Die letzte Nacht in Freiheit

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Die letzte Nacht in Freiheit
Ich muss hier mal nach Jahren beichten, dass ich mit einer Frau, die wegen Ihres Freundes in ein anderes Land gezogen ist, kurz vorher eine kurze aber heftige Affäre hatte. Sie war die Empfangsdame eines kleinen Unternehmens. Ich kannte sie schon seit Anfang an, circa zwei Jahre, seit ich in dieser Firma als SW-Entwickler tätig war. Ich war damals gerade solo aber hatte schon Kontakt zu meiner späteren Freundin. Ich bin auch eher der Nerd-Typ, der lieber einen Abend mit seinem PC anstatt in der Disco verbringt. Von daher, und weil sie gar nicht mein Typ war, hatte ich nie irgendwas mit dieser kleinen dunkelhaarigen Frau am Empfang. Mir gefiel höchstens, dass sie recht frech und selbstbewusst war und wir haben gerne mal dummes Zeug miteinander geredet, mehr nicht. Aber das änderte sich schlagartig an dem Abend, als sie ihren Firmen-Abschied feierte.


Sie wollte zu ihrem Freund in ein anderes Land ziehen, wo unsere Firma damals ein Partnerunternehmen hatte. Als die Party so gegen 2 Uhr langsam an unserer Müdigkeit nagte, wollte sie nach Hause. Ich und die Kumpels sahen da noch keinen Feierabend. Irgendwann kam ein Kollege zu mir und lallte mich zu, ich soll sie doch bitte endlich noch zum U-Bahnhof bringen, weil das als Frau allein in der Gegend um die Zeit doch nicht ungefährlich sei. Ich hatte überhaupt keine Lust jetzt das Kindermädchen zu spielen, fragte, wieso ich das wieder machen solle, und gab dann doch irgendwann genervt nach, weil sonst keiner den Job übernehmen wollte. Ich hatte wirklich keine Lust ins Kalte nach draußen zu gehen und sie nach Hause zu bringen. Aber wenn keiner den Job macht, dann mach ich es. War schon immer so.


Ich also los mit ihr, beide ziemlich einen im Tee, torkelten Richtung U-Bahn. Sie lallte, noch was von, das dies die letzte Nacht in Freiheit ist. Ich: "Ja-ja-ja, ist schon okay, das wird schon." Kaum waren wir etwas vom Zentrum der Altstadt weg, stürmte sie auf mich los und wir knutschten rum wie wild. Ich war komplett platt. Normalerweise lief das doch genau anders rum dachte ich. Auf jeden Fall gefiel mir die Sache und wir machten weiter. Wir kamen dann auch irgendwann bei der U-Bahn-Station an. Bevor es die Treppe runter ging, meinte sie, sie wollte nun doch nicht nach Hause und ob wir noch zu mir gehen könnten, um noch ein bisschen weiter zu feiern. Ich aber entgegnete darauf, dass die Kumpels in der Kneipe noch auf mich warten. Sie: "Ach schreib doch kurz eine SMS, dass Du nicht mehr kannst, mich zur Bahn gebracht hast und jetzt auch Heim fährst." Okay, dachte ich, mach ich, weil mir die Geschichte, die sich gerade entwickelte, gefiel.


Kaum bei mir in der Bude angekommen fiel sie über mich her und wir trieben es die ganze Nacht lang in sämtlichen Ausführungen, die uns einfielen. Ich konnte schon nicht mehr. Kaum wurde ich wieder wach, saß sie schon wieder auf mir. Wow, krasses Erlebnis, einmalige Geschichte, einmalige Nacht. Am Montag trafen wir uns auf der Arbeit wieder. Sie war wie immer ganz cool, ganz abgebrüht. Der alte Vorgesetzte, der schon immer scharf auf sie war, sparte wie immer nicht mit dummen Anmachen. Aber ich lachte heute nur und dachte mir "Alter, wenn Du wüsstest, was ich letztes Wochenende mit der Kollegin getrieben habe, würden Dir die Augen rausfallen und bis ans Mittelmeer kullern." Zwei Tage später, am letzten Tag des Monats, bevor sie dann endgültig ihren letzten Tag hatte und gleichzeitig auszog und abreiste, hat sie mich noch mal zu Pizza und Kino eingeladen. Den Rest könnt ihr euch denken. Zwischen Umzugskartons und einer nackten Matratze ging es wieder los. Es war noch heftiger als beim ersten Mal. Aber dann war sie endgültig bei ihrem Freund in der Stadt, 700 Kilometer weit weg. Wir hatten nie wieder Kontakt zueinander, was mir dann auch recht war. Ich beichte also hiermit, dass ich es mit einer Arbeitskollegin getrieben habe, kurz bevor diese zu ihrem neuen Freund in ein neues Leben ist. Ein schlechtes Gewissen habe ich aber nur teilweise, weil ich die Geschichte nicht angefangen, sondern nur freudig mitgespielt habe und sie vermutlich dort unten im gleichen Stil weitergemacht hat. Alles andere würde mich wundern.

Beichthaus.com Beichte #00030608 vom 21.12.2012 um 23:36:50 Uhr in Düsseldorf (Ratinger Straße) (21 Kommentare).

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Zum Putzen im Büro bleiben

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Ich beichte, dass ich jeden Tag Überstunden mache. Das ist eigentlich nichts Schlimmes, aber diese Überstunden sind von der Sache her überhaupt nicht notwendig. Ich kriege sie auch nur zum Teil bezahlt. Es gibt dafür nur einen einzigen Grund: Um 19.30 Uhr kommt die Putzkolonne, um die Büros zu reinigen und hier bei mir im Büro kommt immer ein Mädchen zum Putzen durch, das mich wahnsinnig scharf macht. Vielleicht 20 Jahre alt, schwarze Haare, charmant und unglaublich süß. Sie ist auch immer sehr freundlich und plaudert fröhlich und unbefangen mit mir. Meist hat sie einen ziemlich kurzen Rock an. Beim Putzen beugt sie sich dann auch gerne mal nach vorne. Wenn Sie meinen Schreibtisch abwischt, macht sie das immer von vorne, beugt sich vor, und dann bleibt kaum etwas verborgen. Ich hatte mich bisher immer noch im Griff, aber ich weiß nicht, ob es noch lange gut geht, denn ich habe den Eindruck, sie beugt sich öfters vor als notwendig und braucht für mein Büro immer relativ lange. Zu Hause wartet übrigens meine Frau auf mich, die sich schon wundert, warum ich immer so scharf bin, wenn ich heimkomme.

Beichthaus.com Beichte #00030590 vom 17.12.2012 um 16:10:59 Uhr in Köln (Kaiser-Wilhelm-Ring) (23 Kommentare).

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Ausgesetzt in Australien

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Engherzigkeit Dummheit Freunde Urlaub

Ausgesetzt in Australien
Ich (w/19) habe eine große Dummheit begangen. Ich habe wegen eines nichtigen Streits meine beste Freundin verloren.
Ich entschied mich, nach dem Abitur ein Jahr in Australien zu verbringen und bin jetzt seit Anfang August hier. Meine beste Freundin hat sich wegen mir auch dazu durchgerungen, kam aber erst im September hier her. In der Zeit hatte ich mir einen Campervan gekauft und begonnen, zu reisen. Als meine Freundin am Flughafen ankam, habe ich sie abgeholt und wir begannen unser gemeinsames Abenteuer. Alles lief super, wir hatten unglaublich viel Spaß zusammen. Aber nach einiger Zeit begannen wir, uns auf die Nerven zu gehen und stritten oft, jedoch nie wirklich lange.
Mitte November hatten wir uns mal wieder richtig in den Haaren. Ein kleiner, nichtiger Streit artete aus. Wir waren gerade mitten im Nirgendwo und ich habe sie in einer kleinen Stadt, welche über ein Hostel verfügte, rausgeschmissen. Wir hatten seitdem keinen Kontakt mehr, über einige gemeinsame Freunde konnte ich allerdings in Erfahrung bringen, dass es ihr gut geht, sie mich jetzt aber nie wiedersehen will. Da es mir zu peinlich ist, den Leuten die wahre Geschichte zu erzählen, also durch Dummheit und Egoismus meine beste Freundin verloren zu haben, kennen alle nur eine Lüge, in der ich sie als die Böse hinstelle. Es tut mir unglaublich leid und ich wünschte, ich könnte es ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00030580 vom 14.12.2012 um 13:59:46 Uhr (28 Kommentare).

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Trocknet ja wieder

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Aggression Boshaftigkeit Rache Vandalismus Last Night Freiburg

Am Samstag war ich (w/31) im Freiburger Westbad und habe die Außenwette von "Wetten, dass...?!" angeschaut. Leider standen hinter mir gut angetrunkene Mitzwanziger, die sehr laut und beleidigend grölten. Als Erstes verschüttete eine von ihnen ihr Bier auf meinen Rücken und auf meine Jacke. Klar war ich nicht begeistert. Aber es wurde noch schlimmer. Statt einer Entschuldigung wurde ich angepöbelt und beleidigt. Daraufhin wurde ich sauer und fragte, was das soll. Als Antwort bekam ich lediglich, ich solle nicht zucken, es trockne ja alles und sonst mein Maul halten. Mir war eine weitere Kommunikation zu blöd, ich drehte mich weg und wollte nur die Wette sehen. Kurz darauf spuckte sie mir ohne Grund in die Haare und krallte sich an meiner Schulter fest, beleidigte weiter und verschüttete wieder ihren Alkohol. Mir wurde es zu bunt. Ich drehte mich um, nahm den knapp halbvollen Becher Bier und schüttete den mit den Worten: "stell dich nicht so an, trocknet ja wieder" in den Ausschnitt. Das Geschrei war groß, aber ich fühlte mich einfach besser. Die Gruppe um diese Dame hat dann andere Zuschauer belästigt, beleidigt und mit Alkohol übergossen. Es wurde, neben weiteren Jacken, Hosen und Haaren, auch ein heller Mantel mit Bier und Rotwein ruiniert.
Ich beichte hiermit, dass ich mich zu dieser kindischen Tat habe hinreißen lassen. Ich hätte auch einfach weggehen können, aber ich hatte einen tollen Platz und wollte nur die Wette genießen.

Beichthaus.com Beichte #00030563 vom 09.12.2012 um 20:35:43 Uhr in Freiburg (Ensisheimer Straße) (16 Kommentare).

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“Beichte

Übergewichtige Supernanny

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Ich (m/29) möchte mich entschuldigen, dass ich heute jemanden aufgrund seines Übergewichts beleidigt habe. Das Ganze kam so:
Ich war im Supermarkt, zusammen mit meiner dreijährigen Tochter. Unsere Kleine ist gerade etwas schwierig zu händeln, denn sie ist voll in der Trotzphase. An der Kasse griff sie natürlich zu den dort strategisch auf Kinderhöhe platzierten Süßigkeiten. Ich nahm sie ihr wieder weg und sagte: "Nein!" Natürlich darf sie auch mal Süßigkeiten essen, aber wir hatten erstens noch genug zu Hause und zweitens wollen meine Frau und ich ihr von Anfang an beibringen, dass man nicht immer seinen Willen durchsetzen kann. Die Kleine bekam einen ihrer Trotzanfälle. Sie fing erst an zu betteln. Als ich nicht nachgab, fing sie an zu weinen, und als das nichts brachte, warf sie sich schreiend vor der Kasse auf den Boden. Natürlich ist das peinlich, aber ich ignorierte sie weiterhin, denn ihre Wutanfälle sind spätestens nach ein paar Minuten vorbei. Plötzlich keifte es hinter mir: "Jetzt geben sie dem Kind endlich seine Süßigkeiten, ich will heute noch bezahlen!" Als ich mich umdrehte, um zu gucken, von wem das kam, sah ich Folgendes: Eine Frau, circa Mitte vierzig, stark übergewichtig, was sie aber nicht davon abgehalten hatte, sich in zwei Nummern zu kleine pinke Leggings und ein knalliges Oberteil mit Leopardenmuster zu quetschen. Sie hatte fettige Haare und in ihrem speckig glänzenden Gesicht mit Doppelkinn giftgrünen Lidschatten und neonpinken Lippenstift, wobei die Hälfte von dem Lippenstift auf ihren gelben Zähnen hing.


Ich gebe zu, meine Tochter blockierte gerade die Kasse, aber die Kasse nebenan war ebenfalls geöffnet, es stand keiner an und ich war der Meinung, es sei nicht zuviel verlangt, drei Meter weiter zu laufen, wobei das bei den Ausmaßen besagter Dame wohl eine Herausforderung war. Ich wollte keinen Stress und hob meine Tochter, die sich glücklicherweise langsam wieder beruhigt hatte, vom Boden auf und dachte, die Sache wäre erledigt. Falsch gedacht.
Besagte Dame war der Meinung, sie müsse mir in meine Erziehung reinquatschen. Keine Ahnung, warum sie sich für die Nachfolgerin der Supernanny hielt, aber sie belaberte mich von wegen ich dürfe nicht zu streng sein, das wäre ganz schlecht für Kinder, würde ihre Kreativität und Selbstständigkeit unterdrücken, und so ein paar Süßigkeiten wären ja nun wirklich nicht schlimm, schließlich seien Schokolade und Bonbons sogar gesund für Kinder, denn da sind ja Milch und Vitamine drin. Schließlich reichte es mir und ich sagte zu ihr: "Sie haben ja offensichtlich auch immer Süßigkeiten von ihren Eltern bekommen, das ist ja nicht zu übersehen, und man sieht auch, wie gesund das ist. Meine Tochter wird ab jetzt nie wieder so was bekommen, damit sie nicht irgendwann so fett wird wie Sie!"


Dann habe ich mich umgedreht und bin mit meiner Tochter auf dem Arm einfach weggegangen. Das Ganze tut mir im Nachhinein doch leid, ich weiß, es ist nicht richtig, Menschen aufgrund ihres Übergewichts zu beleidigen. Und ich war damit auch kein gutes Vorbild für meine Tochter. Ich habe auch nichts gegen Dicke allgemein, aber warum mischt sie sich in meine Erziehung ein?

Beichthaus.com Beichte #00030555 vom 06.12.2012 um 20:32:41 Uhr (28 Kommentare).

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