Auszeit von meiner Fernbeziehung

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Fremdgehen Selbstsucht Verzweiflung Dummheit Partnerschaft

Ich habe Mist gebaut, wie viele Andere bestimmt auch. Vor knapp 2,5 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammengekommen. Ich habe mich sofort ihn in verguckt und lieben gelernt. Wir hatten eine wundervolle Fernbeziehung und alle 2-3 Wochen haben wir uns besucht. Die Abschiede nach einem kurzen Wochenende waren immer sehr schwer. Nach und nach verging die Zeit, alles blieb beim Alten. Doch langsam wurde die Kommunikation am Handy immer schlechter. Er schrieb nicht mehr, fast immer nahm ich den Kontakt auf und dann folgten kurze Chateinheiten. Oft habe ich ihm gesagt, dass ich traurig und einsam bin und mir mehr Kontakt zwischen uns wünsche, aber das hatte meist nur kurz geholfen. <br /> <br /> Irgendwann habe ich mich aus heiterem Himmel bei einer alten Datingwebsite angemeldet. Habe mich dann auch mit zwei Herren getroffen zum netten Plausch, es war ganz nett aber mehr auch nicht. Dummerweise habe ich mich irgendwann alleine mit einem längst vergessenen Kumpel verabredet, er hat gemerkt, dass ich alleine war und mir wohltuende Wärme gespendet. Doch dann begann der Fehler, ich habe zwei Mal mit ihm geschlafen. Es war schön, dass mich jemand anerkannt hat, aber Gefühle waren nur kurz einmal da, dann nie wieder. Vor vielen Wochen kamen ich und meine kurze Liebschaft auf die Idee, einem gemeinsamen Freund (von mir und meinem Freund) zu sagen, dass er meinem Freund sagen solle, dass solch eine Beziehung nur funktioniert, wenn man sich gegenseitig austauscht. Und es hat funktioniert. Seitdem schreibt mein Freund wie früher mit mir und meine Liebe zu ihm ist von Neuem erblüht. Und der Kontakt zum Anderen wurde abgebrochen.<br /> <br /> Jetzt sitze ich vor einem Scherbenhaufen. Am Liebsten wäre mir irgendwann eine gemeinsame Zukunft mit Haus und Hochzeit. Und Ehrlichkeit. Somit ist die Antwort klar, auch wenn das meinen Ruin bedeutet und ich weiß, dass er gehen wird... Ich erzähle ihm alles und dann kann er selbst entscheiden. Ich wünsche mir aus vollem Herzen, dass alles so bleibt, wie es ist.

Beichthaus.com Beichte #00038416 vom 26.06.2016 um 02:11:41 Uhr (24 Kommentare).

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Warum bleiben Mobber ungestraft?

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Ungerechtigkeit Boshaftigkeit Rache Ignoranz Schule

Warum bleiben Mobber ungestraft?
Ich (w) möchte hier etwas beichten, was vor über zehn Jahren passiert ist, als ich noch zur Schule ging. Ich hatte damals ein paar lustige Schulkolleginnen, die meinten, Regeln des allgemeinen Anstandes und der Höflichkeit würden für sie nicht gelten. Sie mobbten nach Belieben andere, bedienten sich fröhlich an fremdem Eigentum, und wenn man sich als Geschädigter darüber beschwerte, bekam man nur zur Antwort: "Reg dich doch nicht so auf, ist doch nichts Schlimmes, du musst das locker sehen!" Ich hatte damals einen recht schönen Mantel, den ich gerne trug, und gute Schuhe für den Winter. Alsbald musste ich leider feststellen, dass besagte Damen es völlig in Ordnung fanden, in irgendwelchen Freistunden meinen Mantel und meine Schuhe zu entwenden, um damit die Schule zu verlassen. Wenn ich also ebenfalls die Schule verlassen wollte und nicht schnell genug war, stand ich ohne Straßenkleidung da, was natürlich besonders lustig war, wenn mein Unterricht früher endete und ich Mantel und Schuhe für den Heimweg gebraucht hätte. Ganz zu schweigen davon, dass meine Schuhe bei einer solchen Aktion beschädigt wurden. <br /> <br /> Damit nicht genug, stahlen diese Kolleginnen auch gerne mal Stifte und Schulbücher, wenn sie ihre eigenen verschlampt hatten, und machten auch vor fremden Pausenbroten und Getränken nicht halt, was besonders an langen Tagen mit Nachmittagsunterricht nicht gerade erfreulich war. Langsam aber sicher begannen sich alle Geschädigten zu beschweren, die Lehrer meinten jedoch nur, wir sollten eben in der Schule keine allzu schöne Kleidung tragen und unsere Sachen nicht allein herumliegen lassen. Toll, die Diebinnen bekamen nicht einmal eine mündliche Verwarnung. Nach einigem Überlegen dachten wir uns etwas aus: Ich legte Reißzwecken in meine eigenen Schuhe, wenn ich sie in der Garderobe abstellte und eine Freundin, deren Mutter Krankenschwester war, besorgte Abführmittel, das wir in unsere eigenen Getränke füllten. <br /> <br /> Wir waren nicht gemein, wir vergriffen uns im Gegensatz zu unseren Gegnerinnen nicht an fremdem Eigentum. Unser Gedanke war, dass man mit seinem Eigentum ja machen darf, was man will - wenn ich auf Reißzwecken in MEINEN Schuhen stehe, ist das wohl meine Sache. Und wer sich dran vergreift, hat dann eben Pech gehabt. Das mit dem Abführmittel zeigte leider wenig Wirkung, entweder hatten wir es zu gering dosiert oder die dummen Puten waren zu blöd um eine Verbindung zu uns herzustellen, meine Schuhe fand ich jedoch nach einer Woche ohne Reißzwecken, dafür mit einem kleinen Blutfleck im Inneren vor. Von da an wurde zumindest meine Kleidung in Ruhe gelassen und bald danach war dann auch schon das letzte Schuljahr zu Ende. Ich muss leider gestehen, dass es mir heute immer noch schwerfällt, Reue zu empfinden.

Beichthaus.com Beichte #00038415 vom 25.06.2016 um 22:52:06 Uhr (23 Kommentare).

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“Beichte

Das Sextape, das mein Leben zerstört hat

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Verzweiflung Falschheit Wollust

Mir ist leider etwas sehr Blödes passiert. Ich habe im vergangenen Oktober angefangen, an einer Fachhochschule zu studieren. Meine Klasse ist verhältnismäßig klein, weshalb man sich untereinander schnell kennenlernte. In meinem Kurs gibt es auch jemanden, der mich gleich sehr interessierte. Mir gefielen seine Art, sein Humor und auch sein Aussehen. Da ich gerade eine längere Beziehung hinter mir hatte, war ich nicht unbedingt auf etwas Festes aus. Ihm schien es genauso zu gehen. Wir fingen dann an, allabendlich zu chatten und es wurde relativ schnell klar, dass er wohl auch (wenn auch nur sexuelles) Interesse an mir hatte. Wir schrieben eine Weile hin und her und kamen zu dem Schluss, dass im Grunde ja nichts dagegen spräche, wenn wir etwas miteinander hätten. Ich fragte ihn, wie er es mit Diskretion hält, woraufhin er meinte, das sei ja selbstverständlich und es ginge in unserem Kurs ja ohnehin niemanden etwas an.<br /> <br /> Dadurch fühlte ich mich dann naiverweise sicher, zumal er mir auch nicht gerade unvernünftig vorkam. Wir verabredeten uns dann am Wochenende zum Sex bei ihm zu Hause. Er ist 20 und hat eine eigene Wohnung im Haus seiner Eltern. Lange Rede, kurzer Sinn: Offensichtlich hat er mich heimlich mit einer Webcam gefilmt, die er so präpariert hatte, dass es einem Unwissenden nicht auffällt. Bevor wir im Bett landeten, sagte er noch mit einem schiefen Grinsen: "So, Kamera läuft, ich hoffe, das ist in Ordnung für dich!", was ich natürlich für einen Witz hielt und "Na klar" antwortete. Raus kam das Ganze, weil einer seiner Kumpels in meinem Kurs sich verplappert hatte und ich ihn dann zur Rede stellte, wovon er überhaupt spricht. Offenbar hat er das Video an der halben Fachhochschule rumgereicht, bzw. es verbreitete sich quasi von selbst wie ein Lauffeuer. Das Krasse ist, dass er mir dann noch mit einem dreckigen Grinsen sagte, dass ich rein rechtlich gar nichts gegen ihn unternehmen könne, da ich der Videoaufnahme durch seine "ironische" Frage mit der Kamera ja zugestimmt hätte und es keinen Anwalt der Welt interessieren würde, ob ich die Frage nun falsch verstanden oder als Witz aufgefasst hätte.<br /> <br /> Mir ist das extrem peinlich, vor allem meine eigene Dummheit, diesen Typen nicht durchschaut zu haben. Kann ich nun wirklich gar nichts mehr dagegen unternehmen? Mittlerweile haben auch meine Eltern (gläubige Moslems) von diesem Video erfahren und reden seitdem kein Wort mehr mit mir. Sie wollen, dass ich ausziehe, weil sie nicht mehr erleben wollen, was aus mir geworden ist. Meine Freunde wollen auch nichts mehr mit einer "Schlampe" wie mir zu tun haben. Ich fühle mich so wertlos und beschmutzt. Ich bitte um Vergebung für mein Vergehen und verspreche, nie mehr Sex zu haben, bevor ich nicht geheiratet habe.

Beichthaus.com Beichte #00038414 vom 25.06.2016 um 11:35:27 Uhr (71 Kommentare).

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Toll, ein anderer machts!

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Faulheit Trägheit Selbstsucht Studentenleben

Ich beichte, dass ich im Studium so viel wie möglich auf meine Gruppenpartnerin abwälze, um mehr Freizeit zu haben, die ich am See oder mit Serien verbringe. Wir müssen unsere Übungsblätter in Zweier-Teams abgeben. Um zur Klausur zugelassen zu werden, muss dabei ein gewisser Prozentsatz von allen zu erreichenden Punkten der Übungsblätter erreicht worden sein. Ich habe aber kein Bock, mich in bestimmte Blätter stark reinzuhängen, da ich die Kurse nur wegen den Credits besuche und sie mir ansonsten nichts im späteren Beruf bringen.

Beichthaus.com Beichte #00038409 vom 24.06.2016 um 11:14:42 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Hurra, mein Chef ist gestorben!

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Hass Selbstsucht Tod Chef

Ich möchte beichten, dass ich mich nahezu täglich über den Tod eines Menschen freue und deswegen ein schlechtes Gewissen habe. Aber von vorn: Ich (m) bin 35 Jahre alt und von Beruf Büchsenmachermeister. Seit ich denken kann ist das mein absoluter Traumberuf - auch mein Vater hat ihn ausgeübt. Meine Arbeit ist fast wie Erholung für mich und ich freue mich jeden Tag aufs Neue drauf. Das Problem an der ganzen Geschichte war nur mein damaliger Chef. Er hat mich ständig runtergemacht und auch vor anderen gedemütigt. Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, um mich bloßzustellen und aussehen zu lassen wie einen Idioten. Lob für meine Arbeit gab es nie und damit meine ich auch nie. Selbst wenn mir etwas besonders gut gelungen war, fand es keine Erwähnung. Im Gegensatz dazu sind mir meine Fehler ständig aufs Neue unter die Nase gerieben worden und waren quasi nie erledigt.<br /> <br /> Die Kunden in unserem Geschäft bestellen individuelle Jagdwaffen, die auch gerne mal über 25.000 Euro und mehr kosten, daher legen wir viel Wert auf Qualität und sorgfältige Arbeit. Einmal habe ich für einen Kunden einen besonders schönen Holzschaft zurechtgeschnitten. Als ich am nächsten Morgen mit dem Kunden zur Präsentation verabredet war, war dieser Schaft auf einmal verschwunden. Ich habe alles abgesucht, Panik bekommen und musste dem Kunden dann gestehen, den Schaft in unserer Werkstatt verlegt zu haben. Dieser war dementsprechend angesäuert und hat seinen nachvollziehbaren Frust an mir ausgelassen. Ich hatte schlaflose Nächte und konnte mir das Ganze einfach nicht erklären. Einige Wochen später stellte sich raus, dass mein Chef sich den Schaft für seine eigene Jagdwaffe unter den Nagel gerissen hatte, weil er ihm so gut gefiel. Das hat mir seine Tochter erzählt. Eine Frechheit!<br /> <br /> Vor einigen Wochen ist mein Chef plötzlich mit 61 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Für die Familie ein echter Schock! Ich kann jedoch nicht richtig traurig sein. Meine Gedanken spielen immer noch verrückt. Ich habe ihm in Gedanken so oft den Tod gewünscht. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich mich innerlich freue und zufrieden und viel ruhiger zur Arbeit gehe. Die erste Zeit musste ich mir immer wieder vor mir selbst bestätigen, dass er wirklich tot ist und das alles echt ist. Ich möchte gestehen, dass ich meinen Chef nicht eine Sekunde vermisse und unendlich erleichtert bin, dass er tot ist.

Beichthaus.com Beichte #00038404 vom 23.06.2016 um 16:33:35 Uhr (16 Kommentare).

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