Frettchen auf dem Dachboden

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Dummheit Feigheit Tiere Wien

Ich (w/24) habe mir vor zirka einem Jahr zwei Frettchen aus einer Privatzucht geholt. Das war am Freitagnachmittag, mein Freund war über das Wochenende bei seinen Eltern und kam erst am Sonntagabend wieder nach Hause. Erst dachte ich, Frettchen wären wirklich süße Tiere, die könnte man auch ans Katzenklo gewöhnen, und die wären so lieb und anschmiegsam. In den zwei Tagen haben sie mich nur gebissen, außerdem haben sie so dermaßen gestunken, dass kein Räucherstäbchen der Welt das übertünchen konnte, sie sind nicht aufs Katzenklo sondern haben überall hingemacht und nach wenigen Stunden habe ich sie schon ins Bad gesperrt, weil sie einfach überall herumgeklettert sind und alles kaputt gemacht haben.


Ich hab dann überlegt, was ich machen soll. Um sie zurückzubringen, war ich zu stolz. Dann hab ich gegooglet und gelesen, dass sie sterben, wenn man sie aussetzt. Meinem Freund beichten wollte ich den Fehler aber auch nicht. Ich wohne in einem ziemlich alten Haus, Nachkriegszeit und relativ vernachlässigt, also hab ich sie um 3 Uhr Nachts auf den Dachboden gebracht, damit die Nachbarn auch nichts merken. Wir wohnen im letzten Stock, das war da praktisch. Ich hab ihnen alles raufgestellt, was ich für sie gekauft hatte, also das Katzenklo, den Kratzbaum und alles. Ursprünglich wollte ich sie ja frei in der Wohnung halten. Naja, und seit circa 1 Jahr sind sie jetzt da am Dachboden. Alle ein, zwei Tage stehle ich mich nachts aus der Wohnung und füttere sie. Eigentlich geht es ihnen eh nicht so schlecht am Dachboden, da haben sie schön Platz. Mein Freund jammert aber in letzter Zeit, dass er gerne ausziehen will, weil die Wohnung zu klein ist, das geht aber nicht, ich kann sie ja nicht mitnehmen. Außerdem wollte er schon ein paar Mal einen Kammerjäger holen, weil es nachts am Dachboden knarrt.


Ich habe mir schon ein paar Mal überlegt, ob ich die Frettchen heimlich runterholen und ins Tierheim bringen soll, oder ob ich sie im Internet verschenken soll. Oder ob ich sie einfach runterhole und zu meinem Freund sage, ich hätte sie mir eben erst besorgt. Aber ich traue mich einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00029333 vom 02.09.2011 um 22:09:58 Uhr in 1020 Wien (Leopoldstadt) (22 Kommentare).

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Schmierige Beichte

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Dummheit Masturbation Waghalsigkeit Vandalismus Ekel Pegnitz-Trockau

Wir mussten von der Firmengruppe aus zu Besinnungstagen in ein Kloster, unter anderem sollte dort auch jeder seine Beichte ablegen. Ich möchte beichten, dass während ich auf den Pfarrer wartete, der mir die Beichte abnehmen sollte, ich mir im Beichtstuhl einen runtergeholt habe, und alles an die Polsterung geschmiert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029330 vom 01.09.2011 um 13:00:01 Uhr in Pegnitz-Trockau (39 Kommentare).

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Der Schmutzfink

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Faulheit Unreinlichkeit Peinlichkeit Ekel Partnerschaft Kassel

Ich (m /27) bin echt faul. Sogar zu faul zur Körperhygiene. Ich muss aber sagen, dass mir das auch nicht so wichtig ist. Meine Freundin meckert zwar manchmal ein bisschen rum, sie hat sich aber mittlerweile mit meiner mangelnden Hygiene abgefunden. Na ja so schlimm ist es nun auch wieder nicht: Ich dusche alle zwei Wochen und wechsele dann auch meine Unterwäsche. Weil meine Freundin sich immer über meine fettigen Haare aufgeregt hat, trage ich jetzt einen 9mm-Haarschnitt. Damit geht alles klar. Das mit der Unterwäsche ist meiner Freundin noch ein Dorn im Auge, aber da ich Unterhose und T-Shirt auch nachts anbehalte und sie also erst zum Duschen ausziehe, denke ich zwischendurch nicht daran, sie zu wechseln.
Öffentlich würde ich das alles nie zugeben, weil ich weiß, dass das in unserer Gesellschaft nicht so gern gesehen wird.

Beichthaus.com Beichte #00029328 vom 31.08.2011 um 15:36:34 Uhr in Kassel (44 Kommentare).

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Katastrophen Küche

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Vandalismus Dummheit

Vor einiger Zeit war ich (w) abends bei meinem besten Freund, dessen Eltern für zwei Wochen im Urlaub waren. Irgendwie hatte ich Lust was zu kochen. Er aber nicht, deswegen behauptete ich, dass ich eine gute Köchin bin, was absoluter Quatsch ist. Er solle sich doch mit seinem Kumpel, der auch noch da war, ins Wohnzimmer setzen und fernsehen und mich etwas kochen lassen. Ich beschloss dann Nudeln mit Tomatensoße zu machen und als Nachtisch Pudding. Nach nur wenigen Minuten glich die Küche schon einem Schlachtfeld, da ich überall Zeug stehen hatte und alles volltropfte und einsaute.


Ich versuchte alles gleichzeitig zu machen. Der Topf mit der Milch für den Pudding stand hinter der Platte mit der Soße (das Rezept hatte ich mir selbst ausgedacht). Als die Milch zu kochen begann, stellte ich den Soßentopf hastig auf ein Geschirrtuch neben dem Herd und begann das Puddingpulver in die Milch zu rühren, verspritzte dabei Milch über die heiße Herdplatte, erschrack und stieß deshalb den Soßentopf um, dessen Inhalt sich über den gesamten Webteppich am Boden und auch den Herd verteilte. Ein paar knallrote Spritzer erreichten sogar die Wand gegenüber. Vor Schreck und Hast packte ich einen Wischlumpen aus irgendeinen komischen Material um die Soße und Milch hastig vom zischenden Herd zu wischen, bevor das Zeug eintrocknete. Dabei war die Platte so heiß, dass das Material schmolz und stinkend und rauchend auf dem Herd kleben blieb und ich ein dickes Loch durch den Lumpen geschmort hatte.


Erst jetzt schaltete ich den Herd aus und mein Kumpel kam geschockt von dem chaotischen Anblick in die Küche, wies mich an ruhig zu bleiben und zu versuchen die Schäden zu beseitigen. Als ich versuchte es wieder in Ordnung zu bringen stieß ich noch einen Messbecher Wasser um und warf dreckiges Besteck auf den Boden. Schließlich schrubbten wir den Teppich und drehten ihn um. Den Herd bekamen wir nicht sauber, das schaffte mein Kumpel erst Tage später nach langem Schrubben und vielen verschiedenen Mitteln. Den Pudding haben sie nur bis zur Hälfte gegessen und obwohl mein Kumpel nicht sauer war - ich hatte noch tagelang ein schlechtes Gewissen und Angst, dass ich richtig Ärger von den Eltern bekomme. Die haben das bis heute nicht mitbekommen. Ich beichte, dass ich der wohl größte Idiot der Welt bin, und durch einmal Kochen eine ganze Küche zeitweise ruiniert habe. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029320 vom 29.08.2011 um 22:35:47 Uhr (24 Kommentare).

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Cappuccino especiale mit Keks

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Rache Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Ernährung München

Die Angelegenheit liegt nun schon vier Jahre zurück und ich bin oftmals nicht wirklich reumütig, wenn ich zurückdenke an jenen Sommer. Trotzdem würde mir eure Absolution guttun, für diesen Vorfall: Meine Ehefrau - ich bin fast versucht von meiner Ex zu reden, wir sind seit bald drei Jahren getrennt und haben einen grausamen Rosenkrieg - hatte ihre drei besten Freundinnen zu Besuch. Sie saßen bei uns im Wintergarten, soffen meinen Prosecco und erzählten sich irgendeinen Scheiß. Hauptthema war die laufende Scheidung einer der Grazien, und wie Frau dem Manne am Besten die Hosen auszieht. Die Finanziellen versteht sich. Denn für anderes waren sie nicht zu haben, obwohl sie alle erstaunlich gut für ihr Alter aussehen. Mir gingen diese Sitzungen tierisch gegen den Strich. Und als ich sie einmal freundlich begrüßte und mit kollektiver Missachtung gestraft wurde, langte es mir. Ich fragte die Damen, ob ich ihnen einen Cappuccino machen sollte. Das war dann okay für sie. In der Küche schmiss ich die Jura an, begann mit der Kaffeeproduktion und holte mir in der Zeit einen runter. Wegen der chronologischen Untervögelung brachte ich in drei Minuten eine ordentliche Portion zusammen, die ich in einen Edelstahlbehälter spritzte, mit heißer Milch verdünnte und dann akkurat aufschäumte.

Ich tat noch ein bisschen Zucker rein, weil ich fürchtete, dass meine körpereigene Sahne etwas vorschmeckte. Tat sie aber nicht. Und der Schaum war so fest, dass man ihn hätte schneiden können. Ich habe dann meinen Cappuccino especiale mit einem Keks serviert und voll Freude zugeschaut, wie die Damen die Schaumberge erst einmal löffelten und sich die Lippen leckten. Ich musste mir echt auf die Unterlippe beißen, um ob des Lobes nicht loszulachen oder ihnen die Wahrheit zu sagen. Inzwischen sind drei der Damen geschieden und meine führt noch den Rosenkrieg. Lag das am Sperma? Und ist der Ärger, den ich jetzt habe, der Lohn für mein damaliges Tun? Bitte vergebt mir, damit Frieden einkehren kann.

Beichthaus.com Beichte #00029311 vom 27.08.2011 um 19:18:59 Uhr in München (Ludwigstraße) (24 Kommentare).

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