenfalls heirateten wir schnell nach der Bekanntgabe, was mich unendlich glücklich gemacht hat. Wäre ich heute also da, wo ich bin? Ich habe einen Lehrauftrag, liebe meinen Job, habe einen intelligenten und heißen Mann. Aber wäre das ohne ihn überhaupt möglich gewesen? Ich denke nicht. Ist es unrechtmäßig, wenn man durch Hilfe seines Partners die Karriere vorantreibt? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich beichte also, dass ich manchmal ein schlechtes Gewissen habe und nicht weiß, ob das alles so verdient ist.

Beichthaus.com Beichte #00041174 vom 13.04.2018 um 15:16:55 Uhr in Hamburg (30 Kommentare).

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“Beichte

Die fette Genießer-Lobby: Warum gesund leben?

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Zorn Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) rege mich über Leute auf, obwohl ich weiß, dass ich eigentlich darüber stehen sollte. Ich bin 1,71 m groß und wog bis vor kurzem noch fast 90 Kilo. Bedingt durch einen Bürojob, der Bewegungsmangel fast automatisch mit sich bringt, und jahrelange falsche Ernährung. Am Wochenende hab ich mich zwar immer durchaus gerne an der frischen Luft bewegt, aber das hat wohl nicht ausgereicht. Vor etwa einem halben Jahr habe ich beschlossen, endlich was dagegen zu tun und habe mit Bodyweight Training begonnen, sowie meine Ernährung umgestellt. Dinge wie Brot und Nudeln sowie Süßkram sind gestrichen und wurden ersetzt durch viel Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse, sowie gelegentlich Eier, Fleisch und Fisch. Letzteres selten, weil ich versuche, nicht zu viele tierische Produkte zu konsumieren. Erfreulicherweise hab ich nun schon über zwölf Kilo abgenommen und fühle mich einfach großartig. Selbst banale Dinge, wie eine Treppe hochrennen, sind plötzlich um so vieles einfacher, dass ich regelrecht schockiert bin, was ich meinem Körper früher angetan habe. Zudem benötigt man dafür relativ wenig Zeit und kann die Trainingseinheiten dadurch auch gut in einen Arbeitstag integrieren.

Soweit, so gut. Was mich aber zusehends wütend macht, sind die Leute aus meinem Bekanntenkreis, die genauso fett sind wie ich es war, mit dem Unterschied dass sie ihren Allerwertesten nicht hochbekommen, und es auch nicht vorhaben. Das allein wäre mir ja noch egal, jeder soll so leben wie er will, geht mich nichts an. Leider haben diese Idioten jedoch meist nichts besseres zu tun, als mich als Spinner zu bezeichnen, weil ich nun plötzlich "aufgehört habe, mein Leben zu genießen". Mit erstaunlicher Penetranz versuchen sie mich zum Einknicken zu bewegen, indem sie mir ständig Torten und Kuchen unter die Nase halten und wie Papageien wiederholen, dass ich ja wohl mal eine Ausnahme machen könne, und das es unhöflich sei, ihre Leckereien abzulehnen. Liebe Leute, wenn ich immer eine Ausnahme machen würde, wenn mich jemand dazu auffordert, müsste ich ca. 5 Ausnahmen die Woche machen, und dann wäre ich noch genauso dick wie vorher. Und seit wann zum Henker ist man unhöflich, nur weil man es vorzieht, nicht pausenlos zu fressen? Außerdem muss ich mir ständig anhören, wie wichtig Genießen ist, und dass verbissen Sport treiben und sich gesund ernähren daher ja ach so falsch sei.

Verdammt, ich renne auch nicht durch die Gegend und versuche jedem meine neue Lebensweise aufzudrängen. Ich hab nie versucht, jemanden zu etwas zu überreden, trainiere allein in meinem Keller und das Thema kommt nur zur Sprache, wenn mich jemand auf meinen Gewichtsverlust anspricht. Ich weiß, ich sollte das alles ignorieren und mich einfach für meinen Erfolg freuen, stattdessen regt mich die Ignoranz und Gehässigkeit der Leute unbeschreiblich auf. Ich habe das Gefühl, sie haben einen regelrechten Hass auf jemanden, der es schafft, sich nicht beirren zu lassen, und sind erst dann wieder glücklich, wenn ich wieder fett und unglücklich wäre. Sorry, falls meine Geschichte langweilig ist, aber ich musste mir meinen Frust mal von der Seele schreiben. Heute Abend werde ich mich wieder exakt 40 Minuten abmühen, um meinem Idealgewicht wieder ein bisschen näher zu kommen, und ich werde mir dabei vorstellen, dass meine Klimmzugstange, an der ich mich hochziehe, der Hals eines dieser Nervtöter ist. Vielleicht zaubert mir das ein Lächeln ins Gesicht. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00041173 vom 13.04.2018 um 08:05:16 Uhr (24 Kommentare).

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Verliebt in meinen Abi-Lehrer

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Begehrlichkeit Schule Hannover

Ich (w/22) beichte, dass ich meinen Lehrer absolut heiß fand. Ich habe mein Abi nachgeholt auf einem Berufsgymnasium. Und in VWL/BWL hatte ich diesen besagten Lehrer. Schon mit 16 fand ich ihn super attraktiv und sympathisch, auch wenn er schon 42 war. Er sah trotzdem noch so verdammt gut aus. Im Unterricht konnte ich mich absolut nicht konzentrieren, weil ich nur daran denken musste, wie er mich ran nimmt. Ich wollte so unbedingt von ihm angefasst werden, ich hätte alles dafür getan. Ich wusste, dass er Frau und Familie hatte, aber mir war es egal.

Ich habe für den Sportunterricht schwimmen gewählt, er war auch da mein Lehrer. Ich muss zugeben, dass ich oft auf sein bestes Stück und die knappe enge Badehose schauen musste. Ich hatte oft heiße Träume von ihm und hab es mir auch selbst gemacht mit den Gedanken bei ihm. Jedes Jahr ist bei uns in der Nähe ein kleines Konzert bei dem alle möglichen unbekannten Bands auftreten, da treffe ich ihn manchmal wieder und wir trinken ein Bier zusammen, seit letztem Jahr darf ich ihn auch duzen. Manchmal glaube ich, er hat gemerkt, wie sehr ich auf ihn stehe. Oh man, ich hätte mir meine mündliche Note bei ihm so gerne anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00041160 vom 09.04.2018 um 13:49:09 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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Glücklich ohne Liebe

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Lügen Falschheit Partnerschaft

Hiermit will ich beichten, dass ich bald zwei Kinder mit einer Frau haben werde, die ich noch nie wirklich geliebt habe. Wir verstehen uns super, aber es hat bei mir eben nie gefunkt. Dazu muss man sagen, dass sie meinen idealen Frauentyp vom Äußeren her sehr nahe kommt. Ich lernte sie vor ein paar Jahren über Freunde kennen und eins führte zum anderen. Wir beide stehen stabil im Leben und haben keine finanziellen Sorgen oder so, auch wenn wir natürlich nicht reich sind. Inzwischen haben wir einen kleinen Sohn, der unser Ein und Alles ist. Ich sorge gern für die beiden und nehme meiner Partnerin viel ab. Jedenfalls leben wir glücklich zusammen, wir verstehen uns immer noch super und alles ist top. Außer, dass ich sie eben nicht liebe. Es knistert nicht - es ist eine unglaublich starke Beziehung ohne Liebe.

Ich sage ihr ständig, wie glücklich ich mit ihr bin, aber wahre Liebe fühle ich nicht für sie. Dennoch geht es unseren Sohn sehr gut und er entwickelt sich toll, denn wir streiten uns sehr selten. Wenn unser Sohn dann mal über das Wochenende bei Oma und Opa ist, vergnügen wir uns aber trotzdem so, wie andere Eltern auch. Sprich wir haben dann die meiste Zeit Sex oder unternehmen was. Mit der Zeit wollte sie noch ein Kind. Und ich muss gestehen, dass mich das irgendwie angeturnt hat und inzwischen ist unser zweites Kind auf den Weg. Wir freuen uns sehr und auch alle Verwandten freuen sich für uns, denn wir sorgen gut für unsere Kinder - auch ohne romantische Liebe. Trotzdem ist eine Beziehung ohne Liebe nicht das Wahre für mich. So möchte ich nicht alt werden. Und auch sie verdient schließlich jemand, der sie wirklich liebt! Und das nur, weil ich ihr körperlich nicht widerstehen kann und eine heile Familie möchte.

Beichthaus.com Beichte #00041158 vom 07.04.2018 um 14:01:43 Uhr (23 Kommentare).

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