Gender-korrekte Schreibweise

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Hass Zorn Vorurteile Studentenleben Gesellschaft Berlin

Gender-korrekte Schreibweise
Ich beichte, dass ich die genderkorrekte Schreibweise hasse! Zu meiner Person: Ich bin weiblich, Anfang zwanzig und hasse es, wenn Frauen sich von Männern ausnutzen lassen. Ich bin emanzipiert, jedoch keine Feministin. Doch es regt mich tierisch auf, wenn alle beharrlich auf der politisch korrekten Genderschreibweise pochen. Für die, die nicht wissen, was ich meine, das wären um Beispiel Studierende, Student/innen, StudentInnen, Student_innen oder die meiner Meinung nach schlimmste Form: Student*innen. Besonders bei letzterer Form muss ich immer an die bunten, hässlichen Aufkleber denken, die irgendwelche linken Backen in der Uni aufhängen und auf denen so etwas steht wie "Student*innen protestieren für eine faire und gerechte Hochschule", "Rettet die Wale" und so ein alternatives Gelaber. Dann stelle ich mir immer hässliche Frauen mit Topfhaarschnitt und Achselhaaren vor und Typen mit Rastalocken und Aladdin-Hosen. Meiner Meinung nach sind das verrückte Traumtänzer, die am liebsten keine Studiengebühren zahlen wollen, aber dafür hunderte Dozenten - Entschuldigung: DozentInnen! - haben wollen und Seminare mit nur fünf Leuten drin. Leute, wacht auf und geht mal duschen! Mir ist es sowas von piepegal, wenn auf dem Papier nur Studenten angesprochen werden. Durch diese Schreibweise bin ich im Alltag auch nicht gleichberechtigter, auch wenn sich das diese Öko-Bratzen gerne einreden.
Sogar meine Macho-Profs mokieren sich, wenn ich Studenten statt Studierende schreibe, solche Heuchler. Doch ich beichte, dass ich selbst eine Heuchlerin bin. In Hausarbeiten und Referaten benutze ich immer brav die genderkorrekte Schreibweise und lasse mich dankend korrigieren, wenn ich es mal vergessen habe. Aber eigentlich könnte es mir nicht egal sein.

Beichthaus.com Beichte #00030625 vom 28.12.2012 um 14:49:22 Uhr in Berlin (Koserstraße 20) (63 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

HardDisk aus München, Deutschland

+1, dieses dämliche Gendern geht mir sowas von auf die Nüsse... eine Verunstaltung der deutschen Sprache, nicht mehr und nicht weniger.

29.12.2012, 06:49 Uhr     melden


HexeDesNordens

Diese gegenderte Schreibweise nervt mich auch. Sprachliche Vergewaltigung. Aber so wollen die Mensch_Innen und Frau_Innen der Gutmenschendiktatur es eben. Sogar Bücher sollen jetzt ja umgeschrieben werden, damit sie, DAS Gött_In sei Dank, endlich schön politisch korrekt sind. Auch eine Art Bücherverbrennung.

29.12.2012, 07:58 Uhr     melden


Scheinheilige

Kann ich voll und ganz nachvollziehen, ich bin auch weiblich und mich nervt diese mochtegern-Gleichberechtigung bei der Frauen dann extra hervorgehoben werden, auch. Frag deine Profs nachstes Mal doch einfach ob sie noch nie vom generischen Maskulinum gehort haben.

29.12.2012, 08:59 Uhr     melden


thrillor aus Dortmund, Deutschland

Mach doch was du willst, ich finde diese Überkorrektheit auch sinnlos, eine Beichte ist das Ganze aber nicht wert. Solltest aber daran arbeiten, deine riesengroße Sammlung an Vorurteilen abzubauen.

29.12.2012, 10:43 Uhr     melden


29873

Liebe KinderInnen... Hm... Ich mag die Schreibweise... *grins* Hat für mich aber nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

29.12.2012, 10:46 Uhr     melden


MeinSenfDazu

Geht mir auch auf den Keks, diese überbetont gender-gesonderte Schreibweise. Es mag den Einzelnen zufriedenstellen, doch die Deutsche Sprache wird davon bestimmt nicht schöner. Ja, sie verliert dadurch an Ausdruckskraft.

29.12.2012, 10:57 Uhr     melden


Berber83 aus Hamburg, Deutschland

Dass solche Schreibweise teils sehr umständlich und nicht gerade elegant ist, dem stimme ich zu. Jedoch übersiehst Du dabei, dass Du von einer sehr komfortablen Position aus urteilst, welche überhaupt erst durch die Tatsache möglich wurde, dass sich die Emanzipation bis in unser Sprachbild vorkämpfen konnte. Du sägst quasi an dem Ast, auf dem Du sitzt. Denn die Emanzipation wäre nur eine Scheinrevolution geblieben, wäre sie nicht bis in den hintersten Winkel gesellschaftlichen Selbstverständnisses vorgedrungen. Und Umständlich sind solche Sprachauswüchse genau genommen nicht wegen des Hinzufügens des Femininums, sondern wegen der männlich dominierten Entwicklung unserer Sprache, die über Jahrhunderte hinweg voller Ignoranz stets das Maskulinum im Munde führte. Um es an einem verkürzten Beispiel zu verdeutlichen: Eine Alice Schwarzer kann tierisch nerven mit ihren ewig orthodoxen feministischen Forderungen; aber ohne feste und konsequente Größen wie sie, gäbe es keine Frauen wie Dich, die sich von den ihnen selbst zu Gute kommenden Errungenschaften aus Bequemlichkeit distanzieren könnten.

29.12.2012, 11:13 Uhr     melden


EmmyAltera

Ich kann die Beichterin verstehen, aber es ist der Mühe nicht wert, sich darüber aufzuregen, da gibts anderes dazu... @Berber: Ich seh das ganz anders. Die Emanzipation IST zum größten Teil eine Scheinrevolution! Die greift an unwichtigen Stellen an und wirklich interessante Themen werden kaum berührt. Und das Schlimme dabei: Sie schafft dabei eine andere Ungerechtigkeit den Männern gegenüber. Ich warte nur noch darauf, dass mal eine Antiemanzipationsbewegung zustande kommt. In höheren Positionen sind Frauen nach wie vor benachteiligt. Professorinnen müssen härter kämpfen, sich mehr beweisen, um dorthin zu gelangen. Und durch die Quote werden auch hervoragende Frauen nicht ernst genommen, da man ihr dann immer vorwerfen kann, dass sie nur durch die Quote an die Stelle gekommen ist. In nicht ganz so hohen Positionen greift diese besonders stark: Ich kenne einige Fälle, bei denen dem Mann im Vorstellungegespräch (Uni) gesagt wurde, dass er perfekt ins Profil passe, aber sie schon einen Mann eingestellt hätten und nun nur noch eine Frau einstellen dürfen. Wo ist den da die Gerechtigkeit? Die Emanzipation ist eine nette Idee, nur wahnsinning schlecht umgesetzt.

29.12.2012, 13:16 Uhr     melden


azrael01

Im grunde ist egal was da steht.
Es ändert nichts an der Gleichberechtigung.
Durch diese Schreibweise wird nichts verbessert oder verschlechtert... nur ist es etwas umständlich sowas zu lesen und Texte in dieser Form zu verfassen.

29.12.2012, 13:45 Uhr     melden


MatzePeters

Und trotzdem studierst du vermutlich Sozialwissenschaften.

29.12.2012, 14:37 Uhr     melden


VcS

Die Schreibweise ist sicher nervig und wird sich wahrscheinlich auch nicht im Alltag durchsetzen - dafür ist sie einfach zu unbequem. Hätte man die Wörter verkürzt anstatt arg verlängert, sähe das schon anders aus. Aber wer glaubt, dass Frauen auch ohne Interessensvertretung Gleichberechtigung erreichen, sollte mal nach Asien schauen - nicht nur in die muslimischen Länder, auch nach Indien oder Ostasien. Dass diese westliche Gleichberechtigung teilweise zu Diskriminierung von Männern führt, steht auf einem anderen Blatt, die brauchen dann auch wiederum eine Interessensvertretung. Ist aber immer noch besser als wenn die weibliche Hälfte der Gesellschaft nach besten Kräften kleingehalten wird...

29.12.2012, 14:51 Uhr     melden


Al_Bundy

MÄDEL, wir wollen Deine Beichte lesen, also das, was Du nicht mal Deinem Pfarrer erzählen würdest. - Was ich hier von Dir gelesen habe, erzählt man sonst einem Friseur oder einer Parkuhr!

29.12.2012, 15:23 Uhr     melden


ichhabegesuendigt

Ich bin eine Studentin und kein Student! Eine Schande, dass du das was für dich erkämpft wurde, nicht zu würdigen weißt, u.a. dass du überhaupt studieren darfst! wahrscheinlich bist du eins dieser schrecklichen Mannsweibern, das Probleme damit hat eine Frau zu sein.

29.12.2012, 16:08 Uhr     melden


Suane

Welch eine schöne Beichte und noch besser deine Ansichten. Wenn du an meiner Uni wärst, würde ich dich sofort auf nen Kaffee einladen.
@ichhabegesuendigt: Wenn nur um diese umständliche Schreibweise gekämpft wurde, dann gute Nacht. Es gibt wirklich weit wichtigere Dinge die zur Gleichberechtigung betragen. Wie wärs mal mit EINEM Frauenbeauftragen oder am besten Gleichstellungsbeauftragten der oder die für wirkliche Gleichberechtigung an der Uni sorgt. Unter Gleichberechtigung an der Uni verstehen die meisten leider nur das Fördern von Frauen. Das geht bei unserer Uni soweit, dass wir Frauenbeauftragte für Bereiche mit 95 Prozent Frauenanteil haben. Das Prinzip der Gleichberechtigung fängt im Kopf an und nicht auf dem Briefkopf.

29.12.2012, 16:40 Uhr     melden


AntonGorodezky

Bist du in Referaten und Hausarbeiten verpflichtet, die gegenderte Schreibweise zu verwenden? Nur, wenn du die freie Wahl hast, ist es auch Heuchelei. Ich denke bei Physikstudent*Innen übrigens nach wie vor an Männer und bei Lehramtsstudent*Innen weiterhin an Frauen. Beim Lesen stört mich das nicht, nur wenn ich ich so schreiben müsste, würde es nerven. Dann schreibe ich lieber ganz ausführlich von Studentinnen und Studenten. Emanzipation dürfte dann erreicht sein, wenn in der Ferienzeit eine gleiche Anzahl autofahrender Mütter wie Väter zu finden ist. Mein Eindruck ist allerdings, dass unter anderem da doch alte Rollenbilder sehr gut funktionieren.

29.12.2012, 17:41 Uhr     melden


Biohazard79

So ist es. Ich habe mir im Studium auch angefangen die unverheirateten Frauen mit "Fräulein" anzureden und ihnen die Tür aufzuhalten oder beim Jacke anziehen zu helfen. Alleine weil dann die Über-politisch-gender-korrekten immer aus der Haut gefahren sind.

29.12.2012, 17:46 Uhr     melden


ichhabegesuendigt

@ Suane: Frauen durften früher weder studieren noch das Abitur machen! wohlgemerkt in D! und das es so lange keine weiblichen Formen von irgendwas gab wie Student kommt auch daher dass Frauen nicht erlaubt und vertreten waren! Ärztinnen gab es genauso wenig wie Richterinnen oder Soldatinnen... ich finde das Geschlecht sehr wichtig! ich bin kein Mann und möchte auch nicht als Mann angesprochen werden! würde es dir gefallen Bankkauffrau zu sein statt ein Bankkaufmann? wenn das Geschlecht doch keine Rede wert ist, warum dann nicht umgekehrt? ach, das würde einem Mann nicht gefallen? aber mir muss es gefallen?! heuchlerisch nenne ich sowas! und diese beichterin ebenso!

29.12.2012, 19:12 Uhr     melden


Rabenklau

Dass die Schreibweise dich nervt, weil umständlicher, finde ich persönlich ok - wobei ich finde, dass "ichhabegesündigt" da schon ganz gute Denkanstöße gibt. Dass du allerdings Leute, die an gesellschaftlichen Problemen arbeiten ("linke Backen", "Öko-Bratzen" etc.) so in den Dreck ziehst, geht echt gar nicht! Krieg doch selber mal den A**** hoch, wenn du schon so ne große Klappe hast! Wie "Berber83" schon meinte, du machst es dir tatsächlich sehr leicht und nutzt für deine Argumentation bloß die dir ohnehin gebotenen Vorteile.

29.12.2012, 20:43 Uhr     melden


autovaz2104

@ die von dir angesprochenen Leute arbeiten nicht an der Lösung gesellschaftlicher Probleme, sie schaffen welche!

29.12.2012, 21:31 Uhr     melden


Dogma02

@ Beichter: (nicht @ Beichterin, ha!) Vielen Dank, dass du als Frau das Thema mal ansprichst! Es ist eine entsetzliche Verunstaltung der Sprache und eines aufgeklärten Landes unwürdig. Konkret- der heute häufig gebrauchte Ausdruck 'Studierende' einfach nur sachlich falsch. _Studierend_ ist, wer gerade in diesem Augenblick studiert, und das kann man von _Studenten_ wohl kaum immer sagen. Auch von Student_innen_ nicht. Und überhaupt, wo bleibt der Hebammer, der Zimmerjunge, das Bräutigampaar? Hört sich blöd an? Ist aber nicht dümmer als eine Stellenausschreibung zum / zur Professoren/innenassistenten/tin. @ Scheinheilige: Danke für den Hinweis auf das Generische Maskulinum. Nach diesem Ausdruck hab ich schon länger gesucht. @ EmmyAltera und Suane: Danke, ihr habt es auf den Punkt gebracht! Ich habe auch den Eindruck, dass da bei der Emanzipationsbewegung einiges schief gelaufen ist. Ich hätte überhaupt nichts gegen 50 % Frauen unter allen Vorstandsvorsitzenden usw, von mir aus auch 75 %. Dadurch würde sich nämlich gar nichts ändern, außer, dass die Betriebsausflüge in Freudenhäuser wohl ausfielen. Dann aber bitte auch eine gesellschaftliche Gleichstellung für Väter, die immer noch beschämend benachteiligt sind, wenn es um das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder geht. Nur so als Beispiel.

30.12.2012, 00:47 Uhr     melden


ichhabegesuendigt

beschämend ist dass du die Väter, die sich überhaupt ums Sorgerecht bemühen an einer Hand an guten Tagen abzählen kannst! und da spreche ich aus dem was ich im Umfeld sehe und erlebe, inklusive meinem eigenen Vater. was wirklich relevant ist, dass Väter sich Gedanken ums liebe Geld machen, was sie blechen müssen. damit sieht der überwiegende Teil seine Aufgaben übrigens erfüllt. Es gibt Hausmanner und Krankenpfleger und erzähl mir nicht die würden sich als Hausfrau und Krankenschwester mega wohl fühlen.

30.12.2012, 01:07 Uhr     melden


justonefix

Genau deiner Meinung! Der große Bukowski sagte einmal "Feminism exists only because ugly women want to integrate in the society" und ich finde, er hat recht.

30.12.2012, 01:29 Uhr     melden


Silberwolf1 aus Köln, Deutschland

Kann der/dem BeichterIn (ähem..) da nur zustimmen. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ist in der Regel notwendig und wichtig, aber die Sprache ist auf der Prioritätenliste davon, was es noch zu tun gibt, ganz weit unten...Gleiche Gehälter für gleiche Leistung z.B. wäre wichtiger.

30.12.2012, 01:39 Uhr     melden


Anonühm;) aus , Deutschland

Das Problem haben eine Freundin und ich (w) auch grade in ner Studienarbeit. Bei uns wird die weibliche Form weggelassen. Wenn man 60 Seiten ständig gendern muss, hat man zwar am Ende eine Seite mehr, aber unnötig lange Sätze. Da wir aus dem technischen Bereich kommen, wird das hoffentlich auch keiner bemängeln.

30.12.2012, 02:08 Uhr     melden


QueenOfNothing

Ich kann das gendern auch absolut nicht leiden. Es gibt nunmal maskuline wie auch feminine Wörter. So ist das. Ich bin auch Frau genug, mich weiterhin als Student zählen zu können. Ich finde nicht, das mir dadurch irgenwas genommen wird. Das Studierende sehe ich genauso wie Dogma02. Es ist einfach grammatikalisch falsch und eine Verschandlung der Sprache! Wo ist verdammt nochmal das Problem zu sagen: Liebe Studenten?

Genauso wie die tolle Frauenquote, die Frauen in Jobs viel mehr behindert, als ihnen wirklich hilft. Es gibt wichtigere Themen, als diese Pseudohilfen in unserer Gesellschaft!

Aber im Gegensatz zu dir, liebe Beichterin, stehe ich dazu. Ich benutze diesen dummen Genderkram nicht. (An -in und -innen ist im begrenzenden Bereich meiner Meinung nach nicht viel auszusetzen, wenn man eine spezifische Person anspricht.) Es wäre mal schön, wenn sich alle, die der Meinung sind, dass das dumm ist, es auch nicht benutzen würden...

30.12.2012, 12:08 Uhr     melden





Whitie66 aus Deutschland

Was für ein Luxusproblem! Sind Frauen und Männer nicht Menschen?

30.12.2012, 12:31 Uhr     melden


EmmyAltera

Oh Oh Anonühm täusch dich da nicht! Vielleicht sollte man an Anfang einen Hinweis machen wie "Techniker beinhalten auch die weiblichen Kräfte" oder so. Eine Dozentin von mir hat mal in einem Text für die Unizeitschrift nur "Physiker" geschrieben und dann richtig Ärger mit der Frauen...ähm...Gleichstellungsbeauftragten bekommen.

30.12.2012, 13:35 Uhr     melden


lord-doofie aus Deutschland

Mich stört diese Schreibweise beim Lesen und wenn ich selbst etwas schreibe, dann wird dieser Quatsch ignoriert. Sowas unsinniges erfordert unnötige Arbeit. Die Inhalte eines Textes sind viel wichtiger als eine poitisch korrekte Schreibweise. Deshalb werde ich es weiterhin ablehnen.

30.12.2012, 14:33 Uhr     melden


Hamma

Also ich/ichin kann das nicht verstehen...für mich als Mann/Mannin macht das durchaus einen Sinn bzw. eine Sinnin. Seid stolz auf diese Errungenschaft/Errungenschaftin all Ihr Frauen und Frauinnen!

30.12.2012, 19:45 Uhr     melden


Liberté_Toujours

Ich finde die Debatte sehr interessant, weiß aber nicht genau, ob man eher dem Stilempfinden oder der Political correctness Rechnung tragen sollte. Prinzipiell halte ich die Gender- korrekte Schreibweise aber auf keinen Fall für unnütz. Mein Freund meint, das Ganze sei Quatsch, weil mit "Studenten" einfach "schon immer" Männer und Frauen gemeint gewesen seien. Aber dem ist ja gerade nicht so! Und einfach die männliche Form weiterzuverwenden, ist schwierig, Stichwort Androzentrismus und so. Am einfachsten wäre wirklich, einfach eine neue, geschlechtsneutrale Endung zu erfinden. Dies würde sich allerdings noch schwieriger durchsetzen und man würde sie als eine noch viel gröbere Vergewaltigung des Stils empfinden, zumindest anfangs. Achja, apropos Stil: Über die gender- korrekte Schreibweise regen sich alle auf. Aber sinnlose Anglizismen in jedem zweiten Satz und andere Wortneuschöpfungen der Werbeindustrie werden von den meisten beklatscht.... um die deutsche Sprache zu retten, würde ich an anderer Stelle ansetzen!

30.12.2012, 21:40 Uhr     melden


Dogma02

@ Liberté_Toujours: Sinnlose Anglezismen kann ich auch nicht leiden. Auch die Kommasetzung nach der neuen deutschen Rechtschreibung nicht. Und Stängel mit ä tut mir in den Augen weh. Man sollte sich allerdings davor hüten, jede Art der sprachlichen Veränderung abzulehnen, denn die gehört einfach dazu (ein schönes Beispiel dazu findet ihr auf youtube, sucht nach 'Thomas Freitag' und 'Schillers Glocke'). Bei der genderkorrekten Schreibweise stört mich allerdings neben der Verunstaltung auch das Motiv: Eine förmliche Gleichberechtigung im Briefkopf bewirkt doch nicht automatisch eine Gleichstellung der Geschlechter. Nicht die Sprache muss geändert werden, sondern die Einstellung in den Köpfen der Leute. @ichhabegesündigt: Ich für meinen Teil hätte überhaupt kein Problem damit, Hausmann zu sein. Und die Erfahrung aus meinem Umfeld ist leider eine andere. Leider nehmen Gerichte und Behörden heute immer noch wie selbstverständlich an, dass Kinder im Trennungsfall bei der Mutter automatisch besser aufgehoben sind, egal, was für ein Miststück die Frau auch sein mag. Dann sieht der Papa seine Kleinen plötzlich nur noch alle zwei Wochen für ein paar Stunden unter Aufsicht, obwohl er es war, der sie sonst jeden abend ins Bett gebracht hat. Ich bin sehr für Gleichberechtigung, aber sie muss in beide Richtungen funktionieren.

30.12.2012, 22:53 Uhr     melden


Suane

@ichhabegesuendigt: Ich würde die Beichterin nicht als heuchlerisch bezeichnen. Sie gibt nur ihre Meinung wieder und in der heutigen Zeit darf sie das ja wohl. Und ja ich weiß, dass Frauen früher weniger Rechte hatten. Das muss man mir nicht erzählen, zumal ich der Meinung bin, dass die bis dato größte Errungenschaft auf dem Feld der Emanzipation, das Recht der Frau auf selbstbestimmte Arbeit ist. Das heißt finazielle Unabhängigkeit von der Männerwelt. Nur leider nutzen dies noch immer einige Frauen nicht. Daher auch (neben der natürlich noch immer bestehenden Diskriminierung) noch immer so wenige Frauen in hohen Positionen, weil man dazu wirklich viel von seinem Privatleben opfern muss. Hab selbst schon oft genug erlebt, dass nach einem Studium gute Aufstiegsmöglichkeiten abgelehnt wurden weil eine 50+X Stundenwoche als zu anstrengend angesehen wird. Auch die Geschlechterverteilung bei Studienfächern sollte man betrachten. Als ausgebildete Kunsthistorikerin kommt man nunmal relativ schlecht in den Aufsichtsrat eines DAX-Unternehmens.

31.12.2012, 00:49 Uhr     melden


Someoneknows

Seit ich meine Abiarbeit gender-korrekt schreiben musste, ist mir nichts mehr verhasst! Ich (w/24) studiere Medizin in Österreich. Dort haben sie die Bundeshymne mit "Heimat großer Töchter und Söhne" verschandelt...

31.12.2012, 01:36 Uhr     melden


G.Now

Schreib die Worte eben aus: Studentinnen und Studenten. Keine Wortverulkungen und jeder ist zufrieden. Ansonsten solltest Du mal ein bisschen entspannen.

31.12.2012, 13:39 Uhr     melden


Johnny_Pümmel

Kann ich zu 100 Prozent nachvollziehen, auch deine Vorurteile. Ich mache mich geistig auch immer über diese politisch engagierten, alternativen Ökofuzzies mit Rastalocken und Schlafanzughosen bzw. unrasierten Bioemanzen mit asexuellen Kurzhaarschnitten, abstoßenden Piercings und selbstgestrickten Klamotten lustig.

31.12.2012, 14:54 Uhr     melden


Liberté_Toujours

@ Dogma: Ja, da stimme ich dir 100% zu, eine Gleichstellung auf dem Briefkopf macht noch keine Gleichberechtigung. Aber: In meinen Augen ist eine "förmliche" Gleichstellung (wie z.B. ein Briefkopf mit genderkorrekter Schreibweise, die Frauenquote, das Wahlrecht, etc....) ein wichtiger, erster Schritt zur tatsächlichen Gleichstellung. Die Frauenquote ist z.B. der Inbegriff dieses "formalen Feminismus'": Frauen werden hier nicht aufgrund ihrer Leistung oder Kompetenz, sondern aufgrund ihres Geschlechts eingestellt. Klingt erstmal scheiße. Aber: Durch die bloße Tatsache, dass einmal eine Frau ein bisher von Männern besetztes Amt besetzen kann, tritt ein großer Gewöhnungseffekt ein. Ihre Nachfolgerin wird es wesentlich leichter haben, den Posten zu bekommen. Und genau das ist der Moment, in dem wir die Frauenquote nicht mehr brauchen und sie wieder abgeschafft gehört. Anders gesagt: Wir klettern die Leiter des Formalismus' hinauf und stoßen sie dann hinter uns um. Und ganz genauso verhält es sich mit der genderkorrekten Schreibweise.

31.12.2012, 18:18 Uhr     melden


Avia

Kann ich voll und ganz nachvollziehen. Ich schreibe immer in die Einleitungen meiner Hausarbeiten "aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text nur die männliche Form benutzt".
Das ist doch nervig sonst

31.12.2012, 22:09 Uhr     melden


mr brightside

Am schlimmsten ist das Binnen-I. Da lese ich immer ein L.

01.01.2013, 04:57 Uhr     melden


EmmyAltera

@Liberté_Toujours: Ich kann deine Argumentation nachvollziehen, finde sie jedoch schwierig... d.h. also 1-2 Generationen (ich würde das eher viel länger einschätzen...) Ungerechtigkeit für die Männer wegen der Quote ist ok? Damit sich die Gesellschaft daran gewöhnen kann? Und dann? Denkst du, dass plötzlich festgestellt wird, dass die Frauen gleichstellt sind und dann werden Quote u.a. abgeschafft werden...? Und dann funktioniert auch plötzlich das System? Das wäre ja schön, aber das halte ich für ziemlich blauäugig. Und außerdem wäre damit die "kurzwährende" Ungerechtigkeit für die Männer nicht gerechtfertigt. Ich bin kein Fan der "Aug um Auge"-Mentalität.

01.01.2013, 19:34 Uhr     melden


Liberté_Toujours

@emmy: Ja, schon, es ist problematisch. Aber es würde ja sogar reichen, bei GLEICHER (und nicht geringerer) Qualifikation für eine Weile die Frau vorzuziehen. Ich meine: Ansonsten wird in den Führungsetagen halt immer der Mann vorgezogen, das ist genauso ungerecht. Und der gerechteste Weg, nämlich ein Gesetz, das vorschreibt, dass niemand bevorzugt wird, würde sich schlicht nicht durchsetzen, sondern es würde alles beim alten bleiben. Es mag nicht die beste Lösung sein, aber in meinen Augen haben wir einfach keine bessere. Eine Frau, die ihren Job gut macht, auch, wenn sie durch die Frauenquote ins Amt kommt, wird sehr bald Akzeptanz und finden und erfolgreich sein. Niemanden wird es mehr kümmern, dass sie irgendwann einmal durch die Frauenquote ins Amt kam. Und wenn sie eine Nulpe ist... na dann wird sie halt so oder so den Job wieder verlieren. Ein gutes Beispiel für den gesellschaftlichen Gewöhnungseffekt ist Angela Merkel. Sie kam zwar nicht durch die Frauenquote ins Amt, allerdings gab es (nicht nur in den Boulevardblättern) tatsächlich Diskussionen darüber, ob "eine Frau" denn dafür "geeignet" sei. Und heute ist die Mehrheit froh über die "eiserne Kanzlerin", die wir haben. Weil einmal eine Frau dieses Amt innehatte, wird in Zukunft niemand mehr darüber nachdenken, wenn es nocheinmal geschieht.

01.01.2013, 22:12 Uhr     melden


KeyserSoeze

Also denen hast Du es jetzt wirklich gezeigt. Weiter so!

02.01.2013, 09:11 Uhr     melden


Dogma02

@Liberté_Toujours: Theoretisch ist dein Argument stichhaltig und einleuchtend. Aber: gerade Angela Merkel ist doch das Paradebeispiel dafür, wie so eine Geschichte in die Hose gehen kann. Um in diese Machtposition überhaupt zu kommen, hat sie erst einmal rücksichtslos alle ihre Konkurrenten wegbeißen müssen. Als Ergebnis haben wir eine Kanzlerin, die sich nur rein äußerlich von den männlichen Staatsoberhäuptern unterscheidet und die sich an die Macht klammert wie alle anderen vor ihr. Der Frauenbewegung gereicht das sogar zum Nachteil, schließlich ist sie es und eine FamilienministerIN (!) die sich vehement gegen die Frauenquote wehrt. Dabei hat doch der _Wähler_, Verzeihung, die Wählerinnen und Wähler im Vorfeld mehrheitlich entschieden, dass die Zeit reif war für eine Frau an der Spitze des Staates. Und was lernt die Gesellschaft letztendlich daraus? Frauen an der Macht sind genauso schlimm wie Männer (für mich gibt es daher keinen Grund, mich über eine Bundeskanzlerin zu freuen, nur weil sie eine Frau ist). Gesellschaftliche Umwälzungen passieren, wenn die Zeit dafür reif ist. Das Wahlrecht für Frauen hätte es unzweifelhaft nie gegeben, hätten nicht überaus mutige und starke Frauen dafür gekämpft. Verabschiedet wurde es dann letztlich in Parlamenten, in denen nur Männer saßen. Warum? Weil ein gesellschaftliches Umdenken stattgefunden hatte. Nur so funktioniert es. Die Gender-korrekte Schreibweise aber ist eine bemühte, aufoktroyierte Maßnahme, die letztlich nur verärgert, und hat sich meiner Meinung nach schon längst wieder überlebt. Die Mädchen der jetzt heranwachsenden Generation sind jedenfalls alle so selbstbewusst, dass ich mir um die Frauen hier in Deutschland keine Sorgen mehr mache. Eher müssen die Jungs aufpassen, dass sie nicht den Anschluss verlieren.

04.01.2013, 17:23 Uhr     melden


der_wahre_hannes

Einfach mal Stefanowich lesen: www.scilogs.de/wblogs/blog/sprachlog/sprachstruktur/2011-12-14/frauen-natuerlich-ausgenommen

Dass jedesmal der Untergang des Abendlandes heraufbeschworen wird, wenn sich jemand für geschlechergerechte Sprache einsetzt, ist echt faszinierend.

04.01.2013, 17:52 Uhr     melden


Liberté_Toujours

@Dogma: stimmt genau. Frauen an der Macht SIND genauso schlimm wie Männer. Genau das ist in meinen Augen aber auch gleichzeitig ein Teil des Erfolges. Nämlich dass Frauen 1. Die gleiche Möglichkeit haben, ein hohes Amt zu bekleiden und 2. dass ihnen zugestanden wird, dabei die gleichen Fehler zu machen, wie ihre männlichen Kollegen. Normalerweise muss frau sich doppelt anstrengen, damit man ihr das gleiche zutraut, wie einem Mann. Hat sie das dann erreicht, wird von ihr erwartet, dass sie überall friedensstiftend wirkt, die Welt zu einem besseren Ort macht und innerhalb eines halben jahres die Fehler der "doofen Männer" ausbügelt. Überspitzt gesagt. Aber das ist einfach nur positive Diskriminierung. Frauen sind wie Männer. Genauso gut, genauso schlecht... genauso fehlbar. @wahrer hannes: Der link ist sehr empfehlenswert!

06.01.2013, 14:46 Uhr     melden


schnitter

Ich finde es auch schlimm, (w38, emanzipiert) von daher hast du meine Zustimmung. Außerdem sollte man den Focus verändern: Studenten sind Menschen und von dem Standpunkt aus tut es nicht mehr weh. Erst danach haben wir ein Geschlecht, oder soll auch auch alle Titel anpassen? Frau Doktorin Hannalena Schmidt-Müller? Das ist schwachsinn.

06.04.2013, 10:59 Uhr     melden


greyscale

Ist doch nicht schlimm. Aber ich*in sag´s dir*in ganz offen, erst wenn das letzen Wahl*innen von un*sinnen geschlachtet und das letzten Gendering*innen*feind*innen sich mal wieder nach der Nähe der Mann*innen sehnen und bisschen Dummheit im Denken aufgegeben haben, erst dann wird sich vielleicht was ändern.

22.04.2013, 05:13 Uhr     melden


annaskies

Die Schreibweise ist wirklich nervig, aber fetter Minuspunkt für deine Intoleranz gegenüber sog. Ökobratzen. Falls es dir nicht bewusst ist sind Leute mit Dreads und Pluderhosen in 8 von 10 Fällen netter als sagen wir mal normale Menschen..

29.04.2013, 19:10 Uhr     melden


Lif

Der Begriff der Emanzipation stammt ursprünglich vom Menschenhandel. Nicht, dass das großartige Relevanz hier hätte, aber ich wollte es mal so einwerfen. Mir persönlich geht das Gegegendere auf Gedeih und Verderb aber auch auf die Nüsse und welcher Germanistikabbrecher, pardon welches dem Germanistik Studium durch Unfähigkeit entwachsene Menschenkind beispielsweise die StVO in seiner/ihrer Neufassung verschandelt hat, wird wohl noch längere Zeit eine Frage bleiben. Aber hey, wir haben ja keine anderen Probleme. Allein ein Mann kann schon tatbestandsmäßig Exhibitionist*in sein, aber der Begriff Fußgänger ist sprachliche Diskriminierung. Ja...ne, is klar.

19.06.2013, 08:41 Uhr     melden


douglasp

sehr gute einstellung und eine frau die beweisst,dass emanzipation auch ohne "haare auf den zähnen" und widerliches politisch korreckt getue geht. du hast in jedem angesprochenem punkt recht

31.07.2013, 19:07 Uhr     melden


hell619

Das ist eben typisch Linksgrüne gutmenschen.
Tschuldigung, ich meinte Linksgrün_________Inne Gutfrau_________innen.
Schwachsinn dieses Gendern.

30.12.2013, 17:33 Uhr     melden


Erbsensuppe

Es gibt ja sogar schon Abzocker die ein Geschäftsmodell darauf aufbauen.
Habe vor kurzem von einer Anwaltskanzlei gehört die jetzt Firmen anschreibt die ihre Stellenangebote nur für männliche Bewerber ausschreiben.

08.01.2014, 13:40 Uhr     melden


Otto4 aus Deutschland

Du hast völlig Recht. Gleichberechtigung sieht anders aus. Und durch so einen Schwachsinn wird eher verschleiert, dass es eben noch keine wirkliche Gleichberechtigung gibt, als dass dadurch etwas erreicht wird. Wenn was erreicht wird, dann höchstens, dass man sich wundert, wem solche Sche*ße einfällt. Gibt es wirklich keine anderen, wichtigeren Probleme?

16.03.2014, 12:28 Uhr     melden


BrauneBombe aus Deutschland

Also... ich kann Dir da nur recht geben. Normalerweise kannst Dich ja auf die Sachlichkeit selbst beziehen wenn du sagt "Studenten" ist die sachliche Formulierung einer Person die hier etwas studiert. Männer sowie auch Frauen sind ja Personen. Demnach ist politisch korrekt, wenn man es sachlich beschreibt, da man dort keinerlei Vorzug gibt. Entgegne das mal deinen Prof. - Gleiches habe ich damals gemacht gehabt und kam damit locker durch! Bin zwar männlich (Jura, Abschluss 2011), aber mir ging es um das Prinzip!

24.08.2014, 21:45 Uhr     melden


philioooo

Ich beichte,dass dies die erste Beichte ist, die ich bei erscheinen des Titels nicht mal angefangen habe zu lesen. Dieses Thema geht mir einfach tierisch auf den Sack.!

31.08.2014, 23:30 Uhr     melden


Agi03

Ich hasse diese genderkorrekte Schreibweise auch, hab mal ein essay dazu geschrieben und durfte mir dann anhören dass ich mir mehr mit Feminismus auseinandersetzen soll. Weil es da "Zusammenhänge gibt die ich nicht verstehe". Als ob das Gendern irgendwas damit zu tun hätte....

01.01.2015, 16:43 Uhr     melden


rooowdy aus Deutschland

Ichhabegesuendigt ist ein Mann und wird für mich immer ein Mann bleiben, da nutzt auch kein weibliches Pronomen etwas :)

03.07.2015, 17:21 Uhr     melden


Fledermausflug

Ohne die linken Backen dürftest du nicht studieren, ja nicht einmal unverheiratet leben oder dein Leben irgendwie bestimmen. Auch wenn viele Feministinnen über das Ziel hinaus schießen, solltest du immer daran denken, dass schon deine Großmutter einige Rechte nicht hatte, die du heute hast.

06.11.2015, 17:51 Uhr     melden


bohrdor aus weil, Deutschland

Danke an hier an Amerika die das erfunden haben , tschüß vertraute Sproch

15.11.2015, 20:01 Uhr     melden


ellisi

Ich kenne keine einzige Frau, die das fordert. Das zieht jede Bemühung Gleichbetechtigung zu schaffen in den Dreck.

21.02.2016, 19:10 Uhr     melden


2deaf4sound

@ Fledermausflug: Der folgerichtige Umstand, dass wir uns von den Rückschrittlichen Ansichten der Vergagenheit getrent haben, ist keine Rechtfertigung dafür den Mist jetzt zu übertreiben. Denn nichts anderes als eine

05.08.2016, 12:38 Uhr     melden


Wortakrobat aus Heidelberg, Deutschland

Das Gender-Deutsch wirkt irritierend - ich bin zu dieser Zeit studierend - in zehn Minuten bin ich dösend - wer ist mich von dem Zeug erlösend?

07.04.2021, 01:07 Uhr     melden


fonseranzenbichler aus Hinterfotzenhausen, Deutschland

Die Beichte ist von 2012 und wir haben 2021 und immer noch wird gegendert bis der Arzt kommt. Eine Vergewaltigung der deutschen Sprache.

07.04.2021, 12:38 Uhr     melden


Chadeech aus Słubice, Deutschland

Bedauerlich, wie Ihr aufgrund Eurer eingeschränkten Erfahrungen und aufgrund Eures dürftigen Weltbildes urteilt. Es scheint, als hättet Ihr kein Spaß im Leben, hättet nie die Segen hemmungslosen Geschlechtsverkehrs erlebt und seid ganz allgemein fern jeder Lebensfreude, Toleranz und Ausgeglichenheit. Ich finde das armselig.

07.04.2021, 17:36 Uhr     melden


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