Die verhasste Mitbewohnerin

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Zorn Geld WG

Ich hatte dieses Jahr eine größere Nebenkostenrückzahlung in Höhe von fast 500 Euro. Meiner ehemaligen Mitbewohnerin würden anteilig noch etwa 150 Euro zustehen, aber ich habe ihr die Höhe verschwiegen und ihr nur rund 20 Euro überwiesen. Grund: Sie hat ohne mein Wissen eine Untermieterin in ihr Zimmer geholt und den Schlüssel per Post verschickt, obwohl ich die Hauptmieterin bin und sie selbst nur Untermieterin war. Mitgeteilt hat sie mir die Aktion, als wir beim Semesterabschluss feiern waren und ich schon ein paar Bier intus hatte. Als ich sie später zu Rede gestellt habe, ist sie ausgerastet, hat mich beschimpft und gemeint, sie käme mit meinem unmöglichen Charakter nicht klar und hat das Zimmer gekündigt. Natürlich erst, nachdem die Untermieterin wieder ausgezogen ist, damit sie noch schön die Kohle abkassieren kann, die ihr ja von unserem Arbeitgeber - wir machen beide ein duales Studium - bezahlt wird. Da die Untermieterin schon die Zusage hatte, wollte ich nicht so gemein sein, und es ihr wieder verbieten, von daher ließ ich sie für drei Monate einziehen. In der Zeit hat die andere, weil ich ja so böse bin, nur mit der Untermieterin kommuniziert, dass sie mir sagt, wann ihre Eltern kommen und ihre Sachen holen und so weiter. Mich hat diese Tussi so genervt, dass ich ihr einfach das Geld vorenthalten habe - die hat genug gespart und ich gönne ihr einfach keinen Cent! Die Miete hatte sie mir auch nie pünktlich überwiesen.

Beichthaus.com Beichte #00031008 vom 10.04.2013 um 16:54:00 Uhr (12 Kommentare).

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Der ungerechte Lehrer

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Boshaftigkeit Aggression Rache Ungerechtigkeit Schule München

Vor einigen Jahren besuchte ich die 13. Klasse eines Gymnasiums in Bayern. Wir waren der letzte Jahrgang mit dem G9 und so war der Jahresstoff und auch die Anforderung selber für den Erwerb des Abiturs doch ganz schön hoch. Neben der Seminararbeit gab es neben den Pflichtfächern auch Wahl- und Profilfächer. Doch das Schwierigste war die Seminararbeit, sprich die erste wirklich selbstständig geschriebene "wissenschaftliche" Arbeit als Vorbereitung auf den Studiengang. Sie umfasste etwa 20 Seiten und trotz sehr hohem Input musste ich bei diesem gewissen Lehrer eine schlechte Note einstecken, was mir tierisch auf den Keks ging, denn es zog meinen Gesamtschnitt doch erheblich runter. Das Ganze hätte mich vermutlich nicht einmal annähernd gestört, wenn ich die Seminararbeit als etwas angesehen hätte, was man zwar erledigen muss, aber sonst kein Interesse von meiner Seite dafür vorhanden wäre. Doch es war mein Lieblingsfach Sozialkunde und nachdem ich mir die Korrektur des Lehrers ansah, um sie zu verstehen, stellte ich fest, dass die Arbeit über größere Etappen hinweg nicht sorgfältig korrigiert wurde, dass Rechtschreibfehler, Satzbau- und Grammatikfehler angestrichen wurden, wo keine waren und ebenso der Lehrer wohl auf dem letzten Drücker den Korrekturstift angesetzt und frei nach Bauchgefühl entschieden hatte. Trotz Protesten von meiner Seite war es aussichtslos, denn der Lehrer war auch Fachbetreuer und gleichzeitig auch mein Klassenlehrer in der 13. Klasse und da ich nicht noch mehr Stress und Benachteiligungen durch Racheaktionen riskieren wollte, beschloss ich, mich damit abzufinden. Der Lehrer hatte einen sehr ungeordneten Unterrichtsstil und doch machte er durch seine offene und witzige Art einiges wett. Er war recht sympathisch und im Prinzip mochte ihn jeder, auch ich. Das Schuljahr war in etwa schon halb gelaufen, als der Lehrer immer höhere Ansprüche in dem Fach stellte und so kam es dazu, dass auch richtige Asse in unserer Klasse bei seinen Fächern keine Eins oder Zwei mehr erreichen konnten. Das ist bei Lernfächern wie Geschichte vollkommen unverständlich und auch Mitschüler, welche sonst immer eine Eins in Deutsch hatten, schafften bei seinen Arbeiten keine Zwei mehr.


Es entwickelte sich fast schon regelrechter Hass in der Klasse gegen diesen Lehrer, da er auch von Zeit zu Zeit kurze Ticks hatte, in dem er Schüler vollkommen grundlos vor der Klasse bloßstellte oder bei Korrekturen von Arbeiten besonders schlechte Exemplare verwendete, um sie vor der Klasse zu korrigieren und immer wieder zu betonen, wie falsch die Antwort von Schüler XY war. Mir platzte der Kragen und so schlug ich eine Art mediale Hexenjagd vor und im Zeitalter der Social Networks fokussierte sich das Gesprächsverhalten auch nach der Schule in unserer geschlossenen Gruppe eines großen Social Networks hauptsächlich gegen den Lehrer. Da selbst in vorherigen Gesprächen der Rektor keinen Handlungsbedarf sah und der Lehrer sich selbstverständlich keiner Schuld bewusst war, schmiedeten wir Pläne, um uns irgendwie zu rächen und es beteiligten sich immer mehr Schüler daran. So verfassten wir jede Woche eine Art Rezension und sendeten ihm diese anonym per E-Mail. Es flossen keine Beleidigungen oder hasserfüllte Mails; wir sprachen lediglich Situationen an, in welchen wir Probleme mit seinem Unterrichtsstil und seiner Korrektur sahen. Wir schafften es aber leider nicht, irgendetwas zu bewirken und nun schlugen manche Mitschüler immer radikalere Methoden vor, dem Verhalten des Lehrers Einhalt zu gebieten.


Es blieb aber bei den Briefen und statt Hausaufgaben oder Übungsaufsätzen gab jeder die aktuellste Rezension fein säuberlich ausgedruckt und unterschrieben, termingerecht beim Lehrer ab. Irgendwann platzte ihm der Kragen und er versuchte, uns einzuschüchtern. Nachdem er die halbe Klasse beleidigt hatte, stand ich auf und entgegnete ihm lautstark diverse Äußerungen, unter anderem Fragen, ob er denn sicher sei, den Beruf des Lehrers verstanden zu haben und richtig ausführen zu können, ob er Sadist sei, dass er gefälligst seinen Ton herunterschrauben solle und ähnliche Phrasen. So ging das weiter und es schalteten sich immer mehr Schüler ein und irgendwann verließ er die Klasse, wir hatten ihn rausgemobbt. Er kam an diesem Tag nicht wieder, auch die Woche darauf nicht. Kurzum, er kam gar nicht wieder und auch die Schulleitung hielt sich bedeckt und wir bekamen einen anderen Lehrer, bestanden das Abi und ich entschloss mich, an der LMU in München zu studieren. Heute sah ich diesen besagten Lehrer in der Mittagspause in einem Fast Food Restaurant wieder und wechselte mit ihm einige Wörter. Er fragte mich nur eine Sache "hier essen oder mitnehmen?"

Beichthaus.com Beichte #00031007 vom 10.04.2013 um 15:32:57 Uhr in München (27 Kommentare).

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“Beichte

Der gutaussehende Russe

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Ehebruch Begehrlichkeit Gesellschaft

Ich (w/31) habe einen siebenjährigen Sohn, der schon eine "Freundin" hat. Deren Eltern sind aus Russland und haben sich vor Kurzem getrennt. Ich muss ehrlich zugeben, der Vater des Mädchens hat mir vom ersten Augenblick an gefallen, aber er war verheiratet und ich bin es schließlich auch seit zehn Jahren. Obwohl ich schon lange in meiner Ehe nicht mehr glücklich war, war er für mich tabu. Er hat mir allerdings immer schön zu verstehen gegeben, dass er mich attraktiv findet. Es ging aber alles gut bis zu dem Tag, als wir bei ihm zum Grillen eingeladen waren. Ich warnte meinen Mann, er solle nicht so viel trinken, da man ja weiß, dass Russen im Allgemeinen trinkfest sind. Aber mein Mann hörte nicht auf mich und so war er nach zwei Stunden so voll, dass er seinen Rausch ausschlafen musste. Das war der Moment, in dem meine Gefühle aus dem Ruder liefen.


Der äußerst gut aussehende, groß gewachsene Russe rief mich unter einem Vorwand in sein Arbeitszimmer und schneller, als ich mich vergucken konnte, küssten wir uns leidenschaftlich. So erregt war ich schon sehr lange nicht mehr. Nebenan schlief mein Mann seinen Rausch aus und in einem anderen Zimmer spielten unsere Kinder, was uns davon abhielt, weiter zu gehen. Wir treffen uns jetzt zum Kaffeetrinken und reden offen darüber, was wir wollen: Sex. Ich weiß nicht, wie lange ich noch standhaft bleiben kann. Ich stehe spätestens dann vor den Scherben meiner Ehe. Wenn ich das nicht schon jetzt tue. Es ist ein absolutes Chaos der Gefühle.

Beichthaus.com Beichte #00031005 vom 10.04.2013 um 12:04:32 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Wunsch nach einer Affäre

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Ich bin selbst für mich unerträglich. Aber von vorn. Ich bin 25 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn mit meinem Mann. Allerdings will ich unbedingt eine Affäre zu einem Mann aufbauen, der mir nicht aus dem Kopf geht! Wir haben uns an Silvester 2011/2012 kennengelernt und haben uns danach zweimal getroffen, aber nur zum reden. Beim zweiten Treffen hat er mich so geil gemacht - dieser Mann strahlt schon pure Sünde aus-, dass ich mich kaum halten konnte und mich ein drittes Mal mit ihm verabredete. Diesmal trafen wir uns in seiner Wohnung. Kaum war ich drin, schon war ich ausgezogen. Das war der beste Sex meines Lebens. Es hat fast anderthalb Stunden gedauert und er ist der Wahnsinn vom Aussehen her und vom Körperbau. Nach dieser Nacht haben wir uns beide bei dem anderen nicht mehr gemeldet. Wir leben beide in einer ziemlich großen Stadt, dennoch nicht weit weg voneinander. Wie das Schicksal es so will, haben wir uns immer wieder in Cafés in der Innenstadt getroffen. Da waren auch mein Mann und mein Kind dabei, aber er hat so getan, als ob wir uns nicht kennen würden. Wir sehen uns auch regelmäßig bei Freunden und da bekomme ich immer verstohlene Blicke von ihm, so dass mich Freunde (von uns weiß niemand etwas) schon ansprechen, ob ich was mit ihm habe, weil er mir die Kleider auszieht mit seinen Blicken. Und anders ist es leider auch nicht.


Wenn ich ihn schon sehe, werde ich geil, ich kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Ich weiß jede Einzelheit dieser einzigen Nacht mit ihm. Obwohl es schon so lange her ist. Nun zu meiner Beichte: ich habe ihm mal bei Whats App einen Spruch geschickt: "Es ist das Unbekannte, was so reizt. Reizt es immer noch, wenn es bekannt ist, dann ist es das Besondere." Prompt kam eine Antwort zurück: "Was soll das heißen?" Und so fing es an. Wir hatten fast vier Wochen regelmäßig Kontakt, waren miteinander fort und haben miteinander getanzt, aber nicht geküsst oder mehr. Seit diesem Abend bekomme ich ihn aber gar nicht mehr aus dem Sinn. Ich liebe meinen Mann wirklich sehr und würde ihn aus freien Stücken niemals verlassen. Ich habe ihm meinen Seitensprung gebeichtet und er hat mir verziehen, weil ich ihm auch einen Fehltritt verziehen habe. Aber nun wünsche ich mir, mit dem geilen Typ eine Affäre zu haben, oder zumindest eine Freundschaft, wo wir normal miteinander umgehen können, wenn wir unter Freunden sind. Aber dazu wird es wohl nicht kommen. Denn seit ich ihm gesagt habe, dass ich meinen Mann mehr als jeden anderen liebe und ihn für niemanden verlassen werde, meldet er sich nicht mehr. Ich fühle mich schrecklich, aber ich weiß, dass ich es selbst verschuldet habe und hoffe, es klärt sich bald, denn ich habe meinem Mann auch ein schlechtes Gewissen gegenüber, denn das verdient er nicht, dass seine Frau einen anderen im Kopf hat.

Beichthaus.com Beichte #00030999 vom 09.04.2013 um 19:27:10 Uhr in Nürnberg (Adlerstraße) (25 Kommentare).

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Den lieben Freund verletzt

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Fremdgehen Ungerechtigkeit Ex

Mit 16 kam ich mit meiner ersten großen Liebe zusammen, zwei Jahre hielt es. Ich hätte alles für ihn getan, ich dachte, er auch für mich. Er war zwei Jahre älter als ich, und stand mir in der schwersten Zeit meines Lebens bei. In dieser Zeit hat er mich allerdings auch das erste Mal geohrfeigt, da waren wir ein Jahr zusammen. Dann wurde es immer schlimmer. Er hat mich geschlagen, bedroht, eingesperrt. Vieles war wohl auf seinen Drogenkonsum zurückzuführen. Und ich kam einfach nicht von ihm los, ich hatte Angst vor ihm. Und war ihm gleichzeitig verfallen. Dann schaffte ich es, mich zu trennen und bin weggezogen, zu meinem Vater. Ein halbes Jahr später, mit 19, lernte ich dann jemanden kennen. Er hat mich vom ersten Moment an verzaubert, er war so anders, so normal. Ich verliebte mich unglaublich und er sich auch in mich. Ich war so glücklich wie wahrscheinlich noch nie. Wir waren zweieinhalb Jahre zusammen, waren eine Einheit. Ich hatte mein erstes richtiges Mal mit ihm, wir waren immer zusammen, hatten den gleichen Humor. Es gab nie Streit, wir waren immer füreinander da. Nach mehr als zwei Jahren merkte ich jedoch, dass mir etwas fehlt, das irgendwas nicht stimmt, obwohl doch eigentlich alles perfekt war. Er ließ sich alles gefallen, wollte mir immer alles recht machen.


Genau in dieser Zeit meldete sich mein Ex bei mir. Er sagte, er hätte sich geändert, hat nun einen Job. Und er möchte mich zurück um jeden Preis. Ich ging zuerst überhaupt nicht darauf ein, es hat mich nicht interessiert. Zwei Monate später hat er sich wieder gemeldet. Und ich bin eingeknickt. Ich habe zugestimmt, mich mit ihm zu treffen, hinter dem Rücken meines Freundes. Ich habe mit ihm telefoniert, SMS geschrieben. Und mich erneut in ihn verliebt. Alles hinter dem Rücken meines Freundes. Ich habe mich mit ihm getroffen, in einem Hotel übernachtet und mit ihm geschlafen. Ich konnte es meinem Freund nicht sagen, ich konnte ihn nicht verletzen, ich hatte einfach nicht den Mut. Da wir auch zusammen gewohnt haben, und er mir ja auch unglaublich viel bedeutet hat. Eines Mittags, ich habe geschlafen, ist mein Freund an mein Handy gegangen, da er etwas geahnt hatte. Er hat mich geweckt, und ich habe direkt gesehen, dass er es weiß. Für ihn ist eine Welt zusammengebrochen. Er ist rausgestürmt. Ich stand da und wusste gar nicht, was tun. Dann habe ich eine Tasche gepackt und bin in den Bus gestiegen, einfach nur weg. Zu meiner Schwester. Er hat mich angerufen, mich trotz allem angefleht, zurückzukommen. Aber ich bin nicht zurückgegangen. Stattdessen bin ich zurück zu meinem ersten Ex. Aber ich habe kurz darauf gemerkt, dass er sich zwar wirklich geändert hat, aber ich mich auch. Und ich die Vergangenheit nicht vergessen kann. Mit meinem zweiten Ex habe ich mich noch zwei Mal getroffen, allerdings gab es für mich keinen Weg zurück, obwohl er mich angefleht hat. Ich habe mir in meiner alten Heimat ein neues eigenes Leben aufgebaut und mich irgendwann neu verliebt. Wir sind seit über einem Jahr zusammen, und ich habe das Gefühl, angekommen zu sein. Mein zweiter Ex weiß nur, dass ich einen anderen geküsst habe und SMS-Kontakt hatte, ich konnte ihm die Wahrheit nicht sagen. Mein Freund weiß davon fast gar nichts. Ich habe Angst, dass er dann ganz schlecht über mich denkt. Ich schäme mich so sehr für das alles, mein Schlechtes Gewissen belastet mich noch immer sehr. Mein Ex hat mittlerweile eine neue Freundin, ich hoffe wirklich, dass er glücklich ist. Ich kann mir einfach nicht verzeihen, dass ich den einzigen Menschen, der mich bis dahin niemals enttäuscht hat, so verletzt habe. Ich werde so etwas nie wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00030998 vom 09.04.2013 um 18:18:26 Uhr (17 Kommentare).

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