Hackfleisch und untreue Männer

47

anhören

Fremdgehen Rache Eifersucht Ernährung Ekel Partnerschaft Flensburg

Hackfleisch und untreue Männer
Es gibt zwei Dinge, die ich über alles hasse: Hackfleisch und untreue Männer. Als eben so einer hat sich mein jetziger Freund herausgestellt. Ich hatte dank meiner weiblichen Intuition in letzter Zeit das Gefühl, dass er mir etwas verheimlicht, vielleicht sogar eine Andere hat. Ich weiß, es ist wirklich nicht in Ordnung, aber ich ging meinem Verdacht nach, indem ich sein Handy durchsuchte, und stellte fest, dass dieser wirklich begründet war.

Ich las Nachrichten von ihm und einer Frau, genauer gesagt ist sie eigentlich eine der schlimmsten Schlampen, die ich kenne. Sie hatte sich bereits auf Partys sehr aufdringlich und übertrieben an verschiedene Männer und meinen Freund rangemacht, sogar nackt vor ihm ausgezogen und ihm eindeutige Angebote unterbreitet. Der Nachrichtenverlauf zwischen ihr und meinem Freund zog mir dann den Boden unter den Füßen weg. Da wurde sich über mich lustig gemacht, über mich gelästert, geflirtet und sich eingeschleimt, dass mir echt übel wurde. Ich fand heraus, dass die beiden sich mindestens einmal in der Woche heimlich trafen. Ob sie auch Sex hatten, konnte ich leider nicht feststellen. Jedenfalls sprach ich meinen Freund auf die Sache an und er weinte sogar wegen meines schlimmen Verdachts, beteuerte aber seine Treue und dass zwischen den beiden nur eine Freundschaft sei.
Natürlich glaubte ich ihm das kein Stück. Auch seine Kumpels sagten mir, dass er auf die Schlampe steht und da durchaus etwas laufen könnte. Genau das denke ich auch. Wenn nicht schon etwas lief, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Im Freundeskreis wird auch schon spekuliert und ich stehe natürlich als die dumme, naive Freundin da, die sich betrügen lässt. Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich warte nur auf den Beweis, dass mein Freund mich betrügt, um dann zurück zu schlagen. Die Wartezeit habe ich mir mit einem kleinen Spaß versüßt: Wenn die beiden sich treffen, kocht mein Freund jedes Mal ein Gericht mit Hackfleisch für die Schlampe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur essen, um mich zu verspotten, weil ich Hack verabscheue.
Für heute Abend hatten die beiden sich wieder mal verabredet. Das Hackfleisch, das mein Freund sogar schon im voraus zubereitet hatte, stand heute früh in einem Topf auf seinem Herd. Während er im Bad seine Morgentoilette verrichtete, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe das Gericht ein bisschen verfeinert. Ein paar extra Zutaten, wie meine langen Haare, Speichel, abgeschnittene Fußnägel und Schamhaare von mir, haben das romantische Dinner bestimmt bereichert. Ich hoffe, es hat geschmeckt! Ich weiß, dass diese Aktion kindisch und eklig war, aber sie half mir ein wenig mit meiner Wut und der Ungewissheit, über die Treue meines Freundes, fertig zu werden. Ich bitte daher um Verständnis für meine Rachsucht.

Beichthaus.com Beichte #00030849 vom 04.03.2013 um 23:04:30 Uhr in Flensburg (47 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die kleine Hexe und die Stiefmutter

7

anhören

Dummheit Peinlichkeit Schule Regen

Die kleine Hexe und die Stiefmutter
Als ich in der vierten Klasse war, habe ich mich zu Fasching als Hexe verkleidet. Die Verkleidung war wirklich ziemlich gut und aufwendig. Meine Stiefmutter hat meine Haare grün angesprüht und mich total grün und glitzernd geschminkt. Ich hatte ein giftgrünes Hexenkleid an, mit Spinnweben und einen Hexenhut mit einer Gummispinne drauf. Soweit so gut, ich schäme mich nicht, eine Hexe gewesen zu sein, was ich beichten möchte, ist Folgendes: Ich bin also in den Bus eingestiegen, um zur Schule zu fahren. Schon da haben einige Leute komisch geguckt, aber ich dachte nur, dass die bestimmt keine Hexen mögen, oder zumindest keine grünen mit so coolen, grünen Haaren wie den meinen. Vor der Schule sagten mir meine Freunde dann, dass Fasching doch erst in einer Woche sei. Ich glaubte ihnen kein Wort, schließlich hatte meine Stiefmutter gesagt, dass heute Fasching sei. Beim Einlass standen bei uns immer zwei Lehrer im Foyer, die uns begrüßten. Auch diese versuchten mir klar zu machen, dass heute noch nicht Fasching sei.

Ich antwortete nur stolz: "Nein, meine Stiefmutter hat gesagt, dass heute Fasching ist." Ich konnte gar nicht begreifen, wie die alle so dumm sein konnten und nicht wussten, wann Fasching ist. Also wirklich! Erst als dann meine Stiefmutter anrief und mich abholen kam, weil sie inzwischen selbst bemerkt hatte, dass da wohl was schief gegangen war, fing meine Selbstsicherheit an, von mir abzublättern. Danach habe ich außerdem noch den restlichen Tag die Schule geschwänzt, weil es mir zu peinlich war, nochmal wieder zu kommen. Heute kann ich inzwischen herzlich drüber lachen. Dazu muss ich sagen, dass meine Stiefmutter mich wirklich oft nicht mochte, das jedoch hatte sie nicht mit Absicht gemacht.

Beichthaus.com Beichte #00030818 vom 24.02.2013 um 16:19:46 Uhr in Regen (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Jugendliche abfüllen an Karneval

23

anhören

Morallosigkeit Trunksucht Gesellschaft Köln

Ich muss etwas beichten, wofür ich mich sehr schäme. Und zwar bin ich, Mitte 30, an Karneval mit einer Freundin, ebenfalls in meinem Alter, feiern gegangen. Unterwegs kamen wir in Kontakt mit einem Teenager, der allein dastand und frustriert war, weil ihn seine Freunde versetzt hatten. Ich habe dem Jungen, der angab, 16 zu sein, daraufhin bestimmt acht Kurze ausgegeben, die er auch dankend annahm. Er ist dann auch mit uns weitergezogen. Wir waren ihm zwar sichtlich suspekt, da wir auch angetrunken waren, aber er hatte bestimmt auch keinen Bock, allein abzuhängen. Vielleicht fand er es auch cool, mit den "Großen" zu feiern. Unterwegs trafen wir dann Bekannte von ihm, die mit uns mitgingen und uns im Vertrauen mitteilten, dass er noch keine 16 sei. Aber es war eh schon alles viel zu spät - für ihn, nicht für uns. Als der Alkohol alle war, besorgte ich Nachschub an Likör und wir alle tranken, als gäbe es morgen nichts mehr. Die Teenies ließen sich nicht lange bitten und hielten wacker mit.


Und irgendwann brach der arme Junge auf einer Parkbank zusammen und übergab sich mehrfach, einmal sogar haargenau in die Tasche meiner teuren Jacke, treffsicher auf mein Handy. Ich habe ganz schön blöd geguckt, als ich dieses aus der Tasche nehmen wollte und plötzlich Kotze unter den Fingernägeln hatte. Ich passte noch auf, dass sein Kopf richtig lag und er nicht am Ende am Erbrochenen ersticken würde und versuchte, ihn zu beruhigen, aber er bekam echt nichts mehr mit. Schließlich stand er nach einer halben Ewigkeit auf, torkelte benommen zur nächsten Bank, legte sich dort nieder und erbrach sich erneut. Die anderen Jugendlichen machten voll die Panik, zwei Mädels heulten wie die Schlosshunde. Eines der Mädchen sagte sogar: "Hoffentlich kriegt der daheim keine Schläge, wenn die Eltern mitkriegen, wie blau der ist." Meine Freundin und ich haben dann die Ordnungshüter gesucht, die ungefähr 30 Meter entfernt Streife gingen. Wir machten ihnen höflich klar, dass ein Stück entfernt ein betrunkener Jugendlicher liegt, nach dem sie bitte sehen sollten und machten uns dann eilig davon. Ich schäme mich zu Tode dafür, dass ich den Jugendlichen mit einem gewissen Vorsatz abgefüllt habe - ich weiß echt nicht, was mich da geritten hat - und hoffe, dass der arme Junge nicht wirklich daheim Prügel bekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00030786 vom 12.02.2013 um 21:29:02 Uhr in Köln (Cäcilienstraße) (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der bunte Hund

24

anhören

Boshaftigkeit Rache Tiere Nachbarn Heusenstamm

Der bunte Hund
In dem Wohngebiet, in dem ich lebe, wohnt in der Nachbarschaft ein neureiches Ehepaar. Dieses Ehepaar hat einen Hund, einen Golden Retriever. Als sie sich den Hund angeschafft haben, haben sie ausgiebig allen in der Nachbarschaft erzählt, wie teuer der Hund war. Er sei nämlich absolut reinrassig und habe einen exzellenten Stammbaum. Keine Ahnung, ob das stimmt, jedenfalls scheint ihnen der Hund nicht so wertvoll zu sein. Er büxte nämlich ständig von ihrem Grundstück aus, weil er unter dem Zaun ein Loch gegraben hatte, das groß genug für ihn war, um sich unter dem Zaun durchzuzwängen. Seine Besitzer bemerkten das aber meistens erst einige Stunden später, da sie den Hund immer draußen im Garten ließen, sich selber aber lieber im Haus aufhielten.

Der Hund rannte dann im Wohngebiet herum. Zwar ist er wirklich lieb, aber er hat die Angewohnheit, jeden anzuspringen. Da erschrickt man natürlich. Außerdem hat er auch schon einige Kinder und Rentner zu Fall gebracht, bisher wurde zum Glück niemand dabei verletzt. Außerdem hinterließ er in fremden Vorgärten überall seine Häufchen und pinkelte dahin. Wenn man seine Besitzer darauf ansprach, beteuerten sie immer wieder, sie würden sich darum kümmern. Das Loch unter dem Zaun wurde notdürftig zugeschüttet, aber es dauerte natürlich nicht lange, bis der Hund sich erneut da durchgegraben hatte.
Mein Freund und ich überlegten, wie wir den Besitzern eine Lektion erteilen könnten. Schließlich hatten wir eine Idee. Wir besorgten uns farbiges Haarspray, welches man zum Beispiel an Karneval benutzen kann, um sich die Haare zu färben. Einige Dosen in den Farben Blau, Grün und Pink holten wir uns. Als der Hund wieder mal in der Gegend herumlief, lockten wir ihn mit Würstchen ins Haus. Wir sprühten ihn bunt ein, was er dank Bestechung mit weiteren Würstchen problemlos mit sich machen ließ. Dann ließen wir ihn wieder raus. Die Geschichte vom "bunten Hund" machte in den nächsten Tagen die Runde im Wohngebiet und alle lachten darüber. Bis auf die Besitzer. Die Farbe ist zwar auswaschbar und nach einem Besuch im Hundesalon sah der Hund aus wie vorher, aber die Besitzer waren trotzdem sauer. Sie haben aber nie herausgefunden, dass wir das waren. Es dauerte jedenfalls nicht lange und das Grundstück wurde neu eingezäunt, jetzt mit einem Zaun, den der Hund nicht untergraben kann. Seitdem herrscht endlich wieder Ruhe, daher bereuen wir das Ganze nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030747 vom 02.02.2013 um 14:56:39 Uhr in Heusenstamm (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Radfahrer in der Einbahnstraße

24

anhören

Rache Gewalt Auto & Co. Last Night

Der Radfahrer in der Einbahnstraße
Vor etwa 20 Jahren fuhr ich mit dem Motorrad nach Hause. Es war weit nach Mitternacht und die Straßen waren komplett leer. In einer einspurigen Einbahnstraße kam mir auf einmal ein Lichtpunkt entgegen. Es war ein freihändig fahrender Radfahrer, der in Schlangenlinie fuhr und die komplette Breite der Straße brauchte. Ich machte ein paar mal Lichthupe um ihn auf mich aufmerksam zu machen. Seine Reaktion darauf war, dass er mir die Mittelfinger entgegenstreckte. Jetzt war ich auch nah genug dran, um zu sehen, dass es sich um einen jungen Mann von etwa 20 Jahren handelte in total abgerissenen Klamotten und mit einem Irokesen-Haarschnitt. Er war nicht sehr schnell, darum konnte man seine Schlangenlinien gut einschätzen und ich wusste, dass ich einfach vorbei kommen würde. Gesagt, getan.


Während ich ihn passierte, gab ich ihm noch einen freundschaftlichen Knuff mit der Faust gegen die Seite. Im Spiegel konnte ich sehen, dass er die Kontrolle über das Fahrrad verlor, gegen den Bordstein geriet und sich überschlug. Zum Glück konnte er den Sturz geschickt mit seinem Gesicht auf dem Pflaster abbremsen. Das hinter ihm her stürzende Fahrrad fing er dabei mit dem Hinterkopf auf, so dass er nochmal Kontakt mit dem Pflaster hatte. Für mehr Details war ich dann leider zu weit weg. In den folgenden Tagen bin ich mehrmals durch die komplette Stadt gefahren, in der Hoffnung ihn noch einmal zu sehen, aber leider Fehlanzeige. Ich hätte zu gerne gesehen, wie groß die Asphaltflechte in seinem Gesicht ist. Ich bedaure den Vorfall sehr.

Beichthaus.com Beichte #00030743 vom 01.02.2013 um 12:03:00 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000