Die Insolvenz des ehemaligen Arbeitgebers

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Rache Arbeit Senden

Ich beichte, dass ich mich tierisch an der Insolvenz meines letzten Arbeitgebers aufgeile, an der ich wohl nicht unschuldig bin. Bis letztes Jahr arbeitete ich in einer Bäckerei. Eine 45 Stundenwoche war normal, auch mal 13 Tage am Stück und dazu noch Mobbing. Alles in allem nicht die geilste Arbeit der Welt, aber ich war froh, dass ich überhaupt etwas hatte. Aber dann hat eine Situation dem Fass den Boden ausgeschlagen: An einem Tag wurde ich gezwungen, Flammkuchen mit Lachs zu verkaufen, der schon eine Weile abgelaufen war. Dass ich mich weigerte, half nichts. Er wurde dennoch verkauft und sogar als kostenlose Probe meiner Kollegin angeboten. Als dann der Chef vorbeischaute, zog ich ihn zur Seite und fragte ihn, ob es denn in Ordnung sei, dass hier abgelaufener Fisch verkauft wird. Er ist auf der Stelle ausgeflippt und hat mich lautstark vor meinen Kolleginnen, unseren Kunden und dem gesamten Supermarkt bloßgestellt, dass das natürlich nicht in Ordnung wäre, wenn ich das vor allen Leuten erzähle. Ich dachte, ich hätte mich verhört. Ich hatte ganz leise in einer Ecke mit ihm gesprochen. Alle schauten mich an. Dann sagte ich ihm, dass wir das dann halt im Büro klären könnten und als wir drin waren, hat er so richtig losgelegt! Besagte Kollegin schwärmte dem Chef vor, dass der Lachs noch gut sei und er noch gut rieche, also für den Verkauf noch geeignet sei. Den Dreck probieren wollte aber auch keiner. Nach dieser Aktion traute ich mich nicht mehr da hin. Kurz darauf flatterte die Kündigung ins Haus. Das restliche Geld ließ auf sich warten mit den Worten "Wer Schlechtes sagt oder tut, darf sich nicht wundern, wenn ihm Schlechtes widerfährt".


Dieser Satz ging mir nicht aus den Ohren. Ich erzählte allen, die ich kenne, diese Geschichte. Auch meine Kollegin, die dort kündigte, erzählte es allen. So kam es, dass es innerhalb von zwei Wochen alle Ärzte, Friseure, Cafés und weitere Geschäfte wussten und sogar meine Oma darauf angesprochen wurde, was da für eine miese Tour mit ihrer Enkelin abgezogen wurde. Es lief zwar schon schlecht für die Bäckerei, aber vier Monate später meldete die Firma Insolvenz an. Ein Familienbetrieb seit über 40 Jahren. Aber leider freue ich mich darüber. Ich gönne es dem Ehepaar, die sich Chefs nennen wollen und freue mich über jeden Zeitungsartikel über ihre Insolvenz, den ich, freudestrahlend, auf Facebook teile. Und jetzt will ihnen noch nicht mal jemand die Bäckerei abkaufen, weil sie von Grund auf verdreckt ist und man alles abreißen müsste.

Beichthaus.com Beichte #00030852 vom 05.03.2013 um 15:15:19 Uhr in Senden (18 Kommentare).

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Das Leid mit der scharfen Kollegin

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Begehrlichkeit Verzweiflung Kollegen

Ich habe eine echt scharfe Kollegin, mit der ich mich auch wirklich gut verstehe. Sie ist nett, klug und ihr Körper ist der absolute Wahnsinn - und das ist noch untertrieben. Jedes Mal, wenn sie aufsteht, habe ich einen Logenplatz mit Blick auf ihren Prachthintern. Ich stelle mir jeden Tag vor, wie ich sie in allen erdenklichen Positionen durchnehme, und bekomme immer eine Mordslatte. Wenn sie fragt, ob wir eine rauchen gehen, muss ich deshalb meistens ablehnen... Das Schlimme ist aber, dass sie mittlerweile wohl gemerkt hat, was in meinem Kopf vorgeht, denn sie zieht immer öfter Miniröcke und eng anliegende Oberteile an, die ihre Figur betonen und mich noch rattiger machen.
Außerdem lässt sie die eine oder andere eindeutige Bemerkung fallen. Ich würde nie etwas mit ihr anfangen, da ich in einer Beziehung lebe, meine Freundin liebe und Fremdgehen für mich ein absolutes no-go ist; aber die Tage in der Arbeit rauben mir fast den Verstand. Meine Freundin wundert sich auch schon, weil ich sie immer, wenn ich nach Hause komme, gleich bespringen möchte wie ein Tier. Einen neuen Job suchen möchte ich nicht, da ich für mein Alter sehr gut verdiene und Chancen auf eine leitende Position habe. Mir bleibt wohl nur, das alles auszusitzen, immerhin habe ich dadurch die besten/anschaulichsten Geschichten, wenn ich mit meinen Kumpels einen heben gehe.

Beichthaus.com Beichte #00030851 vom 05.03.2013 um 11:05:26 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Hackfleisch und untreue Männer

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Fremdgehen Rache Eifersucht Ernährung Ekel Partnerschaft Flensburg

Hackfleisch und untreue Männer
Es gibt zwei Dinge, die ich über alles hasse: Hackfleisch und untreue Männer. Als eben so einer hat sich mein jetziger Freund herausgestellt. Ich hatte dank meiner weiblichen Intuition in letzter Zeit das Gefühl, dass er mir etwas verheimlicht, vielleicht sogar eine Andere hat. Ich weiß, es ist wirklich nicht in Ordnung, aber ich ging meinem Verdacht nach, indem ich sein Handy durchsuchte, und stellte fest, dass dieser wirklich begründet war.

Ich las Nachrichten von ihm und einer Frau, genauer gesagt ist sie eigentlich eine der schlimmsten Schlampen, die ich kenne. Sie hatte sich bereits auf Partys sehr aufdringlich und übertrieben an verschiedene Männer und meinen Freund rangemacht, sogar nackt vor ihm ausgezogen und ihm eindeutige Angebote unterbreitet. Der Nachrichtenverlauf zwischen ihr und meinem Freund zog mir dann den Boden unter den Füßen weg. Da wurde sich über mich lustig gemacht, über mich gelästert, geflirtet und sich eingeschleimt, dass mir echt übel wurde. Ich fand heraus, dass die beiden sich mindestens einmal in der Woche heimlich trafen. Ob sie auch Sex hatten, konnte ich leider nicht feststellen. Jedenfalls sprach ich meinen Freund auf die Sache an und er weinte sogar wegen meines schlimmen Verdachts, beteuerte aber seine Treue und dass zwischen den beiden nur eine Freundschaft sei.
Natürlich glaubte ich ihm das kein Stück. Auch seine Kumpels sagten mir, dass er auf die Schlampe steht und da durchaus etwas laufen könnte. Genau das denke ich auch. Wenn nicht schon etwas lief, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Im Freundeskreis wird auch schon spekuliert und ich stehe natürlich als die dumme, naive Freundin da, die sich betrügen lässt. Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich warte nur auf den Beweis, dass mein Freund mich betrügt, um dann zurück zu schlagen. Die Wartezeit habe ich mir mit einem kleinen Spaß versüßt: Wenn die beiden sich treffen, kocht mein Freund jedes Mal ein Gericht mit Hackfleisch für die Schlampe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur essen, um mich zu verspotten, weil ich Hack verabscheue.
Für heute Abend hatten die beiden sich wieder mal verabredet. Das Hackfleisch, das mein Freund sogar schon im voraus zubereitet hatte, stand heute früh in einem Topf auf seinem Herd. Während er im Bad seine Morgentoilette verrichtete, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe das Gericht ein bisschen verfeinert. Ein paar extra Zutaten, wie meine langen Haare, Speichel, abgeschnittene Fußnägel und Schamhaare von mir, haben das romantische Dinner bestimmt bereichert. Ich hoffe, es hat geschmeckt! Ich weiß, dass diese Aktion kindisch und eklig war, aber sie half mir ein wenig mit meiner Wut und der Ungewissheit, über die Treue meines Freundes, fertig zu werden. Ich bitte daher um Verständnis für meine Rachsucht.

Beichthaus.com Beichte #00030849 vom 04.03.2013 um 23:04:30 Uhr in Flensburg (47 Kommentare).

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SM Sekretärin

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Verzweiflung Sex Fetisch Arbeit

SM Sekretärin
Ich habe mich auf eine Stellenanzeige beworben, da wurde eine Sekretärin gesucht. Beim Vorstellungsgespräch wollte die Frau nur wissen, ob ich die Stelle wirklich brauche. Ich bekam dann eine Probezeit von sechs Wochen. Die Zeit lief auch gut, also ohne dass ich Probleme mit meinen Aufgaben hatte, ich war öfters mit meinem Chef zum Essen, einmal ins Theater, einmal ins Ballett. Die Zusammenarbeit ist gut, und ich habe die Stelle bekommen. Ich wusste, dass er verheiratet ist aber wir waren uns sympathisch und ich konnte mit ihm über alles reden. Irgendwann wurde es dann mehr als reden. Ich gebe offen zu, ganz am Anfang war ich in ihn verliebt und ja, er bezahlte mir bald eine bessere Wohnung und ich habe das alles angenommen. Am Anfang trug ich nur wenn wir ins privat trafen, was er wollte, später hat er das dann auch wenn wir ausgingen bestimmt und ich habe es gemacht. Er kaufte mir dann was er wollte, dass ich tagen soll und alles was er nicht wollte habe ich nach und nach in Second-Hand-Läden gebracht. Ja, ihr werdet sagen, Du hast selber schuld, weil du wusstest, dass das nichts werden kann. Ich hatte mir aber Hoffnung gemacht, weil er ständig sagte, dass das mit seiner Frau zum kotzen ist. Um ihn mehr an mich binden zu wollen habe ich alles gemacht was er wollte. Konkret wollte er dass ich einen Keuschheitsgürtel trage. Das ist nicht schön, beim Pinkeln pisse ich alles voll, aber er wollte es und ich habe nachgegeben. Sex gab es zwischen uns dann immer seltener. Umgekehrt wollte ich mehr, aber statt mit mir zu schlafen hat er mir den Hintern versohlt und angefangen mich zu fingern. All das war einvernehmlich, und auch dass wir beide uns ab und an was ins Näschen gezogen haben. Das war der Stand vor vier Jahren. Letztes Jahr waren wir geschäftlich in Holland und ein anderes Paar kennengelernt, wo die Beziehung genauso abläuft, also wo er das sagen hat und sie SM praktizieren. Wir haben viel getrunken und wir sind zu viert aufs Zimmer gegangen. Er hat die andere Frau gespankt, was ihr gefiel und ich habe mich von ihrem Freund verwöhnen lassen. Er hat nichts gesagt, aber seitdem bin ich für ihn unten durch. Tja, ich habe es mir selbst versaut aber er lässt mich weiter den Keuschheitsgürtel tragen, sonst bin ich die Stelle los. Das ist nicht okay. Sein Arbeitszeugnis wird so schlecht ausfallen, dass mich keiner einstellen wird, hat er selbst gesagt. Jetzt bin ich für immer im Eimer.

Beichthaus.com Beichte #00030848 vom 04.03.2013 um 20:47:37 Uhr (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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XXX-Sucht machte meine Ehe kaputt

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Sucht Wollust Ehebruch Medien Internet

XXX-Sucht machte meine Ehe kaputt
Ich war erst skeptisch, was diese Idee vom Beichthaus angeht, da ja die eigenen Sünden mehr was für die Betroffenen sind und für Gott und nicht für die Öffentlichkeit. Aber ich musste feststellen, dass es eigentlich sehr beruhigend ist, hier von all diesen menschlichen Schwächen zu lesen, weil es uns auch irgendwo zeigt, dass wir alle Fehler haben und man nicht alleine ist mit seinen Dummheiten.
Also möchte ich darüber schreiben, wie die Pornosucht im Internet mir meine Ehe zerstört hat, oder zumindest einen Anteil daran hatte. Ich habe meine Ex-Frau in einer kirchlichen Gemeinschaft kennengelernt, in der Treue, Familie und Keuschheit einen wichtigen Platz haben und ich habe über viele Jahre vor der Ehe und auch einige Jahre während der Ehe weder onaniert, noch mir irgendwelche Nacktbilder oder Filme angesehen, aus christlichem Prinzip heraus. Doch als dann mit dem zweiten Kind die Ehe immer uninteressanter wurde, Sex nur noch ausnahmsweise vorkam und auch Streitigkeiten und die unangenehmen Eigenschaften beider Partner sich mehr und mehr in den Vordergrund drängten, geriet ich nachts an einen Artikel im SPIEGEL, in dem es um die Internetseite Youporn ging.


Nachdem ich jahrelang keine Pornos gesehen hatte, spürte ich einen unwiderstehlichen Reiz dabei, diese Seite aufzusuchen, was ich aber nicht sofort tat, ich kämpfte noch. Ich tröstete mich vielmehr mit erotischen Videos auf Youtube, die ja keine Nacktheit zeigen dürfen und redete mir ein, dass das schon okay sei. Doch genau wie Christus es lehrt, ist es eben nicht okay, denn "wer eine andere Frau ansieht, sie zu begehren begeht Ehebruch in seinem Herz."
Und so anstrengend und hart es für einen typischen Mann ist: Genau so ist es! Im Verlauf landete ich dann tatsächlich auf Seiten wie Youporn und schaute irgendwann fast täglich im Geheimen. Ich wurde auch erwischt, es war alles sehr peinlich. Die Ehe mit zwei Kindern ging dann nach weiteren zwei Jahren den Bach runter, auch weil es auf vielen anderen Ebenen nicht gepasst hat. Doch ich bin überzeugt davon, dass ich die Hauptschuld trage, wegen dieser elenden Pornosucht. Es passiert nämlich viel mehr auf geistiger Ebene, wenn man sich mit Pornografie abgibt, sie trägt einen gedanklich weg von der eigenen Frau. Und diese spürt das, Lieblosigkeit hält Einzug in die Beziehung. Ich denke, es ist heutzutage ausgesprochen schwer für den typischen Mann, auf dieser Ebene treu zu bleiben, denn Sex ist allgegenwärtig, die Versuchung groß. Man kann, wenn man wirklich süchtig ist, seinen Weg da raus finden. Ich habe das mit Gottes Hilfe, Vergebung und Stärke geschafft. Im Moment sieht es gut aus bei mir, ich habe es seit einem Jahr geschafft, nur sehr selten Pornos zu schauen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal an so einem erniedrigendem Punkt in meinem Leben lande, denn ich hatte diese Pornoschauerei schon einmal, als ich ein gläubiger Mensch wurde, vollkommen abgeschafft und war sehr froh über das Ergebnis auf geistiger Ebene, denn es verändert die Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen und die Selbstachtung sehr zum Positiven, keusch zu leben. Ich kann auch nur jeden warnen vor Pornografie, es ist nicht harmlos. Es ist eine Sünde und ich hoffe und bete, dass ich es schaffen kann, davon wegzubleiben, aber es ist hart für mich! Ich habe viele Sünden in meinem Vorleben, weiß aber über die Liebe Gottes und fühle mich, trotzdem ich so ein schlechter Mensch bin, geborgen in dieser Liebe und Vergebung. Ich denke, das ist auch so, weil ich mich wirklich in vielem bessern will und mich auch anstrenge diesbezüglich. Ich sage nicht: "Ach, ich habe gesündigt und mache in allem so weiter..."

Beichthaus.com Beichte #00030846 vom 03.03.2013 um 04:07:59 Uhr (116 Kommentare).

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