Finanzierung einer Abtreibung

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Engherzigkeit Falschheit Lügen

Ich (w/48) möchte mir die Erlebnisse eines unglaublich ereignisreichen Sommers aus meiner Jugend von der Seele schreiben, an denen ich noch heute zu knabbern habe. Als ich 17 war, habe ich die Sommerferien mit meinen Eltern und meiner älteren Schwester in einem Hotel verbracht. Dort lernte ich einen Animateur kennen, der aus eher einfachen Verhältnissen stammte. Als ich eines Abends unerlaubterweise auf eine Party der Hotelangestellten ging, sind wir uns dann näher gekommen. So viel zum Hintergrund, jetzt komme ich zum eigentlichen Teil der Beichte.

Ich freundete mich dort auch mit seiner Kollegin an, die mir anvertraute, dass sie nach einer Affäre mit einem Kellner, der in dem Hotel arbeitete, ungewollt schwanger war. Nachdem dieser sich von ihr distanzierte, beschloss sie, auch aus Angst, durch eine Schwangerschaft ihren Job zu verlieren, eine Abtreibung vornehmen zu lassen, für die ihr allerdings die finanziellen Mittel fehlten. Deswegen bat ich meinen Vater um finanzielle Hilfe, erzählte ihm aber nicht, wofür das Geld war. Mein Vater beschloss, mir zu vertrauen und gab mir das Geld. Da der Arzt, der die Abtreibung vornehmen sollte, nur an einem bestimmten Abend Zeit hatte, fiel die Animateurin für ein wichtiges Event in dem Hotel aus, weshalb ich für sie eingesprungen bin. In den Tagen vor dem Event wies mich der Animateur ein und wir bereiteten es gemeinsam vor, sodass es schlussendlich ein voller Erfolg wurde. Noch in Feierlaune erfuhren wir nach dem Event, dass die Animateurin von einem Pfuscher behandelt worden war und nun starke Schmerzen hatte. Ich rief meinen Vater hinzu, der ebenfalls Arzt war und sie dann medizinisch versorgte. Aufgrund eines Missverständnisses hielt er, wie ich später erfuhr, den Animateur für den Erzeuger der ungewollten Schwangerschaft und verhielt sich wegen dessen vermeintlicher Charakterlosigkeit entsprechend abweisend. Von mir war er enttäuscht, da ich durch die von mir besorgte finanzielle Unterstützung in so einen riskanten Akt verwickelt war und mich mit Leuten wie dem Animateur abgab.

Ich hatte mich während der gemeinsamen Vorbereitungen für das Event in den Animateur verliebt und begann ein Verhältnis mit ihm. Als unsere Beziehung bekannt wurde, verlor der Animateur seinen Job und verließ das Resort. Mein Vater sprach nicht mehr mit mir. Am letzten Abend der Saison kehrte der Animateur allerdings zurück, um mich noch einmal zu sehen. An dem Abend bedankte sich der Kellner, der die Animateurin geschwängert hatte, bei meinem Vater für die diskrete Hilfe bei der ärztlichen Versorgung der Animateurin in der Annahme, mein Vater wisse, dass er derjenige war, der sie geschwängert hatte. Mein Vater erkannte daraufhin, dass er den Animateur in falschem Verdacht hatte, und entschuldigte sich bei uns. Von dem Animateur hörte ich nach diesem Sommer nie wieder. Ich beichte, dass ich ihn nicht vergessen kann und oft an ihn denke, obwohl ich verheiratet bin und eine Tochter habe. Ich beichte auch, dass ich damals mit 17 an einer Abtreibung beteiligt war, indem ich für die Finanzierung gesorgt habe. Heute, als Erwachsene, lehne ich Abtreibung ab und bereue mein unüberlegtes Handeln von damals.

Beichthaus.com Beichte #00041079 vom 14.03.2018 um 00:54:15 Uhr (17 Kommentare).

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Vom Nachbarn missbraucht

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Missbrauch Zorn Nachbarn Bremen

Bis heute habe ich (w/25) verschwiegen, dass ich mit circa 7 Jahren von unserem alten Nachbarn sexuell missbraucht wurde. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich es nicht und hielt es für eine Art Spiel, was man eben mit Erwachsenen macht. Heute geht es mir gut, habe bald meinen Master in der Tasche und bin Mutter einer wunderbaren Tochter. Leider ertappe ich mich ab und zu dabei, dass ich merkwürdige Phantasien in der Nähe von Kindern entwickle, die ich aber vollkommen in Griff habe. Aus dem Grund hasse ich diesen alten Nachbarn, der mir das angetan hat. Hiermit beichte ich, dass ich ihm einen qualvollen Tod wünsche, für das, was er mir angetan hat.

Beichthaus.com Beichte #00041075 vom 12.03.2018 um 20:20:24 Uhr in Bremen (7 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Kuscheltiere statt Freunde

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Peinlichkeit Verzweiflung Neurosen Aschaffenburg

Ich (w/31) möchte beichten. Ich bin in einem sehr kalten Elternhaus aufgewachsen und habe meine erste Bezugsperson leider sehr früh verloren. Aufgrunddessen habe ich vermutlich Defizite im Umgang mit Menschen und brauche bei den wenigen Menschen, denen ich vertraue, viel Nähe. Da ich nicht viele Freunde habe und auch teilweise Single war, besitze ich Kuscheltiere. Wobei besitzen für mich ein unzutreffendes Wort ist, ich sehe sie vielmehr als Freunde. Bevor ich schlafe, streichle ich sie und wünsche ihnen eine gute Nacht. Sogar als ich mehrfach ins Krankenhaus musste, haben mich zwei von ihnen begleitet, da ich wusste, es würde die Situation vereinfachen und für alle Beteiligten angenehmer machen.

Die Reaktionen könnt ihr euch sicher vorstellen: Ich wurde nicht ernstgenommen. Für mich, die ich mich als recht intelligenten Menschen sehe, war dies zwar erwartet, aber sehr unschön. Ich beichte hiermit Folgendes: Mich kotzt die Voreingenommenheit vieler Menschen an. Sobald etwas Unerwartetes passiert und sich ein Mensch nicht nach Schema F verhält, wird er behandelt als wäre er geisteskrank. Lasst den Menschen doch ihre Spleens, solange sie niemandem damit wehtun kann es euch doch egal sein! Ihr wisst doch schließlich nicht, was dahintersteckt.

Beichthaus.com Beichte #00041068 vom 11.03.2018 um 01:51:14 Uhr in Aschaffenburg (Sandgasse) (22 Kommentare).

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Der Märchenonkel auf der Party

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Falschheit Lügen Last Night Berlin

Ich möchte mich bei einer jungen Frau entschuldigen. Ich traf sie auf einer Party, einer dieser Partys von "Freunden von Freunden, wo man niemanden kennt und auf gut Glück hingeht, mit der Hoffnung coole Leute zu treffen. Die Party befand sich in der Nähe vom Frankfurter Tor. Mein Mitbewohner und ich entschieden spontan hinzugehen und wurden mit Herzchen begrüßt, aber die Leute waren echt langweilig. Also entschieden wir uns spaßeshalber, da wir eh niemanden kannten, einfach dazu eine Viertelstunde zu bleiben und einfach unkonventionell Spaß zu haben, bevor wir gehen. Mal gucken, wer morgen die verrücktere Geschichte zu erzählen hat. Ich weiß nicht mehr wie, aber irgendwie kam ich gleich im Anschluss nach unserem "Deal" mit diesem netten Mädel ins Gespräch. Sie hatte braune Locken. Ich erzählte Märchen ohne rot zu werden und wunderte mich selbst. Ich erzählte ihr, ich sei adoptiert und kenne meine echten Eltern nicht. Ich hatte ihre volle Aufmerksamkeit. Ich glaube, ich tat ihr schon so sehr leid, dass sie mich deshalb schon heiß fand. Ich löste es aber nicht auf und ging irgendwann. In der Zeit hat sie mehrere Jungs abblitzen lassen. Ich wünsche mir bis heute, das ich nicht ausgerechnet sie nach unserem "Deal" getroffen hätte. Sie war echt schwer in Ordnung und ich ein Arschloch.

Beichthaus.com Beichte #00041061 vom 10.03.2018 um 02:33:52 Uhr in Berlin (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Unser Sohn ist krank und will nicht in die Kita

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Ignoranz Mutter Kinder

Ich beichte, dass mein Mann und ich definitiv heute die Auszeichnung für die dümmsten Eltern des Tages verdient haben. Mein Mann arbeitet von zu Hause aus und ich bin gerade in Elternzeit. Unser mittlerer Sohn war gestern Abend sehr weinerlich und sah krank aus und wollte heute morgen nicht in die Kita, weswegen wir ihn heute lieber zuhause behalten haben. Er wirkte dann aber vormittags wieder topfit und langweilte sich, weswegen ich meinem Mann gegenüber die Idee äußerte, dass ich ihn später eventuell mitnehmen könnte, wenn ich unseren ältesten Sohn von der Schule abhole, damit mein Mann in Ruhe weiterarbeiten kann.

Mein Mann arbeitete wie immer in seinem Arbeitszimmer und ich spielte mit unserem Baby und unserem mittleren Sohn im Wohnzimmer. Nachdem unser Sohn ein bisschen ferngeguckt hatte, schlief er jedoch auf der Couch ein, obwohl er nie Mittagsschlaf hält. Da das ein Zeichen war, dass er wohl doch nicht so topfit war, entschloss ich mich, ihn weiterschlafen zu lassen und ihn nicht zum Abholen mitzunehmen. Mein Mann hatte sich zwischendurch noch einmal nach seinem Befinden erkundigt und ich hatte ihm geschrieben, dass er auf der Couch schläft und sich wohl doch nicht so wohlfühle.

Ich ging also nur mit unserem Baby den Großen abholen. Auf dem Rückweg liefen wir an einem Supermarkt in der Nähe des S-Bahnhofes meinem Mann über den Weg, der dort gerade ein paar Sachen einkaufen gewesen war. Ich fragte ihn, wo denn unser Sohn sei, woraufhin er sagte, er dachte, ich hätte ihn mitgenommen. Es stellte sich heraus, dass er immer noch davon ausgegangen war, dass ich unseren kranken Sohn mitnehmen würde, während ich dachte, es sei klar, dass ich ihn nicht mitnehmen würde. Zudem hätte ich nicht gedacht, dass er ihn auf der Couch übersehen würde. Wir rannten also panisch nach Hause, wo der Kleine uns weinend auf dem Boden sitzend erwartete mit den Worten: "Wo wart ihr? Ich war ganz alleine!" Ich werde dieses Bild nie vergessen und es hat mir ihn dem Moment das Herz gebrochen. Ich könnte mir selbst dafür in den Hintern beißen und werde wahrscheinlich mein Leben lang ein schlechtes Gewissen deswegen haben. Ich beichte, dass wir ein dreijähriges Kind über eine halbe Stunde lang alleine zu Hause gelassen haben, weil wir zu doof zum Kommunizieren sind.

Beichthaus.com Beichte #00041056 vom 08.03.2018 um 23:02:12 Uhr (12 Kommentare).

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