Übergewichtige Supernanny

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Hochmut Vorurteile Kinder Shopping

Ich (m/29) möchte mich entschuldigen, dass ich heute jemanden aufgrund seines Übergewichts beleidigt habe. Das Ganze kam so:
Ich war im Supermarkt, zusammen mit meiner dreijährigen Tochter. Unsere Kleine ist gerade etwas schwierig zu händeln, denn sie ist voll in der Trotzphase. An der Kasse griff sie natürlich zu den dort strategisch auf Kinderhöhe platzierten Süßigkeiten. Ich nahm sie ihr wieder weg und sagte: "Nein!" Natürlich darf sie auch mal Süßigkeiten essen, aber wir hatten erstens noch genug zu Hause und zweitens wollen meine Frau und ich ihr von Anfang an beibringen, dass man nicht immer seinen Willen durchsetzen kann. Die Kleine bekam einen ihrer Trotzanfälle. Sie fing erst an zu betteln. Als ich nicht nachgab, fing sie an zu weinen, und als das nichts brachte, warf sie sich schreiend vor der Kasse auf den Boden. Natürlich ist das peinlich, aber ich ignorierte sie weiterhin, denn ihre Wutanfälle sind spätestens nach ein paar Minuten vorbei. Plötzlich keifte es hinter mir: "Jetzt geben sie dem Kind endlich seine Süßigkeiten, ich will heute noch bezahlen!" Als ich mich umdrehte, um zu gucken, von wem das kam, sah ich Folgendes: Eine Frau, circa Mitte vierzig, stark übergewichtig, was sie aber nicht davon abgehalten hatte, sich in zwei Nummern zu kleine pinke Leggings und ein knalliges Oberteil mit Leopardenmuster zu quetschen. Sie hatte fettige Haare und in ihrem speckig glänzenden Gesicht mit Doppelkinn giftgrünen Lidschatten und neonpinken Lippenstift, wobei die Hälfte von dem Lippenstift auf ihren gelben Zähnen hing.


Ich gebe zu, meine Tochter blockierte gerade die Kasse, aber die Kasse nebenan war ebenfalls geöffnet, es stand keiner an und ich war der Meinung, es sei nicht zuviel verlangt, drei Meter weiter zu laufen, wobei das bei den Ausmaßen besagter Dame wohl eine Herausforderung war. Ich wollte keinen Stress und hob meine Tochter, die sich glücklicherweise langsam wieder beruhigt hatte, vom Boden auf und dachte, die Sache wäre erledigt. Falsch gedacht.
Besagte Dame war der Meinung, sie müsse mir in meine Erziehung reinquatschen. Keine Ahnung, warum sie sich für die Nachfolgerin der Supernanny hielt, aber sie belaberte mich von wegen ich dürfe nicht zu streng sein, das wäre ganz schlecht für Kinder, würde ihre Kreativität und Selbstständigkeit unterdrücken, und so ein paar Süßigkeiten wären ja nun wirklich nicht schlimm, schließlich seien Schokolade und Bonbons sogar gesund für Kinder, denn da sind ja Milch und Vitamine drin. Schließlich reichte es mir und ich sagte zu ihr: "Sie haben ja offensichtlich auch immer Süßigkeiten von ihren Eltern bekommen, das ist ja nicht zu übersehen, und man sieht auch, wie gesund das ist. Meine Tochter wird ab jetzt nie wieder so was bekommen, damit sie nicht irgendwann so fett wird wie Sie!"


Dann habe ich mich umgedreht und bin mit meiner Tochter auf dem Arm einfach weggegangen. Das Ganze tut mir im Nachhinein doch leid, ich weiß, es ist nicht richtig, Menschen aufgrund ihres Übergewichts zu beleidigen. Und ich war damit auch kein gutes Vorbild für meine Tochter. Ich habe auch nichts gegen Dicke allgemein, aber warum mischt sie sich in meine Erziehung ein?

Beichthaus.com Beichte #00030555 vom 06.12.2012 um 20:32:41 Uhr (28 Kommentare).

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Ein letztes Mal die Oma sehen

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Drogen Morallosigkeit 50+ Familie

Ich bin ein Mensch, der partout keine Horror-Filme schauen kann, in denen sich was Totes bewegt. Woran das liegt? Nein, nicht daran, dass ich eine Frau bin, sondern an meinen Eltern. Als ich 11 Jahre alt war, starb meine Oma. Dies war zwar traurig, aber irgendwann müssen […]
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Beichthaus.com Beichte #00030554 vom 06.12.2012 um 18:57:47 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Tussi Reloaded

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Habgier Eitelkeit Peinlichkeit Chef Berlin Alexanderplatz

Auch wenn ich (w/38) die 30 schon weit überschritten habe, lege ich immer noch großen Wert auf mein Äußeres. Dazu kommt, dass ich als Assistentin der Geschäftsleitung eines seriösen Unternehmens repräsentative Aufgaben habe. Dementsprechend sorgfältig muss ich meine Garderobe für den Job auswählen - dezent, klassisch, bieder. Auf einer meiner Shopping-Touren fiel mir letztens auf, dass vor einem großen Einkaufszentrum am Berliner Alexanderplatz poppig aufgemachte Flyer von ebenso poppigen Teenagern verteilt werden. Diese Flyer berechtigen zum freien Eintritt in irgendeine Diskothek. Ich weiß das nur, weil ich solch ein Ding einmal vom Boden aufgehoben habe, denn die jungen Verteiler händigen ihre Flyer frecherweise nur nuttig gestylten Mädels unter 25 aus - für die bin ich also unsichtbar. Das schmerzt. Ich fühle mich diskriminiert! Letztens ertappte ich mich dabei, wie ich mehrmals hintereinander an den Flyerverteilern vorbeilief. Sie würdigten mich keines Blickes. Innerlich schäumte ich vor Wut. Doch es spornte mich dazu an, meine Taktik zu ändern. An einem meiner freien Tage probierte ich verschiedene Miniröcke aus meiner Studentenzeit an, die ganz hinten im Kleiderschrank vor sich hin gammelten. Zugegeben, hier und da zwickte es ganz schön, aber ein Rock passte schließlich. Ich toupierte meine Haare hoch, schminkte mich auf sexy und streifte meine Stilettos mit den Mörder-Absätzen über. Aus dem Spiegel sah mich nun herausfordernd eine absolut geile Schlampe an. Ich rief ein Taxi. Dem Fahrer fielen fast die Augen aus dem Kopf - ein gutes Gefühl. Am Alexanderplatz angekommen, stolzierte ich zum Einkaufszentrum und genoss die gierig-verschämten Blicke der Männer.


Dann der entscheidende Moment. Die Flyerverteiler hielten wieder Ausschau nach geilen Ludern. Einer von ihnen kam regelrecht auf mich zugestürzt. Er drückte mir strahlend ein paar bunte Discogutscheine in die Hand und flötete: "Morgen Abend legt der xy auf, Du musst unbedingt kommen." Ich wurde auch noch geduzt! Auf einer poppig-bunten Wolke schwebte ich in das Einkaufszentrum ein. Tussimäßig trug ich auf der Rolltreppe Lippenstift nach. Aus dem Augenwinkel bemerkte ich plötzlich einen Typen auf der Rolltreppe nebenan. Ich blickte auf und in das irritierte Gesicht meines Vorgesetzten. Mich durchfuhr ein heiß-kalter Schauer. Ich tat so, als würde ich ihn nicht kennen. Es folgte eine schlaflose Nacht. Am nächsten Tag ging ich mit zitternden Knien zur Arbeit, natürlich klassisch-dezent-langweilig. Gott sei dank glaubte mein Vorgesetzter wohl wirklich, eine andere Frau auf der Rolltreppe gesehen zu haben. Denn er war so wie immer zu mir: grimmig und kurz angebunden. Übermütig geworden ging ich abends im Tussi-Outfit zur Diskothek, um meinen Flyergutschein einzulösen. Der Türsteher hat mich aber leider nicht reingelassen. Ich will in Zukunft zu meinem Alter stehen und bitte um Absolution für meine Eitelkeiten.

Beichthaus.com Beichte #00030523 vom 03.12.2012 um 14:29:02 Uhr in Berlin Alexanderplatz (26 Kommentare).

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Die Nacht mit Petz-Jette

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Peinlichkeit Lügen Last Night Freunde

Ich (m/23) möchte eine Sünde aus meiner Teenager-Zeit beichten. Ich habe drei sehr gute Freunde, die ich schon seit Sandkasten-Zeiten kenne, weil unsere Mütter befreundet waren. Allerdings sind unsere Mütter leider auch mit Petz-Jettes Mutter befreundet. Sie waren schon befreundet, bevor sie Kinder hatten, bevor irgendjemand ahnen konnte, dass Petz-Jettes Mutter eine Art Monster auf die Welt loslassen würde. Wir Jungs waren also von klein auf dazu verdammt, mit Petz-Jette zu spielen. Wir konnten nie irgendwas auch nur annähernd Lustiges tun, weil Petz-Jette dann zu unseren Müttern rannte und alles petzte. Trotz ihrer äußerlichen Unansehnlichkeit war sie schon immer extrem selbstbewusst, vorlaut und altklug. Und ihr Aussehen wurde mit dem Alter immer beunruhigender. Als Teenager war sie monströs groß und stämmig, wie ihr Ego, und trug eine lächerliche Brille, deren Brillengläser kleiner als ihre Augen waren. Ihre Zahnspange sah aus, als sei sie mit Moos bewachsen. Mit dem Fett ihrer Haare hätte man Pommes für eine Großfamilie machen können. Leider war sie mit mir und einem meiner drei Freunden in einer Klasse und hatte sogar im Alter von 17 Jahren immer noch stets ein Auge auf uns, um alles unseren Müttern petzen zu können. Mein Freund, der mit mir in einer Klasse war, war sehr beliebt bei Mädchen, womit er immer vor uns anderen Dreien angab. Eines Tages stieg bei ihm eine Hausparty, zu der jeder, der kommen wollte, eingeladen war. Leider kam auch Petz-Jette und wir wussten, dass unser Abend gelaufen war, weil unsere Mütter alles erfahren würden, was wir taten. Zu unserem eigenen Schutz fassten also wir den Plan, Petz-Jette abzufüllen, um ihr Gedächtnis auszulöschen. Der Plan gelang und gegen Ende der Party schnarchte sie auf der Couch. Auch unser Frauenheld-Freund lag völlig hacke in seinem Bett. Da kam mir eine geniale, wie auch folgenschwere Idee. Wir anderen drei schleppten die schnarchende Petz-Jette ins Schlafzimmer unseres Kumpels und legten sie neben ihm ins Bett. Ich hätte zu gern sein Gesicht gesehen, als er am nächsten Morgen die Augen öffnete und Petz-Jette neben sich erblickte, die ihm ihren Mundgeruch ins Gesicht röchelte. Am nächsten Tag erzählten wir unserem sichtlich verstörten Freund, dass er gegen 2 Uhr mit Petz-Jette in seinem Zimmer verschwunden war und niemand mehr was von den beiden an diesem Abend gesehen hatte. Seitdem denkt er, er habe was mit Petz-Jette gehabt. Es tut mir leid, aber andererseits ist es einfach zu lustig, wenn wir ihn jedes Mal, wenn er wieder angibt, was für ein toller Frauenheld er doch sei, mit dieser Geschichte verarschen.

Beichthaus.com Beichte #00030508 vom 29.11.2012 um 20:08:12 Uhr (22 Kommentare).

Gebeichtet von Jogel&Zitronella
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Der russische Patient

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Begehrlichkeit Verzweiflung Arbeit Liebe

Der russische Patient
Ich (w) arbeitete vor einigen Jahren in einer Klinik für Neurologie und Psychiatrie. Die Arbeit hat mir auch wirklich Spaß gemacht und ich fand es wunderbar, mit den Patienten dort zu arbeiten. Klar war es manchmal auch schwer. Die Geschichten, die manche Menschen erlebt hatten und erzählten, ließen einen teilweise gar nicht mehr los und machten einen traurig und wütend. Wir hatten unzählige vergewaltigte Mädchen und Frauen, misshandelte Männer und vieles mehr in Behandlung. Eines Tages hatte ich Spätschicht und musste mich dann den neuen Patienten vorstellen, die vor meiner Schicht auf unsere Station gekommen waren und denen ich zugeteilt war.

Jede Schwester hatte zwei bis drei Patienten, für die nur sie zuständig war, damit diese einen kontinuierlichen Ansprechpartner hatten. Ich ging also in das Zimmer, in dem nun ein Mann liegen sollte. Er hatte ein Einzelzimmer bekommen und das kriegen in der Regel nur die, die wirklich schwere Probleme haben, sich sozial einzufügen und mit anderen klar zu kommen. Dabei werden keine Unterschiede zwischen Privat- und Kassenpatienten gemacht. Ich klopfte an, stellte mich höflich als seine zuständige Schwester vor und fragte, ob er noch etwas brauchte, wie er sich fühle und sagte ihm, wo er mich für den Fall der Fälle finden könnte.

Der Mann war wirklich eine schöne Erscheinung. Groß, dunkelhaarig, er hatte grüne Augen und eine gute Figur. Aber er sprach eigentlich nie und quittierte jedes Wort höchstens mit einem Blick. Damit hatten alle so ihre Probleme. Die Schwestern und Psychologen sprachen mit ihm und versuchten, irgendwie das Eis zu brechen. Mal nett und freundlich und mal auch mit einem drohenden Unterton. Die anderen Patienten mieden ihn meistens und bei den Gruppentherapien hörte er lediglich zu. Das einzige, das ihn anscheinend wirklich zum Leben erweckte, war die Ergotherapie. Da kann man basteln, stricken, töpfern, malen und Ähnliches. Alles, was er anfasste, wurde zu einem Kunstwerk, traurig zwar, aber immer wunderschön und sie drückten so viel Gefühl aus. Manchmal gingen wir Schwestern in das Atelier und bewunderten die Sachen. Die Psychologen gaben ihm seit jeher einfach ein Blatt Papier, auf das er zeichnen sollte, was ihn bedrückte. Meistens kamen schwarze Vögel dabei heraus oder tote Tiere.

Dann hatte ich eine Woche lang Nachtschicht und vorher zwei Tage frei. Wie immer am Anfang der Schicht ging ich zu meinen Patienten, begrüßte sie, fragte, ob alles in Ordnung ist und gab Bescheid, dass ich jetzt da wäre. Das letzte Zimmer war das des Mannes. Er hatte das Licht an seinem Bett angeschaltet und las ein Buch. Ich lächelte ihn an, Worte waren sowieso unnötig, ging durch den Raum zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Gerade wollte ich wieder hinausgehen, als er tatsächlich etwas sagte: "Ich dachte schon, du kommst nicht mehr." Ich weiß nicht, ob man sich vorstellen kann, wie merkwürdig das ist, wenn man jemanden jeden Tag sieht und sich mit ihm beschäftigt und dann nach Wochen erst seine Stimme hört. Er hatte einen schweren, russischen Akzent und er hat mich gleich geduzt, was eher nicht üblich ist. Es war eine komische Situation, er lächelte und weinte gleichzeitig und aus ihm sprudelten die Worte nur so heraus. Er erzählte mir, er käme aus Russland, zusammen mit seiner Schwester, und der Vater war ein Trinker, der die Mutter totgeprügelt hat, vor seinen Augen.

Seine Schwester und er wollten in Deutschland neu anfangen, doch vor ein paar Wochen hatte sich die Schwester aufgehängt und er sei am Ende. Ich hörte täglich schreckliche Geschichten, die teilweise noch viel dramatischer und schwerer waren, aber wie dieser große, starke Mann vor mir saß und weinte, hat es mich so sehr berührt, dass mir auch die Tränen liefen. Nach wie vor wollte er mit niemandem sprechen, nur manchmal redete er mit mir. Er schrieb mir Briefe, schenkte mir seine Kunstwerke und manchmal versuchte er, meine Hand zu nehmen, aber jeglicher sexueller Kontakt ist natürlich verboten, auch Umarmungen. Er steckte mir ein Zettelchen zu, auf dem stand: "Wo wohnst du?" Ich weiß, es war verwerflich, aber ich konnte nicht umhin, diesen Mann unsagbar attraktiv und anziehend zu finden und natürlich war ich auch ein bisschen stolz, dass er nur mit mir sprach. Ich schrieb meine Adresse auf. Da wir eine offene Station sind, dürfen sich die Patienten nach einiger Zeit auch außerhalb des Geländes bewegen. Sie müssen sich nur abmelden und pünktlich wieder zurück kommen.

Er besuchte mich an jedem Nachmittag, an dem ich keinen Dienst hatte. Zuerst redeten wir nur und tranken Kaffee, dann fingen wir an zu kuscheln und uns zu küssen und später hatten wir bei jedem Treffen Sex. Wir mussten vorsichtig sein, denn sexueller Kontakt zu Patienten führt nicht nur zur Kündigung, sondern ist auch ein Strafdelikt. Nach fünf Monaten wurde er dann entlassen. Er zog sofort bei mir ein, zwei Jahre später haben wir geheiratet. Ich beichte also, sexuellen Kontakt mit einem Patienten gehabt zu haben. Seit drei Jahren sind wir nun verheiratet und er ist ein liebevoller Ehemann und neuerdings auch Vater für unsere kleine süße Tochter. Mittlerweile hat er seine psychischen Probleme ganz gut in den Griff bekommen und ich versuche, ihn zu unterstützen, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00030462 vom 16.11.2012 um 13:21:24 Uhr (46 Kommentare).

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