Dem Falschen meine Nummer gegeben

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Feigheit Falschheit Vorurteile Dating Telefon Bamberg

Ich habe vor ein paar Tagen meine Nummer an einen Typ gegeben, der offensichtlich großes Interesse an mir hatte, der mich aber vom Äußeren überhaupt nicht angesprochen hat. Sowohl optisch als auch seine Art... Er war klein, dick und haarig, außerdem zehn Jahre älter als ich und ich weiß echt nicht, wieso ich ihm meine Nummer gegeben habe. Vermutlich, weil ich einfach überfordert war und mit meinen fast 21 Jahren noch keinerlei Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht gemacht habe, sodass ich vielleicht für ein paar Momente ernsthaft überlegt habe, was mit ihm zu unternehmen. Nachdem er aber eben angerufen hat und mir irgendeinen irrelevanten Scheiß erzählt hat, habe ich gesagt, dass er mir das halt erzählen soll, wenn wir uns treffen und ich ihm eine SMS schreibe. Ich war und bin jetzt schon genervt von diesem Waschlappen, dass ich mir die Woche eine neue Simkarte zulegen werde. Ich beichte hiermit also, dass ich einem Typen die Hoffnung nehme, indem ich feige meine Nummer ändere, weil ich mich nicht traue zu sagen, was Sache ist und ihm damit bestimmt ein voll beschissenes Bild gebe. Es tut mir auch leid, aber ich war einfach heillos überfordert und bin zu schüchtern, um das zu klären.

Beichthaus.com Beichte #00031046 vom 17.04.2013 um 21:23:08 Uhr in Bamberg (20 Kommentare).

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Das Gemüse leichter machen

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Diebstahl Ernährung Studentenleben

Ich möchte beichten, dass ich ein- bis zweimal pro Woche Lebensmittel stehle. Zu meiner Situation: Ich bin Studentin und bekomme, außer Kindergeld, keine finanziellen Förderungen vom Staat, sodass meine lieben Eltern meine Wohnung zahlen und mir jeden Monat noch etwas Geld überweisen, wofür ich ihnen unglaublich dankbar bin. Andernfalls könnte ich mein Studium einfach nicht finanzieren, da ich in einem Studienprogramm ohne große Chance auf spätere hohe Bezahlung bin. Deswegen will ich auch vorerst keinen Studienkredit aufnehmen. Ich ernähre mich, soweit ich kann, recht gesund, esse also auch viel frisches Obst und Gemüse. Allerdings ist das auf Dauer so unfassbar teuer, dass es kein Wunder ist, dass immer mehr Menschen, insbesondere alleinstehende, junge Menschen, viele Fertiggerichte, Fast Food und so weiter konsumieren. Es ist schnell zubereitet, macht satt und ist dabei relativ günstig. Und Frisches wird immer und immer teurer, was angesichts der ökologisch/ökonomischen Lage auch verständlich ist. Aber warum kann es nicht auch für einkommensschwache Menschen leicht möglich sein, sich gesund zu ernähren?


Deshalb hebe ich die Tüten, in denen die Artikel gewogen und etikettiert werden, immer etwas an. So verfälsche ich das Gewicht und damit den Preis um - geschätzt - etwa ein Drittel nach unten. Ich kaufe meistens bei einer großen Supermarktkette ein, da die Läden hier einfach überall sind und ich meine Einkäufe nicht mehrere Kilometer schleppen muss. Außerdem gibt es dort auch noch abends nach der Uni alles, was ich brauche und es ist nicht vergriffen oder schon halb eingefallen. Es wird auch kaum jemanden stören, dass ich mein Gemüse nur zu knapp 70 Prozent bezahle, denke ich. Außerdem bleibt mir so etwas mehr Geld für gutes Bier und Studenten brauchen nunmal Bier.

Beichthaus.com Beichte #00031042 vom 17.04.2013 um 13:13:58 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Die Tomatendiebe

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Diebstahl Schamlosigkeit Kinder Nachbarn Erlach

Hiermit beichte ich (w/20), dass meine beste Freundin und ich vor über zehn Jahren bei einer sehr netten Nachbarin geklaut haben. Wir haben durch eine Lücke in einer Hecke einen richtig tollen Gemüsegarten gesehen und es waren viele reife und wirklich große Tomaten an den Stauden, so dass wir uns dachten, dass wir uns welche nehmen. Nur war es so, dass man sich dazu erst mal durch die Hecke quetschen musste und dann noch einen recht großen umgegrabenen Platz überqueren musste, der von einigen Fenstern des Hauses gut einsehbar war. Wir haben uns bestimmt fünfmal getraut, jeweils ein oder zwei Tomaten zu nehmen, bis wir schließlich endlich zufrieden waren. Danach hatten wir auch noch den klugen Einfall, zu klingeln und zu fragen, ob wir zwei Tomaten haben dürften. Wir mussten wohl sehr nett ausgesehen haben, jedenfalls hat die Dame sofort zugestimmt und ist durchs Haus in den Garten. Wir haben sie sogar bis zur Eingangstür schimpfen hören, aber als sie wieder kam, drückte sie uns freundlich lächelnd zwei Tomaten in die Hände.


Es tut mir ziemlich leid, dass wir eine nette Frau um ungefähr zehn Tomaten beschissen haben und danach auch noch die Dreistigkeit besaßen, zu fragen, ob wir welche bekommen. Ich muss immer wieder daran denken, wie frech und verschlagen das gewesen war und dennoch grinsen wir immer, wenn wir uns gegenseitig daran erinnern.

Beichthaus.com Beichte #00031041 vom 17.04.2013 um 00:21:42 Uhr in Erlach (4 Kommentare).

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Unbeabsichtigt die Scheune zerstört

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Dummheit Vandalismus Gesellschaft Hannover

Ich (m/19) habe vor ungefähr sechs Jahren was Schlimmes gemacht. Eigentlich war es nur ein Unfall. Ihr müsst wissen, ich habe leider früh angefangen, zu rauchen. Es müsste so mit 12, 13 Jahren gewesen sein. Auf jeden Fall wohnte ich damals auf dem Dorf. Ein Freund von mir wohnte nur ein Dorf weiter und deswegen trafen wir uns immer mit dem Fahrrad. Es ist nicht so, dass ich damals viel Schlimmes gemacht habe, aber an diesen Tag werde ich immer zurückdenken. Uns war langweilig und wir hatten eine Scheune gefunden, die etwas abseits vom Dorf stand. Wir schafften es auch, dort reinzukommen. Die Scheune war voller Stroh. Also lagen wir da im Stroh und haben immer mal wieder eine geraucht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal ein bisschen Stroh zu nehmen und es anzuzünden. Versteht es nicht falsch, in dem Moment war es nicht so, dass ich dachte "Okay, jetzt brenne ich diese Scheune nieder", sondern es waren immer nur einzelne Strohhalme, die ich anzündete. Es war einfach nicht ganz durchdacht. Irgendwann hat sich ein kleines Feuer gebildet, was ich dachte, noch locker löschen zu können. Jedoch erkannte ich ziemlich schnell, dass ich es nicht aus bekomme. Das Feuer breitete sich also weiter aus und wurde immer größer. Mein Freund kam auf die Idee, abzuhauen und diese fand ich in dem Moment sehr passend. Wir versteckten uns aus Angst dann erst mal in einem alten, verlassenen Haus, was sich am Rande des Dorfes befand. Von dem besagten Haus aus konnte man die Scheune, und das in der anderen Richtung liegende Dorf gut sehen.


Nach ungefähr zehn Minuten schauten wir zum Dorf und sahen riesige Rauchschwaden darüber hinwegziehen. Mein Freund bekam totale Angst und hat, glaube ich, geweint. Ich hab ihn versucht zu beruhigen. Immerhin hatte ich das Feuer gelegt und das hätte ich auch auf mich genommen. Kurz darauf hörten wir die ersten Sirenen und sahen zugleich auch schon Feuerwehrwagen und Polizeiautos in Richtung Scheune sausen. Wir entschieden also, uns aus dem Haus raus zu trauen und nach Hause zu fahren. Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft, durch das ganze Dorf zu kommen, ohne dass uns jemand verdächtigt hat. Zu Hause angekommen, sagte meine Mutter uns erst mal, das wir nach Rauch riechen und Stroh am Rücken haben. Aber mehr auch nicht. Wir mussten uns dann erst mal von dem Schock erholen. Am nächsten Morgen, mein Kumpel hatte bei mir geschlafen, standen wir auf und sahen direkt die Zeitung. Auf der Titelseite war ein Bild von der brennenden Scheune. Außerdem stand dort, das ungefähr 60 Leute im Einsatz waren und die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen hat. Beim Letzteren hatten wir dann natürlich die nächsten Wochen noch Angst, aber wir merkten schnell, dass die Polizei wohl nicht zu uns kommen wird. Es ist nichts weiter passiert. Ein anderer Freund, dem ich es erzählt habe, meinte, ich müsse das in fünf oder sechs Jahren auf jeden Fall mal meinen Eltern erzählen, wenn sie einen Schocker haben wollen. Ich werde es heute Abend machen. Ich bitte um Absolution. Ich war noch ein Kind und es ist niemand zu Schaden gekommen. Eine positive Sache gab es außerdem an diesem Geschehen: Es ist endlich mal was passiert in dem langweiligen Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00031039 vom 16.04.2013 um 14:51:17 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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“Beichte

Braves Mädchen

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Lügen Verzweiflung Familie Partnerschaft

Ich (w/23) habe zu beichten, dass ich meinen Vater schon sehr lange anlüge und hintergehe. Angefangen hat alles kurz vor meinem 19. Geburtstag. Ich lernte damals einen Typen kennen, der rund zehn Jahre älter ist als ich. Mein Vater hat von Anfang an gesagt, dass das nicht in Ordnung sei und dass er alles unternehmen werde, falls ich es mir nur durch den Kopf gehen lassen würde, mit diesem Menschen eine Beziehung zu beginnen. Vielleicht muss ich noch erwähnen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt mehr oder weniger immer ein braves Mädchen gewesen bin. Ich habe meist das getan, was mein Vater von mir verlangt hatte, da er für mich eine große Respektsperson war. Nun konnte ich mich aber nicht daran halten, da ich diesen Menschen kennen- und wirklich lieben gelernt habe. Hinzu kam, dass ich mir selbst immer wieder sagte: "Es kann nicht sein, dass mein Vater über mein Leben bestimmt." Ich stand auch offen zu meinem Freund, habe anfangs meinen Vater nicht angelogen. Dies endete dann in einem absoluten Desaster. Mein Vater drohte mit Anwalt und Polizei. Heute kann ich nur noch darüber lachen, was will man uns schon tun. Zudem wollte er mich in die Klappsmühle stecken, falls ich nicht aufhören würde, mich mit meinem Freund zu treffen.

Es gab wüste Beschimpfungen seitens meines Vaters und noch vieles mehr. Dies alles führte dazu, dass ich irgendwann auf das Schema "braves Mädchen" zurückgriff. Ich sagte ihm nach einem Jahr des Terrors, dass er recht gehabt habe, dass mein Freund nicht gut für mich gewesen sei und dass ich mich nun von ihm getrennt hätte. Seinen überaus zufriedenen Blick vergesse ich nicht so schnell, es war fast schon ein triumphierender Blick. Nun zu meiner Beichte: Ich belüge meinen Vater täglich, da ich immer noch sehr glücklich mit meinem Freund zusammen bin. Ich habe ein schlechtes Gewissen dabei. Ich habe momentan aber nicht den Mut, meinem Vater die ganze Wahrheit zu sagen, da ich Angst habe, diesen ganzen Scheiß nochmals durch zu machen. Ich weiß, dass ich es früher oder später sagen muss, oder es kommt sonst wie ans Licht, aber jetzt geht das einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031030 vom 14.04.2013 um 18:20:42 Uhr (29 Kommentare).

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